Schlechtes Halbjahreszeugnis? Das können Sie jetzt für Ihr Kind tun

Ein schlechtes Halbjahreszeugnis sorgt in vielen Familien für Ärger, Strafen und Drohungen.

Oft führen diese allerdings nur in einen Teufelskreis aus Ärger und Angst. Vor allem Ihr Kind ist frustriert, demotiviert und alles andere als entspannt.

Sie als Mutter oder Vater können eine Menge dazu beitragen, Ihr Kind zu motivieren und in die richtige Spur hin zu besseren Noten zu bringen.

schlechtes Halbjahreszeugnis verbessern

Anstatt also Ihrem Kind oder den Lehrern den schwarzen Peter zuzuschieben, werden Sie lieber aktiv und unterstützen Sie Ihren Sohn oder Ihre Tochter hin zu besseren Noten.

Schlechtes Halbjahreszeugnis verbessern mit diesem  5-Punkte Plan für bessere Noten

Fangen Sie sofort damit an, Ihr Kind zu unterstützen und warten Sie auf keinen Fall bis zur nächsten Klassenarbeit. Nur so können aus Vieren und Fünfen bessere Noten werden.

1.

Als erstes vereinbaren Sie und Ihr Kind welche realistische Note es in den einzelnen Fächern erreichen kann.

Oft wird das Halbjahreszeugnis pauschal als schlecht abgetan, auch wenn einige Noten im Mittelfeld liegen. Ein Blick auf die bereits jetzt schon guten Noten motiviert Sie beide.

2.

Im zweiten Schritt prüfen Sie gemeinsam, in welchen Fächern besondere Anstrengungen nötig sind.

Vielleicht merken Sie, dass es nur ein paar wenige Fächer sind, die wirklich Probleme für Ihr Kind bereiten. Helfen Sie Ihrem Kind, in diesen Fächern besser zu werden.

3.

Finden Sie drittens zusammen mit Ihrem Kind heraus, welche Themen in diesen Fächern besonders wichtig sind und auch im nächsten Halbjahr vorkommen werden.

  • Grundsätzlich muss in jeder Fremdsprache die Grammatik sitzen, sonst wird die Note dauerhaft nicht besser.
  • In Deutsch sollte Ihr Kind wenig Rechtschreibfehler machen und die Textarbeit beherrschen, dazu gehören:
    Inhaltsangabe erstellen,
    Textanalyse,
    Textinterpretation.

4.

Im vierten Schritt besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie es selber die Lücken schließen kann und will.

Kaufen Sie passende Bücher, Lernsoftware und kümmern Sie sich um Nachhilfe, die wirklich etwas bringt.

5.

Bitte versäumen Sie nicht, fünftens, einen wöchentlichen Zeit- und Lernplan zu erstellen.

Je nach Alter Ihres Kindes sollten Sie es bei der Erstellung des Lernplanes unterstützen.

  • Halten Sie in den kommenden Wochen fest, welche neuen Themen dazugekommen sind und gelernt werden müssen.
  • Notieren Sie die Termine für die Klassenarbeiten und halten Sie die Themen nach.
  • Sprechen Sie mit dem Nachhilfelehrer regelmäßig ab, was nachbereitet und noch mehr vertieft werden muss.
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