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Die 4 wichtigsten Regeln des Present Perfect Progressive

Das Present Perfect Progressive ist eine englische Zeitform, die wir im Deutschen so nicht kennen.

Im Deutschen kennen wir die Zeitform Perfekt (=vollendete Gegenwart), die nach anderen Regeln als das Present Perfect Progressive gebildet wird, dieser tense aber am nächsten kommt.

Das deutsche Perfekt ist in weiten Teilen allerdings nicht mit der englischen Perfect Tense vergleichbar.

Wichtig ist, dass du beim Lernen dieser tense ganz genau die Regeln zur Bildung und zur Anwendung beachtest, die ich dir gleich gebe.

Present Perfect Progressive Regeln

Die 4 wichtigsten Regeln des Present Perfect Progressive

1.

Die Bildung des Aussagesatzes

Die konjugierte Form des Hilfsverbs „have/ has“ + been + Verb + „ing“ für alle Personen gleich.

I have been going. Ich bin gegangen.
You have been going. Du bist gegangen.
He/ She/ It/ Mary/ My friend/ has been going. Er/ Sie/ Es/ Mary/ Mein Freund ist gegangen.
We/ My friend and I have been going. Wir/ Mein Freund und ich sind gegangen.
You have been going. Ihr seid gegangen.
They/ The visitors have been going. Sie/ Die Besucher sind gegangen.

Auch wichtig: Diese 4 wichtigen Regeln des Present Perfect musst du kennen

2.

Die Bildung des verneinten Aussagesatzes

 

Die konjugierte Form des Hilfsverbs „have/ has“ + not +  been + Verb + „ing“ für alle Personen gleich.

I have not been going. Ich bin nicht gegangen.
You have not been going. Du bist nicht gegangen.
He/ She/ It/ Mary/ My friend has not been going. Er/ Sie/ Es/ Mary/ Mein Freund ist nicht gegangen.
We/ My friend and I have not been going. Wir/ Mein Freund und ich sind nicht gegangen.
You have not been going. Ihr seid nicht gegangen.
You/ The visitors have not been going. Ihr/ Die Besucher sind nicht gegangen.

Auch wichtig: Englische Grammatik: Die Zeiten, Aktiv und Passiv, Hilfsverben, Indirekte Rede, Infinitiv und Gerundium, Partizip, If-Sätze, Nomen (Plural, Genitiv),  Konjunktionen, Wortstellung uvm.  *

3.

Die Bildung des Fragesatzes


Die konjugierte Form des Hilfsverbs „have/ has“ + Subjekt + been + Verb + „ing“.

Have I been going? Bin ich gegangen?
Have you been going? Bist du gegangen?
Has he/ she/ it/ Mary/ My friend been going? Ist er/ sie/ es/ Mary/ mein Freund gegangen?
Have we/ my friend and I been going? Sind wir/ mein Freund und ich gegangen?
Have you been going? Seid ihr gegangen?
Have they/ the visitors been going? Sind wir/ die Besucher gegangen?

Auch wichtig: Das Simple Present: Diese 4 Regeln musst du dir merken


4.

Gebrauch des Present Perfect Progressive

 

Du setzt das Verb in dieser tense immer dann ein, wenn du ausdrücken willst:

  • dass die Dauer der Handlung im Vordergrund steht, dass also eine Handlung ziemlich lange gedauert hat, oft in Verbindung mit „since/ for“ (seit);
    She has been working for hours.   =   Sie hat stundenlang gearbeitet.
    We have been waiting for you since ten.   =   Wir haben auf dich seit zehn (Uhr) gewartet.
  • dass eine Handlung in der Vergangenheit angefangen hat und bis heute (zum Zeitpunkt des Sprechens) andauert;
    She has been working in Berlin for five years.   = Sie arbeitet schon seit drei Jahren in Berlin.
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Das Past Progressive: 4 Regeln, die dir schnell weiterhelfen

Im Englischen gibt es neben der einfachen Zeitform (simple) immer auch die Verlaufsform (progressive), die wir im Deutschen nicht kennen.

Viele Schüler und Schülerinnen haben Probleme mit der korrekten Anwendung und Bildung der englischen tenses.

In diesem Artikel verrate ich dir alles, was du unbedingt zum past progressive (Präteritum) wissen solltest.

Die Past progressive Regeln

Die 4 wichtigsten Regeln zum Past Progressive

 

1.

Die Bildung des Aussagesatzes

Die konjugierte Form des Hilfsverbs „was/ were“ + Verb + „-ing“ für alle Personen gleich.

