Eltern-Tipps

Mit Kindern reden: So gelingen klare Aussagen und Anweisungen

Mit Kindern reden bedeutet, dass du klar und deutlich sagst, was du erwartest und was nicht.

Denn wir Erwachsene denken oft, dass Kinder und Jugendliche, genauso wie wir, zwischen den Zeilen lesen können und wissen müssen, was wir von ihnen erwarten.

Oft sagen wir Eltern Sätze wie:

„Finn, du musst einfach mehr für die Schule tun!“

„Paula, du liest viel zu wenig.“

„Du trödelst aber heute wieder!“

Mit Kindern reden

Wissen wir denn wirklich immer, ob unser Kind versteht, was wir damit meinen? Ist es nicht viel mehr so, dass es zwischen Eltern und Kindern oft Missverständnisse gibt, weil die Erwachsenen zu schwammig und unbestimmt in ihren Aussagen waren?

Mit Kindern reden bedeutet vor allem, klare Aussagen darüber zu machen, WAS genau WIE geändert werden sollte.

 

Deswegen gebe ich dir hier einige effiziente Tipps, wie du klarer und deutlicher mit Kindern reden kannst.

Gerade beim Thema Schule solltest du so präzise wie möglich sein, damit wirklich klar ist, was du erwartest.

8 Beispielsätze für klare Anweisungen

1.

„Ich möchte, dass du regelmäßig die Vokabeln aus der letzten Lektion wiederholst, mindestens an zwei Tagen in der Woche.“

2.

„Die Hausaufgaben machst du bitte spätestens um drei fünf, danach kannst du dich mit Freunden treffen.“

3.

„Heute gehen wir zusammen zur Bücherei und du suchst dir zwei Bücher aus, die dich interessieren.“

4.

„Bitte lies dieses Buch bis nächsten Sonntag. Mich würde sehr interessieren, worum es geht. Erzähl es mir bitte am Sonntag.“

5.

„Wann schreibst du deine nächste Mathearbeit? Ich möchte, dass du eine Woche vorher mit dem Üben anfängst. Damit du es nicht vergisst, tragen wir Termin in den Kalender ein.“

6.

„Bitte lege für jedes Fach eine Liste an und mach immer dann einen Strich, wenn du dich meldest. So können wir viel besser mit dem Lehrer über deine mündliche Mitarbeit diskutieren.“

7.

„Wir kaufen heute verschiedene Ordner und Mappen, die dir gefallen. Du kannst dann deine losen Blätter einsortieren. So findest du alles viel schneller und es sieht auch ordentlicher aus.“

8.

„Ich habe für dich zwei Nachhilfelehrer ausgesucht, die lernen wir in den nächsten Tagen kennen. Sie werden dir helfen, noch besser in der Schule zu werden. Du kannst nach den Gesprächen mitentscheiden, von wem du unterrichtet werden möchtest.“

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8 Tipps, wie du mit der richtigen Vorbereitung jede Klassenarbeit, Klausur oder Prüfung mit Bestnote bestehst

Lernen will gelernt sein. Denn um wichtige Klausuren oder Prüfungen souverän und erfolgreich zu bestehen, solltest du vor allen Dingen von Anfang an strukturiert und planvoll vorgehen.
Doch wie macht man das eigentlich? Wie bereitest du dich so auf deine nächste Prüfung, beispielsweise das Abitur vor, dass du souverän und selbstsicher die Prüfung bestehst?

8 Tipps, wie du mit der richtigen Vorbereitung  jede Klassenarbeit, Klausur oder Prüfung mit Bestnote bestehst.

 1.

Beginne rechtzeitig mit dem Lernen

Damit du nicht unnötig in Stress kommst, nimm dir genug Zeit, um die notwendigen Bücher, Hefte, Notizen und Informationen aus dem Internet durchzugehen und zu sortieren.

Wenn du weißt, wie viel Stoff du lernen musst, kannst du besser einschätzen, wie viel Zeit du brauchen wirst.
Eine Prüfung vorbereiten
Wenn du den Stoff eines gesamten Jahrgangs im Kopf haben musst, fängst du natürlich früher mit dem Lernen an, als wenn du nur den Stoff der letzten 6 Wochen lernen musst.

Du weißt am besten, ob du ein langsamer oder ein schneller Lerner bist. Deswegen kannst du am besten beurteilen, wieviel Zeit du benötigst, um den Inhalt zu lernen.

  • Wenn du den Stoff als schwierig einstufst, beginne auf jeden Fall noch früher als sonst mit dem Lernen. Nimm dir ausreichend Zeit, damit du den Stoff ohne Zeitdruck bearbeiten, lernen und wiedergeben kannst.
  • Schlafe immer ausreichend.
    Ich weiß, dass du vor lauter Aufregung vielleicht gar nicht einschlafen kannst, aber gönne dir die Ruhe auf jeden Fall.
    Dein Kopf braucht diese Zeit, um das Gelernte abzuspeichern. Damit du gut und ausreichend schlafen kannst, solltest du rechtzeitig mit dem Lernen anfangen, weil du dann ein gutes Gefühl hast und dir erlaubst, dich zu entspannen.

2.

Wenn du das zu lernende Material sortiert hast, lies dir zunächst alles durch, um dich wieder zu erinnern.

Ein Zusatzeffekt bei dieser Vorbereitung ist, dass du dir merkst, wo welche Informationen stehen und welche dir noch fehlen. So kannst du dir fehlendes Material von deinen Schulkameraden oder aus Büchern und dem Internet besorgen.

3.

Mache dir ausreichend Notizen!

Du weißt selber, ob du dir gut oder weniger gut Notizen machen kannst. Wenn deine Notizen von Anfang an richtig gut und strukturiert sind, brauchst du insgesamt weniger Zeit fürs Lernen und Wiederholen.

Woran erkennst du gute Notizen?

Gute Notizen erklären Sachverhalte, die weit über das hinausgehen, was in deinen Büchern steht. Sie geben dir wertvolle Zusatzinformationen und erleichtern dir das Verständnis der Zusammenhänge.

  • Wenn du fünf Seiten mit Mitschriften hast, dein Freund oder deine Freundin jedoch zwanzig, hast du vermutlich das eine oder andere nicht notiert. Vergleicht am besten eure Notizen und ergänze das, was dir fehlt.

4.

Frage deinen Lehrer nach dem Stoff, den du lernen solltest.

