Allgemein

Elternsprechtage: So gehen Sie gut vorbereitet in die Gespräche mit den Lehrern Ihres Kindes

Elternsprechtage sind oft die einzige Möglichkeit, die Lehrer seiner Kinder persönlich kennenzulernen.

Trotzdem höre ich immer wieder einen gewissen Frust in den Worten der Eltern.

Sie fühlen sich zwar verpflichtet, das eine oder andere Gespräch zu suchen, sind aber im Grunde der Meinung, dass es nicht viel bringen würde.

Woran kann das liegen?

Eltern fühlen sich und ihr Kind missverstanden, ungerecht behandelt oder unterbewertet.

Elternsprechtage optimal vorbereiten

Typische Elternsätze sind:

  • „Der Lehrer kann mein Kind sowieso nicht leiden.“
  • „Der Lehrer nimmt immer andere dran.“
  • „Der/ Die kann gar nicht erklären.“
  • „Zu Hause kann sich mein Kind gut konzentrieren und konnte die Themen auch. Ich verstehe nicht, wieso die Arbeit so schlecht ausgefallen ist.“
  • „Mein Kind wird ständig ermahnt, obwohl andere viel mehr quatschen.“

Lehrer wiederum kritisieren, dass Eltern wenig unparteiisch seien und die Meinung des eigenen Kindes als Maßstab nehmen.

Chill mal: Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig *

Typische Lehrersätze sind:

  • „Ihr Kind macht seine Hausaufgaben nicht regelmäßig.“
  • „Es stört ständig und ist viel zu laut und unruhig.“
  • „Ihr Kind hat nie gesagt, dass es das Thema nicht verstanden hat.“
  • „Die Klasse ist insgesamt viel zu laut.“
  • „Ihr Kind benimmt sich respektlos.“

Mit solchen und ähnlichen Gedanken im Kopf lässt sich ein Eltern-Lehrer-Gespräch selten neutral und im Sinne des Kindes führen.

 

Online Lernplattform
Partnerlink* zur größten deutschen online Lernplattform, wo Lernen richtig Spaß macht.

 

Elternsprechtage bieten sowohl Ihnen als Eltern als auch den Fachlehrern die Möglichkeit, gezielt und konstruktiv 

  • die schulischen Leistungen zu beurteilen
  • das Verhalten des Kindes im Unterricht und gegenüber anderen einzuschätzen
  • zur Problemlösung anzuleiten

So bereiten Sie sich optimal auf Elternsprechtage vor

  • Sowohl die Lehrer wie Sie als Eltern haben Informationen über das Kind, die sie loswerden möchten und die dazu verhelfen, das Verhalten des Kindes besser einzuordnen und zu verstehen.
    Deswegen sollten in einem Gespräch beide Seiten zu Wort kommen. Niemand sollte dazu gedrängt werden, sich nur gegen Vorwürfe zu wehren, ohne wirklich Neues beizutragen.

    Elterntipp: Notieren Sie sich schon vor dem Termin, worüber Sie unbedingt sprechen möchten.

  • An Elternsprechtagen führen sowohl Eltern als auch Lehrer mehrere Gespräche. Vor allem der Lehrer sieht sich einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Informationen zu ganz unterschiedlichen Kindern gegenüber.
    Beide Parteien bringen also häufig in das aktuelle Gespräch die Emotionen oder Informationen des zuvor gewesenen Gesprächs mit ein. Neutralität zum neuen Gespräch bleibt da manchmal auf der Strecke.

    Elterntipp: Lassen Sie sich Zeit zwischen den einzelnen Lehrergesprächen, um die gerade erhaltenen Informationen in Ruhe zu besprechenn und wieder in die Neutralität zu gelangen.

  • Wichtig ist auch, dass sich Eltern und Lehrer nicht als „Feinde“ begegnen sondern auf Augenhöhe.
    Es geht also darum, dem einzelnen Kind so weit wie möglich eine individuelle Förderung zukommen zu lassen. Auch wenn das im Schulalltag oft untergeht, ist jedes Kind viel zu komplex, um sich auf Noten und Mitarbeit reduzieren zu lassen.

