Adverbiale Nebensätze – So erkennst du sie sicher

Du hast schon viele hundert Male adverbiale Nebensätze gesprochen, auch wenn du das gar nicht wusstest.

Sicher hast du schon mal diesen oder einen ähnlichen Satz selber gesagt oder gehört:

  • „Morgen habe ich keine Zeit, weil ich noch viele Hausaufgaben machen muss.

Oder:

  • Damit du dir das merkst, musst du noch eine Menge üben.“

An diesen Sätzen ist nichts geheimnisvoll.

Außer dass man sie grammatisch als adverviale Nebensätze bestimmt (in rot).

Vor oder nach einem Hauptsatz kann also ein (adverbialer) Nebensatz stehen; die Sätze werden durch ein Komma getrennt.

Merke:

  • Den Nebensatz erkennst du an dem Bindewort, was hier eine adverbiale Bestimmung ist

und daran

  • dass das Verb am Ende des Nebensatzes steht (blau).

Die Bindewörter (=Konjunktionen) bestimmen, um welche Art von adverbialem Nebensatz es sich handelt.

Es gibt diese Formen:

  • Konditionalsatz
  • Temporalsatz
  • Konzessivsatz
  • Kausalsatz
  • Finalsatz
  • Konsekutivsatz
  • Modalsatz
  • Adversativsatz
  • Proportionalsatz
  • Komparativsatz

Mit den adverbialen Nebensätzen schaffst du logische Verbindungen zwischen dem Hauptsatz und dem Nebensatz.

Solche logischen Verknüpfungen solltest du besonders oft und bewusst in Inhaltsangaben, Vorgangsbeschreibungen, Berichten, und Erzählungen einfügen.
Beispiel:
„Obwohl der Erzähler nicht wissen kann, was die Frau denkt, unterstellt er ihr bestimmte Vorsätze.“ (Konzessivsatz)

Wenn du den Nebensatz in einem Text bestimmen musst, suchst du also das Bindewort und entscheidest anhand der folgenden Infografik, um welchen adverbialen Nebenssatz es sich handelt.

Und nun viel Erfolg beim Üben und in der nächsten Arbeit!

Adverbiale NebensätzeQuelle

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So wird der Elternsprechtag zum Erfolg: 5 Tipps

Der Eltersprechtag des 1. Halbjahres steht vor der Tür. Werden Sie hingehen?

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Von dir als Schüler wird ein solcher Termin selten herbeigesehnt.

Für Sie als Eltern ist es oft die einzige Möglichkeit, die Lehrer Ihres Kind kennenzulernen und zu erfahren, wie sich dieses in der Schule verhält und entwickelt.

Meiner Meinung nach nehmen alle Beteiligten, also Schüler, Eltern und Lehrer, viel zu selten die Gelegenheit wahr, sich zusammenzusetzen und über das zu sprechen, was im Mittelpunkt steht: der einzelne Schüler.

Deswegen plädiere ich unbedingt dafür, dass der Termin zum Austausch genutzt wird und Ihr Kind nicht Angst davor hat, es würde nur schlecht über es geredet werden.

Es geht also weder darum, über Ihr Kind herzuziehen, noch darum, dem Lehrer endlich mal die Meinung sagen zu können.

Und auch, wenn die Chemie gar nicht stimmt und Sie den Lehrer oder die Lehrerin nicht unbedingt zum Freund haben würden – bleiben Sie gelassen, emotional neutral und hören Sie zu.

Diese Tipps tragen zu einem erfolgreichen Gesprächsverlauf bei:

  • Sprechen Sie vorab mit Ihrem Kind und notieren Sie, worüber Sie sprechen möchten.
  • Gehen Sie davon aus, dass auch negative Kritik ihre Vorteile hat: Sie wissen, was den anderen stört und erfahren, was Ihr Kind anders und vielleicht besser machen kann.
  • Fragen Sie ganz konkret, wo es bei Ihrem Kind hakt. „Ist in Rechtschreibung schwach“, ist zu wenig aussagekräftig. Es hilft mehr, wenn Sie ganz genau wissen, in welchen Teilbereichen Ihr Kind gefördert werden muss.
  • Sehen Sie von Schuldzuweisungen ab. Wir sind immer selber für das verantwortlich, was wir tun oder nicht tun. Nur weil der Lehrer Ihren Sohn vielleicht „komisch“ angesehen hat, hat das sicher nicht alleine dazu beigetragen, dass er „mangelhaft“ steht. Der Lehrer ist nicht an allem schuld! Und ich weiß, dass es einfacher wäre, das zu glauben 🙂
  • Fordern Sie freundlich aber deutlich konkrete Maßnahmen ein, um Ihr Kind zu Hause besser zu unterstützen. „Muss sich mehr melden“ – ist nicht aussagekräftig genug. Wie oft ist „mehr“? Bleiben Sie hartnäckig, bis Sie wirklich sagen können: Ja, so kann es funktionieren!

In diesem Sinne:

Vereinbaren Sie einen Termin!

Gehen Sie hin! Alleine oder mit Ihrem Kind, wenn es mag.

Und erwarten Sie das Beste!

Englisch lernen und dabei Reis spenden

Reisfeld

Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Seite, um jederzeit seine Englischkenntnise aufzufrischen ist:

http://freerice.com/#/english-vocabulary/2366

Das funktioniert so: „If you get it right, you get a harder question. If you get it wrong, you get an easier question.“
Das bedeutet, das Programm bemerkt, wenn das Level zu hoch oder zu niedrig ist und passt die abgefragten Wörter an.

Das Schöne dabei: Mit jedem richtig gefunden Wort spendiert die Gesellschaft 10 Reiskörner an bedürftige Menschen der Dritten Welt.

Eine wirklich tolle Sache für alle Beteiligten!