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Englisch lernen: Das Gerundium nach bestimmten Verben + Präposition

Das Gerundium (gerund) ist ein Substantiv, das von einem Verb abgeleitet ist.

Das Gerundium ist eine spezielle Konstruktion, die ein „elegantes“ und schönes Englisch verspricht. Im Deutschen entspricht es in etwa einem nominalisierten Verb.

Das Gerundium im Englischen

Beispiel: laufen – Das Laufen macht mir Spaß. (I like running.)

Grammatische Bildung des Gerundium: Infinitiv + „ing“

 

Grundsätzlich kann man aus jedem Verb ein Gerundium machen.

Besonders wichtig ist es, dass du weißt, dass im Englischen ein gerund zwingend nach bestimmten Verben und einer Präposition folgt.

Diese Liste zeigt dir einige wichtige Konstruktionen

 

(dis)agree with
(dis)approve of
admit to
agree with
aim at
apologise for
believe in
benefit from
boast about
care for
complain about
concentrate on
confess to
cope with
count on
decide against
depend on
dream about/of
feel like
get on with
get used to
give up
insist on
laugh about
look forward to
object to
pay for
put off
put up with
rely on
resort to
specialize in
succeed in
talk about/of
think about/of
vote for
worry about

Beispiele:

She apologizes for being too late.

We decided against voting for them.

I will get used to learning it.

You worry about not having enough money.

Damit deine Englischarbeit oder deine Klausur besser werden und du mehr Punkte erhältst, picke dir für den Anfang acht bis zehn Ausdrücke aus der Liste heraus und wende sie gezielt in deinem nächsten Text an.

Schlechtes Halbjahreszeugnis? So kannst du jetzt deinem Kind helfen

Ein schlechtes Halbjahreszeugnis sorgt in vielen Familien für Ärger und Diskussionen.

Oft führen diese allerdings nur in einen Teufelskreis aus Streit und Angst. Vor allem dein Kind ist frustriert, demotiviert und alles andere als entspannt.

Du als Mama oder Papa kannst eine Menge dazu beitragen, dein Kind zu motivieren und in die richtige Spur hin zu besseren Noten zu bringen.

 

Anstatt also deinem Sohn, deiner Tochter oder den Lehrern den schwarzen Peter zuzuschieben, werde lieber aktiv und unterstütze dein Kind in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt.

schlechtes Halbjahreszeugnis

Schlechtes Halbjahreszeugnis verbessern mit diesem  5-Punkte Plan für bessere Noten

Fange sofort damit an, dein Kind zu unterstützen und warte auf keinen Fall bis zur nächsten Klassenarbeit. Nur so können aus Vieren und Fünfen schon bald bessere Noten werden.

1.

Als erstes vereinbart gemeinsam, welche realistische Note es in den einzelnen Fächern erreichen kann.

Oft wird das Halbjahreszeugnis pauschal als schlecht abgetan, auch wenn einige Noten im Mittelfeld liegen. Ein Blick auf die bereits jetzt schon guten Noten motiviert euch beide.

2.

Im zweiten Schritt prüft gemeinsam, in welchen Fächern besondere Anstrengungen nötig sind.

Vielleicht merkt ihr, dass es nur ein paar wenige Fächer sind, die wirklich Probleme für dein Kind bereiten. Biete hier ganz besonders deine Unterstützung an.

3.

Findet drittens heraus, welche Themen in diesen Fächern besonders wichtig sind und auch im nächsten Halbjahr vorkommen werden.

  • Grundsätzlich muss in jeder Fremdsprache die Grammatik sitzen, sonst wird die Note dauerhaft nicht besser.
  • In Deutsch sollte dein Kind wenig Rechtschreibfehler machen und die Textarbeit beherrschen, dazu gehören:
    Inhaltsangabe erstellen,
    Textanalyse schreiben,
    Texte interpretieren können.

4.

Im vierten Schritt besprecht ihr, wie deine Tochter oder dein Sohn selber die Lücken schließen kann und ob sie oder er das alleine schaffen will.

Kauft passende Bücher, Lernsoftware * und kümmert euch um Nachhilfe, die wirklich etwas bringt.

5.

Bitte versäumt nicht, einen wöchentlichen Zeit- und Lernplan zu erstellen.

Je nach Alter deines Kindes solltest du es bei der Erstellung des Lernplanes unterstützen.

  • Haltet in den kommenden Wochen fest, welche neuen Themen dazugekommen sind und gelernt werden müssen.
  • Notiert die Termine für die Klassenarbeiten und halte selber die Themen nach.
  • Sprecht mit dem Nachhilfelehrer regelmäßig ab, was nachbereitet und noch weiter vertieft werden muss.
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Warum du bei der Handy Nutzung deines Kindes ein Wörtchen mitreden solltest

Die Handy Nutzung bei Kindern hat in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Nach einer neuesten Studie haben 97 Prozent aller Kinder und Jugendlichen ein Handy und nutzen es täglich. Das Smartphone gehört mit Sicherheit zur liebsten Freizeitbeschäftigung, nicht nur bei jungen Menschen.

Bereits Erstklässler haben ein Handy dabei, „für alle Fälle“, wie die Eltern betonen. Sie scheinen sich sicherer zu fühlen, wenn sie ihr Kind immer und überall erreichen können.

Wie wir Erwachsene, nutzen auch Schüler ihr Handy kaum noch zum Telefonieren. Instagram, Snapchat, Facebook, Tik Tok und etliche andere Apps werden heruntergeladen und speichern sensible und teilweise sehr intime Informationen

wie Fotos, Audios, Sprachnotizen, Videos, Lieder, Spiele, jede Menge Handynummern von Eltern, Freunden, Bekannten und Verwandten, gesendete und empfangene Nachrichten und SMS mit häufig stark emotionalem Inhalt.

