Eltern-Tipps

Was dein Kind braucht, um optimal aufs Gymnasium vorbereitet zu sein

Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium bereitet dir Kopfschmerzen? Du fragst dich, ob ihr die richtige Wahl getroffen habt und ob euer Kind es schaffen wird?

Viele Eltern können es nicht einschätzen, ob das Gymnasium die richtige Schulwahl für ihr Kind ist und fragen mich um Rat, was ihr Kind eigentlich braucht, um fit fürs Gymnasium zu sein.

In den vielen Jahren, die ich Schüler durch die Schule „lotse“, habe ich festgestellt, dass es einige Eigenschaften und Interessen gibt, die es den Kindern erleichtern, den Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium zu meistern.

Übergang Grundschule Gymnasium

Hier sind meine Tipps, woran du erkennst, ob der Übergang Grundschule Gymnasium gelingt

Schüler, die mit dem Stoff des Gymnasium gut mitkommen, zeigen schon sehr früh ein starkes Interesse an Zahlen, Buchstaben und Worten.

Sie lesen früh selbst und eigenständig, verstehen das Gelesene und können es in eigenen Worten zusammenfassen.

Gymnasiasten arbeiten selbständig, schnell und konzentriert.

Sie können sich länger auf eine Sache konzentrieren und das Gelernte in eigenen Worten wiedergeben.

Sie versuchen, alleine eine Lösung zu finden, bevor sie die Eltern oder die Lehrerin fragen.

Ihr starkes Interesse an allen Themen der Grundschule schlägt sich in guten bis sehr guten Noten nieder.

Kinder, die für das Gymnasium geeignet sind, sind stolz auf ihre Leistungen und ruhen sich nicht aus. Sie halten ihre guten Noten  bis zum Ende der 4. Klasse.

 

Fit fürs Gymnasium bedeutet, dass dein Sohn oder deine Tochter sicher in der deutschen Sprache ist, die Rechtschreibregeln gut beherrscht, einen guten Wortschatz hat.

Er oder sie kann eigene kleine Texte klar und mit wenigen Fehlern schreiben.

Die vier Grundrechenarten, das Kopfrechnen, das Lösen von Textaufgaben müssen „sitzen“.

Auch Aufgabenstellungen und Arbeitsaufträge sollte dein Schatz leicht verstehen und alleine umsetzen können.

Neben fachlichen Qualifaktionen ist die soziale Kompetenz deines Kindes ebenfalls wichtig, um erfolgreich durch das Gymnasium zu kommen.

Hierzu gehört die Fähigkeit zur Selbständigkeit, Strukturiertheit und Ordnung.

Auch ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und „Biss“ qualifizieren dein Kind für das Gymnasium.

Wenn dein Kind über eine hohe Selbstmotivation verfügt, Ausdauer hat, viel liest und gerne Neues lernt, ist es auf dem Gymnasium gut aufgehoben.

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Sachaufgaben lösen: Schritt für Schritt zur richtigen Lösung

Sachaufgaben lösen stellt viele Kinder vor eine echte Herausforderung.

Kennst du das vielleicht? Dein Kind sitzt vor einer Textaufgabe und hat keine Ahnung, wie es vorgehen soll.

Fast jedes Grundschulkind hat irgendwann einmal Schwierigkeiten damit, eine Sachaufgabe zu lösen.

Textaufgaben zeigen, wie gut dein Sohn oder deine Tochter grundsätzlich Texte lesen und verstehen kann. Das allgemeine Leseverständnis spielt also eine große Rolle.

Sachaufgaben lösen

 

Anhand des Lösungsweges deines Kindes kannst du selber nachvollziehen, ob es eine Rechenoperation, die hier zwischen den Zeilen verborgen ist, erkennen und richtig anwenden kann.

Wenn ich mit einem Schüler oder einer Schülerin Textaufgaben bespreche, führe ich sie anhand folgender Schritte an die Lösung heran.

Sachaufgaben lösen mit den richtigen Fragen

1.

„Schreibe die Zahlen heraus, die im Text vorkommen.“

Diese Zahlen sind entweder als Wort oder als mathematische Größe angegeben, zum Beispiel „acht Blätter“ oder „23 Tage“.

2.

