Wie dir Fußballspieler dabei helfen, besser in der Schule zu werden

 

Schiebst du dein Besser in der Schule werden auch immer auf die lange Bank?

Tröste dich, das sehe ich öfter.

Manche Schüler zum Beispiel üben zwar regelmäßig mit mir, machen ihre Hausaufgaben und lernen die Vokabeln. Aber irgendwie nur halbherzig.

Will heißen: Wenn sie dann in der nächsten Arbeit eine vier statt eine fünf schreiben, sind sie schon mega zufrieden.

Kennst du, nicht?

Dabei geht doch so viel mehr!

Stell dir vor, der weltberühmte Ronaldo hätte sich zu Anfang gesagt:

„Ich kicke jetzt hier ab und zu die Bälle und ansonsten bin ich doch eh lieber auf Instagram und Snapchat. Macht mal keinen Stress mit eurem, ich muss aber doch noch mal eben auf den Platz und was trainieren. Chillt mal euer Leben.“

Keiner würde ihn heute kennen und er hätte keine Millionen verdient und wäre Idol für viele Jungs. Und dann gäbe es heute keine Mädchen, die ihn ganz süß finden 🙂

Auch gut, denkst du? Er wollte aber mehr.

Besser werden in der Schule - Ronaldo

Was ich dir sagen will:

Du kannst das auch! Wenn du regelmäßig und mit der richtigen Einstellung an die Sache (=Schule) rangehst, einen Top-Trainer hast  – mich 😉 – und dranbleibst, kannst du gar keine Vieren mehr schreiben. Ausgeschlossen.

Ok. Verstanden? Gut.

Und wie kannst du sofort jetzt damit anfangen, in die 1. Liga aufzusteigen?

1.) Du kannst es ohne Trainer, also alleine probieren.

Hier sind meine drei besten Tipps zum Besser in der Schule werden:

  • Nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht.
    Ich weiß, willst du nicht hören. Ist aber so. Denk an die Spieler: Wenn ein Spiel vorbei ist, besprechen sie es ausführlich mit ihrem Trainer und werden von Reportern gelöchert, was toll und was schlecht gelaufen ist.Heißt für dich: Lies dir Notizen durch, schlag im Buch nach, frag Frau Google und Wikipedia. Heute hast du keine Ausrede mehr, wenn du etwas nicht weißt. Jede Info ist einen Klick entfernt. Also nimm die Finger vom Chat und informiere dich.
  • Mach selber dein Ding.
    Auch blöd, ich weiß. Aber du musst schon selber deine Hausaufgaben machen, die Vokabeln lernen und das Referat rechtzeitig anfangen. Hör auf, auf die fleißige Julia oder Annika zu hoffen, die dich bisher immer abschreiben ließen. MACH ES SELBST. Punkt. Du weißt warum, also schenke ich mir den Rest.
  • Lass dich nicht austricksen.
    Und schon gar nicht von diesem kleinen, fiesen Männchen, das dir ständig neue Ideen gibt, weswegen du heute nichts machen musst, warum der Lehrer mal wieder doof ist und überhaupt.
    Schluss mit den Ausreden. Ich meine es ernst.Und auch wenn du ein Mädchen bist und Fußball schrecklich findest, kannst du dir doch vorstellen, dass kein Fußballer es in die 1. Liga schafft, wenn er dauernd freiwillig auf der Bank sitzt. Kannst du, oder? Auf der Bank zu sitzen ist für jeden Fußballspieler eine Schande! Also steh auf, hol die Bücher raus und fang an. Jetzt sofort! Oder jedenfalls, nachdem du das letzte Wort hier gelesen hast.

    2.) Du machst es wie die Top-Spieler und suchst dir einen Trainer, der dir ganz genau zeigt, was du schon alles gut machst, wo deine Stärken liegen und wo du noch eine Schippe drauflegen kannst.

    Ich kenne da einen ziemlich guten 😉 Klick mal hier.