Handy Nutzung reglementieren

Fast jedes Kind hat heute über sein Smartphone nahezu unbeschränkten Zugriff aufs Internet mit all seinen zum Teil fragwürdigen und durchaus auch gefährlichen Inhalten. Denn WLAN findet sich beinahe flächendeckend und mobiles Internet ist gang und gäbe.

Mit anderen Worten: Ein Smartphone ist ein Heiligtum, mit allen Informationen, die momentan eine wichtige Rolle im Leben des Jugendlichen spielen.

Wenn du deinem Kind zum ersten Mal ein Handy schenkst, tust du das vielleicht in der Hoffnung, ihm damit eine Freude zu machen und den Austausch mit den anderen Kindern und mit dir selber zu ermöglichen. Ihr möchtet Fotos teilen, wissen, wo der andere ist und was er macht.

Heutzutage ist ein Kind, das kein Handy hat oder nutzt, vom Kontakt mit seinen Mitschülern und Freunden so gut wie abgeschnitten. Andere Kommunikationswege nutzen sie nicht mehr.

Sobald dein Kind im Besitz eines Handys ist und, oft unbewusst, erkannt hat, welche Macht es dadurch hat, ist es fast unmöglich, es jemals wieder aus diesem Kreislauf des ständig online seins herauszuholen.

Und genau deswegen sollten wir Erwachsene früh anfangen, unsere Kinder bei der Nutzung des  Handys zu begleiten.

Uns würde ja auch nicht einfallen, unserem Kind ein Fahrrad hinzustellen, ohne ihm den Umgang damit zu erklären, ausreichend Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um es zu schützen und etliche Jahre lang mit dem Kind mitzufahren, ehe wir ihm zutrauen, den Straßenverkehr alleine zu bewältigen.

Meiner Meinung nach sollten wir das im Umgang mit dem Handy ebenso halten.

Mit diesen Tipps unterstützt du dein Kind bei der Handy Nutzung

 

  • Je jünger dein Kind ist, umso wichtiger ist es, die Informationen, die es auf dem Handy hat, zu kontrollieren. Schau regelmäßig in Chats, in die Gallerie und auf den You-Tube-Verlauf.
    Keine Angst, du verletzt vielleicht die Privatsphäre deines Kindes. Doch nur wenn du weißt, was los ist, kannst du deinem Schatz helfen, falls du fragwürdige Informationen findest.
  • Traue dich, die Zeit am Handy zu reglementieren. Niemand muss ständig online sein und je früher dein Kind das begreift, desto besser. Einem Jugendlichen, der nie gewohnt war, das Handy auszuschalten, wirst du die Gründe dafür kaum noch begreiflich machen können. Deswegen: Beginne zeitig damit.
    Ach ja, vergiss nicht, mit gutem Beispiel voran zu gehen 😉
  • Schau nicht weg, wenn dein Kind plötzlich etwas dagegen hat, dass du sein Handy checkst. Es ist heutzutage so leicht, alle möglichen Fotos oder Videos zu verschicken, weil jeder die Handynummer von jedem gespeichert hat. So landen schnell gewalttätige oder sexuelle Bilder oder Videos auf dem Handy deines Kindes. Willst du das?
    Wir sollten niemals die Augen vor den Gefahren der sozialen Netzwerke – zu denen Handys zweifelsohne gehören – verschließen.
  • Erstelle eventuell auch eine Art „Vertragliche Vereinbarung für die Handy Nutzung“. Du wirst, je nach Alter deines Kindes, auf mehr oder weniger großen Widerstand stoßen. Aber bitte gib Verantwortung um des lieben Frieden Willens nicht ab!
    Regle beispielsweise die Dauer, die Anzahl der Apps, die Sanktionen bei Verstößen, die Höhe der Kosten, die du übernimmst. Nimm dir auch das Recht heraus, ab und an einen Blick auf die gespeicherten Inhalte werfen zu dürfen.

Was du von Hunden für dein eigenes Leben lernen kannst

Von Hunden und anderen (Haus-) Tieren lernen Erwachsene und besonders Kinder eine ganze Menge. Nicht umsonst fühlen sich Kinder, wenn wir sie denn lassen, zu Tieren hingezogen und sehnen sich oft nach einem Hund oder einer Katze.

Was genau Hunde und Kinder uns manchmal mehr voraushaben, als wir denken, möchte ich dir anhand der folgenden kleinen Geschichte zeigen.

Was wir von Hunden lernen können

 

„Ich war Tierärztin und wurde eines Tages angerufen, um einen 10 Jahre alten Irischen Wolfshund zu untersuchen. Sein Name war Belker. Die beiden Hundebesitzer und ihr kleiner Sohn Shane hingen sehr an Belker und sie hofften auf ein Wunder. Ich untersuchte den Hund und musste ihnen mitteilen, dass er sehr krank war.

Von Hunden lernen

Ich sagte der Familie, dass wir nichts mehr für Belker tun könnten und bot ihnen an, den Hund in ihrem Haus einzuschläfern.

Wir trafen die nötigen Vorbereitungen und die Hundebesitzer sagten mir, dass sie es gut fänden, wenn ihr sechsjähriger Sohn Shane dabei wäre. Sie hofften, es würde ihm den Abschied erleichtern und er könnte daraus etwas lernen.

Am nächsten Tag versammelten wir uns alle um Belker. Shane erschien mir so ruhig. Er streichelte den Hund zum letzten Mal und ich fragte mich, ob er überhaupt wusste, worum es ging. Innerhalb von wenigen Minuten schlief Belker friedlich ein.

