Einfach oder doppelt? – Regeln zum Schreiben von Doppelkonsonanten

Doppelkonsonanten schreiben oder doch nur einen Mitlaut? Ist das für dich ein Problem?

Es gibt dazu einige Regeln, die du dir ganz leicht merken kannst.

Diese Bücher helfen dir bestimmt, besser in der Rechtschreibung zu werden.

Lass uns zuerst klarstellen, was Konsonanten sind:

Konsonanten heißen auch Mitlaute und sind alle Buchstaben außer: „a, e, i, o, u/ ä, ö, ü/ ai, ei/ au/ ie“.
Diese Buchstaben heißen Vokale (=Selbstlaute).

Die wichtigsten Regeln zuerst:

  • Regel 1: Doppelkonsonanten folgen immer nur auf kurze Vokale.

„flimmern, Motte, schaffen, Schutt, Mutter“

  • Regel 2: Die Doppelvokale „aa, ee, oo“ werden immer lang

gesprochen, deswegen schreibst du danach
nur einen Konsonanten

„Waage, Meer, Moo

  • Regel 3: Ein Dehnungs-h dehnt den Vokal. Man findet es nur

in Wörtern mit langen Vokalen. Danach schreibst du einen einfachen Konsonant.

„Mahlzeit, Kohle, Ruhe, meh

  • Regel 4: „au, äu, eu, ei, ai, ie“ sind immer lang. Danach
    darf deswegen
    immer nur ein einfacher Konsonant kommen.

Verdoppeln kann man die Konsonanten
b, d, f, g, l, m, n, p, r, s, t,

Am Konsonant „f“ zeige ich dir, wie du feststellen kannst, ob der davor geschriebene Vokal lang oder kurz ist.

Denk daran:

Eine Konsonantenverdoppelung („ff“) schreibst du nur nach einem kurzen Vokal.

Um ganz sicher zu sein, dass du zwei Konsonanten schreibst, mache eine Wortverlängerung, denn:

„oft“ und „hofft“

haben beide ein kurzes „o“, dennoch schreibt man sie unterschiedlich.

Wenn du regelmäßig an deiner Rechtschreibung trainieren willst, sind diese Bücher echt gut dazu geeignet.

Um hier keine Fehler zu machen, solltest du das Wort direkt nach dem „f“ verlängern, z.B.“ „hof-fen““.

  • Regel: Hörst du nach der Verlängerung zwei „f“ (oder m oder b…), so schreibst du Doppelkonsonanten.Bleibt bei der Verlängerung der Konsonant hinter dem „f“ (oder t oder r…) erhalten (oft/ öf-ter), dann schreibst du nur ein „f“.

Es gibt natürlich auch Wörter, vor denen kein Vokal vor dem f-Laut steht, sondern ein Konsonant.

  • Regel: Steht ein Konsonant vor dem „f“-Laut, dann schreibt man immer ein einfaches „f“:
    „scharf, Wurf, tapfer, Schilf

ck oder k/ tz oder z

Die Regeln für den Unterschied zwischen „ck“ und „k“ sind dieselben wie bei den anderen Konsonanten:

  • Nach Konsonant oder langem Vokal (auch nach „au, äu, eu, ei, ai“) schreibst du
    nur „k/ z“:
    „Ekel/ winzig“
  • Nach kurzem Vokal schreibst du „ck/ tz“:
    „Ecke/ witzig“
  • „kk“ existiert nur in einigen Fremdwörtern („Makkaroni“) oder in einigen Eigennamen („Marokko“).
  • „zz“ existiert nur in einigen Fremdwörtern („Pizza“) oder in einigen Eigennamen („Nizza“).