Dein Lehrer weiß meistens, welche Themen in der Klausur oder Prüfung vorkommen. Auch wenn er oder sie dir natürlich keine direkten Hinweise geben wird, wirst du den einen oder anderen Tipp aus seiner Antwort herauslesen.
Je mehr du den Themekreis einschränken kannst, desto mehr und effektiver kannst du dich auf den notwendigen Stoff konzentrieren.
Und zusätzlich fühlst du dich während des Lernens sicher, weil du weißt, dass du das Richtige lernst.
Du hast gute Vorarbeit geleistet, eine Stoffsammlung gemacht, Unterlagen abgeglichen und erste Notizen gemacht.
Nun geht es darum, dein Überblickswissen zu vertiefen.
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5.

Lies noch einmal deine ersten Notizen durch.

Du hast dir die wichtigsten Notizen bereits gemacht und in dieser zweiten Lernphase liest du sie mit dem Ziel, Zusammenhänge herzustellen.
Fange mit den Basics an. Was heißt das?
  • Nun, wenn du dich zum Beispiel auf den Impressionismus vorbereiten willst, solltest du als Erstes wissen, was Impressionismus bedeutet. Wer waren seine berühmtesten Vertreter?
  • Du kannst dir die Infos im Internet heraussuchen. Dabei besteht die Gefahr, dass du andere Infos erhältst als die, die ihr im Unterricht besprochen habt.
    Deswegen ist es wichtig, dass du die Infos mit denen abgleichst, die ihr in der Klasse angesprochen habt.

6.

Mache dir noch mehr Notizen.

Ja, ich weiß, du hast dir ja schon Notizen gemacht. Trotzdem, mache noch weitere.

Du kannst die Informationen im Buch natürlich auch unterstreichen, aber sie selber aufzuschreiben, bringt dir viel mehr, als sie nur zu lesen.

Wenn dir dabei auffällt, dass du dir manche Sachen gar nicht merken kannst, dann splitte umfangreiche Themen in kleinere Unterthemen.

7.

Wiederhole den Lernstoff.

Der Lernstoff ist das, was ihr während der zurückliegenden Monate im Unterricht besprochen habt.

Zu diesem Zeitpunkt deiner Lernplanes solltest du jedem, der dich danach fragt, die Hauptpunkte und Unterpunkte des Themas nennen können, auf das du dich vorbereitest hast. Ebenso solltest du bereits jetzt mindestens in groben Zügen die Zusammenhänge darstellen können.

Falls dir das noch nicht gelingt, geh noch einmal ins Detail und lies auch im Buch die relevanten Kapitel nach, falls du das noch nicht getan hast.

8.

Schreibe nun die Hauptthemen heraus.

Bücher sind hervorragend dazu geeignet, deinen Stoff zu strukturieren. Wenn du nämlich die Überschriften und Absatzüberschriften der einzelnen Themen herausschreibst, hast du bereits einen sehr wertvollen Fahrplan zu deinem Lernstoff!
Oft gibt es in deinen Büchern auch Zusammenfassungen eines Kapitels. Auch das hilft dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dennoch das Wichtige zu kennen.

 

8 wertvolle Fähigkeiten, die du als Berufsanfänger unbedingt brauchst

Irgendwann ist es für dich so weit: Du hast die Schule oder das Studium abgeschlossen und nun heißt es: Hinaus in die große Welt und sich in einem Beruf beweisen.

Vielleicht hast du schon von den Begriffen berufliche Fähigkeiten, Kernkompetenz, Schlüsselqualifikationen oder auch Soft Skills gehört.

Unter all diesen Begriffen versteht man Qualifikationen, die du selber entwickelt hast und die dir helfen, erfolgreich in deinem Beruf zu sein.

Und genau jetzt solltest du gespannt sein! Denn natürlich ist es zu spät, wenn du erst mit dem Abschlusszeugnis beginnst, dir die notwendigen  Fähigkeiten und Qualifikationen anzueignen.

Fähigkeiten und Qualifikationen für Berufsanfänger

 

Das, was Arbeitsgeber von dir als Berufsanfänger erwarten, sind nämlich alles Eigenschaften, die du bequem und fast nebenbei schon in der Schule trainieren kannst.

8 Fähigkeiten und Kenntnisse, die du als Berufanfänger wirklich brauchst

I.

Fachliche Qualifikationen, die du schon in der Schule trainieren kannst:

1.

Beherrsche deine Muttersprache – Deutsch! – so gut es geht in Wort und Schrift.

Hier kannst du, auch schon in Klassenarbeiten, aber erst recht beim potentiellen Arbeitgeber um so mehr punkten, je weniger Fehler du machst. Drei-Wort-Sätze oder ein sehr geringer Wortschatz werfen dich fast immer aus dem Rennen um die begehrte Arbeitsstelle.

Deswegen: Korrigiere immer deine Fehler, lies viel und sprich ein korrektes Deutsch.

Büchertipps: Wissen für clevere Kids. *

2.

Beherrsche die Grundrechenarten fehlerfrei.

Hierzu zählen natürlich alle Rechenoperationen, die du in der Grundschule gelernt hast, aber auch Prozentrechnung, Dreisatz oder Bruchrechnung.

Deswegen: Gewöhne dir an, so viel wie möglich im Kopf zu rechnen, zum Beispiel beim Einkaufen.

Falls du vieles vergessen hast, wiederhole unbedingt diese Grundkenntnisse, denn sie gehören zum Allgemeinwissen und du schadest dir immer nur selber, wenn du schwach darin bist.

3.

Vernachlässige die Fremdsprachen nicht.

Mindestens Englisch als Weltsprache, mit der du überall weiter kommst, solltest du so gründlich wie möglich während deiner Schulzeit lernen. Fast alle Unternehmen sind heute in verschiedenen Ländern tätig und erwarten von ihren Mitarbeitern grundlegende Kenntnisse in mehreren Fremdsprachen.

Deswegen: Lerne die Vokabeln, wiederhole sie, schaue dir englische (oder spanische oder französische) Filme im Original an, lies Zeitungen in der Fremdsprache. Später kannst du einen Fremdsprachenkurs machen, falls du während deiner Schulzeit zu wenig gelernt hast.

4.

Nutze den Computer für mehr als nur Spiele oder Videos.

Du wirst vielleicht lächeln und meinen, du beherrschst deinen Laptop oder PC perfekt, da du ihn seit deiner Kindergartenzeit kennst. Tatsächlich bestehen erhebliche Defizite und viele Schüler scheitern schon an einer Seitenformatierung.