    Und wenn du die nächste Arbeit richtig gut geschrieben hast – und ich meine GUT, also mindestens eine Zwei, dann springt vielleicht auch von Mama und Papa etwas für dich raus.

    Ich könnte dir als Belohnung diesen Rucksack von Nike empfehlen, den ich ganz schön finde.

    Und wenn du ein Junge bist und gerne Fußball spielst, sind diese Adidas-Schuhe natürlich der Klassiker. Da musst du ja den Siegtreffer machen!

    Ich wünsch dir was! Bis demnächst wieder hier.

 

Was Schüler von Sportlern lernen können: 3 Tipps

Die Sommerferien haben in einigen Bundesländern schon begonnen, in anderen stehen sie kurz bevor.

Du wirst diese Zeit sicher nutzen, um dich ganz in Ruhe fit zu machen. Oder?

Was Schüler von Sportlern lernen können

Ich vergleiche gute, motovierte Schüler gerne mit Sportlern:

Ein „echter“ Sportler kann nie von seinem Training lassen, es gehört für ihn zum täglichen Ablauf einfach dazu.

Und so siehst du diese Sportler auch im Urlaub am Strand joggen oder Volleyball spielen. Es macht ihnen einfach Spaß und sie empfinden das nicht als Last.

Hier sind drei Tipps, was du von einem Sportler lernen kannst, um fit zu werden und zu bleiben:

Tipp Nr. 1:

Fange motiviert an!

  • Lies in einem fremdsprachigen Buch.
  • Wiederhole einige Vokabeln und lerne neue.
  • Übe die Grundrechenarten: Dreisatz, Bruchrechnen, Prozentrechnen.

Tipp Nr. 2:

Bleibe dran und stocke noch etwas auf!

  • Sieh dir fremdsprachige Filme an.
  • Stöbere in fremdsprachigen Online-Artikeln.
  • Schreibe mal wieder eine Analyse oder Interpretation.

Tipp Nr. 3:

Lass deinen inneren Schweinehund nicht gewinnen!

  • Mache ein kleines Training, auch wenn es zu heiß ist, du keine Lust hast oder die Freundin ruft.
  • Am besten du planst dafür täglich einige Minuten zu einer festen Uhrzeit ein.
  • Lass Ausreden und Aufschieben nicht zu. Denk dran: Es geht ums Training, darum, am Ball zu bleiben gegen alle Widerstände.

Das stärkt deine Persönlich mehr als das Faulenzen auf der Couch!

Und es muss auch nicht zur Qual werden: zehn bis fünfzehn Minuten am Tag sind völlig ausreichend.

Diese Zeit reicht, um dir ein gutes Gefühl zu geben,

  • weil du wirklich trainiert hast,
  • weil du das Training regelmäßig machst,
  • weil du von dir aus handelst.

Probier´s aus!

Und zu guter Letzt:

Schöne Ferien! Wir lesen uns im neuen Schuljahr. 🙂

 

Fahrplan zur Bestnote (4): Schüler fragen – Lerncoach antwortet

In diesem Beitrag liste ich Fragen auf, die ich immer wieder von Schülern gestellt bekomme.

Meine Antworten werden dir helfen, mit dem

„Fahrplan zur Bestnote“

ans Ziel zu kommen.

  • „Wie viele Seiten kann ich an einem Tag lernen?“
    Das hängt davon ab, wie schnell du lernen kannst und davon, welche Notizen du hast.

Eins ist klar: Wenn du ein „Blitzmerker“ bist und ein fotografisches Gedächtnis hast, wirst du etwa 5 Seiten am Tag lernen können.

Wenn das nicht auf dich zutrifft, geh davon aus, dass du 2 bis 3 Seiten lernen kannst.

Ganz wichtig: Fange rechtzeitig an! Mindestens zwei Wochen vor dem Termin solltest du mit Teil eins meiner Artikelserie starten.