    Wie anstrengende Kinder zu großartigen Erwachsenen werden: Der Erziehungsratgeber für besonders geforderte Eltern *

    Elterntipp: Plaudern Sie aus dem Nähkästchen, aber lassen Sie sich auch Tipps vom Lehrer geben, wie genau eine Verbesserung der Noten oder des Verhaltens gelingen kann.

 

Was Ihr Kind braucht, um optimal für das Gymnasium vorbereitet zu sein

Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium bereitet Ihnen Kopfschmerzen? Sie fragen sich, ob Sie die richtige Wahl getroffen haben und ob ihr Kind es schaffen wird?

Viele Eltern können es nicht einschätzen, ob das Gymnasium die richtige Schulwahl für Ihr Kind ist und fragen mich um Rat, was Ihr Kind eigentlich braucht, um fit fürs Gymnasium zu sein.

In den vielen Jahren, die ich Schüler durch die Schule „lotse“, habe ich festgestellt, dass es einige Eigenschaften und Interessen gibt, die es den Kindern erleichtern, den Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium zu meistern.

Hier sind meine Tipps, woran Sie erkennen, ob der Übergang Grundschule Gymnasium gelingt

Kinder, die mit dem Stoff des Gymnasium gut mitkommen, zeigen schon sehr früh ein starkes Interesse an Zahlen, Buchstaben und Worten.

Übergang Grundschule Gymnasium gelingt so

Sie lesen früh selbst und eigenständig, verstehen das Gelesene und können es in eigenen Worten zusammenfassen.

Gymnasiasten arbeiten selbständig, schnell und konzentriert.

Sie können sich länger auf eine Sache konzentrieren und das Gelernte in eigenen Worten wiedergeben.

Sie versuchen, alleine eine Lösung zu finden, bevor sie die Eltern oder die Lehrerin fragen.

Ihr starkes Interesse an allen Themen der Grundschule schlägt sich in guten bis sehr guten Noten nieder.

Kinder, die für das Gymnasium geeignet sind, sind stolz auf ihre Leistungen und ruhen sich nicht aus. Sie halten ihre guten Noten  bis zum Ende der 4. Klasse.

 

Fit fürs Gymnasium bedeutet, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter sicher in der deutschen Sprache ist, die Rechtschreibregeln gut beherrscht, einen guten Wortschatz hat.

Es kann eigene kleine Texte klar und mit wenigen Fehlern schreiben.

Die vier Grundrechenarten, das Kopfrechnen, das Lösen von Textaufgaben müssen „sitzen“.

Auch Aufgabenstellungen und Arbeitsaufträge sollte Ihr Kind leicht verstehen und alleine umsetzen können.

Neben fachlichen Qualifaktionen ist die soziale Kompetenz Ihres Kindes ebenfalls wichtig, um erfolgreich durch das Gymnasium zu kommen.

Hierzu gehört die Fähigkeit zur Selbständigkeit, Strukturiertheit und Ordnung.

Auch ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und „Biss“ qualifizieren Ihr Kind für das Gymnasium.

Wenn Ihr Kind über eine hohe Selbstmotivation verfügt, Ausdauer hat, viel liest und gerne Neues lernt, ist es auf dem Gymnasium gut aufgehoben.

Online Lernplattform
Partnerlink * zur größten Online Lernplattform. Hier lernt Ihr Kind richtig gut!

Schlechtes Halbjahreszeugnis? Das können Sie jetzt für Ihr Kind tun

Ein schlechtes Halbjahreszeugnis sorgt in vielen Familien für Ärger, Strafen und Drohungen.

Oft führen diese allerdings nur in einen Teufelskreis aus Ärger und Angst. Vor allem Ihr Kind ist frustriert, demotiviert und alles andere als entspannt.

Sie als Mutter oder Vater können eine Menge dazu beitragen, Ihr Kind zu motivieren und in die richtige Spur hin zu besseren Noten zu bringen.

schlechtes Halbjahreszeugnis verbessern

Anstatt also Ihrem Kind oder den Lehrern den schwarzen Peter zuzuschieben, werden Sie lieber aktiv und unterstützen Sie Ihren Sohn oder Ihre Tochter hin zu besseren Noten.

