Wie kann ich meine Ziele erreichen? – 7 Tipps, damit du bis zum Ziel durchhältst

Hattest du dir am Anfang des neuen Jahres vorgenommen, bestimmte Ziele zu erreichen? Und? Bist du am Ball geblieben?

Wir alle stellen immer wieder fest, dass wir voller Elan und Tatendrang neue Ziele angehen wollen. Wir glauben fest daran, dass es kein Problem sein wird, diese zu erreichen.

Doch schon nach kurzer Zeit geraten unsere Ziele in Vergessenheit. Oder wir verfolgen sie nur noch halbherzig, legen nicht mehr unsere ganze Kraft und Motivation hinein.

Und so verwässern unsere Ziele, sodass wir sie nie erreichen.

Es ist wie bei einem Langstreckenläufer: Am Anfang des Laufs startet er voller Kraft und Energie, ist sich schon ganz sicher, das Ziel als einer der Besten zu erreichen.

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Doch je länger es dauert und umso mehr andere Läufer an ihm vorbeiziehen, desto weniger motiviert ist er und fällt umso mehr zurück. Er denkt vielleicht, es nie zu schaffen und viel zu schlapp zu sein, überhaupt im Ziel anzukommen.
Und vielleicht lässt er sich dann auch schon etliche Kilometer vor dem Ziel erschöpft zu Boden fallen.

In diesem Artikel möchte ich dich dazu ermutigen, deine Ziele konzentriert zu verfolgen und eben nicht allzu schnell vorher aufzugeben.

Hier sind die 7 Tipps, damit du deine Ziele erreichst:

  • Nimm dir immer nur eine Sache vor.

Um bei dem Läufer von oben zu bleiben: Auch er kann nur entweder in New York oder in Berlin durchs Ziel laufen, nicht durch beide gleichzeitig.

  • Fang einfach an, ohne dass bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen.

Also warte nicht, bis das Wetter schön ist oder du deine Freundin überredet hast mitzumachen. Nur durchs Laufen kommt man vorwärts und nicht, indem man sich vornimmt loszulaufen.

  • Setze dir ein ganz konkretes Ziel.

Der Läufer sagt beispielsweise: Heute laufe ich 5 km am Stück.
Und denke daran: Je konkreter dein Ziel ist, desto besser kannst du es umsetzen.

Also sage dir nicht, ich mache mal ein paar Übungsaufgaben, sondern: Ich mache jeden Tag zwischen 3 und 4 Uhr mindestens 5 Matheaufgaben zusätzlich.

  • Fang ruhig klein an.

Für einen Läufer heißt das: Zuerst 5 km laufen, dann 7, dann 10 – und erst dann langsam an den Marathon denken.

Dieses Vorgehen ist wichtig, damit sich für dich schnell Erfolgserlebnisse einstellen und du nicht aus lauter Verzweiflung wieder aufgibst.

Das bedeutet konkret:
Überfordere dich in der Anfangsphase nicht. Mache in Englisch zum Beispiel wirklich nur die Übungen zum Simple Past und nicht gleich alle Zeiten durch.

Wenn du das Gefühl hast, dass du ein Etappenziel erreicht hast – also das Simple Past gut kannst – dann steigere dich, indem du dir die nächsten Zeiten vornimmst.

Wenn du meinst, innerhalb von einer Woche sämtliche englischen Zeiten können zu müssen, wirst du wahrscheinlich wieder aufgeben. Denn dann wirst du feststellen, dass du zu oberflächlich gearbeitet hast und eigentlich keine Ahnung hast, was du da tust.

Und dann wirst du vielleicht entmutigt aufgeben und denken: Ich kann Englisch einfach nicht, hat alles keinen Sinn, auch durch Üben komme ich nicht weiter!
Und schon ist dein Ziel, eine bessere Note zu bekommen, für dich kein lohnenswertes kein Ziel mehr.

  • Bleib am Ball!

Dass bei größeren Vorhaben irgendwann einmal eine Durststrecke kommt, ist normal. Halte trotzdem durch und gib dein Vorhaben nicht aus einer momentanen Laune heraus auf.

Das bedeutet konkret:
Auch wenn du mal wenig Zeit hast, bleib am Ball und beschäftige dich wenigsten 10 Minuten mit deinem neuen Vorhaben. 10 Minuten sind besser als eine Ausnahme zu machen, die dich nur wieder zurückwirft.

  • Such dir Verbündete!

    Wenn du dich mit anderen zusammentust, ist das ein guter Schutz, damit du nicht zu früh aufgibst. Denn wer gibt sich vor anderen schon gern die Blöße zu kneifen?

  • Feiere deine Erfolge!

Wenn du dein Ziel erreicht hast, hast du eine Belohnung verdient, also feiere deinen Erfolg angemessen.
Auch ein Etappenziel hat eine kleine Belohnung verdient. So motivierst du dich immer wieder und kannst dich schon auf die nächste kleine oder große Belohnung freuen.

Buchtipp:
„Locker bleiben mit dem inneren Schweinhund“ von Marco von Münchhausen