„Überlege, welche Rechnung sinnvoll ist.“

Wie lassen sich die gegebenen Zahlen so miteinander verbinden, dass das Ausrechnen einen Sinn ergibt?
Grundsätzlich lassen sich die Zahlen mit einem Plus, Minus, Mal oder Geteilt – Zeichen verbinden.
Die Schüler sollen deswegen im Text nach Begriffen suchen, die auf ein bestimmtes Rechenzeichen hinweisen, zum Beispiel:

– „Kommen hinzu“, „bekommt dazu“, „mehr“ erfordern eine Plus-Aufgabe;
– „steigen aus“, „werden leichter“, „kosten weniger“ erfordern eine Minus-Aufgabe;
– „in der Woche/ im Monat“ erfordern eine Mal-Aufgabe oder eine Durch-Aufgabe;
– „pro Stunde“, „pro Person“ erfordern eine Durch-Aufgabe;Oft hilft es den Kindern, wenn sie solche Schlüsselbegriffe unterstreichen.

Wenn ein Schüler ein Rechenzeichen wählt, das keinen Sinn ergibt, frage ich es nach seinem Grund. So kann ich die Gedankengänge nachvollziehen und korrigieren.

Sprich also mit deinem Schatz, wenn ihr zusammen die Sachaufgaben bearbeitet.

3.

„Schreibe jetzt die Rechnung auf, indem du die Zahlen mit dem Rechenzeichen verbindest. Rechne die Aufgabe.“

Manchmal gibt es hier Stellungsfehler, beispielsweise steht die kleinere Zahl links vom Minuszeichen anstatt rechts davon.
Auch das sind Hinweise, dass ein Grundschüler das Rechensystem noch nicht ganz verstanden hat.

4.

„Schaue mal auf die Frage der Textaufgabe und vergleiche sie mit deinem Ergebnis. Ergibt dein Ergebnis einen Sinn?“

Ich lasse mir jetzt in Worten erklären, was der Schüler ausgerechnet hat.
Wenn ich bei Punkt 3 nicht helfend eingesprungen bin, obwohl der Schüler falsch gerechnet hat, muss er spätestens hier merken, ob er einen Stellungsfehler gemacht hat.
Ziel der Fragen ist die Selbstkontrolle. Das bedeutet, jeder Schüler sollte das Ergebnis immer auch noch einmal überprüfen, bevor er den Antwortsatz schreibt.

5.

„Schreibe den Antwortsatz auf.“
Ich lasse die Schülerin gerne mit dem Ergebnis anfangen, zum Beispiel „27 Kinder sitzen in dem Bus.“

Probiert doch gerne mal beim nächsten gemeinsamen üben diese Vorgehensweise aus. Bestimmt gelingt das sachaufgaben lösen jetzt schon viel besser.

Einfacher und schneller lernen mit effektiven Lerntipps

Du willst immer besser in der Schule werden?

Und du willst die besten Tipps haben, wie du das schaffst?

Dann lies dir die Tipps im folgenden Gastartikel von lerntippsammlung.de durch.

Du musst sie nur noch umsetzen!

Als Schüler ist es deine wichtigste Aufgabe, den Lernstoff möglichst effektiv zu lernen. Im folgenden Artikel erhältst du einige Lerntipps. Diese habe ich alle selbst an mir ausprobiert. Diese Aufstellung erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn dir diese Tipps noch nicht reichen, findest du viele weitere Lerntipps auf lerntippsammlung.de.

Gute Mitarbeit erspart dir viel Lernarbeit

Gehörst du auch zu den Schülern, die am liebsten in der Schule ihren Tagträumen nachhängen? Das solltest du dir am besten sofort abgewöhnen. Wenn du dich in der Schule am Unterricht beteiligst, dann zwingt dich das, den Lernstoff zu durchdenken. Du entwickelst eine Beziehung zu dem Stoff und das Lernen zu Hause ist kein Problem mehr. Je mehr du dich in der Schule engagierst, desto weniger Zeit musst du zu Hause mit dem Lernen verbringen. Überwinde dich also selbst und pass in der Schule auf!