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Der kleine Junge schien Belkers Tod ohne Verwirrung oder Angst hinzunehmen. Nach Belker Tod saßen wir noch eine Weile zusammen. Wir fragten uns, warum Tiere wohl so viel früher sterben als wir Menschen. Shane, der uns bis dahin ruhig zugehört hatte, mischte sich nun ein.

„Ich weiß warum“, sagte er.

Verwundert sahen wir ihn an. Und das, was als Nächstes aus seinem Mund kam, elektrisierte mich völlig. Ich hatte bis dahin noch nie eine so tröstliche Erklärung gehört. Sie hat mein ganzes Leben vollkommen umgekrempelt.

Shane sagte: „Die Menschen werden geboren um zu lernen, wie sie ein gutes Leben leben können, zum Beispiel, wie sie andere lieben oder nett zu ihnen sind. Aber Hunde wissen das alles schon, deswegen müssen sie nicht so lange hier bleiben.“

 

Erinnern wir uns, wenn ein Hund unserer Lehrer wäre, könnten wir vieles von ihm lernen, was uns glücklicher und zufriedener macht. Und vor allem können wir auch unseren Kindern frühzeitig zeigen, wie leicht es ist, sich selber und andere glücklich zu machen.“

 

Was du für dein eigenes Leben von Hunden lernen kannst

  • Wenn deine Lieben nach Hause kommen, lauf immer zu ihnen und begrüße sie.
  • Verpass nie die Gelegenheit, Spaß zu haben.
  • Genieße die frische Luft und den Wind in deinen Haaren.
  • Mach so oft es geht ein Nickerchen.
  • Laufe, tobe und spiele jeden Tag.
  • Freu dich über Aufmerksamkeit und lass zu, dass andere dich umarmen.
  • Beiß nicht, wenn ein einfacher Nasenstubser ausreicht.
  • An warmen Tagen lege dich ins grüne Gras und genieße die Auszeit.
  • An heißen Tagen trinke viel Wasser und lege dich unter einen schattigen Baum.
  • Wenn du glücklich bist, tanze wild und zeige deine Freude mit deinem ganzen Körper.
  • Genieße auch den kürzesten Spaziergang.
  • Sei loyal.
  • Gib nicht vor jemand anders zu sein als der, der du bist.
  • Wenn du etwas verloren hast und es begraben ist, suche so lange, bis du es findest.
  • Wenn jemand einen schlechten Tag hat, sei still, setz dich nah zu ihm und schmiege dich liebevoll an.
  • Umgib dich mit Menschen, die dich zum Lachen bringen. Vergiss das Schlechte und konzentriere dich auf das Gute.
  • Denke positiv über die, die dich schlecht behandeln; das Leben ist zu kurz um etwas anderes als glücklich zu sein.
  • Hinzufallen gehört zum Leben.
  • Wieder aufzustehen IST das Leben.

 

Was sich unsere Kinder wirklich wünschen

In diesen Tagen habe ich unter meinen Schülern eine kleine Umfrage gestartet und sie gefragt:

Wünsche, die kein Geld kosten, welche wären das bei dir?

Zunächst erntete ich unglaubliche Blicke und Ausrufe wie: „Das gibt es nicht! Für alles muss man Geld bezahlen!“.

Nach einigen Hinweisen wie beispielsweise, dass der Schneefall ja nichts koste,  fiel den Schülern doch eine Menge ein, was man sich wünschen könne und was kein Geld kostet.

Wünsche die kein Geld kosten

 

Als die kleinen und großen Schüler verstanden hatten, worum es ging, waren sie Feuer und Flamme und wollten gar nicht mehr aufhörenn, Wünsche, die kein Geld kosten, aufzuschreiben.

Die, wie ich finde, schönsten kostenlosen aber wertvollen Wünsche der Kinder und Jugendlichen habe ich hier gelistet.

Wünsche, die kein Geld kosten: Was sich Kinder wünschen

Ich wünsche mir….

  • dass ich der beste Fußballspieler der Welt werde
  • dass mir Gott meine Sünden vergibt
  • dass alle den richtigen Weg gehen
  • dass mich niemand hasst
  • dass ich ein netter Mensch bin
  • dass ich gut singen kann
  • dass ich gut in der Schule bin
  • Schnee, Sonne, gutes Wetter
  • dass ich viele Freunde habe
  • Weltfrieden
  • dass ich Erfolg in der Schule habe
  • dass man mich fair behandelt
  • dass ich jeden Tag eine gute Note bekomme
  • dass mich niemand auslacht
  • eine schöne Weihnachtszeit und viel Schnee
  • dass nichts mehr Geld kostet
  • dass ich einen guten Schulabschluss mache
  • ein erfolgreiches Leben mit einem guten Beruf
  • dass mich XXX nicht mehr nervt
  • dass ich Lehrerin werde
  • Frieden und Gesundheit
  • Sonne
  • weniger Lernen und mehr Freizeit
  • immer Ferien
  • dass Spiel XXX gratis wird
  • ein schönes Leben für alle und mich
  • dass ich einen richtigen Sonnenuntergang sehen kann
  • dass ich mein Pferd im Winter im Schnee liegen und sich wälzen sehe
  • dass ich einmal richtig viel Geld verdiene
  • richtig viel Schnee im Winter
  • weniger Hausaufgaben
  • immer Sommer haben
  • dass ich nicht in die Hölle komme, sondern ins Paradies
  • dass ich ein Mensch bin, den sich andere als Beispiel nehmen
  • ALLES!

Mit dieser Morgenroutine startet ihr entspannt in den Tag

Eine tägliche Morgenroutine hilft nicht nur Erwachsenen, entspannter und ruhiger in den Tag zu starten, sondern auch deiner Tochter oder deinem Sohn.