  • „Wie kann ich für einen Test in einer Stunde lernen?“
    Diese Frage kann nicht ernst gemeint sein, oder?

Falls doch, probier folgendes:

Nehmen wir an, du sollst drei Kapitel lernen, dann teile dir die 60 Minuten in drei Einheiten auf. Das bedeutet, dass du für jedes Kapitel 20 Minuten Zeit hast.

Teile die 20 Minuten weiter auf:

In den ersten 10 Minuten, überflieg den Text, damit du weißt, worum es geht.
In den nächsten 10 Minuten stellt dir jemand Fragen zum Text. So findest du heraus, ob du überhaupt etwas verstanden und behalten hast.

So gehst du für jedes Kapitel vor. Und dann geh in die Prüfung hinein. Viel Erfolg 😉

  • „Soll ich vor der Prüfung früher ins Bett gehen?“
    Ja, definitiv! Aber nicht so früh, dass du noch nicht einschlafen kannst. Halte einfach deinen normalen Schlafrhythmus von 7 bis 8 Stunden ein.
  • „Wie schaffe ich es, mich gut vorbereitet zu fühlen?“
    Wenn du rechtzeitig angefangen hast, kannst du gelassen bleiben und dich in Sicherheit wiegen.

Falls du erst auf den letzten Drücker mit dem Lernen angefangen hast, wirst du dich zu Recht nicht gut vorbereitet fühlen.

Lern davon, es beim nächsten Mal besser zu machen.

  • „Was mache ich, wenn mich keiner abfragen will?“
    Wiederhole das Gelernte und stell dir vor, dass du das, was du weißt, jemandem erzählst, der absolut nichts vom Thema weiß.
  • „Was soll ich machen, wenn ich ein Blackout habe?“
    Es kommt nur sehr selten vor, dass du wirklich alles vergessen hast.

Viel wahrscheinlicher ist, dass in deinem Kopf zu viele Informationen ungeordnet sind. Dein Gehirn weiß im Moment nicht, wo der Anfang des Fadens ist und fängt deswegen nicht an, für dich zu arbeiten.

Nimm dir ein Schmierblatt und fang an, irgendetwas aufzuschreiben, egal, was. Es geht nur darum, dass du in den Fluss kommst.

Dein Gehirn weiß automatisch, wo der Anfang des gesuchten Fadens ist, dann macht es -klick – , du fühlst dich erleichtert und kannst mit der Bearbeitung der Aufgaben starten.

Es ist wirklich so einfach!

  • „Kann mir ein Spickzettel helfen?“
    Ja, unbedingt, aber nicht so, wie du meinst.

Spickzettel sind eine tolle Sache, weil du gezwungen bist, das Wichtigste auf engstem Raum zu notieren. Den Rest musst du im Kopf haben. Das ist perfekt!

Du kannst den Spickzettel bis zur Prüfung bei dir haben, aber sobald du den Raum betrittst, wirf ihn weg. Es lohnt sich nicht, eine sechs zu kassieren, obwohl du alles weißt, nur weil dir der Pfuschzettel ein Gefühl von Sicherheit gibt.

Wenn du noch mehr Fragen hast, schreib mir eine Nachricht über den Button oben auf dem Bildschirm.

 

Fahrplan zur Bestnote (3): Die Prüfung vorbereiten

Du hast dir mit Hilfe des ersten Teils Notizen gemacht, deinen Prüfungsstoff eingegrenzt und mit Teil 2 dieser Artikelserie gut strukturiert.

In diesem 3. Teil des

„Fahrplans zur Bestnote“

zeige ich dir, wie du den gelernten Stoff weiter optimierst, komprimierst und wiederholst.

 

  1. Mach Karteikarten.

    Du hast also alle Informationen gesammelt, herausgeschrieben und bereits ganz gut gelernt.
    Dabei hast du vielleicht 10 oder mehr Seiten beschrieben. Jetzt kannst du anfangen, die wichtigsten Informationen herauszuschreiben.
    Dazu formulierst du Aussagen in Fragen um.

  • Wenn du beispielsweise zum deutschen Realismus gelernt hast, dann schreibe auf eine Seite der Karteikarte die Frage auf:
    „Wer sind die wichtigsten Vertreter des deutschen Realismus?“
    Und auf die andere Seite die Antwort.
  • Manchmal bringen dich Fragen darauf, dass du noch Lücken in deinem Wissen hast.
    In diesem Beispiel könnte dir auffallen, dass du keine Ahnung hast, wie die Werke der Autoren genau heißen.
  • Also würde eine weitere Frage lauten:
    „Welches sind die wichtigsten Werke von ….?“
    Auf die Rückseite schreibst du die Antwort, nachdem du diese recherchiert hast.
  • Ein großer Vorteil an Karteikarten ist, dass du sie überall mitnehmen und zum Lernen auspacken kannst. Indem du die Fragen und Antworten notierst, sinken die Informationen noch tiefer und werden noch sicherer abgespeichert. Das ständige Wiederholen tut sein Übriges.

2. Teste dich selber.

Du kannst dich jederzeit und überall selber testen. Die Fragen, die du noch nicht sicher beantworten kannst, wiederholst du so lange, bis sie sitzen.

  • Falls dir auffällt, dass du zu den immer gleichen Fragen falsche Antworten gibst, schau noch mal in deinen Unterlagen nach, ob du alle Zusammenhänge richtig verstanden hast.

3. Besorge dir alte Prüfungsaufgaben.

Ich stelle oft fest, dass Schüler diesen Teil der Vorbereitung schlicht vergessen oder einfach nicht machen.

Dabei ist es sehr wichtig zu sehen, wie alte Prüfungsaufgaben formuliert wurden: Also recherchiere im Internet oder frag ältere Schüler.

  • Es werden in deiner Prüfung andere Fragen kommen, klar. Aber wenn du alte Aufgaben durchliest, bekommst du eine Vorstellung davon, wie genau Wissen abgefragt wird.
  • Und du kannst sehen, welche Aufgaben wie bewertet wurden. Du siehst, ob kurze Antworten okay sind oder ob es besser ist, weiter auszuholen.
  • In alten Arbeiten und Prüfungen gibt es immer auch Musterlösungen. So kannst du einschätzen, was der Prüfer von dir erwartet und welche Antworten eine höhere Punktzahl bekamen. Achte auch darauf, warum jemand nicht die volle Punktzahl bekommen hat.

4. Lerne mit anderen zusammen.

Wenn ihr alle ausreichend fit seid, ist es sehr sinnvoll, wenn ihr euch gegenseitig abfragt und bestimmte Themen besprecht. So kannst du sehen, wie andere an ein Thema herangehen und du kannst dich selber besser einschätzen: Kannst du mitreden oder musst du noch viel mehr Zusammenhänge verstehen?

Benutze deine Karteikarten, um euch gegenseitig abzufragen. Oft stellst du fest, dass andere noch ganz andere Fragen wichtig finden und kannst so deinen eigenen Wissensschatz ergänzen.

5. Am Tag der Prüfung solltest du zwei Stunden früher aufstehen.

  • Geh in Gedanken noch einmal die Themen und Unterthemen durch. Wenn du irgendwo stockst, lies noch einmal in deinen Unterlagen nach. Nutze auch die Karteikarten als Gedankenstütze.
  • Wenn du rechtzeitig mit den Vorbereitungen angefangen hast, kannst du beruhigt und gelassen gut eine Stunde vor der Prüfung mit dem Wiederholen aufhören.
  • Du hast dann sicher alle Informationen und Zusammenhänge abgespeichert und kannst sie wiedergeben.
 Im 5. und letzten Teil gebe ich Antworten auf einige Schülerfragen.

Fahrplan zur Bestnote (2): Deinen Lernstoff strukturieren

Du hast gute Vorarbeit geleistet, eine Stoffsammlung gemacht, Unterlagen abgeglichen und erste Notizen gemacht.
Nun geht es darum, dein Überblickswissen zu vertiefen.

„Fahrplan zur Bestnote“

1. Lies noch einmal deine Erst-Notizen.

Du hast dir die wichtigsten Notizen bereits gemacht und in dieser zweiten Lernphase liest du sie mit dem Ziel, Zusammenhänge herzustellen.
Fange mit den Basics an. Was heißt das?
  • Nun, wenn du dich auf den Impressionismus vorbereiten willst, solltest du als Erstes wissen, was Impressionismus bedeutet. Wer waren seine berühmtesten Vertreter?
  • Du kannst dir die Infos im Internet heraussuchen. Dabei besteht die Gefahr, dass du andere Infos erhältst als die, die ihr im Unterricht besprochen habt.
    Deswegen ist es wichtig, dass du die Infos mit denen abgleichst, die ihr in der Klasse angesprochen habt.

2. Mache beim Lernen Folge-Notizen.

Ja, ich weiß, du hast ja schon Notizen gemacht. Trotzdem, mache noch weitere.

Du kannst die Informationen in der Vorlage auch unterstreichen, aber sie selber aufzuschreiben, bringt dir viel mehr.

Wenn dir dabei auffällt, dass dir manche Sachen gar nicht in den Kopf wollen, dann:

  • splitte umfangreiche Themen in kleinere Unterthemen.

 

3. Wiederhole den Lernstoff.

Der Lernstoff ist das, was ihr während der zurückliegenden Monate im Unterricht besprochen habt.

Zu diesem Zeitpunkt deiner Lernplanes sollte du aus dem Kopf die Hauptpunkte und Unterpunkte des Themas nennen und in groben Zügen zusammenhängend darstellen können.

Falls dir das noch nicht gelingt, geh noch einmal ins Detail und lies auch im Buch die relevanten Kapitel nach, falls du das noch nicht getan hast.

 

4. Schreibe nun die Hauptthemen heraus.

Entgegen mancher Schülermeinung sind Bücher hervorragend dazu geeignet, deinen Stoff zu strukturieren. Wenn du die Überschriften und Absatzüberschriften herausschreibst, hast du bereits einen sehr wertvollen Fahrplan zu deinem Lernstoff!
Oft gibt es in deinen Büchern auch Zusammenfassungen eines Kapitels. Auch das hilft dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dennoch das Wichtige zu kennen.

Fahrplan zur Bestnote (1): Mit dem Lernen anfangen

Aus Gesprächen mit vielen Schülern weiß ich, dass fast jeder von euch unsicher ist, wie er beim Lernen vorgehen sollte.
Damit du einen besseren Durchblick hast, gebe ich dir in diesem und den folgenden Artikeln einen

„Fahrplan zur Bestnote“ 

 1. Beginne rechtzeitig mit dem Lernen

Damit du nicht unnötig in Stress kommst, nimm dir genug Zeit, um as notwendige Material zu sichten und zu sortieren.

Wenn du weißt, wie viel Stoff du lernen musst, kannst du besser einschätzen, wie viel Zeit du brauchen wirst.
Wenn du den Stoff eines gesamten Jahrgangs im Kopf haben musst, fängst du natürlich früher mit dem Lernen an, als wenn du nur den Stoff der letzten 6 Wochen lernen musst.
Du weißt am besten, ob du ein langsamer oder ein schneller Lerner bist; also kannst du am besten beurteilen, wieviel Zeit du benötigst, um den Inhalt zu rekapitulieren.
  • Wenn du den Stoff als schwierig einstufst, beginne auf jeden Fall noch früher mit dem Lernen. Nimm dir ausreichend Zeit, damit du durch den Stoff kommst, ihn lernen und wiedergeben kannst.
  • Schlafe vor der Prüfung ausreichend.
    Ich weiß, dass du vor lauter Aufregung vielleicht gar nicht einschlafen kannst, aber gönne dir die Ruhe. Dein Kopf braucht diese Zeit, um das Gelernte abzuspeichern. Damit du gut und ausreichend schlafen kannst, musst du rechtzeitig mit dem Lernen anfangen, weil du dann ein gutes Gefühl hast und dir erlaubst, dich zu entspannen.