 

I was going. Ich ging.
You were going. Du gingst.
He/ She/ It/ Mary/ My friend/ was going. Er/ Sie/ Es/ Mary/ Mein Freund ging.
We/ My friend and I were going. Wir/ Mein Freund und ich gingen.
You were going. Ihr gingt.
They/ The visitors were going. Sie/ Die Besucher gingen.

Das Präteritum von „gehen = gingen“ wird im Englischen also entweder durch „went“ oder wie hier durch „was/ were going“ ausgedrückt.

Dies hängt mit dem unterschiedlichen Gebrauch der beiden Zeiten zusammen, den ich unter Punkt 4 erkläre.

Auch wichtig: Das Simple Past: Diese 4 Regeln musst du dir merken

2.

Die Bildung des verneinten Aussagesatzes

Die konjugierte Form des Hilfsverbs „was/ were“ + not + Verb + „-ing“ für alle Personen gleich.

 

I was not going. Ich ging nicht.
You were not going. Du gingst nicht.
He/ She/ It/ Mary/ My friend was not going. Er/ Sie/ Es/ Mary/ Mein Freund ging nicht.
We/ My friend and I were not going. Wir/ Mein Freund und ich gingen nicht.
You were not going. Ihr gingt nicht.
You/ The visitors were not going. Ihr/ Die Besucher gingen nicht.

Wie du siehst, steht die Verneinung im Englischen VOR dem Verb, um das es geht (go), während die Verneinung im Deutschen HINTER dem Verb steht.

Auch wichtig: Englische Grammatik: Übungsbuch für Mittel- und Oberstufe *

3. Die Bildung des Fragesatzes

Die konjugierte Form des Hilfsverbs „was/ were“ + Subjekt + Verb + „ing“.

 

Was I going? Ging ich?
Were you going? Gingst du?
Was he/ she/ it/ Mary/ My friend going? Ging er/ sie/ es/ Mary/ mein Freund?
Were we/ my friend and I going? Gingen wir/ mein Freund und ich?
Were you going? Gingt ihr?
Were they/ the visitors going? Gingen wir/ die Besucher?

Bei der Fragebildung musst du dir merken, dass die konjugierte Form des Hilfsverb „was/ were“ am Satzanfang steht und erst danach das Subjekt folgt.

Auch wichtig: Das going-to-Future: Diese 4 wichtigen Regeln musst du unbedingt kennen

4. Gebrauch des Past Progressive

Du setzt das Verb in dieser tense immer dann ein, wenn du ausdrücken willst:

  • dass zwei oder mehrere Handlungen gleichzeitig stattfanden; diese Handlungen müssen nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben;
    Jennifer was watching TV while her mother was cooking.   =   Jennifer sah fern, während ihre Mutter kochte.
  • dass eine oder mehrere Handlungen in der Vergangenheit länger andauerten, also Zeit in Anspruch nahmen; du legst Wert auf die Betonung der Dauer, nicht unbedingt auf die Handlung selbst;
    On Sunday Peter was sleeping the whole day.   =   Am Samstag schlief Peter den ganzen Tag.
  • dass eine längere Handlung bereits stattfand (= tense: past progressive) und durch eine kürzere Handlung unterbrochen wird (tense: simple past);
    They were working together when the lights went out.   =   Sie arbeiteten (gerade) miteinander, als die Lichter ausgingen.
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Diese 4 wichtigen Regeln des Present Perfect musst du kennen

In diesem Artikel erkläre ich dir eine weitere englische tense: Das Present Perfect.

Sicher kennst du das deutsche Perfekt, das vom Namen her sehr ähnlich klingt.

In der Verwendung sind die Engländer allerdings viel strikter und haben klare Regeln, wann diese tense verwendet wird.

Die wichtigsten Regeln des Present Perfect

 

Im Deutschen benutzen oft das Perfekt, obwohl das Präteritum angebracht wäre. Deswegen ergeben sich häufig Fehlerquellen in Englisch bei der Verwendung des Present Perfect.

Mit den folgenden Tipps kannst du dich aber sehr gut einarbeiten und sicher in der Bildung und der Anwendung des Present Perfect werden.

Die 4 wichtigsten Regeln des Present Perfect

 

1. Die Bildung des Aussagesatzes

 

Die konjugierte Form des Hilfsverbs „have/ has“ + past participle für alle Personen gleich.