Vielleicht kennst du das aus eigener Erfahrung: Der Wecker klingelt, du weckst deinen kleinen Schatz, denn ein neuer Schultag ruft. Aber Lust zum Aufstehen hat er nicht.

Morgenroutine für Schüler

Manchmal musst du sogar mehrmals ans Bett treten, um deinen Sohn oder deine Tochter endlich zum Aufstehen zu bewegen und das kostet dich Zeit und bringt Unruhe in den Ablauf. Kann es denn nicht besser und leichter gestaltet werden, dieser tägliche Stress am Morgen?

Doch, das geht. Eine kleine Morgenroutine, die es deinem Kind und dir selber erleichtert, in den neuen Tag zu starten, kann wahre Wunder vollbringen.

7 Tipps für einen gelungenen Start in den (Schul-) Tag

1.

Sinnvoll ist es für einen stressfreien Start in den Tag, wenn dein Kind seine Schulsachen schon am Abend vorher komplett gepackt hat. So vergesst ihr nichts und es können noch nicht erledigte Aufgaben gemacht werden. Kontrolliert, ob alle Hefte und Stifte eingepackt und die Hausaufgaben gemacht sind.

2.

Achte darauf, dass dein Kind am Abend ausreichend früh ins Bett geht. Grundschulkinder brauchen beispielsweise noch 9 bis 10 Stunden Schlaf, auch wenn sie gerne die Zeit des Schlafengehens hinauszögern. Jugendliche kommen mit 7 bis 8 Stunden Schlaf aus. Vereinbart, dass Handy und Fernseher mindestens eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen ausgeschaltet werden, das sorgt für einen entspannteren Schlaf.

3.

Lass dein Kind alleine aufstehen und selbst entscheiden, wie es geweckt werden möchte. Manche Kinder mögen es, wenn ihre Lieblingsmusik sie weckt und fühlen sich so gleich angenehm in den Tag begleitet. Wichtig ist auf jeden Fall, lieber ein paar Minuten zu früh als zu spät aufzustehen, um den Morgen ruhig und stressfrei beginnen zu können. Stelle dir zur Sicherheit auch deinen eigenen Wecker.

Die Morgenroutine: Stressfrei den neuen Tag beginnen

4.

Für einen energiereichen Tag ist eine vollwertige Ernährung sehr wichtig. Manche Schüler mögen es nicht, so früh am Morgen zu essen. Dann packe deinem Kind einen extra Apfel oder ein Frühstücksbrot ein, damit es dieses vor Schulbeginn oder in der ersten Pause essen kann. Auch ausreichend Trinken – vorzugsweise Wasser – über den Tag verteilt ist ein Muss. So hat man festgestellt, dass manche Menschen alleine aus Mangel an Flüssigkeit Kopfschmerzen bekommen oder sich nicht konzentrieren können. In vielen Schulen ist deswegen auch während des Unterrichts das Trinken erlaubt.

5.

Lasst euch während der Morgenroutine nicht ablenken, deswegen sollte dein Kind morgens nicht fernsehen oder zum Handy greifen. Und es ist selbstverständlich, dass deines auch aus bleibt 🙂
Redet lieber miteinander, erzählt euch, was ihr geträumt habt oder was ihr an diesem Tag erledigen müsst. Wenn bei euch viel Hektik und Unruhe herrscht, hilft es vielleicht, leise beruhigende Musik im Hintergrund laufen zu lassen. Diese wird auch unterbewusst wahrgenommen und macht euch möglicherweise entspannter.

6.

Wenn dein Kind mit Bus oder Bahn zur Schule fährt, solltet ihr die Uhr im Blick behalten. Oft kann ein Kind nämlich den Stress, dem es am Morgen durch Zeitdruck ausgesetzt ist, viele Stunden nicht abschütteln.

7.

Dem Tag ein Motto zu geben, kann deinem Schatz dazu verhelfen, motiviert und zielgerichtet durch den Tag zu gehen.
Ein gutes Tagesmotto wäre zum Beispiel:
„Heute bin ich zu allen freundlich.“
„Heute lasse ich mich nicht provozieren.“
„Ich schaffe alles ganz leicht.“

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Wohin nach der Grundschule? Wie du entscheidest, welche Schule zu deinem Kind am besten passt

Nach der Grundschule bzw. der Primarstufe stellt sich für Eltern die herausfordernde Frage: Wohin nach der Grundschule? Welche weiterführende Schule ist für unser Kind die richtige?

Viele Eltern wünschen sich für ihr Kind den Besuch des Gymnasiums, weil sie sich davon die besten Voraussetzungen für ihren Sohn oder ihre Tochter erhoffen.

Dabei vergessen sie, dass nicht jedes Kind für das Gymnasium geeignet ist, einfach deswegen, weil es Fähigkeiten hat, die auf einem anderen Schultyp eher berücksichtigt werden können.

Nach der Grundschule

Wenn du wirklich das Beste für deinen Schatz möchtest, dann wähle nicht die schwierigste Schulart, mit der er möglicherweise jetzt noch überfordert ist.

Wähle die Schulart, die zu deinem Kind passt.

Denn es ist ja so, dass die meisten Kinder schon eine bestimmte Schulform „schaffen“ können, aber der Preis wäre sehr hoch:

zu wenig Freizeit, zu viel Stress und Prüfungsangst, zu geringes Selbstwertgefühl.

Es gibt viele Wege zum Abitur, falls das dein Wunsch für dein Kind sein sollte.

Sowohl über die Haupt- wie auch über die Realschule ist es möglich, sein Abitur zu machen. Schließe deswegen diese Schulformen nicht aus, wenn sie aktuell besser zu deinem Kind passen.

Damit du eine Entscheidung über die passende Schulform treffen kannst, gebe ich dir im folgenden Tipps und Empfehlungen zu Hauptschule, Realschule und Gymnasium.