2. Wenn du das zu lernende Material sortiert hast, lies dir zunächst alles durch, um dich wieder zu erinnern.

Ein Zusatzeffekt ist, dass du dir merkst, wo welche Informationen stehen und welche dir noch fehlen. So kannst du fehlendes Material von deinen Schulkameraden oder aus Büchern und dem Internet besorgen.

3. Mache dir wertvolle Notizen!

Du weißt selber, ob du dir gut oder weniger gut Notizen machen kannst. Wenn deine Notizen gut sind, kann das über dein Lernpensum entscheiden und über deine gesamte Note.

Gute Notizen erklären Sachverhalte, die weit über das hinausgehen, was in deinen Büchern steht. Sie geben dir wertvolle Zusatzinformationen und erleichtern dir das Verständnis der Zusammenhänge.

  • Wenn du fünf Seiten mit Mitschriften hast, dein Freund oder deine Freundin jedoch zwanzig, hast du vermutlich das eine oder andere nicht notiert. Vergleicht am besten eure Notizen und ergänze das, was dir fehlt.

4. Frage deinen Lehrer nach dem Stoff, den du lernen solltest.

Dein Lehrer weiß, was er in der Arbeit oder der Prüfung abfragen wird. Und auch wenn er oder sie dir natürlich keine direkten Hinweise geben wird, wirst du den einen oder anderen Tipp aus seiner Antwort herauslesen.
Wenn du ahnst, was in der Klausur drankommen wird, kannst du beim Lernen leichter und effektiver auf den notwendigen Stoff konzentrieren.
Und während des Lernens fühlst du dich sicher, weil du weißt, dass du das Richtige lernst.

 

Einfacher und schneller lernen mit effektiven Lerntipps

Du willst immer besser in der Schule werden?

Und du willst die besten Tipps haben, wie du das schaffst?

Dann lies dir die Tipps im folgenden Gastartikel von lerntippsammlung.de durch.

Du musst sie nur noch umsetzen!

Als Schüler ist es deine wichtigste Aufgabe, den Lernstoff möglichst effektiv zu lernen. Im folgenden Artikel erhältst du einige Lerntipps. Diese habe ich alle selbst an mir ausprobiert. Diese Aufstellung erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn dir diese Tipps noch nicht reichen, findest du viele weitere Lerntipps auf lerntippsammlung.de.

Gute Mitarbeit erspart dir viel Lernarbeit

Gehörst du auch zu den Schülern, die am liebsten in der Schule ihren Tagträumen nachhängen? Das solltest du dir am besten sofort abgewöhnen. Wenn du dich in der Schule am Unterricht beteiligst, dann zwingt dich das, den Lernstoff zu durchdenken. Du entwickelst eine Beziehung zu dem Stoff und das Lernen zu Hause ist kein Problem mehr. Je mehr du dich in der Schule engagierst, desto weniger Zeit musst du zu Hause mit dem Lernen verbringen. Überwinde dich also selbst und pass in der Schule auf!

Dem Stoff eine eigene Struktur geben

Lernen heißt, dass der abstrakte Stoff Teil deines Denkens wird. Das hat aber nur dann Erfolg, wenn du dem Stoff eine eigene Struktur gibst. Wenn du anhand der Aufzeichnungen in der Schule lernst oder dir den Stoff aus einem Buch erarbeitest, dann sind das zunächst einmal die Strukturen des Autors oder des Lehrers. Zu fast jedem Stoff hast du aber schon ein Vorwissen und das Eine oder das Andere ist dir aus einem ähnlichen Zusammenhang schon bekannt. Kein Lehrstoff steht völlig für sich alleine. Fast immer gibt es schon vorhandene Strukturen in deinem Kopf, an die du anknüpfen kannst. Je mehr du an schon bestehendem Vorwissen anknüpfen kannst, umso leichter fällt dir das Lernen.

