Was du von Hunden für dein eigenes Leben lernen kannst

Von Hunden und anderen (Haus-) Tieren lernen Erwachsene und besonders Kinder eine ganze Menge. Nicht umsonst fühlen sich Kinder, wenn wir sie denn lassen, zu Tieren hingezogen und sehnen sich oft nach einem Hund oder einer Katze.

Was genau Hunde und Kinder uns manchmal mehr voraushaben, als wir denken, möchte ich dir anhand der folgenden kleinen Geschichte zeigen.

Was wir von Hunden lernen können

 

„Ich war Tierärztin und wurde eines Tages angerufen, um einen 10 Jahre alten Irischen Wolfshund zu untersuchen. Sein Name war Belker. Die beiden Hundebesitzer und ihr kleiner Sohn Shane hingen sehr an Belker und sie hofften auf ein Wunder. Ich untersuchte den Hund und musste ihnen mitteilen, dass er sehr krank war.

Von Hunden lernen

Ich sagte der Familie, dass wir nichts mehr für Belker tun könnten und bot ihnen an, den Hund in ihrem Haus einzuschläfern.

Wir trafen die nötigen Vorbereitungen und die Hundebesitzer sagten mir, dass sie es gut fänden, wenn ihr sechsjähriger Sohn Shane dabei wäre. Sie hofften, es würde ihm den Abschied erleichtern und er könnte daraus etwas lernen.

Am nächsten Tag versammelten wir uns alle um Belker. Shane erschien mir so ruhig. Er streichelte den Hund zum letzten Mal und ich fragte mich, ob er überhaupt wusste, worum es ging. Innerhalb von wenigen Minuten schlief Belker friedlich ein.

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Der kleine Junge schien Belkers Tod ohne Verwirrung oder Angst hinzunehmen. Nach Belker Tod saßen wir noch eine Weile zusammen. Wir fragten uns, warum Tiere wohl so viel früher sterben als wir Menschen. Shane, der uns bis dahin ruhig zugehört hatte, mischte sich nun ein.

„Ich weiß warum“, sagte er.

Verwundert sahen wir ihn an. Und das, was als Nächstes aus seinem Mund kam, elektrisierte mich völlig. Ich hatte bis dahin noch nie eine so tröstliche Erklärung gehört. Sie hat mein ganzes Leben vollkommen umgekrempelt.

Shane sagte: „Die Menschen werden geboren um zu lernen, wie sie ein gutes Leben leben können, zum Beispiel, wie sie andere lieben oder nett zu ihnen sind. Aber Hunde wissen das alles schon, deswegen müssen sie nicht so lange hier bleiben.“

 

Erinnern wir uns, wenn ein Hund unserer Lehrer wäre, könnten wir vieles von ihm lernen, was uns glücklicher und zufriedener macht. Und vor allem können wir auch unseren Kindern frühzeitig zeigen, wie leicht es ist, sich selber und andere glücklich zu machen.“

 

Was du für dein eigenes Leben von Hunden lernen kannst (und was du unbedingt deinen Kindern beibringen solltest)

  • Wenn deine Lieben nach Hause kommen, lauf immer zu ihnen und begrüße sie.
  • Verpass nie die Gelegenheit, Spaß zu haben.
  • Genieße die frische Luft und den Wind in deinen Haaren.
  • Mach so oft es geht ein Nickerchen.
  • Laufe, tobe und spiele jeden Tag.
  • Freu dich über Aufmerksamkeit und lass zu, dass andere dich umarmen.
  • Beiß nicht, wenn ein einfacher Nasenstubser ausreicht.
  • An warmen Tagen lege dich ins grüne Gras und genieße die Auszeit.
  • An heißen Tagen trinke viel Wasser und lege dich unter einen schattigen Baum.
  • Wenn du glücklich bist, tanze wild und zeige deine Freude mit deinem ganzen Körper.
  • Genieße auch den kürzesten Spaziergang.
  • Sei loyal.
  • Wenn du etwas verloren hast und es begraben ist, suche so lange, bis du es findest.
  • Wenn jemand einen schlechten Tag hat, sei still, setz dich nah zu ihm und schmiege dich liebevoll an.
  • Umgib dich mit Menschen, die dich zum Lachen bringen. Vergiss das Schlechte und konzentriere dich auf das Gute.
  • Denke positiv über die, die dich schlecht behandeln; das Leben ist zu kurz um etwas anderes als glücklich zu sein.
  • Hinzufallen gehört zum Leben.
  • Wieder aufzustehen IST das Leben.