Dem Stoff eine eigene Struktur geben

Lernen heißt, dass der abstrakte Stoff Teil deines Denkens wird. Das hat aber nur dann Erfolg, wenn du dem Stoff eine eigene Struktur gibst. Wenn du anhand der Aufzeichnungen in der Schule lernst oder dir den Stoff aus einem Buch erarbeitest, dann sind das zunächst einmal die Strukturen des Autors oder des Lehrers. Zu fast jedem Stoff hast du aber schon ein Vorwissen und das Eine oder das Andere ist dir aus einem ähnlichen Zusammenhang schon bekannt. Kein Lehrstoff steht völlig für sich alleine. Fast immer gibt es schon vorhandene Strukturen in deinem Kopf, an die du anknüpfen kannst. Je mehr du an schon bestehendem Vorwissen anknüpfen kannst, umso leichter fällt dir das Lernen.

Formuliere den Stoff mit eigenen Worten

Wenn du einfach nur den Stoff lernst, dann ist das erstens langweilig und zweitens nicht sehr effektiv. Versuche den Inhalt mit eigenen Worten zu beschreiben. Durch das Internet kannst du das sogar mit mehreren Schülern zusammen machen. Ohne viel Aufwand eröffnest du einen neuen Blog und teilst dein Wissen dem Internet mit. Wenn du das längere Zeit machst, hast du bald eine Reihe von Lesern, die deine Texte kommentieren und zu einer Diskussion anregen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass das für den Lernerfolg äußerst positiv ist. Vielleicht findest du ja einige Mitschüler, die Lust dazu haben, gemeinsam an einem solchen Projekt zu arbeiten?

Plane Pausen bewusst ein

Wenn du ein größeres Pensum (zum Beispiel vor einer Schulaufgabe oder Klausur) zu bewältigen hast, solltest du dir einen genauen Lernplan aufstellen. Wichtig ist es, dass du auch regelmäßig Pausen einplanst. Mache nicht den Fehler, dass du lustlos lernst und dann auf die Pause verzichtest, weil du glaubst, bislang ohnehin nicht viel gelernt zu haben. Ein solches unstrukturiertes Vorgehen hat den Nachteil, dass du die ganze Zeit im Stress bist, keine Pausen machst und weniger lernst. Wichtig ist für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit übrigens auch genügend Flüssigkeit. Besonders gut ist Mineralwasser ohne Kohlensäure.

Unterschiedliche Medien zum Lernen nutzen

Vielleicht hast du schon gehört, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Manche lernen am besten, wenn sie etwas sehen (visueller Lerntyp), den Stoff hören (auditiver Lerntyp), wenn sie handeln (motorischer Lerntyp) oder mit anderen Schülern, Eltern oder Lehrer über den Stoff reden (kommunikativer Lerntyp). Diese Einteilung ist ein wenig theoretisch, denn viele Menschen sind eine Mischung aus verschiedenen Lerntypen. Oft zeigt es sich, dass eine Kombination der unterschiedlichen Kanäle am meisten Erfolg bringt. Das Internet bietet genug Möglichkeiten, alle Sinne beim Lernen zu benutzen. Wenn du den Stoff noch einmal von einer anderen Lehrkraft hören willst, dann suche dir ein Video im Internet. Du kannst bewusst einen Sinn ausblenden und es zum Beispiel nur anhören (ohne Bild) oder es nur ansehen (ohne Ton). Wenn du gerne mit anderen über den Stoff redest, aber kein Freund griffbereit ist und deine Eltern nichts davon verstehen, suchst du dir einfach Freunde im Internet und beginnst einen Chat.
Nicht immer kannst du den Lernstoff handelnd erarbeiten, aber oft hilft es auch schon, einfach ein paar Stichpunkte zu Papier zu bringen.

Im Internet findest du bestimmt noch eine ganze Reihe von weiteren Lerntipps, mit denen du deine schulischen Leistungen schnell verbessern kannst.

Frohe Weihnachten

Ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest und einen tollen, erfolgreichen Start ins Jahr 2016!

Auch im neuen Jahr wirst du viele wertvolle Infos hier finden, die dir helfen, dich weiterzuentwickeln.

Schau öfter mal vorbei!

Hurra! Ferien!

Lieber Blog-Leser und liebe Blog-Leserin!

Wir alle haben uns Ferien verdient!