Schlechtes Halbjahreszeugnis verbessern mit diesem  5-Punkte Plan für bessere Noten

Fangen Sie sofort damit an, Ihr Kind zu unterstützen und warten Sie auf keinen Fall bis zur nächsten Klassenarbeit. Nur so können aus Vieren und Fünfen bessere Noten werden.

1.

Als erstes vereinbaren Sie und Ihr Kind welche realistische Note es in den einzelnen Fächern erreichen kann.

Oft wird das Halbjahreszeugnis pauschal als schlecht abgetan, auch wenn einige Noten im Mittelfeld liegen. Ein Blick auf die bereits jetzt schon guten Noten motiviert Sie beide.

2.

Im zweiten Schritt prüfen Sie gemeinsam, in welchen Fächern besondere Anstrengungen nötig sind.

Vielleicht merken Sie, dass es nur ein paar wenige Fächer sind, die wirklich Probleme für Ihr Kind bereiten. Helfen Sie Ihrem Kind, in diesen Fächern besser zu werden.

3.

Finden Sie drittens zusammen mit Ihrem Kind heraus, welche Themen in diesen Fächern besonders wichtig sind und auch im nächsten Halbjahr vorkommen werden.

  • Grundsätzlich muss in jeder Fremdsprache die Grammatik sitzen, sonst wird die Note dauerhaft nicht besser.
  • In Deutsch sollte Ihr Kind wenig Rechtschreibfehler machen und die Textarbeit beherrschen, dazu gehören:
    Inhaltsangabe erstellen,
    Textanalyse,
    Textinterpretation.

4.

Im vierten Schritt besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie es selber die Lücken schließen kann und will.

Kaufen Sie passende Bücher, Lernsoftware und kümmern Sie sich um Nachhilfe, die wirklich etwas bringt.

5.

Bitte versäumen Sie nicht, fünftens, einen wöchentlichen Zeit- und Lernplan zu erstellen.

Je nach Alter Ihres Kindes sollten Sie es bei der Erstellung des Lernplanes unterstützen.

  • Halten Sie in den kommenden Wochen fest, welche neuen Themen dazugekommen sind und gelernt werden müssen.
  • Notieren Sie die Termine für die Klassenarbeiten und halten Sie die Themen nach.
  • Sprechen Sie mit dem Nachhilfelehrer regelmäßig ab, was nachbereitet und noch mehr vertieft werden muss.
Online Lernplattform
Partnerlink *

 

 

Fahrplan zur Bestnote (1): Mit dem Lernen anfangen

Aus Gesprächen mit vielen Schülern weiß ich, dass fast jeder von euch unsicher ist, wie er beim Lernen vorgehen sollte.
Damit du einen besseren Durchblick hast, gebe ich dir in diesem und den folgenden Artikeln einen

„Fahrplan zur Bestnote“ 

 1. Beginne rechtzeitig mit dem Lernen

Damit du nicht unnötig in Stress kommst, nimm dir genug Zeit, um as notwendige Material zu sichten und zu sortieren.

Wenn du weißt, wie viel Stoff du lernen musst, kannst du besser einschätzen, wie viel Zeit du brauchen wirst.
Wenn du den Stoff eines gesamten Jahrgangs im Kopf haben musst, fängst du natürlich früher mit dem Lernen an, als wenn du nur den Stoff der letzten 6 Wochen lernen musst.
Du weißt am besten, ob du ein langsamer oder ein schneller Lerner bist; also kannst du am besten beurteilen, wieviel Zeit du benötigst, um den Inhalt zu rekapitulieren.
  • Wenn du den Stoff als schwierig einstufst, beginne auf jeden Fall noch früher mit dem Lernen. Nimm dir ausreichend Zeit, damit du durch den Stoff kommst, ihn lernen und wiedergeben kannst.
  • Schlafe vor der Prüfung ausreichend.
    Ich weiß, dass du vor lauter Aufregung vielleicht gar nicht einschlafen kannst, aber gönne dir die Ruhe. Dein Kopf braucht diese Zeit, um das Gelernte abzuspeichern. Damit du gut und ausreichend schlafen kannst, musst du rechtzeitig mit dem Lernen anfangen, weil du dann ein gutes Gefühl hast und dir erlaubst, dich zu entspannen.

