Adverbiale Nebensätze – So erkennst du sie sicher

Adverbiale Nebensätze sprichst du täglich, wusstest du das?

Du wusstest vielleicht bisher nur nicht, dass es für diese Sätze eine grammatische Zuordnung gibt.

Ganz sicher hast du schon mal diesen oder einen ähnlichen Satz selber gesagt oder gehört:

 

  • „Morgen habe ich keine Zeit, weil ich noch viele Hausaufgaben machen muss.

Oder:

  • Damit du dir das merkst, musst du noch eine Menge üben.“

An diesen Sätzen ist nichts geheimnisvoll.

adverbiale Nebensätze erkennen

Außer dass man sie grammatisch als adverbiale Nebensätze bestimmt (markiert in rot).

Die Sätze im Beispiel teilen sich in einen Hauptsatz und in einen Nebensatz. Sie sind durch ein Komma getrennt.

Die Nebensätze hier heißen adverbiale Nebensätze.

Merke:

  • Den Nebensatz erkennst du an dem Bindewort, das hier eine adverbiale Bestimmung ist

und daran

  • dass das Verb am Ende des Nebensatzes steht (markiert in blau).

Die Bindewörter (=Konjunktionen) bestimmen, um welche Art von adverbialen Nebensatz es sich handelt.

Formen der adverbialen Nebensätze:

  • Konditionalsatz
  • Temporalsatz
  • Konzessivsatz
  • Kausalsatz
  • Finalsatz
  • Konsekutivsatz
  • Modalsatz
  • Adversativsatz
  • Proportionalsatz
  • Komparativsatz

Mit den adverbialen Nebensätzen schaffst du logische Verbindungen zwischen dem Hauptsatz und dem Nebensatz.

Solche logischen Verknüpfungen solltest du besonders oft und bewusst in Inhaltsangaben, Vorgangsbeschreibungen, Berichten, und Erzählungen einfügen.

Beispiel:

„Obwohl der Erzähler nicht wissen kann, was die Frau denkt, unterstellt er ihr bestimmte Vorsätze.“ (Konzessivsatz)

Wenn du den Nebensatz in einem Text bestimmen musst, suchst du das Bindewort und entscheidest anhand der folgenden Infografik, um welchen adverbialen Nebensatz es sich handelt.

Eigentlich doch ganz einfach, oder?

Und nun viel Erfolg beim Üben und in der nächsten Klassenarbeit!

Adverbiale NebensätzeQuelle

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken