Maßeinheiten umwandeln leicht gemacht

 

Maßeinheiten umwandeln leicht gemacht mit dem folgenden Arbeitsblatt, das ich für dich erstellt habe.

Manchmal brauchst du einfach eine schnelle Übersicht über die Maßeinheiten.

Das Umwandeln von dm in km zum Beispiel vergisst man, wenn man nicht täglich damit zu tun hat.

Wenn du wirklich besser in Mathe werden willst, solltest du dir das aber schon das eine oder andere Buch auf den Schreibtisch legen, zum Beispiel diese hier, die ich bei Amazon gefunden habe.

Dabei bin ich auch auf diese Wissenstassen gestoßen.

Für Mathematik gibt es diese hier.

Witzig, oder?

Mathematik Tasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf jeden Fall siehst du, dass du von vielen Seiten ganz viel Unterstützung bekommst, damit du in Mathe und in allen anderen Fächern besser wirst.

Jetzt hier das versprochene Arbeitsblatt, wie du Maßeinheiten umwandelst. Lade es dir am besten gleich herunter.

Maßeinheiten umwandeln

Wenn du ein Könner bist, wird dir dieser Artikel von mir zum Satz des Pythagoras helfen.

Hat mein Kind eine Rechenschwäche?

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt: Hat mein Kind eine Rechenschwäche?

Denn manche Kinder tun sich schwer, das Zahlensystem zu verstehen und zeigen Schwierigkeiten beim Rechnen.

Rechencschwäche

Das Verständnis dafür wird schon früher als in der Grundschule gelegt. Unsere gesamte Umwelt besteht aus Zahlen, geometrischen Figuren und Kombinationen daraus.

Das heißt: Ihr Kind bekommt ganz automatisch die Welt der Geometrie und der Zahlen mit.

In der Grundschule wird das, was Ihr Kind intuitiv wahrnimmt, zusätzlich mit Regeln und Zusammenhängen verdeutlicht.

Ein Kind, das sich schwer tut, diese Regeln nachzuvollziehen, zeigt typischerweise in einem oder mehreren der folgenden Punkte Verständnisschwierigkeiten:

  • Es zeigt grundsätzlich Probleme darin, die Welt der Zahlen zu begreifen.
  • Es fällt ihm schwer, Rechenoperationen durchzuführen.
  • Selbst einfache Rechenaufgaben bis 10 sind schwer zu lösen oder nur mit Hilfe der Finger.
  • Das Kind versteht die gestellte Rechenaufgabe nicht.
  • Es hat Probleme, die Augenzahl eines Würfels ohne Nachzählen sofort zu erkennen.
  • Das Kind rechnet sehr langsam; jede neue Aufgabe stellt es vor neue Herausforderungen,  Zusammenhänge werden nicht erkannt.
  • Das Kind kann schwer rückwärts zählen.
  • Es verdreht Zahlen.
  • Es schafft den Zehnerübergang nicht, vor allem beim Minusrechnen.
  • Das Kind kann die Uhr nicht lesen.
  • Umgang mit Geld fällt ihm schwer.
  • Auch widersprüchliche Ergebnisse werden geduldet und fallen nicht auf.

Auch wenn mehrere dieser Punkte auf Ihr Kind zutreffen, bedeutet das nicht, dass es an Dyskalkulie – einer Rechenschwäche – leidet.

Faktoren, an die Sie zunächst nicht denken, können dazu führen, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter die oben aufgeführten Schwächen zeigt.

Diese können daher rühren,

  • dass ein häufiger Lehrerwechsel in der Grundschule zu einem häufigen Wechsel der Unterrichtsmethoden geführt haben, die Ihr Kind verwirrt haben,
  • dass es abweichende Meinungen zwischen Lehrern, Ihnen und anderen Helfern gibt, wie eine bestimmte Rechenmethode dem Kind am besten beizubringen sei – auch dies führt zu Verwirrungen,
  • dass Ihr Kind bestimmte Begriffe, Techniken oder Zusammenhänge einfach noch nicht verstanden hat.
    Ihr Kind hat sich seine eigenen Regeln überlegt und kommt so zu – seinem Empfinden nach – richtigen Ergebnissen.

Rechenschwäche: So können Sie Ihrem Kind helfen

Wenn Ihr Kind offensichtlich Probleme in Mathematik hat, können Sie ihm selber helfen, indem Sie sich sich zunächst auf Fehleranalyse begeben, um herauszufinden, welche Regelsysteme möglicherweise in seinem Kopf herrschen.

Diese gilt es dann, Schritt für Schritt richtigzustellen und als neue Regel zu integrieren und zu festigen.