2. Wenn du das zu lernende Material sortiert hast, lies dir zunächst alles durch, um dich wieder zu erinnern.

Ein Zusatzeffekt ist, dass du dir merkst, wo welche Informationen stehen und welche dir noch fehlen. So kannst du fehlendes Material von deinen Schulkameraden oder aus Büchern und dem Internet besorgen.

3. Mache dir wertvolle Notizen!

Du weißt selber, ob du dir gut oder weniger gut Notizen machen kannst. Wenn deine Notizen gut sind, kann das über dein Lernpensum entscheiden und über deine gesamte Note.

Gute Notizen erklären Sachverhalte, die weit über das hinausgehen, was in deinen Büchern steht. Sie geben dir wertvolle Zusatzinformationen und erleichtern dir das Verständnis der Zusammenhänge.

  • Wenn du fünf Seiten mit Mitschriften hast, dein Freund oder deine Freundin jedoch zwanzig, hast du vermutlich das eine oder andere nicht notiert. Vergleicht am besten eure Notizen und ergänze das, was dir fehlt.

4. Frage deinen Lehrer nach dem Stoff, den du lernen solltest.

Dein Lehrer weiß, was er in der Arbeit oder der Prüfung abfragen wird. Und auch wenn er oder sie dir natürlich keine direkten Hinweise geben wird, wirst du den einen oder anderen Tipp aus seiner Antwort herauslesen.
Wenn du ahnst, was in der Klausur drankommen wird, kannst du beim Lernen leichter und effektiver auf den notwendigen Stoff konzentrieren.
Und während des Lernens fühlst du dich sicher, weil du weißt, dass du das Richtige lernst.

 

Einfacher und schneller lernen mit effektiven Lerntipps

Du willst immer besser in der Schule werden?

Und du willst die besten Tipps haben, wie du das schaffst?

Dann lies dir die Tipps im folgenden Gastartikel von lerntippsammlung.de durch.

Du musst sie nur noch umsetzen!

Als Schüler ist es deine wichtigste Aufgabe, den Lernstoff möglichst effektiv zu lernen. Im folgenden Artikel erhältst du einige Lerntipps. Diese habe ich alle selbst an mir ausprobiert. Diese Aufstellung erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn dir diese Tipps noch nicht reichen, findest du viele weitere Lerntipps auf lerntippsammlung.de.

Gute Mitarbeit erspart dir viel Lernarbeit

Gehörst du auch zu den Schülern, die am liebsten in der Schule ihren Tagträumen nachhängen? Das solltest du dir am besten sofort abgewöhnen. Wenn du dich in der Schule am Unterricht beteiligst, dann zwingt dich das, den Lernstoff zu durchdenken. Du entwickelst eine Beziehung zu dem Stoff und das Lernen zu Hause ist kein Problem mehr. Je mehr du dich in der Schule engagierst, desto weniger Zeit musst du zu Hause mit dem Lernen verbringen. Überwinde dich also selbst und pass in der Schule auf!

Dem Stoff eine eigene Struktur geben

Lernen heißt, dass der abstrakte Stoff Teil deines Denkens wird. Das hat aber nur dann Erfolg, wenn du dem Stoff eine eigene Struktur gibst. Wenn du anhand der Aufzeichnungen in der Schule lernst oder dir den Stoff aus einem Buch erarbeitest, dann sind das zunächst einmal die Strukturen des Autors oder des Lehrers. Zu fast jedem Stoff hast du aber schon ein Vorwissen und das Eine oder das Andere ist dir aus einem ähnlichen Zusammenhang schon bekannt. Kein Lehrstoff steht völlig für sich alleine. Fast immer gibt es schon vorhandene Strukturen in deinem Kopf, an die du anknüpfen kannst. Je mehr du an schon bestehendem Vorwissen anknüpfen kannst, umso leichter fällt dir das Lernen.