Meistens scheitern sie auch an Tabellenkalkulationen oder an einer Präsentation. Aber ohne PC läuft in den Betrieben heute fast nichts mehr.

Deswegen: Nutze die vielen Tools, die sich im Internet zu sehr vielen Themen finden. Lerne die grundlegenden Formatierungsregeln für Geschäftsbriefe kennen oder gestalte einen kleinen Prospekt, um das Arbeiten mit einem Grafikprogramm zu lernen.

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II.

Soziale Qualifikationen, die du schon in der Schule trainieren kannst:

5.

Achte auf deine Umgangsformen und dein Verhalten anderen gegenüber.

Vielleicht merkst du ja selber, wie unfreundlich oder rüpelhaft ihr in der Schule miteinander umgeht. Da wird geschubst, laut durch die Klasse gebrüllt, Taschen werden versteckt und Türen vor der Nase zugeschlagen. Das mag bis zu einem gewissen Alter ganz witzig sein.

Aber im Berufsleben hast du damit keine Chance. Damit du aber aufmerksam und höflich sein kannst, ist es wichtig, dass du schon früh trainierst, höflich und freundlich zu sein.

Deswegen: Grüße jeden, den du kennst; halte anderen die Türe auf; biete deinen Sitzplatz an; bedanke dich; benutze keine abfälligen Worte; zeige älteren Menschen Respekt.

Büchertipps: Sozial-emotionale Entwicklung fördern. *

6.

Achte auf Ordnung, Sauberkeit und Sorgfalt.

Du musst nur in deine Hefte schauen, um zu sehen, wie ordentlich du bist. Vielleicht meinst du, Ordnung und Sorgfalt sei out. Doch kein Betrieb würde auf Dauer funktionieren, wenn niemand seinen Arbeitsplatz aufräumen oder sorgfältig und fehlerfrei ein Angebot erstellen würde.

Deswegen: Schreibe sauber; hefte deine Blätter ab; gehe sorgfältig mit deinen Büchern um; halte dein Zimmer aufgeräumt; iss und trink nicht, während du Hausaufgaben machst.

7.

Sei ein Team-Player.

Teamarbeit wird in allen Betrieben groß geschrieben. Jeder, der mit anderen zusammen arbeitet, ist automatisch ein Mitglied des Teams, der Mannschaft.

Du kennst das vom Fußballspiel: Nur wenn die Spieler sich gegenseitig den Ball zuspielen, sich absprechen, sich beobachten und unterstützen, spielen sie erfolgreich. Jemand, dem nur sein eigener Ruhm wichtig ist, mag vielleicht ab und an im Alleingang ein Tor erzielen, aber er kann unmöglich so gut sein, das jedes Mal zu schaffen.

Deswegen: Nutze die Gelegenheit, andere zu unterstützen und zu fördern. Lasse die Meinungen anderer gelten. Akzeptiere Ideen, die besser sind als deine. Lerne fair und konstruktiv zu diskutieren.

8.

Entwickle deine Selbständigkeit und Ausdauer.

Schüler sind groß darin abzuwarten, um Anweisungen zu erhalten, zum Beispiel, die Sachen aus der Tasche zu holen oder das Mäppchen auf den Tisch zu legen.

Ein Arbeitgeber erwartet aber, dass du weißt, welche Schritte notwendig sind, um eine Aufgabe zu erledigen. Er kann nicht ständig neben dir stehen und dir Input geben.
Sobald du an einer Aufgabe arbeitest, gib immer alles. Viele Schüler bemühen sich nämlich überhaupt nicht, ihre Aufgaben ausführlich zu bearbeiten.

Du kennst das sicher, dass eine Frage fünf Zeilen lang ist und deine Antwort gerade mal zwei Zeilen hat. Du hast die Aufgabe zwar erledigt, warst dabei aber nicht gründlich.  Das geht fast immer auf Kosten der Qualität.

Ein Handwerker, der so arbeiten würde, bekäme zum einen Stress mit dem Kunden und zum zweiten mit seinem Chef.

Deswegen: Gerade Routineaufgaben solltest du erledigen, ohne auf Anweisungen zu warten. Gib umfassende und ausführliche Antworten auf Fragen. Versuche im Sportunterricht noch eine Runde mehr zu laufen als beim letzten Mal.

 

Schlechtes Schulzeugnis? Jetzt nur nicht verzweifeln!

Wenn dein Kind mit dem Schulzeugnis nach Hause kommt, musst du manchmal der harten Wahrheit ins Gesicht schauen:

Dein Schatz hat wohl größere Probleme in der Schule, als du bisher angenommen hast, denn die Noten entsprechen nicht dem, was du erwartest hast.

Manchmal lassen sich die schlechten Noten einfach erklären. Vielleicht gab es einen Schulwechsel, dein Kind fehlte öfter wegen einer Krankheit, oder es gab Probleme innerhalb eurer Familie.

Ein schlechtes Schulzeugnis schnell verbessern

 

Es ist nicht immer einfach, dem Grund für die eher bescheidenen Zeugnisnoten auf die Spur zu kommen. Deswegen rate ich, nicht allzu lange zu warten.

Besser ist es, wenn du zeitnah Maßnahmen ergreifst, um deiner Tochter oder deinem Sohn zu helfen. Verzweifeln und den Kopf in den Sand stecken ist bestimmt die schlechteste Reaktion.

Erster Schritt: Schaut euch das Schulzeugnis genauer an

Gibt es  die schlechten Noten eher in den Nebenfächern? Dann handelt es sich meistens um fehlende mündliche Mitarbeit. In den Nebenfächern werden nur sporadisch Tests geschrieben. Die Zeugnisnote setzt sich deswegen zu einem großen Teil aus den mündlichen Beiträgen im Unterricht zusammen.

Besprich mit deinem Kind, wie es die Scheu vor dem Sprechen im Unterricht überwinden kann.

Büchertipps: Mehr Selbstbewusstsein für Jugendliche *

Gibt es die schlechten Noten in den Hauptfächern (Englisch, Deutsch, Mathematik)? Dann bedeutet das meist, dass dein Kind in den Klassenarbeiten nicht zeigen konnte, dass er oder sie das Thema verstanden hat.

Das kann daran liegen, dass sich dein Schatz falsch oder nicht ausreichend auf die Arbeiten vorbereitet habt. Viele Schüler glauben beispielsweise, dass es genügt, sich neue Vokabeln einmal durchzulesen.

