Nachhilfe – Warum sie auch zum Schuljahresende noch sinnvoll ist

Nach den blauen Briefen und den Elternsprechtagen hat nun definitiv die letzte Phase des Schuljahres angefangen. So manche Eltern fragen sich, ob es noch Sinn macht, ihrem Kind Unterstützung in Form von zum Beispiel Nachhilfe anzubieten. Hier muss ich ein ganz klares Ja postulieren!

So wie es mit dem Beginnen von Sport, gesünderer Ernährung oder einer Fortbildung nie zu spät ist, kann es auch nie zu spät sein, seine schulischen Leistungen zu verbessern.

Man darf natürlich keine Wunder erwarten. Wenn ein Schüler/ eine Schülerin in allen Klassenarbeiten wacklige Vieren geschrieben hat und nur noch zwei  Wochen Zeit hat, sich auf die letzte Arbeit vorzubereiten, kann auch Nachhilfe selten eine Drei herbei zaubern, dafür bauen die Themen zu sehr aufeinander auf. Doch alleine das Gefühl, jemanden zu haben, den man fragen kann, der einem klare Richtungen aufzeigt und weiß, was in welcher Reihenfolge zu lernen ist, kann unglaublich erleichternd sein.

Wenn jedoch Eltern und Schüler die Problematik weiterhin vor sich herschieben und auf das nächste Schuljahr vertagen, werden wir, so sind wir Menschen nun mal, wieder nichts ändern. Denn was tun wir, wenn etwas Neues beginnt? Wir warten zunächst ab. Wir orientieren uns, wir sagen, war doch nur die erste Arbeit, bei der nächsten wird alles besser – und befinden uns schon wieder im dem Teufelskreis von Nicht-Handeln, von Verdrängung oder Beschwichtigung und von Hoffnung auf ein Wunder.

Sinnvoller ist es, erst gar keine Lücken entstehen zu lassen und, wenn sich welche aufgetan haben, sich sofort daran zu machen, diese wieder zu schließen.
Wenn Sie als Eltern also erst jetzt, zum baldigen Ende des Schuljahres, erkannt haben, dass Handlungsbedarf besteht, handeln sie einfach! Für gute Nachhilfe ist es nie zu spät.