Das Partizip ist entweder das Verb mit Endung „-ed“, oder die dritte Form des Verbs bei unregelmäßigen Verben. Diese unregelmäßige Verben musst du lernen und wiederholen!

I have gone. Ich bin gegangen.
You have gone. Du bist gegangen.
He/ She/ It/ Mary/ My friend/ has gone. Er/ Sie/ Es/ Mary/ Mein Freund ist gegangen.
We/ My friend and I have gone. Wir/ Mein Freund und ich sind gegangen.
You have gone have Ihr seid gegangen.
They/ The visitors have gone. Sie/ Die Besucher sind gegangen.

Während im Deutschen das Perfekt entweder mit „sein“ gebildet wird (wie im Beispiel) oder mit „haben“ (Ich habe gegessen.), wird jedes Verb im Englischen immer mit „have“ gebildet.

Auch wichtig: Die 4 wichtigsten Regeln des Present Perfect Progressive

2.

Die Bildung des verneinten Aussagesatzes

 

Die konjugierte Form des Hilfsverbs „have/ has“ + not + past participle“ für alle Personen gleich.

I have not gone. Ich bin nicht gegangen.
You have not gone. Du bist nicht gegangen.
He/ She/ It/ Mary/ My friend has not gone. Er/ Sie/ Es/ Mary/ Mein Freund ist nicht gegangen.
We/ My friend and I have not gone. Wir/ Mein Freund und ich sind nicht gegangen.
You have not gone. Ihr seid nicht gegangen.
You/ The visitors have not gone. Ihr/ Die Besucher sind nicht gegangen.

Auch wichtig: Englische Grammatik für die Mittel- und Oberstufe: Übungsbuch *

3.

Die Bildung des Fragesatzes

Die konjugierte Form des Hilfsverbs „have/ has“ + Subjekt + past participle.

 

Have I gone? Bin ich gegangen?
Have you gone? Bist du gegangen?
Has he/ she/ it/ Mary/ My friend gone? Ist er/ sie/ es/ Mary/ mein Freund gegangen?
Have we/ my friend and I gone? Sind wir/ mein Freund und ich gegangen?
Have you gone? Seid ihr gegangen?
Have they/ the visitors gone? Sind wir/ die Besucher gegangen?

Auch wichtig: Die 5 wichtigsten Regeln zum Simple Present

4.

Gebrauch des Present Perfect

 

Du setzt das Verb in dieser tense immer dann ein, wenn du ausdrücken willst:

  • dass eine Handlung in der Vergangenheit angefangen hat und bis heute (zum Zeitpunkt des Sprechens) andauert;
    She has worked in Berlin for five years.   = Sie arbeitet seit drei Jahren in Berlin.
    Beachte: Im Deutschen benutzen wir dafür, wie im Beispiel, sehr oft das Präsens!
  • dass eine Handlung gerade abgeschlossen wurde;
    I have just finished reading.   =   Ich habe gerade mit dem Lesen aufgehört.
  • dass das Ergebnis einer Handlung noch in die Gegenwart reicht, die Auswirkungen noch zu spüren sind, auch wenn die Handlung selber bereits abgeschlossen ist;
    We have broken the mirrow.   =   Wir haben den Spiegel zerbrochen.
  • dass du nicht genau weißt, ob jemand eine bestimmte Handlung bereits ausgeführt hat; wird oft in Fragen verwendet;
    Has John ever been to England?   =   War John jemals in England?/ Ist John jemals in England gewesen?
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Die 4 wichtigsten Regeln zum Past Perfect

Das Past Perfect (=Plusquamperfekt) benutzen die Engländer auf die gleiche Art, wie wir im Deutschen: um nämlich die Vorvergangenheit auszudücken.

Wenn du dich genau an die Bildung hälst, wirst du wenig Probleme damit haben, diese tense richtig anzuwenden.

Hier verrate ich dir die wichtigsten Regeln zum Past Perfect.

Past Perfect Regeln

Die 4 wichtigsten Regeln zum Past Perfect, die du kennen musst

1.

Die Bildung des Aussagesatzes:

 

Die Form von „had“ + past participle (=Partizip) für alle Personen gleich.

Das Partizip ist entweder das Verb mit Endung „-ed“, oder die dritte Form des Verbs bei unregelmäßigen Verben.

Diese unregelmäßige Formen musst du lernen und immer wiederholen!

