Einen guten Schulstart hinlegen: So kannst du dich jederzeit motivieren

Wunderst du dich auch immer wieder, wie schnell die Ferien vorüber sind?

Ich hoffe, ihr habt euch gut erholt und könnt jetzt endlich voll motiviert ins neue Schuljahr starten!

Und damit sind wir schon beim Thema:

Motivation!

Was ist das eigentlich? Und warum ist Motivation so wichtig, um in der Schule und in allen anderen Bereichen erfolgreich zu sein?

Schauen wir uns zunächst die übliche Definition an:

Motivation bedeutet „Triebkraft“. Diese Triebkraft bestimmt, wie stark du bereit bist, dich für das Erreichen deiner Ziele einzusetzen.

Du kennst das sicher:

Wenn du etwas unbedingt willst, zum Beispiel dir ein neues Handy kaufen, dann bist du bereit (=motiviert), dafür etwas zu tun. Du kannst dein Taschengeld sparen, du nimmst einen Schülerjob an und verzichtest dafür auf andere Dinge. Und wenn du dir voller Stolz das neue Handy kaufst, fühlst du dich gut, zufrieden und deswegen macht es dir nichts aus, dass du die Wochen davor zurückstecken musstest.

Der Wunsch nach einem neuen Handy kam aus dir selbst heraus, niemand musste dir diesen Wunsch einreden. Du selber wolltest es und deswegen konntest du dich motivieren, das Ziel zu erreichen.

In der Schule ist es oft so, dass der Wunsch, etwas zu erreichen – bessere Noten, mehr Mitarbeit, weniger Störungen – nicht in dir selber entsteht, sondern dir von jemand anderem fast aufgedrängt wird.

Und genau dann entsteht der Konflikt in dir:

Du sollst etwas tun oder nicht tun, hast aber selber gar keinen Drang (=keine Motivation) dazu. In dir kämpfen also zwei Wesen:

Das eine Wesen, dass dir sagt, du sollst etwas erreichen, wozu du selber aber keinen Grund siehst.

Und das andere Wesen, dass dir sagt, dass es doch viel besser wäre, etwas ganz anderes zu erreichen.

Ein Beispiel: Deine Eltern ermahnen dich, „mehr zu lernen“. Du siehst keinen Grund dazu. Stattdessen möchtest du lieber mit deinen Freunden chatten.

Nun bist du aber nicht hoffnungslos diesem Kampf ausgeliefert. Du kannst dich ganz bewusst dazu entscheiden, etwas zu deiner Sache zu machen! Und sehr oft ist das auch notwendig und sinnvoll.

So kannst du dich, wann immer du willst, motivieren:

  • Nimm dir 5 Minuten Zeit. Anzufangen ist wirklich der wichtigste Schritt. Bist du erstmal dabei, fällt das Weitermachen viel leichter.
  • Stell dich deinen Ängsten. Manchmal fangen wir nicht an, weil wir Angst haben, es eh nicht zu schaffen. Aber wo soll das enden? Wir wissen nie genau, ob wir unser Ziel erreichen. Aber Ängste vor dem Weg solltest du sofort ausräumen.
  • Erinnere dich immer wieder daran, was es dir bringt, dich jetzt für die Sache einzusetzen. Du musst dir wirklich starke Gründe suchen, die dich immer wieder überzeugen können, dranzubleiben.
  • Stell dir jetzt schon vor, wie gut du dich fühlen wirst, wenn du dein Ziel (=dein Handy von oben, du erinnerst dich :)) erreicht haben wirst. Nicht nur du wirst dich super fühlen, sondern auch deiner Umgebung dazu verhelfen, sich mit dir zusammen gut zu fühlen.

Und mit diesen Tipps kannst du sofort anfangen. Ein Beispiel, wie du die Tipps umsetzt:

Deine erste Mathearbeit soll richtig gut werden? Nichts leichter als das:

  • Stell dir vor, wie toll du dich fühlen wirst, wenn dir dein Lehrer lächelnd das Heft zurückgibt.
  • Und damit das Wirklichkeit wird, habe keine Angst solange zu fragen, bis du alles verstanden hast.
  • Und dann arbeite die Sachen zu Hause nach. Nicht wöchentlich, sondern täglich. Training macht den Meister! Und du willst wirklich ein Meister werden.

Auch in Mathe. Endlich! 🙂