Formuliere den Stoff mit eigenen Worten

Wenn du einfach nur den Stoff lernst, dann ist das erstens langweilig und zweitens nicht sehr effektiv. Versuche den Inhalt mit eigenen Worten zu beschreiben. Durch das Internet kannst du das sogar mit mehreren Schülern zusammen machen. Ohne viel Aufwand eröffnest du einen neuen Blog und teilst dein Wissen dem Internet mit. Wenn du das längere Zeit machst, hast du bald eine Reihe von Lesern, die deine Texte kommentieren und zu einer Diskussion anregen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass das für den Lernerfolg äußerst positiv ist. Vielleicht findest du ja einige Mitschüler, die Lust dazu haben, gemeinsam an einem solchen Projekt zu arbeiten?

Plane Pausen bewusst ein

Wenn du ein größeres Pensum (zum Beispiel vor einer Schulaufgabe oder Klausur) zu bewältigen hast, solltest du dir einen genauen Lernplan aufstellen. Wichtig ist es, dass du auch regelmäßig Pausen einplanst. Mache nicht den Fehler, dass du lustlos lernst und dann auf die Pause verzichtest, weil du glaubst, bislang ohnehin nicht viel gelernt zu haben. Ein solches unstrukturiertes Vorgehen hat den Nachteil, dass du die ganze Zeit im Stress bist, keine Pausen machst und weniger lernst. Wichtig ist für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit übrigens auch genügend Flüssigkeit. Besonders gut ist Mineralwasser ohne Kohlensäure.

Unterschiedliche Medien zum Lernen nutzen

Vielleicht hast du schon gehört, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Manche lernen am besten, wenn sie etwas sehen (visueller Lerntyp), den Stoff hören (auditiver Lerntyp), wenn sie handeln (motorischer Lerntyp) oder mit anderen Schülern, Eltern oder Lehrer über den Stoff reden (kommunikativer Lerntyp). Diese Einteilung ist ein wenig theoretisch, denn viele Menschen sind eine Mischung aus verschiedenen Lerntypen. Oft zeigt es sich, dass eine Kombination der unterschiedlichen Kanäle am meisten Erfolg bringt. Das Internet bietet genug Möglichkeiten, alle Sinne beim Lernen zu benutzen. Wenn du den Stoff noch einmal von einer anderen Lehrkraft hören willst, dann suche dir ein Video im Internet. Du kannst bewusst einen Sinn ausblenden und es zum Beispiel nur anhören (ohne Bild) oder es nur ansehen (ohne Ton). Wenn du gerne mit anderen über den Stoff redest, aber kein Freund griffbereit ist und deine Eltern nichts davon verstehen, suchst du dir einfach Freunde im Internet und beginnst einen Chat.
Nicht immer kannst du den Lernstoff handelnd erarbeiten, aber oft hilft es auch schon, einfach ein paar Stichpunkte zu Papier zu bringen.

Im Internet findest du bestimmt noch eine ganze Reihe von weiteren Lerntipps, mit denen du deine schulischen Leistungen schnell verbessern kannst.

Frohe Weihnachten

Ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest und einen tollen, erfolgreichen Start ins Jahr 2016!

Auch im neuen Jahr wirst du viele wertvolle Infos hier finden, die dir helfen, dich weiterzuentwickeln.

Schau öfter mal vorbei!

So wird der Elternsprechtag zum Erfolg: 5 Tipps

Der Eltersprechtag des 1. Halbjahres steht vor der Tür. Werden Sie hingehen?

penguins_group_in_antarctica-wallpaper-1280x1024

Von dir als Schüler wird ein solcher Termin selten herbeigesehnt.

Für Sie als Eltern ist es oft die einzige Möglichkeit, die Lehrer Ihres Kind kennenzulernen und zu erfahren, wie sich dieses in der Schule verhält und entwickelt.

Meiner Meinung nach nehmen alle Beteiligten, also Schüler, Eltern und Lehrer, viel zu selten die Gelegenheit wahr, sich zusammenzusetzen und über das zu sprechen, was im Mittelpunkt steht: der einzelne Schüler.