 

I had gone. Ich war gegangen.
You had gone. Du warst gegangen.
He/ She/ It/ Mary/ My friend/ had gone. Er/ Sie/ Es/ Mary/ Mein Freund war gegangen.
We/ My friend and I had gone. Wir/ Mein Freund und ich waren gegangen.
You had gone have Ihr wart gegangen.
They/ The visitors had gone. Sie/ Die Besucher waren gegangen.

Während im Deutschen das Pluquamperfekt wie auch das Perfekt entweder mit „sein“ gebildet werden (wie im Beispiel) oder mit „haben“ (Ich hatte gegessen.), wird jedes Verb im Englischen immer nur mit einer Form von „have“ gebildet.

Auch wichtig: Das Past Perfect Progressive: Die 4 wichtigsten Regeln, die du kennen solltest

2.

Die Bildung des verneinten Aussagesatzes:

 

Die Form von „had“ + not + past participle“ für alle Personen gleich.

 

I had not gone. Ich war nicht gegangen.
You had not gone. Du warst nicht gegangen.
He/ She/ It/ Mary/ My friend had not gone. Er/ Sie/ Es/ Mary/ Mein Freund war nicht gegangen.
We/ My friend and I had not gone. Wir/ Mein Freund und ich waren nicht gegangen.
You had not gone. Ihr wart nicht gegangen.
You/ The visitors had not gone. Ihr/ Die Besucher waren nicht gegangen.

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3.

Die Bildung des Fragesatzes:

 

Die Form von „had“ + Subjekt + past participle.                                                                        

Had I gone? War ich gegangen?
Had you gone? Warst du gegangen?
Had he/ she/ it/ Mary/ My friend gone? War er/ sie/ es/ Mary/ mein Freund gegangen?
Had we/ my friend and I gone? Waren wir/ mein Freund und ich gegangen?
Had you gone? Wart ihr gegangen?
Had they/ the visitors gone? Waren wir/ die Besucher gegangen?

Auch wichtig: Englische Grammatik komplett, mit zahlreichen Übungen und Beispielen *

4.

Gebrauch des Present Perfect:

Du setzt das Verb in dieser tense immer dann ein, wenn du ausdrücken willst:

  • dass eine Handlung VOR einer anderen Handlung stattgefunden hat.
    Die Handlung, die zuerst stattfand, steht im Past Perfect, die Handlung, die weniger weit zurück reicht, steht im Simple Past;Before I ate, I had had a shower.   =   Bevor ich aß, hatte ich geduscht.After he had gone home he phoned his collegue.   =   Nachdem er nach Hause gegangen war, rief er seinen Kollegen an.

    „Before“ und „after“ sind immer Signalwörter für das Past Perfect.



 

14 Regeln, wann du Wörter zusammenschreiben musst

Welche Wörter musst du zusammenschreiben, damit deine Rechtschreibung stimmt?

Es gibt einige wichtige Regeln zur deutschen Rechtschreibung, die du kennen solltest, um richtig zu schreiben.

Hier verrate ich dir die 14 Faustregeln zur Zusammenschreibung.

Wann du Wörter zusammenschreiben musst

Teil A

Zusammenschreiben: Wortverbindungen mit Verben!

1.

Wenn der erste Teil eine abtrennbare Vorsilbe ist

Beispiele:

abändern, ablegen, loslassen, wegnehmen, fortfahren, zusammenlegen

2.

Wenn die Vorsilbe nicht abgetrennt werden kann

Beispiele:

handhaben, brandmarken, maßregeln, vollbringen, übersetzen, widersprechen, umfahren, bergsteigen, bruchrechnen, punktschweißen, schlussfolgern, wetteifern

3.

Wenn die Vorsilbe nicht selbstständig vorkommt

Beispiele:

fehlschlagen, feilbieten, kundgeben, weismachen

Auch wichtig: Die deutsche Worttrennung – 6 Regeln, die du dir leicht merken kannst

4.

Wenn die Vorsilbe nicht erweiter- oder steigerbar ist

Beispiele:

bereithalten, bloßstellen, fernsehen, festsetzen, freisprechen, gutschreiben, hochrechnen, schwarzarbeiten, totschlagen, wahrsagen, großschreiben, kurzarbeiten, richtigstellen, schwerfallen

5.

Wenn das Wort ein einfaches Adjektiv ist, das das Ergebnis eines Vorgangs darstellt

Beispiele:

fernbleiben, näherkommen, vollladen, warmhalten

6.

Wenn das Wort ein sogenanntes verblasstes Nomen ist

Beispiele:

heimbringen, -zahlen, -fahren, -gehen, -suchen, -kehren
irreführen, -leiten, -werden
preisgeben
standhalten
stattfinden
teilhaben, -nehmen
wettmachen

7.