Deswegen verabschiede ich mich bis Anfang August und bedanke mich ganz herzlich für dein/ Ihr Interesse an meinen Artikeln.

Auch ohne neue Artikel gibt es hier schon eine Menge zu entdecken und zu lesen. Damit du in der Schule immer besser wirst.

Ich wünsche dir und Ihnen einen wunderschönen Sommer und tolle Ferientage!

summer_holiday

Hurra! Ferien!

Hast du dies Buch in deiner Hand:
Hurra! dann gehts ins Ferienland!

Endlich mal raus aus den staubigen Straßen
endlich die Schule hinter sich lassen
endlich mal raus aus dem Großstadtgeschrei
hinein in die Ferien! Seid ihr dabei?

Hinaus in die Berge, zum Strand, hinaus…!
Und so sieht der Tag der Abreise aus:
Morgens um sechs schrillt der Wecker durchs Haus:
„Raus aus den Betten – Rauauauau-aus!“

Und jetzt geht aber ein Gelaufe
los, ein Getrappel und Geschnaufe,
denn jeder will der erste sein:
und Lucie fällt in die Badewanne rein.

Und Hans will den Papagei mitnehmen,
und heult. „Du sollst dich wirklich was schämen!“
Und Grete hat mit Frollein Krach und die lieben Eltern… ?
Ach, die…!

Mama muß sich um alles kümmern
das Telefon klingelt, die Kinder wimmern
Mama packt und ordnet und zählt
und paßt auf, dass für unterwegs auch nichts fehlt.

Und belegt die Brote und umwickelt die Bücher
und faltet die Hemden und rollt die Tücher
und Papa indessen in guter Ruh
sitzt auf dem Koffer, denn der geht nicht zu.

Anna, das Mädchen, geht allen zur Hand
Und Flops, der Hund, bellt wie nicht bei Verstand
Und Lucie will den Baukasten mit den Steinen
mitnehmen und fängt deshalb an zu weinen.

Und Hans hat Angst, den Zug zu versäumen,
Und Grete will die Puppenstube ausräumen.
Und Papa indessen in guter Ruh
sitzt auf dem Koffer, denn der geht noch immer nicht zu.

Acht Uhr fünf! Es ist höchste Eisenbahn!
„Ist das Auto schon da?“ – „Tritt nicht in das Porzellan!“
Flops heult. Ihm trat einer auf den Schwanz.
Und Papa indessen in guter Ruhfreut sich: denn nun ist der Koffer zu!

Uff! Nun sitzen sie alle im Wagen!
Anna! Grete! Lucie! Hans!
„Was wollt ich denn dem Mädchen noch sagen?“
Lucie will wissen, wie lange wir fahren.

Hans zieht grad Greten an den Haaren.
Im Kopf der Mama fällt indesseneine Klappe herunter:
„Zurück! Wir haben die Schlüssel vergessen!“
Alle sind mächtig aufgeregt.

Wohin hat Mama die Schlüssel gelegt?
Als sie zurück in die Wohnung kommen,
da hat keiner die Schlüssel weggenommen,
die liegen brav auf dem Stuhl, aber auf dem Tisch

tanzt Anna, das Mädchen, mit einem Flederwisch
Zum Grammophon und vor Schreck wird sie weiß wie eine Lilie
Und es stürzt wieder herunter die ganze Familie!
Hin zum Bahnhof. Drei Minuten sind noch Zeit!

Ist das große Gepäck in Sicherheit?
„Seid ihr alle da?“ – „Sind die Kinder drin?“
„Bedaure, mein Herr, hier kann keiner mehr rin.“
„Mutti, haben wir auch nicht die Thermosflasche vergessen?“

„Aber Hans, denk doch nicht schon wieder an Trinken und Essen!“
„Erst mal zählen: eins, zwei, drei, vier, fünf Mann!“
Achtung, es pfeift! Der Zug rückt an.
Hurra! Ferien! Schreien die Kinder alle drei!

Hurra! Ferien! Und von dem Kindergeschrei:
Hurra! Ferien! vergessen Mama und Papa alle Mühn
Und hunderttausend vergnügte Kinder
ziehen aus Magdeburg und Stettin und Berlin

in die 

Hurra! Ferien!

