Sei ein Macher, kein Schwätzer!

Das neue Jahr ist da und vielleicht hast du dir auch einige gute Vorsätze vorgenommen.

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Und ich meine nicht nur Vorsätze für die Schule. Du weißt schon:

  • Mehr und früher lernen
  • Dich mehr melden
  • Konzentrierter zu arbeiten
  • Dich für ein Referat zu melden

Ich meine vor allem die Vorsätze, die gar nichts mit der Schule zu tun haben, denn das sind natürlich die Ziele, die dich am ehesten motivieren.

Und genau darum geht es mir in diesem Artikel, um die Frage:

Wie schaffst du es, deine guten Vorsätze auch in die Tat umzusetzen?

Du willst zum Beispiel:

  • Endlich in den Sportverein eintreten
  • Dir einen Ferienjob suchen
  • Deinen Kleiderschrank ausmisten
  • Gesünder essen
  • Gar mit dem Rauchen aufhören

Deine Ziele zu nennen, ist also recht einfach. Diese dann in die Tat umzusetzen, schon viel schwieriger.

Warum fällt es uns allen schwer, vom Reden ins Tun zu kommen?

Denn eigentlich weißt du ja, was du tun musst, um dein Ziel zu erreichen:

  • Du willst in den Sportverein eintreten, also musst du das Anmeldeformular ausfüllen.
  • Du willst Geld verdienen, also musst du die Unternehmen ansprechen, die Jobs anbieten.
  • Du willst gesünder essen, also musst du dir immer einen Apfel neben den Teller legen
  • Du willst nicht mehr rauchen, also musst du dir keine Zigaretten mehr kaufen und bei keinem anderen schnorren.

Einfach, nicht?

Was passiert aber tatsächlich?

  • Du surfst im Internet und recherchierst verschiedene Sportarten.
  • Du redest über dein Vorhaben mit anderen und ihr tauscht euch aus.
  • Du machst etwas anderes anstatt das, was du eigentlich willst. Und so weiter.
  • Über deine Vorhaben zu reden, ist das eine, das einfache. Sie auch tatkräftig anzugehen das andere.

Aber was genau hält dich vom aktiv werden eigentlich ab?

Angst. Ist es nicht so?

Warum isst du nicht einfach mehr Obst und Gemüse und stellst dir stattdessen wieder einen Teller Pommes hin?

Aus Angst vor Veränderung. Aus Angst, dass dich deine Freunde auslachen, wenn du einen Salat statt eine Pizza bestellst.

Und aus Angst meldest du dich nicht zum Sport an. Angst, dass du dich doof anstellen könntest und die anderen dich auslachen.

Und warum hörst du nicht zu rauchen auf? Weil alle um dich herum zu rauchen scheinen und weil es einfacher ist, einfach mitzurauchen, anstatt dich zu rechtfertigen, warum du das nicht willst.

Du hast also schlicht und einfach Angst. Und deswegen machst du hundert andere brilliante Dinge, die dich nicht als Idiot dastehen lassen.

Im Grunde tust du durch dein Verhalten genau das richtige: Du versuchst dir zu helfen, indem du eben nicht das tust, was dir irgendwie Angst macht.

Hier sind 4 Tipps, wie du deine Angst überwinden kannst und in den Einfach-Machen-Modus startest:

  • Schreibe deine Ängst auf: Wovor hast du Angst? Wo denkst du, dass du nicht gut genug bist? Was denkst du über dich, was dich klein hält? Alleine das Aufschreiben ist schon ein Tun!
  • Handle! Wenn auch nur für kurze Zeit. Melde dich zu einer Teststunde im Sportstudio an. Schneide dir Obst und Gemüse in kleine Stücke und packe sie ein. Frag in dem Shop nebenan, ob sie eine Aushilfskraft brauchen. Lehne freundlich lächelnd die Zigarette ab.
  • Wenn du klein anfängst, wird dir selber klar, dass du eigentlich keine Angst haben musst. Es passiert ja nichts Schlimmes. Du kannst deine Meinung jederzeit ändern und damit Erfolg haben.

Und je öfter du diese Erfahrung machst, umso mehr wächst dein Selbstvertrauen. Für dein Leben und deswegen natürlich auch für die Schule.

So kannst du zu dem Schüler werden, der du sein willst!

Und wenn du dabei Unterstützung brauchst – ich coache dich gerne!

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