Formuliere den Stoff mit eigenen Worten

Wenn du einfach nur den Stoff lernst, dann ist das erstens langweilig und zweitens nicht sehr effektiv. Versuche den Inhalt mit eigenen Worten zu beschreiben. Durch das Internet kannst du das sogar mit mehreren Schülern zusammen machen. Ohne viel Aufwand eröffnest du einen neuen Blog und teilst dein Wissen dem Internet mit. Wenn du das längere Zeit machst, hast du bald eine Reihe von Lesern, die deine Texte kommentieren und zu einer Diskussion anregen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass das für den Lernerfolg äußerst positiv ist. Vielleicht findest du ja einige Mitschüler, die Lust dazu haben, gemeinsam an einem solchen Projekt zu arbeiten?

Plane Pausen bewusst ein

Wenn du ein größeres Pensum (zum Beispiel vor einer Schulaufgabe oder Klausur) zu bewältigen hast, solltest du dir einen genauen Lernplan aufstellen. Wichtig ist es, dass du auch regelmäßig Pausen einplanst. Mache nicht den Fehler, dass du lustlos lernst und dann auf die Pause verzichtest, weil du glaubst, bislang ohnehin nicht viel gelernt zu haben. Ein solches unstrukturiertes Vorgehen hat den Nachteil, dass du die ganze Zeit im Stress bist, keine Pausen machst und weniger lernst. Wichtig ist für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit übrigens auch genügend Flüssigkeit. Besonders gut ist Mineralwasser ohne Kohlensäure.

Unterschiedliche Medien zum Lernen nutzen

Vielleicht hast du schon gehört, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Manche lernen am besten, wenn sie etwas sehen (visueller Lerntyp), den Stoff hören (auditiver Lerntyp), wenn sie handeln (motorischer Lerntyp) oder mit anderen Schülern, Eltern oder Lehrer über den Stoff reden (kommunikativer Lerntyp). Diese Einteilung ist ein wenig theoretisch, denn viele Menschen sind eine Mischung aus verschiedenen Lerntypen. Oft zeigt es sich, dass eine Kombination der unterschiedlichen Kanäle am meisten Erfolg bringt. Das Internet bietet genug Möglichkeiten, alle Sinne beim Lernen zu benutzen. Wenn du den Stoff noch einmal von einer anderen Lehrkraft hören willst, dann suche dir ein Video im Internet. Du kannst bewusst einen Sinn ausblenden und es zum Beispiel nur anhören (ohne Bild) oder es nur ansehen (ohne Ton). Wenn du gerne mit anderen über den Stoff redest, aber kein Freund griffbereit ist und deine Eltern nichts davon verstehen, suchst du dir einfach Freunde im Internet und beginnst einen Chat.
Nicht immer kannst du den Lernstoff handelnd erarbeiten, aber oft hilft es auch schon, einfach ein paar Stichpunkte zu Papier zu bringen.

Im Internet findest du bestimmt noch eine ganze Reihe von weiteren Lerntipps, mit denen du deine schulischen Leistungen schnell verbessern kannst.

Sei ein Macher, kein Schwätzer!

Das neue Jahr ist da und vielleicht hast du dir auch einige gute Vorsätze vorgenommen.

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Und ich meine nicht nur Vorsätze für die Schule. Du weißt schon:

  • Mehr und früher lernen
  • Dich mehr melden
  • Konzentrierter zu arbeiten
  • Dich für ein Referat zu melden

Ich meine vor allem die Vorsätze, die gar nichts mit der Schule zu tun haben, denn das sind natürlich die Ziele, die dich am ehesten motivieren.