Kurt Tucholsky (1890-1935)

Vorfreude auf den Frühling

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Tanz in den Mai

Zum Reigen herbei
im fröhlichen Mai!
Mit Blüten und Zweigen
bekränzt euch zum Reigen!
Im fröhlichem Mai
zum Reigen herbei!

Zum Reigen herbei!
Mit Jubelgeschrei
die Vögel sich schwingen,
sie rufen und singen
mit Jubelgeschrei:
Zum Reigen herbei!

Juchheissa, juchjei!
Wie schön ist der Mai!
Wir habens vernommen,
wir kommen, wir kommen.
Wie schön ist der Mai!
Juchheissa, juchhei!

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Frohe Ostern!

Meinen Lesern wünsche ich ein frohes Osterfest mit diesem Gesicht!

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Auf ein Ei geschrieben

Ostern ist zwar schon vorbei,
Also dies kein Osterei;
Doch wer sagt, es sei kein Segen,
Wenn im Mai die Hasen legen?
Aus der Pfanne, aus dem Schmalz
Schmeckt ein Eilein jedenfalls,
Und kurzum, mich tät’s gaudieren,
Dir dies Ei zu präsentieren,
Und zugleich tät es mich kitzeln,
Dir ein Rätsel drauf zu kritzeln.

Die Sophisten und die Pfaffen
stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen,
wohl die Henne, wohl das Ei?
Wäre das so schwer zu lösen?
Erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen,
Schatz, so hat’s der Has’ gebracht.

(Eduard Mörike, 1804 – 1875)

Wie kann ich meine Ziele erreichen? – 7 Tipps, damit du bis zum Ziel durchhältst

Hattest du dir am Anfang des neuen Jahres vorgenommen, bestimmte Ziele zu erreichen? Und? Bist du am Ball geblieben?

Wir alle stellen immer wieder fest, dass wir voller Elan und Tatendrang neue Ziele angehen wollen. Wir glauben fest daran, dass es kein Problem sein wird, diese zu erreichen.

Doch schon nach kurzer Zeit geraten unsere Ziele in Vergessenheit. Oder wir verfolgen sie nur noch halbherzig, legen nicht mehr unsere ganze Kraft und Motivation hinein.

Und so verwässern unsere Ziele, sodass wir sie nie erreichen.

Es ist wie bei einem Langstreckenläufer: Am Anfang des Laufs startet er voller Kraft und Energie, ist sich schon ganz sicher, das Ziel als einer der Besten zu erreichen.

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Doch je länger es dauert und umso mehr andere Läufer an ihm vorbeiziehen, desto weniger motiviert ist er und fällt umso mehr zurück. Er denkt vielleicht, es nie zu schaffen und viel zu schlapp zu sein, überhaupt im Ziel anzukommen.
Und vielleicht lässt er sich dann auch schon etliche Kilometer vor dem Ziel erschöpft zu Boden fallen.

In diesem Artikel möchte ich dich dazu ermutigen, deine Ziele konzentriert zu verfolgen und eben nicht allzu schnell vorher aufzugeben.

Hier sind die 7 Tipps, damit du deine Ziele erreichst:

  • Nimm dir immer nur eine Sache vor.

Um bei dem Läufer von oben zu bleiben: Auch er kann nur entweder in New York oder in Berlin durchs Ziel laufen, nicht durch beide gleichzeitig.

  • Fang einfach an, ohne dass bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen.

Also warte nicht, bis das Wetter schön ist oder du deine Freundin überredet hast mitzumachen. Nur durchs Laufen kommt man vorwärts und nicht, indem man sich vornimmt loszulaufen.

  • Setze dir ein ganz konkretes Ziel.

Der Läufer sagt beispielsweise: Heute laufe ich 5 km am Stück.
Und denke daran: Je konkreter dein Ziel ist, desto besser kannst du es umsetzen.

Also sage dir nicht, ich mache mal ein paar Übungsaufgaben, sondern: Ich mache jeden Tag zwischen 3 und 4 Uhr mindestens 5 Matheaufgaben zusätzlich.

  • Fang ruhig klein an.

Für einen Läufer heißt das: Zuerst 5 km laufen, dann 7, dann 10 – und erst dann langsam an den Marathon denken.