Oder sie meinen, wenn sie zwei Aufgaben zur Bruchrechnung richtig gelöst haben, bedeute das automatisch, dass sie auch umfangreichere Aufgabenstellungen problemlos rechnen können. Vielleicht hat dein Kind sich und seinen Wissensstand einfach überschätzt.

Auch über dieses Thema solltet ihr in Ruhe sprechen und euch Lernstrategien zurechtlegen.

Büchertipps: Die besten Lernstrategien für dein Kind *

Miese Zeugnisnoten in den Hauptfächern sind ein Warnhinweis

Schlechte Noten in den Hauptfächern können aber auch auf länger zurückliegende Lücken schließen lassen. Es kann sein, dass dein Kind die meisten Themen des letzten Halbjahres und möglicherweise auch des Schuljahres davor nicht verstanden hat und dir das bisher nicht aufgefallen ist.

Viele Themen bauen nämlich aufeinander auf. Wenn im Deutschunterricht die Kommaregeln besprochen wurden, erwartet der Lehrer natürlich auch in den nächsten Klassenarbeiten zu Recht, dass die Regeln auch weiterhin von den Schülern angewendet werden.

Viele Schüler machen den Fehler und glauben, bloß für die nächste Klassenarbeit lernen zu müssen. Ist sie vorbei, atmen sie erleichtert auf. Da die Note einigermaßen zufriedenstellend ausgefallen ist, glauben sie, das behandelte Thema nun vergessen zu dürfen.

Das ist natürlich ein fataler Irrtum!

Falls dein Schatz bisher keine Unterstützung zur Vorbereitung auf die Klassenarbeiten erhalten hat, macht es jetzt Sinn, darüber nachzudenken, wie und durch wen es in den nächsten Wochen Hilfe bekommen soll. Diese Hilfe nennen wir im weitesten Sinne Nachhilfe.

Nachhilfe können ältere Geschwister, Nachbarn, Mitschüler, private oder gewerbliche Anbieter geben.

Tipp: Hier findest du den passenden Nachhilfelehrer auch für deinen Schatz. *

Ziel sollte es sein, zum einen die Themen der zurück liegenden Monate aufzubereiten. Zum anderen sollte der Nachhilfelehrer unterrichtsbegleitend die nächsten Themen des jeweiligen Faches erklären und vertiefen.

Bei der Auswahl, wer  demnächst deinen Schatz unterstützen soll, achte bitte vor allem auf die Qualität des Nachhilfelehrers. Es geht um die Zukunft deines Kindes. Wenn du jetzt da am falschen Ende sparst oder auf die falsche Unterstützung vertraust, kann sich dies schnell als Bumerang erweisen.

 

Schlechtes Halbjahreszeugnis? So kannst du jetzt deinem Kind helfen

Ein schlechtes Halbjahreszeugnis sorgt in vielen Familien für Ärger und Diskussionen.

Oft führen diese allerdings nur in einen Teufelskreis aus Streit und Angst. Vor allem dein Kind ist frustriert, demotiviert und alles andere als entspannt.

Du als Mama oder Papa kannst eine Menge dazu beitragen, dein Kind zu motivieren und in die richtige Spur hin zu besseren Noten zu bringen.

 

Anstatt also deinem Sohn, deiner Tochter oder den Lehrern den schwarzen Peter zuzuschieben, werde lieber aktiv und unterstütze dein Kind in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt.

schlechtes Halbjahreszeugnis

Schlechtes Halbjahreszeugnis verbessern mit diesem  5-Punkte Plan für bessere Noten

Fange sofort damit an, dein Kind zu unterstützen und warte auf keinen Fall bis zur nächsten Klassenarbeit. Nur so können aus Vieren und Fünfen schon bald bessere Noten werden.

1.

Als erstes vereinbart gemeinsam, welche realistische Note es in den einzelnen Fächern erreichen kann.

Oft wird das Halbjahreszeugnis pauschal als schlecht abgetan, auch wenn einige Noten im Mittelfeld liegen. Ein Blick auf die bereits jetzt schon guten Noten motiviert euch beide.

2.

Im zweiten Schritt prüft gemeinsam, in welchen Fächern besondere Anstrengungen nötig sind.

Vielleicht merkt ihr, dass es nur ein paar wenige Fächer sind, die wirklich Probleme für dein Kind bereiten. Biete hier ganz besonders deine Unterstützung an.

3.

Findet drittens heraus, welche Themen in diesen Fächern besonders wichtig sind und auch im nächsten Halbjahr vorkommen werden.

  • Grundsätzlich muss in jeder Fremdsprache die Grammatik sitzen, sonst wird die Note dauerhaft nicht besser.
  • In Deutsch sollte dein Kind wenig Rechtschreibfehler machen und die Textarbeit beherrschen, dazu gehören:
    Inhaltsangabe erstellen,
    Textanalyse schreiben,
    Texte interpretieren können.

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4.

Im vierten Schritt besprecht ihr, wie deine Tochter oder dein Sohn selber die Lücken schließen kann und ob sie oder er das alleine schaffen will.

Kauft passende Bücher, Lernsoftware * und kümmert euch um Nachhilfe, die wirklich etwas bringt.

Tipp: Bei Erste Nachhilfe.de findest du bestimmt den passenden Nachhilfelehrer für dein Kind. *

5.

Bitte versäumt nicht, einen wöchentlichen Zeit- und Lernplan zu erstellen.

Je nach Alter deines Kindes solltest du es bei der Erstellung des Lernplanes unterstützen.

  • Haltet in den kommenden Wochen fest, welche neuen Themen dazugekommen sind und gelernt werden müssen.
  • Notiert die Termine für die Klassenarbeiten und halte selber die Themen nach.
  • Sprecht mit dem Nachhilfelehrer regelmäßig ab, was nachbereitet und noch weiter vertieft werden muss.

 

Warum du bei der Handy Nutzung deines Kindes ein Wörtchen mitreden solltest

Die Handy Nutzung bei Kindern hat in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Nach einer neuesten Studie haben 97 Prozent aller Kinder und Jugendlichen ein Handy und nutzen es täglich. Das Smartphone gehört mit Sicherheit zur liebsten Freizeitbeschäftigung, nicht nur bei jungen Menschen.

Bereits Erstklässler haben ein Handy dabei, „für alle Fälle“, wie die Eltern betonen. Sie scheinen sich sicherer zu fühlen, wenn sie ihr Kind immer und überall erreichen können.