Wenn zwei Verben zusammentreffen, ist bei übertragener Bedeutung wieder Zusammenschreibung erlaubt mit „bleiben“ und „lassen“.

Beispiele:

liegenbleiben, sitzenbleiben, stehenlassen …

Teil B

Zusammenschreiben: Wortverbindungen mit Adjektiven oder Partizipien!

8.

Wenn die Adjektive gleichrangig sind (aber das erste nicht auf –ig, -isch, -lich endet)

Beispiele:
blaugrau, nasskalt, taubstumm, süßsauer, nasskalt, feuchtwarm

9.

Wenn das erste Adjektiv eine gestufte Bedeutung hat

Beispiele:

frühreif, leichtverdaulich, schwererziehbar

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10.

Wenn der erste Teil die Bedeutung des zweiten Teils verstärkt oder abschwächt

Beispiele:
bitterböse, eiskalt, lauwarm, stocksauer, brandneu, dunkelblau, erzgescheit, extrabreit, megastark, minderjährig, todlangweilig, ultraschnell, uralt

11.

Wenn zwischen den Teilen ein sogenanntes Fugenelement steht

Beispiele:

lebensfremd, altersschwach, anlehnungsbedürftig, fusionsbedingt, sonnenarm

12.

Wenn einer der Teile nicht als selbstständiges Wort vorkommt

Beispiele:

wissbegierig, einfach, blauäugig, großspurig, letztmalig, redselig, vieldeutig, schwerstbehindert

13.

Wenn der erste Teil für eine Wortgruppe steht

Beispiele:

angsterfüllt, da von Angst erfüllt
bahnbrechend, da sich eine Bahn brechend
hitzebeständig, da gegen Hitze beständig
milieubedingt, da durch das Milieu bedingt
freudestrahlend, da vor Freude strahlend
kopfrechnend, da mit dem Kopf rechnend
seiltanzend, da auf dem Seil tanzend
sonnenbadend, da in der Sonne badend

14.

Verbindungen mit „irgend-“ werden immer zusammengeschrieben!

Beispiele:

irgendetwas, irgendwer, irgendeine

 

Kontrolliere deine Texte bitte immer, bevor du sie deinem Lehrer abgibst und beachte auch diese Regeln, wann du Wörter zusammenschreiben musst.

So wirst du mit der Rechtschreibung immer weniger Probleme haben.

Deutsche Wortarten: Die 10 deutschen Wortarten im Überblick (mit Beispiel)

Grammatisch betrachtet, kannst du jedes einzelne Wort einer bestimmten Wortart zuordnen.

Der Vorteil ist, dass du dadurch zum Beispiel weißt, ob du ein Wort groß oder klein schreiben musst oder ob die Satzstellung und der Artikel stimmen.

Bereits in der Grundschule sollen die Schüler die ersten deutschen Wortarten erkennen und namentlich bestimmen können.

Deutsche Wortarten erkennen

In diesem Artikel gebe ich Mamas und Papas Tipps, wie du deinem Kind die Wortarten erklären kannst.

Denn die Wortarten zu bestimmen ist leicht, wenn du diese zehn wichtigsten Wortarten kennst.

Lesetipp: Clever lernen: So helfen Eltern ihren Kindern beim Lernen

Die erste grundsätzliche Unterscheidung lautet, dass es Wortarten gibt, die veränderbar sind und welche, die sich nicht ändern.

Die 10 deutschen Wortarten im Überblick

  1. Adverb
  2. Interjektion
  3. Präposition
  4. Konjunktion
  5. Verb
  6. Adjektiv
  7. Artikel
  8. Nomen
  9. Numerale
  10. Pronomen

Buchtipps und Übungshefte findest du hier *

Diese 4 Wortarten ändern sich nicht

  • Adverb
  • Interjektion
  • Präposition
  • Konjunktion

Diese 6 Wortarten ändern sich

Diese Wortarten werden dekliniert, konjugiert oder gesteigert.

  • Verb
  • Adjektiv
  • Artikel
  • Nomen
  • Numerale
  • Pronomen

Schauen wir uns jetzt die einzelnen Wortarten genauer an, damit du deinem Kind noch besser helfen kannst.

Die unveränderlichen Wortarten

Adverb

Adverbien nennt man auch Umstandswörter.
Sie geben Antwort auf die Frage:

  • Wann? Wo? Wohin? Woher? Warum?