Wohin nach der Grundschule? Mit diesen Tipps zur richtigen Entscheidung

A) Die Hauptschule
Welche Kinder sind für die Hauptschule geeignet?

Kinder die:

  • gerne handwerken
  • mit Mühe und viel Unterstützung die Lernziele der Grundschule erreichen konnten
  • zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit einen kleinen überschaubaren Raum benötigen
  • viel Zeit brauchen, um sich in neuen Lernsituationen zurechtzufinden
  • viele Beispiele und Erklärungen brauchen, um Sachverhalte zu verstehen

Um es in Noten auszudrücken: Kinder mit der Note 4 und schlechter, erhalten meistens als Empfehlung von ihren Lehrern in der Grundschule den Besuch der Hauptschule.

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Was kann mein Kind mit dem Hauptschulabschluss erreichen?

Ziel der Hauptschule ist es, die Schüler für die Arbeit in Handwerk, Industrie und einfachen Dienstleistungen vorzubereiten.

Deswegen ist der Unterricht stark praxisorientiert.

Die Hauptfächer sind Deutsch, Mathematik, Englisch. Auf das Fach Arbeitslehre wird ein besonderes Augenmerk gerichtet.

Darüber hinaus wird den Schülern mit verschiedenen Maßnahmen bei der Berufwahl geholfen.

Mehrere Betriebspraktika zum Beispiel geben deinem Schatz die Möglichkeit, Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. So kann er oder sie die Vorlieben und Begabungen herausfinden.

Der Hauptschulabschluss wird in der Regel nach dem neunten oder zehnten Schuljahr erreicht.

Bei entsprechenden Noten ist auch ein Realschulabschluss (Fachoberschulreife = FOR) möglich.

B) Die Realschule

Welche Kinder sind für die Realschule geeignet?

Kinder, die:

  • Aufgaben im Bereich der Grundrechenarten in einer vorgegeben Zeit lösen können
  • in einer vorgegebenen Zeit von der Tafel abschreiben können
  • sicher in der Anwendung der Rechtschreibregeln sind
  • sich über einen altergemäßen Zeitraum konzentrieren können
  • über ein angemessenes Ausdrucksvermögen verfügen
  • sich in vollständigen Sätzen mündlich und schriftlich ausdrücken können
  • Grundkenntnisse im Umgang mit Nachschlagewerken haben
  • die Bereitschaft haben, Gehörtes kritisch zu überprüfen und mitzudenken, Fragen zu stellen und Antworten zu finden
  • selbstständig arbeiten können und ihre Arbeiten zu Ende führen
  • das Erarbeitete überprüfen und dem Kenntnisstand entsprechend korrigieren können

Um es in Noten auszudrücken: Kinder mit der Note 3 in den Fächern Deutsch und Mathematik erhalten meistens als Empfehlung den Besuch der Realschule.

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Was kann mein Kind mit dem Realschulabschluss erreichen?

Das Ziel der Realschule ist es, die Schüler darauf vorzubereiten, eine Berufsausbildung zu beginnen oder eine weiterführende Schule zu besuchen.

Neben den üblichen Fächern wie Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie, Geschichte  können sich Realschüler ab der siebten Klasse in verschiedenen Fächerausrichtungen spezialisieren.

In der Regel stehen die Fächer Chemie, Informatik, Technik, Kunst, Sozialwissenschaften und Französisch zur Auswahl, die dann zum 4. Hauptfach werden.

Ziel der Ausbildung ist nach zehn Schuljahren der Realschulabschluss, der auch „Mittlere Reife“ oder Fachoberschulreife (FOR) genannt wird.

Bei entsprechenden Noten in den Hauptfächern ist auch ein Abschluss mit Qualifikation möglich, was den Besuch der gymnasialen Oberstufe erlaubt.

C) Das Gymnasium

Welche Kinder sind für das Gymnasium geeignet?

Kinder die:

  • eine schnelle Auffassungsgabe haben
  • Hintergründe erfassen und logische Zusammenhänge erkennen
  • selbstständig und kritisch denken können
  • ein Verständnis für Zusammenhänge haben, die ihre Gedanken ordnen, gliedern und in Beziehung zueinander setzen können
  • ein abstraktes Denkvermögen haben
  • einen hohen Lern- und Leistungswillen zeigen und bereit sind, sich anzustrengen
  • eine hohe Konzentrationsfähigkeit haben und sich Gelerntes gut merken können
  • eine gute Ausdrucksfähigkeit haben
  • einen guten Wortschatz besitzen
  • eine Aufgabe in einer vorgegebenen Zeit lösen können
  • nicht aufgeben, wenn Schwierigkeiten auftreten
  • stabil genug sind, sich in einer dauerhaften Konkurrenz behaupten zu können
  • gleichbleibend gute Leistungen während der Grundschulzeit gezeigt haben

Um es in Noten auszudrücken: Kinder, mit der Note 2 und besser in den Fächern Deutsch und Mathematik und meistens auch in den Nebenfächern erhalten als Empfehlung den Besuch des Gymnasium.

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Was kann mein Kind mit dem Abitur erreichen?

Das Gymnasium soll die Schüler in erster Linie auf ein Studium vorbereiten.

Wer das Gymnasium erfolgreich absolviert, erhält mit dem Abitur die „allgemeine Hochschulreife“ und kann damit an Universitäten oder Fachhochschulen studieren.

Das Abitur ist aber auch bei der Wahl einer beruflichen Ausbildung oft Voraussetzung für den Ausbildungsberuf.

Neben den üblichen Haupt- und Nebenfächern entscheiden sich die Schüler ab der 6. Klasse für eine zweite Fremdsprache, meistens wird die Wahl zwischen Latein und Französisch angeboten.