Dies können Sie tun, indem Sie:

  • viel mit Anschauungsmaterial arbeitet, denn viele Kinder lernen besser durch Sehen als durch Erklären;
  • länger bei den Grundlagen der Mathematik verweilen, bis wirklich alles in „Fleisch und Blut“ übergegangen ist;
  • das Verständnis für Größenordnungen fördern;
  • das Kopfrechnen fördern.Wenn Sie darüber hinaus Unterstützung brauchen, helfe ich Ihrem Kind gerne.

    Telefon Lerncoach Ulrike Richrath: 0175 56 78 46 27

 

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Rechnen mit Kindern? So gelingt´s im Alltag

Rechnen mit Kindern? Und im Alltag? Aber doch nicht in den Ferien oder an Wochenenden, oder?

Warum eigentlich nicht?

rechnen mit kindern im alltag

 

Gerade im Alltag ergeben sich immer wieder Situationen, in denen man mit seinen Kindern auf vergnügliche Art rechnen kann.

Speziell für Eltern aber auch für ältere Geschwister habe ich unten einige Tipps zusammengestellt, um ganz ohne Zwang das Rechnen im Alltag fast nebenbei zu üben.

Mathematik ist überall um uns herum, wir müssen nur das Verständnis dafür bei den jüngeren Kindern wecken.

Damit keiner mehr fragen muss: „Wer hat eigentliche Mathe erfunden?“ 😉

  • Gehen Sie mit Ihren Kindern einkaufen. Lassen Sie sie im Kopf die Gesamtsumme aller gekauften Artikel überschlagen.
  • Geben Sie ihnen den Auftrag, den günstigsten/ teuersten Artikel eines Produktes zu finden.
  • Lassen Sie sie zum Beispiel für 5 Euro selbständig so viele Sachen wie möglich einkaufen.
  • Sie kaufen für 20,00 Euro ein und bekommen 10% Rabatt. Fragen Sie Ihr Kind, wieviel Geld Sie sparen.
  • Ihr Auto verbraucht 7 Liter auf 100 km. Wieviel verbraucht es, wenn Sie doppelt so weit fahren?
  • Wiederholen Sie auf langen Autofahrten das 1 X 1 oder stellen Sie Kettenaufgaben.
  • Fragen Sie, welche Körper bestimmte Gegenstände haben, zum Beispiel ein Karton oder ein Messbecher.
  • Wann immer Sie einer Uhr mit Zeigern begegnen, lassen Sie sich die Uhrzeit sagen.
  • Ihr Kind soll die Anzahl der Personen zum Beispiel im Kinosaal schätzen.
  • Ziehen Sie mit einem Maßband los und messen Sie ganz ungewöhnliche Dinge: Bäume, Straßenlaternen, Schilder, die Höhe von Treppenstufen.
    Lassen Sie die Länge zunächst auch schätzen, damit ein Gefühl dafür entsteht.
  • Bringen Sie einen Schrittzähler an die Kleidung an, der die Schritte ihres Kindes pro Tag/ in der Woche zählt.
  • Lassen Sie von Einkaufs- und anderen Sachen das Gewicht schätzen. Wiegen Sie anschließend nach.

Stellen Sie Fragen wie:

  • Wie viele Kinder sind so schwer wie ein Elefant?
  • Wie viele Menschen passen auf einen Fußballplatz?
  • Wie viele Autos stehen wohl in dem Stau?
  • Wie oft hat du dir in diesem Monat schon die Zähne geputzt/ die Haare gekämmt?
  • Lassen Sie die Hälfte, das Doppelte, ein Viertel vom Kuchen oder der Pizza bestimmen.

Rechnen mit Kindern ist nicht so schwer, oder? 🙂

 

 

Was ist eigentlich ein Bruch?

 

Hast du auch Probleme mit Brüchen? Vergisst du oft die Regeln für die Bruchrechnung? Kriegst du schon Panik, wenn du nur einen Bruch siehst?

 Dann lass mich dir im folgenden Text einen kurzen Überblick über das Geheimnis des Bruchrechnens geben. Ich bin sicher, dann wirst du einiges besser verstehen.

Was ist ein Bruch?

Ein Bruch (=Stück) ist ein Teil eines Ganzen.

Stell dir vor, du hat eine Pizza (=das Ganze = 1) und teilst diese in 4 gleich große Stücke (=Brüche). Der Bruch heißt: 4/ 1

Was gibt der Nenner, was der Zähler an?

Der Nenner gibt an, wieviele Stück insgesamt da sind.

Im Beispiel von oben also: 4 Stück (Pizza).