Deswegen plädiere ich unbedingt dafür, dass der Termin zum Austausch genutzt wird und Ihr Kind nicht Angst davor hat, es würde nur schlecht über es geredet werden.

[affilinet_performance_ad size=300×50]

Es geht also weder darum, über Ihr Kind herzuziehen, noch darum, dem Lehrer endlich mal die Meinung sagen zu können.

Und auch, wenn die Chemie gar nicht stimmt und Sie den Lehrer oder die Lehrerin nicht unbedingt zum Freund haben würden – bleiben Sie gelassen, emotional neutral und hören Sie zu.

Diese Tipps tragen zu einem erfolgreichen Gesprächsverlauf bei:

  • Sprechen Sie vorab mit Ihrem Kind und notieren Sie, worüber Sie sprechen möchten.
  • Gehen Sie davon aus, dass auch negative Kritik ihre Vorteile hat: Sie wissen, was den anderen stört und erfahren, was Ihr Kind anders und vielleicht besser machen kann.
  • Fragen Sie ganz konkret, wo es bei Ihrem Kind hakt. „Ist in Rechtschreibung schwach“, ist zu wenig aussagekräftig. Es hilft mehr, wenn Sie ganz genau wissen, in welchen Teilbereichen Ihr Kind gefördert werden muss.
  • Sehen Sie von Schuldzuweisungen ab. Wir sind immer selber für das verantwortlich, was wir tun oder nicht tun. Nur weil der Lehrer Ihren Sohn vielleicht „komisch“ angesehen hat, hat das sicher nicht alleine dazu beigetragen, dass er „mangelhaft“ steht. Der Lehrer ist nicht an allem schuld! Und ich weiß, dass es einfacher wäre, das zu glauben 🙂
  • Fordern Sie freundlich aber deutlich konkrete Maßnahmen ein, um Ihr Kind zu Hause besser zu unterstützen. „Muss sich mehr melden“ – ist nicht aussagekräftig genug. Wie oft ist „mehr“? Bleiben Sie hartnäckig, bis Sie wirklich sagen können: Ja, so kann es funktionieren!

In diesem Sinne:

Vereinbaren Sie einen Termin!

Gehen Sie hin! Alleine oder mit Ihrem Kind, wenn es mag.

Und erwarten Sie das Beste!

Hurra! Ferien!

Lieber Blog-Leser und liebe Blog-Leserin!

Wir alle haben uns Ferien verdient!

Deswegen verabschiede ich mich bis Anfang August und bedanke mich ganz herzlich für dein/ Ihr Interesse an meinen Artikeln.

Auch ohne neue Artikel gibt es hier schon eine Menge zu entdecken und zu lesen. Damit du in der Schule immer besser wirst.

Ich wünsche dir und Ihnen einen wunderschönen Sommer und tolle Ferientage!

summer_holiday

Hurra! Ferien!

Hast du dies Buch in deiner Hand:
Hurra! dann gehts ins Ferienland!

Endlich mal raus aus den staubigen Straßen
endlich die Schule hinter sich lassen
endlich mal raus aus dem Großstadtgeschrei
hinein in die Ferien! Seid ihr dabei?

Hinaus in die Berge, zum Strand, hinaus…!
Und so sieht der Tag der Abreise aus:
Morgens um sechs schrillt der Wecker durchs Haus:
„Raus aus den Betten – Rauauauau-aus!“

Und jetzt geht aber ein Gelaufe
los, ein Getrappel und Geschnaufe,
denn jeder will der erste sein:
und Lucie fällt in die Badewanne rein.

Und Hans will den Papagei mitnehmen,
und heult. „Du sollst dich wirklich was schämen!“
Und Grete hat mit Frollein Krach und die lieben Eltern… ?
Ach, die…!

Mama muß sich um alles kümmern
das Telefon klingelt, die Kinder wimmern
Mama packt und ordnet und zählt
und paßt auf, dass für unterwegs auch nichts fehlt.

Und belegt die Brote und umwickelt die Bücher
und faltet die Hemden und rollt die Tücher
und Papa indessen in guter Ruh
sitzt auf dem Koffer, denn der geht nicht zu.