Dieses Fach wird dann ebenfalls zum Hauptfach mit entsprechenden Klassenarbeiten.

In der 8. Klasse findet eine weitere Differenzierung statt, die Schüler können ein zusätzliches Sprachenfach, ein naturwissenschaftliches oder sozialwissenschaftliches Fach wählen.

Die Gymnasialzeit teilt sich auf in die Sekundarstufe I von der fünften bzw. siebten bis zur zehnten Klasse und die Sekundarstufe II (Oberstufe) von der elften Klasse bis zum Abschluss.

Je nach Schule und Bundesland kann entweder nach der 12. („G8“) oder der 13. Klasse das Abitur gemacht werden.

In der Oberstufe wählen die Schüler ihre Leistungs- und Grundkurse. Am Ende werden in den gewählten Fächern zentrale Abiturprüfungen geschrieben.

Zusammenfassung: Wohin nach der Grundschule?

Alle Eltern möchten das Beste für ihr Kind, keine Frage. Gerade die Frage nach der passenden Schulform nach der Grundschule ist eine wichtige Entscheidung.

Schließt in eure Überlegungen alle Möglichkeiten ein und berücksichtigt vor allem die Kenntnisse und Fähigkeiten, die sich bereits jetzt gezeigt haben.

Sprich mit deinem Kind, frag es auch nach seiner Meinung, schaut euch gemeinsam verschiedene Schulen an und entscheidet nach eurem Gefühl. Denn manchmal ist das der bessere Ratgeber.

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Was du beim Elternsprechtag wirklich besprechen solltest

Der Elternsprechtag bietet die Möglichkeit, dass du als Mama oder Papa bestimmte Lehrer deiner Kinder kennenlernst und dich mit ihnen austauschen kannst.

Das ist besonders in der weiterführenden Schule wichtig, weil du sonst die Lehrer deines Kindes nicht zu Gesicht bekommst.

Leider nutzen manche Familien diese Chance nicht. Ich kenne Lehrer, die die Eltern einiger ihrer Schüler während der gesamten Schulzeit kein einziges Mal zu sehen bekommen.

Elternsprechtag vorbereiten

Das mag damit zusammen hängen, dass Eltern von erfolgreichen Schülern eher nicht zum Elternsprechtag gehen.

Aber auch wenn dein Sohn oder deine Tochter mit einer „Drei“ in einem Fach zufrieden ist, kannst du einen Termin beim Fachlehrer vereinbaren, um zu besprechen, wie ihr sie noch erfolgreicher machen könnt.

Vielleicht hat sich dein Kind es sich in einem oder mehreren Fächern eher im unteren Notenbereich gemütlich gemacht. In dem Fall empfehle ich auf jeden Fall, die Gelegenheit  zu nutzen und einen Termin für den Elternsprechtag zu vereinbaren.

Diese Gespräche sind kurz getacktet. Deswegen ist es sinnvoll, dass du dir bereits im Vorfeld Gedanken machst, was genau du besprechen möchtest.

Vorbereitung auf den Elternsprechtag: Diese Themen solltest du ansprechen

 

1.)

Da du bereits im Vorfeld weißt, mit welchen Lehrern du ein Gespräch führen wirst, sprich vorher mit deinem Kind über mögliche Probleme, die im Verlauf der zurück liegenden Wochen aufgetaucht sind.

So bist du vor Überraschungen gefeit und kannst dich besser auf mögliche Problemfelder einstellen.

2.)

Vielen Schülern ist es unangenehm, bei einem Gespräch zwischen seinen Eltern und seinen Lehrern dabei zu sein.

Hab Verständnis dafür und zwinge dein Kind nicht, daran teilzunehmen.

Lass dir aber berichten, warum es nicht dabei sein möchte, denn dafür kann es natürlich auch ernste Probleme geben, die du dann beim Lehrer ansprechen solltest.

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3.)

Im Gespräch selber, lass dir vom jeweiligen Fachlehrer den persönlichen Eindruck schildern, den er von deinem Kind gewonnen hat.

Manchmal stellst du fest, dass die Meinung der Lehrer voneinander abweicht und bei manchen Schilderungen wirst du dein Kind gar nicht wiedererkennen.

Deswegen erzähle ruhig auch ein paar familiäre Dinge, wenn sie dazu beitragen, das Verständnis für die Nöte deines Kindes zu erhöhen.

4.)

Die Balance zu finden, zwischen „Lehrer sitzt auf der Anklagebank“, über „Schüler sitzt auf der Anklagebank“, bis hin zu „Eltern sitzen auf der Anklagebank“ ist nicht immer leicht zu finden und zu halten.

Wir Erwachsene haben unseren Platz im Leben schon gefunden. Also ist es wichtig, jedem Schüler und jeder Schülerin dazu zu verhelfen, ebenso seinen Platz zu finden.

Deswegen ist  ehrlicher Austausch, Zuhören und auch einmal die eigene Meinung ändern, bei den Gesprächen wichtig.

5.)

Versuche nicht, dem Lehrer alles in die Schuhe zu schieben, nur weil dein Kind eine schlechte Note hat.

Lass dir stattdessen vom Fachlehrer Tipps geben, was ihr gemeinsan tun könnt, um die eventuell fehlende Motivation oder fehlende Wissenslücken wieder aufzubauen.

6.)

Kläre mögliche Auffälligkeiten deines Kindes – etwa Stören des Unterrichts, Unterlagen nicht dabei haben, nicht gemachte Hausaufgaben – und vereinbart Wege, um dies in Zukunft zu vermeiden.

7.)

Bei großen fachlichen Problemen und Lücken bitte um konkrete Hilfestellungen und Maßnahmen, die deinem Kind helfen, wieder den Anschluss an das Klassenniveau zu finden.