Der Zähler gibt an, wieviele Stücke du bekommst, also zum Beispiel: 1 Stück Pizza ist für dich.

Der Bruch dafür heißt also: 1/ 4

Wofür steht der Bruchstrich?

Der Bruchstrich ist eigentlich eine Rechenoperation und meint immer: Dividieren.

Du kannst 1/ 4 also auch schreiben als: 1: 4

Kann ich aus jeder Zahl einen Bruch machen?

Ja, das kannst du einfach tun, indem du unter die Zahl eine 1 schreibst, also z.B. : 4 = 4/ 1

Denn wenn du 4 durch 1 teilst, kommt ja wieder 4 raus.

Manchmal musst du eine ganzrationale Zahl (7, 9, 22, 145 …) in einen Bruch umwandeln, beispielsweise, wenn du verschiedene Brüche gleichnamig machen musst. Das kannst du im ersten Schritt tun, indem du unter die Zahl eine 1 schreibst.

Beispiel:

7     = 7/ 1
9     = 9/ 1
2     = 22/ 1
145 = 145/ 1

Was heißt erweitern?

Erweitern ist die Rechenanweisung, den Zähler und den Nenner mit der gleichen Zahl malzunehmen.

Beispiel:

Erweitere mit 5:

4   . 5   = 20
6   . 5   = 30

Was heißt kürzen?

Kürzen ist die Rechenanweisung, den Zähler und den Nenner durch die gleiche Zahl zu teilen.

Beispiel:

12   : 3   = 4
15   : 3   = 5

Oft musst du selber den gemeinsamen Teiler finden, durch den du Zähler und Nenner kürzen kannst!

Wie du dann konkret Brüche addierst, subtrahierst, multiplizierst und dividierst, habe ich hier für dich bereits aufgeschrieben.

Lies einfach mal nach und druck dir auch gerne die Regeln dazu aus.

 

Der Satz des Pythagoras – Für Könner

Der Satz des Pythagoras:

So steht er in den Schulbüchern und so wird er von den Schülern auch auswendig gelernt.

Leider berücksichtigen viele Schüler nicht, dass dieser so auswendig gelernte Satz nur in rechtwinkligen Dreiecken gilt, in denen c tatsächlich die längste Seite (Hypotenuse) ist.

1.) Betrachten wir zunächst das rechtwinklige Dreieck mit a=4cm; b=3cm Abbildung und dem rechten Winkel in C.

Hier ist c tatsächlich die längste Seite des Dreiecks und die Anwendung des Satzes des Pythagoras bereitet in der Regel keine Schwierigkeiten:

b1




Um die Seitenlänge zu ermitteln zieht man jetzt noch die Wurzel:

5cm = c

Die Berechnung der Seitenlänge a in obigem Beispiel bereitet einigen Schülern schon erste Schwierigkeiten, weil sie Probleme mit dem Umstellen einfacher Gleichungen haben.

Vom rechtwinkligen Dreieck mit der Hypotenuse c=5cm sei nun auch die Länge der Kathete a=3cm gegeben.

Das Einsetzen der bekannten Größen führt zu:

Das einfache „Rüberbringen“ der (3cm)² wird oftmals nicht beherrscht, führt aber zum Erfolg:



Wurzelziehen ergibt:
b=4cm

Zum besseren Verständnis des Satzes des Pythagoras und weil es Dreiecke gibt in denen a oder b die längste Seite ist, sollte man sich deshalb folgendes merken:

1. Kathete zum Quadrat + 2. Kathete zum Quadrat = Hypotenuse zum Quadrat

Besonders hilfreich ist dieser Merksatz insbesondere dann, wenn völlig andere Buchstaben benutzt werden.

2.) Als Beispiel betrachten wir nun das Dreieck in der folgenden Abbildung:

b2

Gegeben sei die Länge der beiden kurzen Seiten (Katheten) mit

b=3cm und c=4cm.

Gesucht wird die Länge der Hypotenuse a.

Ansatz:

1. Kathete zum Quadrat + 2. Kathete zum Quadrat = Hypotenuse zum Quadrat





Zur Berechnung der Katheten verfährt man dann wie folgt:

1. Kathete zum Quadrat = Hypotenuse zum Quadrat – 2. Kathete zum Quadrat

2. Kathete zum Quadrat = Hypotenuse zum Quadrat – 1. Kathete zum Quadrat

Der Satz des Pythagoras – Einfach erklärt

PYTHAGORAS2

In der Klasse 9. begegnet euch der Satz des Pythagoras zum ersten Mal. Um ihn zu verstehen und anwenden zu können, müsst ihr einige Grundlagen mitbringen. Doch im Grunde ist die Berechnung recht einfach:

Grundvoraussetzung:

Den Satz des Pythagoras kannst du nur an Dreiecken anwenden, die einen rechten Winkel haben!