Du unterscheidest sie nach:

  • lokal (Zeit): Wo? – Beispiel: „unten, hinten, hier…“
  • temporal (Ort) : Wann? – Beispiel „morgen, mittags, bald…“
  • modal (Art und Weise): Wie? – Beispiel „gerne, genauso, anders…“
  • kausal (Grund): Warum? – Beispiel „deshalb, vorsichtshalber, trotzdem …“

Interjektion

Interjektionen nennt man auch Ausrufewörter.

Es gibt nicht viele Interjektionen, zum Beispiel:

„Hallo!“, „Autsch!“, „Hui!“

Lesetipp: 9 Rechtschreibstrategien zur erfolgreichen Selbstkontrolle

Präposition

Präpositionen nennt man auch Verhältniswörter, weil sie ein Verhältnis zwischen Personen und/ oder Sachen ausdrücken.

Beispiele: „auf, zwischen, neben, unter, jenseits…“

Konjunktion

Konjunktionen nennt man auch Bindewörter, da sie einen Hauptsatz mit einem zweiten Hauptsatz oder mit einem Nebensatz verbinden.

Beispiele: „weil, als, und, obwohl, nachdem …“

Die veränderlichen Wortarten

Verb (konjugierbar)

Verben nennt man auch Tunwort oder Zeitwort, weil sie beschreiben, was eine Person oder eine Sache tut.

Verben enden in ihrer Grundform immer auf „-en“, z.B. gehen, wollen, finden.

Man unterscheidet:

  • Vollverben, Beispiel „lachen, lesen, schwimmen …“
  •  Hilfsverben, Beispiel „sein, haben, werden … „
  • Modalverben, Beispiel „möchten, wollen, können, dürfen …“

Adjektiv (deklinierbar, steigerbar)

Adjektive nennt man auch Eigenschafts- oder Wie-Wörter. Sie sagen dir, wie eine Person oder Sache ist.

Beispiele: „gut, reich, viel, jung, hübsch …“

Artikel (deklinierbar)

Artikel nennt man auch Begleiter eines Nomens.

  • Es gibt die bestimmten Artikel „der, die, das“ und
  • die unbestimmten Artikel „ein, eine“.

Nomen (deklinierbar)

Nomen nennt man auch Hauptwort, Namenwort oder Substantiv.

Wir unterscheiden

  • konkrete Nomen wie „Mensch, Katze, Tisch, Essen …“
  • und abstrakte Nomen wie „Liebe, Glück, Zeit, Kälte …“

Nomen schreiben wir im Deutschen immer groß!

Numeral (deklinierbar)

Numerale nennt man auch Zahlwörter, denn sie sagen dir, in welcher Anzahl etwas vorkommt.

  • Wir unterscheiden bestimmte Zahlwörter wie „eins, vier, tausend …“
  • und unbestimmte Zahlwörter wie „viel, etwas, einiges …“

Pronomen (deklinierbar)

Pronomen nennt man auch Fürwörter, weil sie für ein Nomen stehen.

Wir unterscheiden

  • Personalpronomen „ich, du, er …“
  • Reflexivpronomen „mich, dich, sich …“
  • Demonstrativpronomen „der, die, das – (betont und nicht Artikel!)“
  • Possessivpronomen „mein, dein, euer …“
  • Relativpronomen „welcher, jenes, der …“
  • Interrogativpronomen „Wohin? Welches? Wer? …“
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So bestimmst du die Wortarten anhand eines Beispiels

Zuerst einmal solltest du sicherstellen, dass dein Kind die verschiedenen Wortarten auswendig kann.

Anschließend sucht ihr euch zur Vorbereitung auf die Klassenarbeit einen Text heraus und bestimmt die einzelnen Wortarten jedes Satzes. Dafür unterstreicht dein Kind jedes Wort und schreibt die entsprechende Wortart darüber.

Beispielsatz

Die Kinder spielen und toben auf dem Fußballplatz.

In jedem Satz gibt es mindestens ein Nomen und ein Verb!

Die Nomen hier sind: Kinder, Fußballplatz

Die Verben hier sind: spielen, toben

Die Artikel hier sind: die, dem

Die Konjunktion ist: und

Die Präpoistion ist: auf

Fragen im Simple Present: 2 wichtige Regeln zur Fragebildung in Englisch

Fragen im Simple Present gehen bei vielen Schülern oft schief.

Das liegt vor allem daran, dass die Fragestellung in Englisch anders als im Deutschen ist und du ein spezielles Hilfsverb brauchst.