Wie wir Erwachsene, nutzen auch Schüler ihr Handy kaum noch zum Telefonieren. Instagram, Snapchat, Facebook, Tik Tok und etliche andere Apps werden heruntergeladen und speichern sensible und teilweise sehr intime Informationen

wie Fotos, Audios, Sprachnotizen, Videos, Lieder, Spiele, jede Menge Handynummern von Eltern, Freunden, Bekannten und Verwandten, gesendete und empfangene Nachrichten und SMS mit häufig stark emotionalem Inhalt.

Handy Nutzung reglementieren

Fast jedes Kind hat heute über sein Smartphone nahezu unbeschränkten Zugriff aufs Internet mit all seinen zum Teil fragwürdigen und durchaus auch gefährlichen Inhalten. Denn WLAN findet sich beinahe flächendeckend und mobiles Internet ist gang und gäbe.

Mit anderen Worten: Ein Smartphone ist ein Heiligtum, mit allen Informationen, die momentan eine wichtige Rolle im Leben des Jugendlichen spielen.

Wenn du deinem Kind zum ersten Mal ein Handy schenkst, tust du das vielleicht in der Hoffnung, ihm damit eine Freude zu machen und den Austausch mit den anderen Kindern und mit dir selber zu ermöglichen. Ihr möchtet Fotos teilen, wissen, wo der andere ist und was er macht.

Heutzutage ist ein Kind, das kein Handy hat oder nutzt, vom Kontakt mit seinen Mitschülern und Freunden so gut wie abgeschnitten. Andere Kommunikationswege nutzen sie nicht mehr.

Sobald dein Kind im Besitz eines Handys ist und, oft unbewusst, erkannt hat, welche Macht es dadurch hat, ist es fast unmöglich, es jemals wieder aus diesem Kreislauf des ständig online seins herauszuholen.

Und genau deswegen sollten wir Erwachsene früh anfangen, unsere Kinder bei der Nutzung des  Handys zu begleiten.

Uns würde ja auch nicht einfallen, unserem Kind ein Fahrrad hinzustellen, ohne ihm den Umgang damit zu erklären, ausreichend Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um es zu schützen und etliche Jahre lang mit dem Kind mitzufahren, ehe wir ihm zutrauen, den Straßenverkehr alleine zu bewältigen.

Meiner Meinung nach sollten wir das im Umgang mit dem Handy ebenso halten.

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Mit diesen Tipps unterstützt du dein Kind bei der Handy Nutzung

 

  • Je jünger dein Kind ist, umso wichtiger ist es, die Informationen, die es auf dem Handy hat, zu kontrollieren. Schau regelmäßig in Chats, in die Gallerie und auf den You-Tube-Verlauf.
    Keine Angst, du verletzt vielleicht die Privatsphäre deines Kindes. Doch nur wenn du weißt, was los ist, kannst du deinem Schatz helfen, falls du fragwürdige Informationen findest.
  • Traue dich, die Zeit am Handy zu reglementieren. Niemand muss ständig online sein und je früher dein Kind das begreift, desto besser. Einem Jugendlichen, der nie gewohnt war, das Handy auszuschalten, wirst du die Gründe dafür kaum noch begreiflich machen können. Deswegen: Beginne zeitig damit.
    Ach ja, vergiss nicht, mit gutem Beispiel voran zu gehen 😉
  • Schau nicht weg, wenn dein Kind plötzlich etwas dagegen hat, dass du sein Handy checkst. Es ist heutzutage so leicht, alle möglichen Fotos oder Videos zu verschicken, weil jeder die Handynummer von jedem gespeichert hat. So landen schnell gewalttätige oder sexuelle Bilder oder Videos auf dem Handy deines Kindes. Willst du das?
    Wir sollten niemals die Augen vor den Gefahren der sozialen Netzwerke – zu denen Handys zweifelsohne gehören – verschließen.
  • Erstelle eventuell auch eine Art „Vertragliche Vereinbarung für die Handy Nutzung“. Du wirst, je nach Alter deines Kindes, auf mehr oder weniger großen Widerstand stoßen. Aber bitte gib Verantwortung um des lieben Frieden Willens nicht ab!
    Regle beispielsweise die Dauer, die Anzahl der Apps, die Sanktionen bei Verstößen, die Höhe der Kosten, die du übernimmst. Nimm dir auch das Recht heraus, ab und an einen Blick auf die gespeicherten Inhalte werfen zu dürfen.

Was du von Hunden für dein eigenes Leben lernen kannst

Von Hunden und anderen (Haus-) Tieren lernen Erwachsene und besonders Kinder eine ganze Menge. Nicht umsonst fühlen sich Kinder, wenn wir sie denn lassen, zu Tieren hingezogen und sehnen sich oft nach einem Hund oder einer Katze.

Was genau Hunde und Kinder uns manchmal mehr voraushaben, als wir denken, möchte ich dir anhand der folgenden kleinen Geschichte zeigen.

Was wir von Hunden lernen können

 

„Ich war Tierärztin und wurde eines Tages angerufen, um einen 10 Jahre alten Irischen Wolfshund zu untersuchen. Sein Name war Belker. Die beiden Hundebesitzer und ihr kleiner Sohn Shane hingen sehr an Belker und sie hofften auf ein Wunder. Ich untersuchte den Hund und musste ihnen mitteilen, dass er sehr krank war.

Von Hunden lernen

Ich sagte der Familie, dass wir nichts mehr für Belker tun könnten und bot ihnen an, den Hund in ihrem Haus einzuschläfern.

Wir trafen die nötigen Vorbereitungen und die Hundebesitzer sagten mir, dass sie es gut fänden, wenn ihr sechsjähriger Sohn Shane dabei wäre. Sie hofften, es würde ihm den Abschied erleichtern und er könnte daraus etwas lernen.

Am nächsten Tag versammelten wir uns alle um Belker. Shane erschien mir so ruhig. Er streichelte den Hund zum letzten Mal und ich fragte mich, ob er überhaupt wusste, worum es ging. Innerhalb von wenigen Minuten schlief Belker friedlich ein.

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Der kleine Junge schien Belkers Tod ohne Verwirrung oder Angst hinzunehmen. Nach Belker Tod saßen wir noch eine Weile zusammen. Wir fragten uns, warum Tiere wohl so viel früher sterben als wir Menschen. Shane, der uns bis dahin ruhig zugehört hatte, mischte sich nun ein.