Daraus ergibt sich zwingend, dass der Satz des Pythagoras nicht anwendbar ist, wenn der rechte Winkel fehlt.

Der rechte Winkel ist Pflicht. Ist dieser nicht vorhanden, ist der Satz des Pythagoras nicht anwendbar!

Weitere Voraussetzungen:

Die beiden Seiten, die direkt an den rechten Winkel angrenzen, heißen Katheten und werden mit a und b gekennzeichnet.

Die Seite, die dem rechten Winkel gegenüberliegt, heißt Hypotenuse.

Satz des Pythagoras anwenden

Der Satz des Pythagoras wird dazu benutzt, die fehlende Länge eines rechtwinkligen Dreiecks zu berechnen.

Wenn du also zum Beispiel die Länge der Seiten a und b kennst, kannst du mit der Formel die Länge der Seite c berechnen.

Die Formel zum Satz des Pythagoras lautet:

a² + b² = c²

Daraus folgt:

a² = c² – b²
b² = c² – a²

„a“ ist die Länge der Kathete a
„b“ ist die Länge der Kathete b
„c“ ist die Länge der Hypotenuse

In Worten sagt die Formel also:

Die Summe aus a² und b² ist genauso groß wie c².

Beispiel:

a = 4cm, b = 3cm, c = ?
Lösung: (4cm)² + (3cm)² = c²
16cm² + 9cm² = c²
25cm² = c²
c = 5cm (Die Wurzel aus 25 ziehen, da du nicht c² sondern c wissen willst!)

Im nächsten Artikel gehe ich auf komplexere Konstruktionen ein, bei denen der Satz des Pythagoras angewendet wird.

Lineare Gleichungen einfach erklärt

Etwa ab der 8. Klasse beginnt ihr mit einfachen sogenannten Linearen Gleichungen. Diese Gleichungen haben genau eine Unbekannte – meistens, aber nicht immer als „X“ dargestellt. Diese Gleichungen sind die Vorstufe zu Linearen Funktionen, die schließlich zur Analysis führen, womit ihr euch in der Oberstufe ausführlich beschäftigt.

Ihr bekommt also etwa folgende Aufgabe gestellt:
 
2x + 15 = 5
 
Es gilt herauszufinden, welche Zahl sich hinter dem X verbirgt, damit die Gleichung stimmt. Dafür müsst ihr Schritt für Schritt X isolieren, also alleine auf der linken Seite des Gleichheitszeichens stehen haben.
Ihr schafft das, indem ihr jeweils die Tauschaufgabe durchführt.
 
Zur Erinnerung: Die Tausch- oder Umkehraufgabe von + ist –
                                                                         von * ist :
Beispielaufgabe:

2x + 15 = 5

1.)
Bringt 15 auf die rechte Seite, indem ihr -15 rechnet:
2x         = 5 – 15
2x         = – 10
 
2.)
Zwischen 2x steht ein verstecktes Malzeichen. X bekommt ihr isoliert stehen, wenn ihr also hier durch 2 teilt:
 
x           = -10 : 2
x           = -5
 
3.)
Nun habt ihr die Zahl errechnet, für die X hier Stellvertreter ist und findet durch das Einsetzen der ( -5) heraus, dass ihr richtig gerechnet habt:

2x + 15 = 5
 
Probe:

2 * (-5) + 15 = 5

– 10      + 15 = 5
                5  = 5

Noch ein Beispiel gefällig, vielleicht etwas schwieriger?

Beispielaufgabe: (Hier zeigt euch der Trennstrich hinter der Aufgabe, welche Rechenoperation ihr gerade ausführt.)

3X – 12 + 2X = 10X – 4
 
5X – 12         = 10X – 4/ + 12
5X                = 10X – 4 + 12

5X                = 10X + 8/ -10X
5X – 10X        =       +8

– 5X              =       8/ : (-5)
    X              =       8: (-5)

    X              =       – 1,6

Probe
, um zu überprüfen, ob ihr richtig gerechnet habt. Für jedes X setzt ihr also die errechnete Zahl (-1,6) ein:

3X – 12 + 2X = 10X – 4

3 * (-1,6) – 12 + 2 * (-1,6) = 10 * (-1,6) – 4
      -4,8   – 12 – 3,2           = – 16           – 4
                        – 20          = – 20

Da das Ergebnis auf beiden Seiten des Gleichheitszeichens identisch ist, stimmt die Gleichung, man sagt dazu auch: sie ist wahr.