Die Regeln zur richtigen Fragebildung zu kennen und anzuwenden, ist allerdings nicht schwer.

Fragen im Simple Present

Die wichtigsten Regeln lauten:

1.

Fragen im Simple Present bildest du mit dem Hilfsverb „do“ bzw. „does“

  • „Do“ nimmst du, wenn das Subjekt „I, you, we, they“ ist.Beispiel: Do you speak English?
  • „Does“ nimmst du bei „he, she, it“.
    Beispiel: Does he speak English?

Ausnahme:

Du benutzt kein „do/ does“ in Fragen im Simple Present, wenn eine Form von „be“ oder ein Modalverb (can, must, might, should etc.) vorkommt.

So heißt es richtig:

  • Is Paul at school?
  • Can we come later?
  • Must I write the letter?
  • Might the passenger enter the hall, please?
  • Are the rooms clean?

Die fett markierten sogenannten Modalverben erfordern kein Hilfsverb „do/ does“!

Fragen im Simple Present
Quelle

2.

Fragen mit Fragewörter und „do/ „does“

Regel: Wenn du ein Fragewort benutzt, stelle dieses VOR „do/ does

 

Question Word do/does Subject Verb
What do they read today?
Why does she go home so early?
Where do the students work?
When does Daniel usually get up?
How do I know?

Weitere Regeln und Anwendungsbeispiele für das Simple Present findest du in diesem Artikel:

Die 5 wichtigsten Regeln zum Simple Present

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So erkennst du adverbiale Nebensätze einfach und schnell

Adverbiale Nebensätze sprichst du täglich, wusstest du das?

Du wusstest vielleicht bisher nur nicht, dass es für diese Sätze eine grammatische Zuordnung gibt.

Ganz sicher hast du schon mal diesen oder einen ähnlichen Satz selber gesagt oder gehört:

 

  • „Morgen habe ich keine Zeit, weil ich noch viele Hausaufgaben machen muss.

Oder:

  • Damit du dir das merkst, musst du noch eine Menge üben.“

An diesen Sätzen ist nichts geheimnisvoll.

Adverbiale Nebensätze erkennen

Außer dass man sie grammatisch als adverbiale Nebensätze bestimmt (markiert in rot).

Die Sätze im Beispiel teilen sich in einen Hauptsatz und in einen Nebensatz (farbig markiert). Haupt- und Nebensatz sind immer durch ein Komma getrennt.

Die Nebensätze in diesen Beispielen heißen adverbiale Nebensätze.

Merke:

Den Nebensatz erkennst du an dem Bindewort, das in diesen Beispielen eine adverbiale Bestimmung ist

und daran

dass das Verb am Ende des Nebensatzes steht (markiert in blau).

Die Bindewörter (=Konjunktionen) bestimmen, um welche Art von adverbialen Nebensatz es sich handelt.

Adverbiale Nebensätze: Diese gibt es und daran erkennst du sie

Es gibt mehrere verschiedene Formen von adverbialen Nebensätzen.

Sie werden nach ihrem Bindewort in die folgenden Kategorien eingeteilt:

  • Konditionalsatz: wenn, falls, sofern, unter der Bedingung, dass…
  • Temporalsatz: wenn, seitdem, als, während, bis, ehe, bevor, nachdem, sobald,
  • Konzessivsatz: obwohl, obschon, obgleich, wenn auch, wenngleich
  • Kausalsatz: weil, da, zumal
  • Finalsatz: damit, um zu + Infinitiv
  • Konsekutivsatz: so dass, sodass, als dass
  • Modalsatz: indem, dadurch dass, ohne dass, ohne zu, anstatt dass, anstatt zu
  • Adversativsatz: während, anstatt, wohingegen
  • Komparativsatz: als ob, je … desto, so … wie

Mit den adverbialen Nebensätzen schaffst du logische Verknüpfungen zwischen dem Hauptsatz und dem Nebensatz.

Solche logischen Verbindungen solltest du besonders oft und ganz gezielt in deinen Inhaltsangaben, Vorgangsbeschreibungen, Berichten, und Erzählungen einfügen.

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Beispiel:

„Obwohl der Erzähler nicht wissen kann, was die Frau denkt, unterstellt er ihr bestimmte Vorsätze.“ (Konzessivsatz)

Wenn du den Nebensatz in einem Text bestimmen musst, suchst du das Bindewort und entscheidest anhand der folgenden Infografik, um welchen adverbialen Nebensatz es sich dabei handelt.