„Ich weiß warum“, sagte er.

Verwundert sahen wir ihn an. Und das, was als Nächstes aus seinem Mund kam, elektrisierte mich völlig. Ich hatte bis dahin noch nie eine so tröstliche Erklärung gehört. Sie hat mein ganzes Leben vollkommen umgekrempelt.

Shane sagte: „Die Menschen werden geboren um zu lernen, wie sie ein gutes Leben leben können, zum Beispiel, wie sie andere lieben oder nett zu ihnen sind. Aber Hunde wissen das alles schon, deswegen müssen sie nicht so lange hier bleiben.“

 

Erinnern wir uns, wenn ein Hund unserer Lehrer wäre, könnten wir vieles von ihm lernen, was uns glücklicher und zufriedener macht. Und vor allem können wir auch unseren Kindern frühzeitig zeigen, wie leicht es ist, sich selber und andere glücklich zu machen.“

 

Was du für dein eigenes Leben von Hunden lernen kannst (und was du unbedingt deinen Kindern beibringen solltest)

  • Wenn deine Lieben nach Hause kommen, lauf immer zu ihnen und begrüße sie.
  • Verpass nie die Gelegenheit, Spaß zu haben.
  • Genieße die frische Luft und den Wind in deinen Haaren.
  • Mach so oft es geht ein Nickerchen.
  • Laufe, tobe und spiele jeden Tag.
  • Freu dich über Aufmerksamkeit und lass zu, dass andere dich umarmen.
  • Beiß nicht, wenn ein einfacher Nasenstubser ausreicht.
  • An warmen Tagen lege dich ins grüne Gras und genieße die Auszeit.
  • An heißen Tagen trinke viel Wasser und lege dich unter einen schattigen Baum.
  • Wenn du glücklich bist, tanze wild und zeige deine Freude mit deinem ganzen Körper.
  • Genieße auch den kürzesten Spaziergang.
  • Sei loyal.
  • Wenn du etwas verloren hast und es begraben ist, suche so lange, bis du es findest.
  • Wenn jemand einen schlechten Tag hat, sei still, setz dich nah zu ihm und schmiege dich liebevoll an.
  • Umgib dich mit Menschen, die dich zum Lachen bringen. Vergiss das Schlechte und konzentriere dich auf das Gute.
  • Denke positiv über die, die dich schlecht behandeln; das Leben ist zu kurz um etwas anderes als glücklich zu sein.
  • Hinzufallen gehört zum Leben.
  • Wieder aufzustehen IST das Leben.

 

Wohin nach der Grundschule? Wie du entscheidest, welche Schule zu deinem Kind am besten passt

Nach der Grundschule bzw. der Primarstufe stellt sich für Eltern die herausfordernde Frage: Wohin nach der Grundschule? Welche weiterführende Schule ist für unser Kind die richtige?

Viele Eltern wünschen sich für ihr Kind den Besuch des Gymnasiums, weil sie sich davon die besten Voraussetzungen für ihren Sohn oder ihre Tochter erhoffen.

Dabei vergessen sie, dass nicht jedes Kind für das Gymnasium geeignet ist, einfach deswegen, weil es Fähigkeiten hat, die auf einem anderen Schultyp eher berücksichtigt werden können.

Nach der Grundschule

Wenn du wirklich das Beste für deinen Schatz möchtest, dann wähle nicht die schwierigste Schulart, mit der er möglicherweise jetzt noch überfordert ist.

Wähle die Schulart, die zu deinem Kind passt.

Denn es ist ja so, dass die meisten Kinder schon eine bestimmte Schulform „schaffen“ können, aber der Preis wäre sehr hoch:

zu wenig Freizeit, zu viel Stress und Prüfungsangst, zu geringes Selbstwertgefühl.

Es gibt viele Wege zum Abitur, falls das dein Wunsch für dein Kind sein sollte.

Sowohl über die Haupt- wie auch über die Realschule ist es möglich, sein Abitur zu machen. Schließe deswegen diese Schulformen nicht aus, wenn sie aktuell besser zu deinem Kind passen.

Buchtipp: Welche Schule für mein Kind? *

Damit du eine Entscheidung über die passende Schulform treffen kannst, gebe ich dir im folgenden Tipps und Empfehlungen zu Hauptschule, Realschule und Gymnasium.

Wohin nach der Grundschule? Mit diesen Tipps zur richtigen Entscheidung

 

A) Die Hauptschule
Welche Kinder sind für die Hauptschule geeignet?

Kinder die:

  • gerne handwerken
  • mit Mühe und viel Unterstützung die Lernziele der Grundschule erreichen konnten
  • zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit einen kleinen überschaubaren Raum benötigen
  • viel Zeit brauchen, um sich in neuen Lernsituationen zurechtzufinden
  • viele Beispiele und Erklärungen brauchen, um Sachverhalte zu verstehen

Um es in Noten auszudrücken: Kinder mit der Note 4 und schlechter, erhalten meistens als Empfehlung von ihren Lehrern in der Grundschule den Besuch der Hauptschule.

Was kann mein Kind mit dem Hauptschulabschluss erreichen?

Ziel der Hauptschule ist es, die Schüler für die Arbeit in Handwerk, Industrie und einfachen Dienstleistungen vorzubereiten.

Deswegen ist der Unterricht stark praxisorientiert.

Die Hauptfächer sind Deutsch, Mathematik, Englisch. Auf das Fach Arbeitslehre wird ein besonderes Augenmerk gerichtet.

Darüber hinaus wird den Schülern mit verschiedenen Maßnahmen bei der Berufwahl geholfen.

Mehrere Betriebspraktika zum Beispiel geben deinem Schatz die Möglichkeit, Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. So kann er oder sie die Vorlieben und Begabungen herausfinden.

Buchtipps zur richtigen Berufswahl findest du hier *.

Der Hauptschulabschluss wird in der Regel nach dem neunten oder zehnten Schuljahr erreicht.

Bei entsprechenden Noten ist auch ein Realschulabschluss (Fachoberschulreife = FOR) möglich.

B) Die Realschule

Welche Kinder sind für die Realschule geeignet?