Dieses Vorgehen ist wichtig, damit sich für dich schnell Erfolgserlebnisse einstellen und du nicht aus lauter Verzweiflung wieder aufgibst.

Das bedeutet konkret:
Überfordere dich in der Anfangsphase nicht. Mache in Englisch zum Beispiel wirklich nur die Übungen zum Simple Past und nicht gleich alle Zeiten durch.

Wenn du das Gefühl hast, dass du ein Etappenziel erreicht hast – also das Simple Past gut kannst – dann steigere dich, indem du dir die nächsten Zeiten vornimmst.

Wenn du meinst, innerhalb von einer Woche sämtliche englischen Zeiten können zu müssen, wirst du wahrscheinlich wieder aufgeben. Denn dann wirst du feststellen, dass du zu oberflächlich gearbeitet hast und eigentlich keine Ahnung hast, was du da tust.

Und dann wirst du vielleicht entmutigt aufgeben und denken: Ich kann Englisch einfach nicht, hat alles keinen Sinn, auch durch Üben komme ich nicht weiter!
Und schon ist dein Ziel, eine bessere Note zu bekommen, für dich kein lohnenswertes kein Ziel mehr.

  • Bleib am Ball!

Dass bei größeren Vorhaben irgendwann einmal eine Durststrecke kommt, ist normal. Halte trotzdem durch und gib dein Vorhaben nicht aus einer momentanen Laune heraus auf.

Das bedeutet konkret:
Auch wenn du mal wenig Zeit hast, bleib am Ball und beschäftige dich wenigsten 10 Minuten mit deinem neuen Vorhaben. 10 Minuten sind besser als eine Ausnahme zu machen, die dich nur wieder zurückwirft.

  • Such dir Verbündete!

    Wenn du dich mit anderen zusammentust, ist das ein guter Schutz, damit du nicht zu früh aufgibst. Denn wer gibt sich vor anderen schon gern die Blöße zu kneifen?

  • Feiere deine Erfolge!

Wenn du dein Ziel erreicht hast, hast du eine Belohnung verdient, also feiere deinen Erfolg angemessen.
Auch ein Etappenziel hat eine kleine Belohnung verdient. So motivierst du dich immer wieder und kannst dich schon auf die nächste kleine oder große Belohnung freuen.

Buchtipp:
„Locker bleiben mit dem inneren Schweinhund“ von Marco von Münchhausen

Wie schreibe ich eine Charakterisierung? – Wichtige Formulierungshilfen

In diesem zweiten Teil der kleinen Artikelserie:

Wie schreibe ich eine Charakterisierung?/ How to write a characterization?

gebe ich dir viele verschiedene Formulierungshilfen an die Hand, damit du nicht nur eine strukturierte, sondern auch eine vom Wortschatz her gute Leistung hinlegen kannst.

Die Liste bezieht sich zwar auf das Fach Englisch, kann aber leicht für jedes andere Fach übernommen werden.

1.) Phrases for Characterization

Another important fact is (that) …
Another significant aspect is…
From this one can conclude that …
However, even if x is… he/ she is …
It is quite apparent that …
Not only does x …., he/she also …
Proof of this can be found on page … when x….
Since x is portrayed as a …, x can be called a …
This behavior clearly indicates that x …
this is also the reason why (x can be summed up in)…
This is an example of …
This reveals that x …
this shows that x is….
This very feature becomes apparent in part ll…. when x …
To sum up… / Finally …
Without any doubt …

x also appears (to be) …
x is but a(n)…
x is described as…
x is portrayed as …
x likes to be…
x represents (the) …
x seems to be…

2. Also …

  • use connectives like: „since, when, moreover, besides, despite, thus…”
  • use lots of different adjectives to describe a person
  • know the difference between a flat and a round character

Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Allen Lesern meines Blogs ein herzliches Dankeschön, dass ihr hier vorbeigeschaut habt!

Auch in 2015 werde ich Tipps, Strategien und viele weitere Themen veröffentlichen, die euch beim Lernen, bei eurer Motivation und beim Aufbau eures Wissens unterstützen.

Ich wünsche euch und Ihnen für das neue Jahr alles Gute und in allen Lebensbereichen ganz viel Erfolg und Freude!