Und genau darum geht es mir in diesem Artikel, um die Frage:

Wie schaffst du es, deine guten Vorsätze auch in die Tat umzusetzen?

Du willst zum Beispiel:

  • Endlich in den Sportverein eintreten
  • Dir einen Ferienjob suchen
  • Deinen Kleiderschrank ausmisten
  • Gesünder essen
  • Gar mit dem Rauchen aufhören

Deine Ziele zu nennen, ist also recht einfach. Diese dann in die Tat umzusetzen, schon viel schwieriger.

Warum fällt es uns allen schwer, vom Reden ins Tun zu kommen?

Denn eigentlich weißt du ja, was du tun musst, um dein Ziel zu erreichen:

  • Du willst in den Sportverein eintreten, also musst du das Anmeldeformular ausfüllen.
  • Du willst Geld verdienen, also musst du die Unternehmen ansprechen, die Jobs anbieten.
  • Du willst gesünder essen, also musst du dir immer einen Apfel neben den Teller legen
  • Du willst nicht mehr rauchen, also musst du dir keine Zigaretten mehr kaufen und bei keinem anderen schnorren.

Einfach, nicht?

Was passiert aber tatsächlich?

  • Du surfst im Internet und recherchierst verschiedene Sportarten.
  • Du redest über dein Vorhaben mit anderen und ihr tauscht euch aus.
  • Du machst etwas anderes anstatt das, was du eigentlich willst. Und so weiter.
  • Über deine Vorhaben zu reden, ist das eine, das einfache. Sie auch tatkräftig anzugehen das andere.

Aber was genau hält dich vom aktiv werden eigentlich ab?

Angst. Ist es nicht so?

Warum isst du nicht einfach mehr Obst und Gemüse und stellst dir stattdessen wieder einen Teller Pommes hin?

Aus Angst vor Veränderung. Aus Angst, dass dich deine Freunde auslachen, wenn du einen Salat statt eine Pizza bestellst.

Und aus Angst meldest du dich nicht zum Sport an. Angst, dass du dich doof anstellen könntest und die anderen dich auslachen.

Und warum hörst du nicht zu rauchen auf? Weil alle um dich herum zu rauchen scheinen und weil es einfacher ist, einfach mitzurauchen, anstatt dich zu rechtfertigen, warum du das nicht willst.

Du hast also schlicht und einfach Angst. Und deswegen machst du hundert andere brilliante Dinge, die dich nicht als Idiot dastehen lassen.

Im Grunde tust du durch dein Verhalten genau das richtige: Du versuchst dir zu helfen, indem du eben nicht das tust, was dir irgendwie Angst macht.

Hier sind 4 Tipps, wie du deine Angst überwinden kannst und in den Einfach-Machen-Modus startest:

  • Schreibe deine Ängst auf: Wovor hast du Angst? Wo denkst du, dass du nicht gut genug bist? Was denkst du über dich, was dich klein hält? Alleine das Aufschreiben ist schon ein Tun!
  • Handle! Wenn auch nur für kurze Zeit. Melde dich zu einer Teststunde im Sportstudio an. Schneide dir Obst und Gemüse in kleine Stücke und packe sie ein. Frag in dem Shop nebenan, ob sie eine Aushilfskraft brauchen. Lehne freundlich lächelnd die Zigarette ab.
  • Wenn du klein anfängst, wird dir selber klar, dass du eigentlich keine Angst haben musst. Es passiert ja nichts Schlimmes. Du kannst deine Meinung jederzeit ändern und damit Erfolg haben.

Und je öfter du diese Erfahrung machst, umso mehr wächst dein Selbstvertrauen. Für dein Leben und deswegen natürlich auch für die Schule.

So kannst du zu dem Schüler werden, der du sein willst!

Und wenn du dabei Unterstützung brauchst – ich coache dich gerne!