Kinder, die:

  • Aufgaben im Bereich der Grundrechenarten in einer vorgegeben Zeit lösen können
  • in einer vorgegebenen Zeit von der Tafel abschreiben können
  • sicher in der Anwendung der Rechtschreibregeln sind
  • sich über einen altergemäßen Zeitraum konzentrieren können
  • über ein angemessenes Ausdrucksvermögen verfügen
  • sich in vollständigen Sätzen mündlich und schriftlich ausdrücken können
  • Grundkenntnisse im Umgang mit Nachschlagewerken haben
  • die Bereitschaft haben, Gehörtes kritisch zu überprüfen und mitzudenken, Fragen zu stellen und Antworten zu finden
  • selbstständig arbeiten können und ihre Arbeiten zu Ende führen
  • das Erarbeitete überprüfen und dem Kenntnisstand entsprechend korrigieren können

Um es in Noten auszudrücken: Kinder mit der Note 3 in den Fächern Deutsch und Mathematik erhalten meistens als Empfehlung den Besuch der Realschule.

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Was kann mein Kind mit dem Realschulabschluss erreichen?

Das Ziel der Realschule ist es, die Schüler darauf vorzubereiten, eine Berufsausbildung zu beginnen oder eine weiterführende Schule zu besuchen.

Neben den üblichen Fächern wie Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie, Geschichte  können sich Realschüler ab der siebten Klasse in verschiedenen Fächerausrichtungen spezialisieren.

In der Regel stehen die Fächer Chemie, Informatik, Technik, Kunst, Sozialwissenschaften und Französisch zur Auswahl, die dann zum 4. Hauptfach werden.

Ziel der Ausbildung ist nach zehn Schuljahren der Realschulabschluss, der auch „Mittlere Reife“ oder Fachoberschulreife (FOR) genannt wird.

Bei entsprechenden Noten in den Hauptfächern ist auch ein Abschluss mit Qualifikation möglich, was den Besuch der gymnasialen Oberstufe erlaubt.

C) Das Gymnasium

Welche Kinder sind für das Gymnasium geeignet?

Kinder die:

  • eine schnelle Auffassungsgabe haben
  • Hintergründe erfassen und logische Zusammenhänge erkennen
  • selbstständig und kritisch denken können
  • ein Verständnis für Zusammenhänge haben, die ihre Gedanken ordnen, gliedern und in Beziehung zueinander setzen können
  • ein abstraktes Denkvermögen haben
  • einen hohen Lern- und Leistungswillen zeigen und bereit sind, sich anzustrengen
  • eine hohe Konzentrationsfähigkeit haben und sich Gelerntes gut merken können
  • eine gute Ausdrucksfähigkeit haben
  • einen guten Wortschatz besitzen
  • eine Aufgabe in einer vorgegebenen Zeit lösen können
  • nicht aufgeben, wenn Schwierigkeiten auftreten
  • stabil genug sind, sich in einer dauerhaften Konkurrenz behaupten zu können
  • gleichbleibend gute Leistungen während der Grundschulzeit gezeigt haben

Um es in Noten auszudrücken: Kinder, mit der Note 2 und besser in den Fächern Deutsch und Mathematik und meistens auch in den Nebenfächern erhalten als Empfehlung den Besuch des Gymnasium.

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Was kann mein Kind mit dem Abitur erreichen?

Das Gymnasium soll die Schüler in erster Linie auf ein Studium vorbereiten.

Wer das Gymnasium erfolgreich absolviert, erhält mit dem Abitur die „allgemeine Hochschulreife“ und kann damit an Universitäten oder Fachhochschulen studieren.

Das Abitur ist aber auch bei der Wahl einer beruflichen Ausbildung oft Voraussetzung für den Ausbildungsberuf.

Neben den üblichen Haupt- und Nebenfächern entscheiden sich die Schüler ab der 6. Klasse für eine zweite Fremdsprache, meistens wird die Wahl zwischen Latein und Französisch angeboten.

Dieses Fach wird dann ebenfalls zum Hauptfach mit entsprechenden Klassenarbeiten.

In der 8. Klasse findet eine weitere Differenzierung statt, die Schüler können ein zusätzliches Sprachenfach, ein naturwissenschaftliches oder sozialwissenschaftliches Fach wählen.

Die Gymnasialzeit teilt sich auf in die Sekundarstufe I von der fünften bzw. siebten bis zur zehnten Klasse und die Sekundarstufe II (Oberstufe) von der elften Klasse bis zum Abschluss.

Je nach Schule und Bundesland kann entweder nach der 12. („G8“) oder der 13. Klasse das Abitur gemacht werden.

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In der Oberstufe wählen die Schüler ihre Leistungs- und Grundkurse. Am Ende werden in den gewählten Fächern zentrale Abiturprüfungen geschrieben.

Zusammenfassung: Wohin nach der Grundschule?

Alle Eltern möchten das Beste für ihr Kind, keine Frage. Gerade die Frage nach der passenden Schulform nach der Grundschule ist eine wichtige Entscheidung.

Schließt in eure Überlegungen alle Möglichkeiten ein und berücksichtigt vor allem die Kenntnisse und Fähigkeiten, die sich bereits jetzt gezeigt haben.

Sprich mit deinem Kind, frag es auch nach seiner Meinung, schaut euch gemeinsam verschiedene Schulen an und entscheidet nach eurem Gefühl. Denn manchmal ist das der bessere Ratgeber.

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Hilfe, ein blauer Brief! Was du jetzt für dein Kind tun kannst

Ein „blauer Brief“ erreicht manche Eltern ziemlich überraschend und kann dazu führen, dass der Haussegen schief hängt.

Aber warum spricht man eigentlich von „blauem Brief“? Schauen wir uns an, was in Wikipedia dazu steht:

„Blauer Brief ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Benachrichtigung, mit der die Schule den Eltern eines Schülers (oder dem Schüler selbst, wenn dieser volljährig ist) mitteilt, dass die Versetzung gefährdet ist. (…)

Die Bezeichnung stammt aus dem 18. Jahrhundert, als königliche Anordnungen häufig blickdicht verpackt und gesiegelt werden mussten.

 

Dafür eignete sich Papier, das aus Lumpen hergestellt wurde, oft von Uniformen, die in dieser Zeit preußisch Blau waren, besonders gut.“ (Quelle)

Ein blauer Brief flattert ins Haus

 

Im Schulgesetz NRW finden wir zusätzlich folgende Information:

„Unterbleibt die Benachrichtigung, obwohl ein Fach oder mehrere Fächer hätten abgemahnt werden müssen, werden Minderleistungen in einem Fach bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt.

Die Benachrichtigung entfällt bei volljährigen Schülerinnen und Schülern.“

Wann verschicken Lehrer blaue Briefe überhaupt?

Lehrer entscheiden sich immer dann, einen blauen Brief zu verschicken, wenn ein Schüler zum Zeitpunkt des Verschickens bereits „mangelhaft“, also „5“,  steht.

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Auch wenn ein Schüler in Gefahr ist, im Laufe des restlichen Schuljahres auf eine „5“ abzusacken, verschicken Lehrer einen blauen Brief.

Es ist also oft eine Warnung an den Schüler und dessen Eltern, sich die letzten Monate verstärkt anzustrengen, um die Versetzung doch noch zu schaffen.

Ein blauer Brief zeigt nicht, dass eine „5“ auf dem nächsten Zeugnis unausweichlich ist.

Was könnt ihr gemeinsam tun, wenn ein blauer Brief ins Haus flattert?

  • Wenn du über eine mangelhafte Leistung deines Kindes informiert bist, nutze auf jeden Fall den nächsten Elternsprechtag, um persönlich mit dem Fachlehrer zu sprechen.
    Bei ihm erhältst du wertvolle Informationen darüber, was dein Sohn oder deine Tochter ganz konkret tun kann, um eine Fünf auf dem Zeugnis zu vermeiden.
    Fast immer bekommst du den Tipp, dass dein Kind die nächsten Klassenarbeiten oder Tests mit mindestens einer „4“ bestehen muss.
    Zusätzlich sollte es sich mehr als sonst mündlich am Unterricht beteiligen und auch mal ein Referat halten.
  • Wenn dein Kind bereits jetzt in einem Fach „5“ steht, hat es entweder nicht richtig gelernt oder den Stoff nicht verstanden. Auch jetzt ist es sinnvoll, dass ihr euch fachliche Hilfe holt und dein Kind zum Nachhilfeunterricht anmeldest *.
  • Spare nicht am falschen Ende und überlasse dein Kind nicht einem unerfahrenen Nachhilfelehrer. Schließlich geht es oft um den Verbleib auf der Schule.
  • Unterstütze und ermutige dein Kind weiterhin regelmäßig, sich auf keinen Fall hängenzulassen oder aufzugeben.
    Auch in den letzten Schulwochen hat es die Chance aufzuholen und in den nächsten Arbeiten besser abzuschneiden als davor.

 

Elternsprechtage: So geht ihr gut vorbereitet in die Gespräche mit den Lehrern eures Kindes

Elternsprechtage sind oft die einzige Möglichkeit, die Lehrer seiner Kinder persönlich kennenzulernen.

Trotzdem höre ich immer wieder einen gewissen Frust in den Worten der Eltern.

Sie fühlen sich zwar verpflichtet, das eine oder andere Gespräch zu suchen, sind aber im Grunde der Meinung, dass es nicht viel bringen würde.

Woran kann das liegen?

Eltern fühlen sich und ihr Kind missverstanden, ungerecht behandelt oder unterbewertet.

Elternsprechtage

 

Typische Elternsätze sind:

  • „Der Lehrer kann mein Kind sowieso nicht leiden.“
  • „Der Lehrer nimmt immer andere dran.“
  • „Der/ Die kann gar nicht erklären.“
  • „Zu Hause kann sich mein Kind gut konzentrieren und konnte die Themen auch. Ich verstehe nicht, wieso die Arbeit so schlecht ausgefallen ist.“
  • „Mein Kind wird ständig ermahnt, obwohl andere viel mehr quatschen.“

Lehrer wiederum kritisieren, dass Eltern wenig unparteiisch seien und die Meinung des eigenen Kindes als Maßstab nehmen.

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Typische Lehrersätze sind:

  • „Ihr Kind macht seine Hausaufgaben nicht regelmäßig.“
  • „Es stört ständig und ist viel zu laut und unruhig.“
  • „Ihr Kind hat nie gesagt, dass es das Thema nicht verstanden hat.“
  • „Die Klasse ist insgesamt viel zu laut.“
  • „Ihr Kind benimmt sich respektlos.“

Mit solchen und ähnlichen Gedanken im Kopf lässt sich ein Eltern-Lehrer-Gespräch selten neutral und im Sinne des Kindes führen.

 

 

Elternsprechtage bieten euch als Eltern und auch den Fachlehrern die Möglichkeit, gezielt und konstruktiv 

  • die schulischen Leistungen zu beurteilen
  • das Verhalten des Kindes im Unterricht und gegenüber anderen einzuschätzen
  • zur Problemlösung anzuleiten

So bereitet ihr euch optimal auf Elternsprechtage vor

  • Sowohl die Lehrer wie ihr als Eltern haben Informationen über ein Kind, die sie loswerden möchten und die dazu verhelfen, das Verhalten des Kindes besser einzuordnen und zu verstehen.
    Deswegen sollten in einem Gespräch beide Seiten zu Wort kommen. Niemand sollte dazu gedrängt werden, sich nur gegen Vorwürfe zu wehren, ohne wirklich Neues beizutragen.Elterntipp: Notiert euch schon vor dem Termin, worüber ihr unbedingt sprechen möchtet.
  • An Elternsprechtagen führen sowohl Eltern als auch Lehrer mehrere Gespräche. Vor allem der Lehrer sieht sich einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Informationen zu ganz unterschiedlichen Kindern gegenüber.Beide Parteien bringen also häufig in das aktuelle Gespräch die Emotionen oder Informationen des zuvor gewesenen Gesprächs mit ein. Neutralität zum neuen Gespräch bleibt da manchmal auf der Strecke.

    Elterntipp: Lasst euch Zeit zwischen den einzelnen Lehrergesprächen, um die gerade erhaltenen Informationen in Ruhe zu besprechen und wieder in die Neutralität zu gelangen.

  • Wichtig ist auch, dass sich Eltern und Lehrer nicht als „Feinde“ begegnen sondern auf Augenhöhe.
    Es geht also darum, dem einzelnen Kind so weit wie möglich eine individuelle Förderung zukommen zu lassen. Auch wenn das im Schulalltag oft untergeht, ist jedes Kind viel zu komplex, um sich auf Noten und Mitarbeit reduzieren zu lassen.

    Wie anstrengende Kinder zu großartigen Erwachsenen werden: Der Erziehungsratgeber für besonders geforderte Eltern *

    Elterntipp: Plaudert doch mal aus dem Nähkästchen, aber lasst euch auch Tipps vom Lehrer geben, wie genau eine Verbesserung der Noten oder des Verhaltens gelingen kann.