8.)

Versuche, bei jedem Elternsprechtag einen anderen Lehrer deines Kindes kennenzulernen, um dir selbst ein Bild von der Person zu machen.

Schließlich verbringt dein Kind einen Großteil seiner Zeit in der Schule und unterliegt dort vielen Einflüssen.

Du solltest viele der Menschen kennen, die deine Tochter oder deinen Sohn unterrichten und bewerten. Sie gestalten nämlich immer auch ein bisschen deren Zukunft mit.

Zusammenfassung

Nutze den Elternsprechtag als Chance, mit den Lehrern ins Gespräch zu kommen. So kannst du dir selbst ein Bild von den Menschen machen, von denen dein Kind nicht unwesentlich mitbeeinflusst wird.

Eltern als Nachhilfelehrer: Fluch oder Segen?

Eltern als Nachhilfelehrer für ihre Kinder sind gar nicht so selten. Schon immer war es so, dass Eltern ihren Kindern bei Fragen zu Hausaufgaben geholfen haben.

Das ist gut so und fördert die Eltern-Kind-Beziehung, weil das Kind erkennt, dass Eltern mehr wissen als es selber.

Es baut dadurch Vertrauen auf und wird sich eher auch mit anderen, persönlich schwierigen Fragen an dich wenden.

Eltern als Nachhilfelehrer

Auf der anderen Seite war es viele Jahrzehnte absolut unüblich, dass sich Eltern so intensiv und teilweise verbissen mit dem Schulerfolg ihrer Kinder auseinandergesetzt haben.

Erinnere dich an deine eigene Schulzeit: Es war doch eher ungewöhnlich, dass du zusammen mit deiner Mutter die Hausaufgaben gemacht hast, oder?

Aus vielen Elterngesprächen weiß ich, dass  nämlich genau dieses Bemühtsein und unbedingt helfen und unterstützen wollen zu Stress, Bockigkeit und schlechter Stimmung in der Familie führt.

Warum eigentlich?

Meiner Einschätzung nach wollen Kinder heute, nachdem sie schon so viel Zeit in der Schule verbringen und ihre Eltern oft nur abends und am Wochenende sehen, nicht auch noch während dieser kurzen Zeit über Schule sprechen und mit den Eltern lernen.

Außerdem fehlt bei dir als Mama oder Papa der nötige Abstand.

Sind Eltern die besseren Nachhilfelehrer?

Wenn du nämlich deinem Kind bei den Hausaufgaben hilfst, dann heizt sich die Situation oft schnell auf. Es kommt zu Auseinandersetzungen, Streitereien und oft auch Tränen.

Euer gutes Verhältnis kann durch dein emotionales Verhalten, wie Ungeduld, falsche Erwartungen oder extremes Genervtsein, ziemlich vergiftet werden.

Der Ton zwischen euch als Eltern und euren Kindern ist nie neutral und  unbelastet.

 

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Du erinnerst dich wahrscheinlich beim Helfen immer auch an deine eigene Schulzeit und weißt nicht, dass sich die Methoden geändert haben.

Deswegen verstehst du die heutigen Aufgaben oft nicht, weil du in alten Mustern denkst.

Es kann sein, dass du dein Kind durch deine eigene Methotik mehr verwirrst als es unterstützt.

Mit anderen Worten:

Ihr diskutiert dann nicht mehr über die eigentliche Aufgabe, sondern darüber, welche Methode – deine oder die des Lehrers – besser ist.

Vielleicht fällt es dir außerdem schwer, ab einem bestimmten Klassenniveau deinem Sohn oder deiner Tochter angemessen zu helfen.

Denn die behandelten Themengebiete liegen einfach zu lange zurück und deine Erinnerungen sind bruchstückhaft.

Vielleicht findest du aber auch aufgrund eurer beruflichen oder anderen Verpflichtungen nicht die Zeit, dein Kind wirklich angemessen zu unterstützen.

Wenn du nach einem anstrengenden Arbeitstag versuchst, zwischen Abendessen und Fernsehprogramm eine umfangreiche geometrische Aufgabe zu lösen,

wirst du dein Kind wahrscheinlich eher ratlos zurücklassen.

Das wünschen sich Kinder wirklich von Mama und Papa

  • Biete deine Unterstützung an aber akzeptiere, wenn dein Kind sie ablehnt.
  • Erwarte keine unrealistischen Leistungen.
  • Zwinge deinem Schatz nicht dein Vertsändnis von Lernen auf. Unterstütze ihn, aber lass ihn eigene Wege zum besten Lernen finden.
  • Erlaube deinem Kind, Fehler zu machen und selber einen Sachverhalt zu verstehen.
  • Biete Hilfe von außen an, etwa durch Nachhilfe, dadurch entlastet ihr euer Familienleben und reduziert den Schulstress.
  • Nutzt eure wertvolle Zeit mit gemeinsamen Aktivitäten, die nichts mit Schule und Lernen zu tun haben.
  • Gib deinem Schatz wichtige Lebens-Tipps mit auf den Weg. Leb vor, wie man aufeinander zugeht, sich versöhnt oder Rücksicht nimmt.

Happy learning! Mit diesen Tipps steigerst du die Motivation deines Kindes nachhaltig

Viele Eltern wünschen sich, die Motivation ihres Kindes zu steigern, denn sie beobachten, wie sie sich lustlos und wenig motiviert morgens aus dem Haus begeben, gelangweilt die Hausaufgaben erledigen oder nur zögerlich für Klassenarbeiten lernen.

Wenn du dich allerdings an die Zeit vor und nach der Einschulung deines Kindes erinnerst, stellst du fest, dass das einmal ganz anders war.