Anna, das Mädchen, geht allen zur Hand
Und Flops, der Hund, bellt wie nicht bei Verstand
Und Lucie will den Baukasten mit den Steinen
mitnehmen und fängt deshalb an zu weinen.

Und Hans hat Angst, den Zug zu versäumen,
Und Grete will die Puppenstube ausräumen.
Und Papa indessen in guter Ruh
sitzt auf dem Koffer, denn der geht noch immer nicht zu.

Acht Uhr fünf! Es ist höchste Eisenbahn!
„Ist das Auto schon da?“ – „Tritt nicht in das Porzellan!“
Flops heult. Ihm trat einer auf den Schwanz.
Und Papa indessen in guter Ruhfreut sich: denn nun ist der Koffer zu!

Uff! Nun sitzen sie alle im Wagen!
Anna! Grete! Lucie! Hans!
„Was wollt ich denn dem Mädchen noch sagen?“
Lucie will wissen, wie lange wir fahren.

Hans zieht grad Greten an den Haaren.
Im Kopf der Mama fällt indesseneine Klappe herunter:
„Zurück! Wir haben die Schlüssel vergessen!“
Alle sind mächtig aufgeregt.

Wohin hat Mama die Schlüssel gelegt?
Als sie zurück in die Wohnung kommen,
da hat keiner die Schlüssel weggenommen,
die liegen brav auf dem Stuhl, aber auf dem Tisch

tanzt Anna, das Mädchen, mit einem Flederwisch
Zum Grammophon und vor Schreck wird sie weiß wie eine Lilie
Und es stürzt wieder herunter die ganze Familie!
Hin zum Bahnhof. Drei Minuten sind noch Zeit!

Ist das große Gepäck in Sicherheit?
„Seid ihr alle da?“ – „Sind die Kinder drin?“
„Bedaure, mein Herr, hier kann keiner mehr rin.“
„Mutti, haben wir auch nicht die Thermosflasche vergessen?“

„Aber Hans, denk doch nicht schon wieder an Trinken und Essen!“
„Erst mal zählen: eins, zwei, drei, vier, fünf Mann!“
Achtung, es pfeift! Der Zug rückt an.
Hurra! Ferien! Schreien die Kinder alle drei!

Hurra! Ferien! Und von dem Kindergeschrei:
Hurra! Ferien! vergessen Mama und Papa alle Mühn
Und hunderttausend vergnügte Kinder
ziehen aus Magdeburg und Stettin und Berlin

in die 

Hurra! Ferien!

Kurt Tucholsky (1890-1935)

Vorfreude auf den Frühling

tree

Tanz in den Mai

Zum Reigen herbei
im fröhlichen Mai!
Mit Blüten und Zweigen
bekränzt euch zum Reigen!
Im fröhlichem Mai
zum Reigen herbei!

Zum Reigen herbei!
Mit Jubelgeschrei
die Vögel sich schwingen,
sie rufen und singen
mit Jubelgeschrei:
Zum Reigen herbei!

Juchheissa, juchjei!
Wie schön ist der Mai!
Wir habens vernommen,
wir kommen, wir kommen.
Wie schön ist der Mai!
Juchheissa, juchhei!

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Frohe Ostern!

Meinen Lesern wünsche ich ein frohes Osterfest mit diesem Gesicht!

easter_bunny

Auf ein Ei geschrieben

Ostern ist zwar schon vorbei,
Also dies kein Osterei;
Doch wer sagt, es sei kein Segen,
Wenn im Mai die Hasen legen?
Aus der Pfanne, aus dem Schmalz
Schmeckt ein Eilein jedenfalls,
Und kurzum, mich tät’s gaudieren,
Dir dies Ei zu präsentieren,
Und zugleich tät es mich kitzeln,
Dir ein Rätsel drauf zu kritzeln.

Die Sophisten und die Pfaffen
stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen,
wohl die Henne, wohl das Ei?
Wäre das so schwer zu lösen?
Erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen,
Schatz, so hat’s der Has’ gebracht.

(Eduard Mörike, 1804 – 1875)