Die Motivation bei jüngeren Kindern ist hoch

Kindergartenkinder können es in der Regel kaum erwarten, endlich in die Schule zu kommen. Sie fiebern dem Einschulungstag entgegen, an dem sie dann voller Stolz ihren Ranzen umschnallen und zum ersten Mal als richtiges Schulkind zur Schule gehen.

Motivation steigern mit diesen Tipps

Häufig wird dieser besondere Tag mit der ganzen Familie, Omas und Opas, Paten und Verwandten gefeiert. Kleine Geschenke oder eine kleine Feier runden diesen Schritt ins Schülerleben ab.

Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie haben ein fast unstillbares Verlangen, ihre Welt kennenzulernen und keine Angst vor Niederlagen.

Kein Kind gibt auf, nur weil es viele Male hinfällt, wenn es das Gehen erlernt. Es steht immer wieder auf und versucht es aufs Neue, weil es das will und weil alle Anderen um es herum auch gehen.

Dieser beim Kind von Natur aus angelegte Ehrgeiz, scheint nach kuzer Zeit in der Schule nicht mehr zu funktionieren.

Es ist verständlich, dass du als Mama oder Papa verzweifeln möchtest, denn du wünschst dir natürlich für dein Kind einen schönen Tag in der Schule, Freude am Lernen und gute Noten,

anstatt ständige Diskussionen übers Lernen oder Frust beim morgendlichen Aufstehen.

Doch es gibt viele Möglichkeiten, wie du die Motivation steigern und die Freude am Schülerleben auch in die höheren Klassen retten kannst.

Die Motivation steigern: Diese Tipps wirken auch bei deinem Schatz

1.

Loben ist immer richtig!

Wenn dein Kind

  • seine Hausaufgaben schnell erledigt hat,
  • besonders sorgfältig gerechnet hat,
  • eine gute Note im Test geschrieben hat

geize nicht mit Lob. Lobe es dafür, dass es sich angestrengt und dadurch Erfolge erzielt hat.

Unterstreiche besonders, dass es dein Kind selber war, das für diesen Erfolg verantwortlich ist. So lernt es, auf seine eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.

2.

Vergleiche dein Kind nicht mit anderen!

Ich weiß, das kann schwer sein. Viele Eltern fragen nach Klassenarbeiten zum Beispiel auch nach den Noten vom Freund oder von der Freundin.

Manchmal liegt wirklich nur Interesse  dahinter, trotzdem fühlt sich dein Kind schlecht, wenn es das Gefühl hat, verglichen zu werden.

Jedes Kind lernt zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlich schnell das Laufen. Auch das Lernen von Formeln oder Vokabeln geht einem Schüler schnell von der Hand, der andere braucht dafür viele Durchgänge.

Mach aus dem Lernen keinen Wettbewerb, denn das schafft unnötigen Druck. Gib deinem Kind stattdessen die Chance, in seinem eigenen Tempo zu lernen.

Büchertipps für dich und dein Kind für noch mehr Motivation und Selbstbewusstsein:

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Vom Aufschieber zum Lernprofi: Bessere Noten, weniger Stress, mehr Freizeit *

Min Kindern lernen*

Lernen zu lernen: Lernstrategien wirkungsvoll einsetzen *

Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren*

Lernen lernen für Eltern: Was Sie wissen müssen, um Ihr Kind zu unterstützen. Für alle weiterführenden Schulen *

3.

Lass dein Kind erst einmal alles alleine versuchen!

Erinnere dich auch hierbei an das Laufenlernen: Kein Kind lernt es, indem es dich nachmacht, sondern indem es sich eines Tages am Stuhl hochzieht und es einfach versucht. Die Rückschläge, die es erlebt, hindern es nicht an weiteren Versuchen.

Auch beim Erledigen der Hausaufgaben wird nicht immer alles richtig sein. Weise dein Kind auf Fehler hin, gib gerne Denkanstöße in die richtige Richtung, aber erledige nicht die Aufgaben für es.

Umso größer wird die Freude sein, wenn dein Kind von alleine zum richtigen Ergebnis kommt. Die Erfahrung, etwas alleine geschafft zu haben, steigert das Selbstvertrauen ungeheuerlich.

4.

Misserfolge sind kein Grund zum Verzweifeln!

Trotz ausreichender Vorbereitung kann eine Klassenarbeit mal danebengehen. Überreagiere jetzt nicht.

Reagiere stattdessen gelassen, motiviere dein Kind, sich die Fehler genauer anzuschauen und mit dem richtigen Ergebnis zu vergleichen.

Und vor allem: Schaut gemeinsam nach vorne! Überlegt zusammen,  was ihr tun könnt, damit dein Sohn oder deine Tochter beim nächsten „Spiel“ besser abzuschneidet.

5.

Holt euch rechtzeitig Hilfe!

Leider warten viele Eltern zu lange damit, ihr Kind professionell unterstützen zu lassen. Dabei entlastet es euer Familienleben ungemein, wenn du dein Kind von Menschen unterstützen lässt, die Erfahrung im Umgang mit Motivation steigern haben und das nötige Fachwissen besitzen.

Wenn du regelmäßige Nachhilfe in Erwägung ziehst, findest du bei Erste-Nachhilfe.de * bundesweit bestimmt den passenden Lehrer für dein Kind.

Um die Sprachkenntnisse, die Selbständigkeit und den Erfahrungsschatz deines Kindes zu erweitern, lohnt es sich auch, in einen professionellen Sprachkurs im Ausland zu investieren.

Sowohl Nachhilfe wie auch eine Sprachreise steigern die Motivation deines Kindes ungemein. Es hat Erfolgserlebnisse durch bessere Noten, neue Freundschaften und der Spaß am Lernen ist neu erwacht.