Eigentlich doch ganz einfach, oder?

Und nun viel Erfolg beim Üben und in der nächsten Klassenarbeit!

Adverbiale NebensätzeQuelle

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8 effektive und erfolgreiche Tipps für deine beste Nacherzählung

Eine Nacherzählung schreiben, bedeutet, dass du eine Erzählung mit deinen eigenen Worten jemand anderem erzählst.

In der Schule zum Beispiel liest dir deine Lehrerin oder dein Lehrer entweder einen Text vor, oder du bekommst einen Text vorgelegt, den du selber lesen sollst.

Anschließend sollst du die Geschichte nacherzählen.

Was ist wichtig in einer Nacherzählung?

Was genau sollst du wie schreiben?

Und wie schaffst du es, eine gute Note in deiner Nacherzählung zu bekommen?

In diesem Artikel bekommst du weitere wertvolle Tipps, wie du eine gute Nacherzählung schreibst

Hier gebe ich dir alle wichtigen Tipps und Strategien, damit deine nächste Nacherzählung ein toller Erfolg wird!

Eine gute Nacherzählung schreiben

Diese Schritte solltest du beim Schreiben einer Nacherzählung einhalten

1.

Stoffsammlung

  • Mache eine Stoffsammlung.
  • Schreibe zunächst ein Konzept.

2.

Dies gehört in den Inhalt

  • Finde eine passende Überschrift.
  • Schreibe in deiner Nacherzählung alle wichtigen Erzählschritte auf.
  • Erfinde keine neuen Erzählschritte.
  • Erzähle die wichtigsten Stellen ausführlich.
  • Schreibe deine Nacherzählung anschaulich, lebendig und spannend.
  • Erzähle die Geschichte in eigenen Worten nach.

3.

Aufbau

Behalte die Reihenfolge der Erzählung unbedingt bei.

4.

So schreibst du deine Nacherzählung

  • Verwende abwechslungsreiche Worte.
  • Verbinde kurze Sätze mit verschiedenen Bindewörtern.
  • Schreibe abwechslungsreiche Satzanfänge.
  • Halte die Erzählform der Geschichte (Ich- oder Er-/Sie-Erzähler) ein.
  • Halte im gesamten Text die Zeitform der Verben der Geschichte ein (zum Beispiel nur Präsens oder nur Präteritum, kein Mischmasch!).
  • Achte auf die Regeln der deutschen Grammatik und des Satzbaus.
  • Beachte die Regeln der deutschen Rechtschreibung und Zeichensetzung.
  • Schreibe sauber und halte einen Rand ein.

5.

Das gehört in die Einleitung

Beantworte die Fragen:

Wer (kommt vor)?

Wann (spielt die Geschichte)?

Wo (spielt die Geschiche)?

6.

Das gehört in den Hauptteil

Erzähle die gelesene Geschichte in deinen eigenen Worten und verändere nicht die Reihenfolge.

Buchtipp: Die kleine Aufsatz-Schule: Nacherzählung in der Grundschule, Deutsch, Klasse 3-4 *

 

Erfinde keine neuen Personen oder Ideen, sondern schreibe nur das, was wirklich vorgekommen ist.

Du darfst ebenso spannend schreiben, wie in der Originalgeschichte.

7.

Das gehört in den Schluss

Fasse noch einmal sehr kurz zusammen, was in der Geschichte wichtig ist, sodass auch jemand, der die Geschichte nicht kennt, sofort weiß, worum es bei ihr geht.

Schreibe bitte auf keinenFall deine eigene Meinung!

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8.

Weitere wichtige Tipps für deine Nacherzählung

Schreibe deinen Text immer im Präteritum (einfache Vergangenheit).

Wenn die Originalgeschichte in der Ich-Form geschrieben ist, dann schreibe deine Nacherzählung auch in der Ich-Form. Orientiere dich also an der Erzählperspektive des Originaltextes für deine Nacherzählung.

Du darfst auch wörtliche Rede benutzen, wo die Figur gesprochen hat, schreibe aber auch hier nicht ab, sondern verwende andere Wörter und Ausdrücke.

Bevor du deinen Text dem Lehrer oder der Lehrerin abgibst, prüfe ihn bitte unbedingt auf Rechtschreibfehler, fehlende Wörter und auf die richtige Zeichensetzung.

Bonus: Übungstext

Lies die folgende kleine Geschichte und schreibe dazu eine Nacherzählung, in der du alle Tipps, die ich dir gerade gegeben habe, beachtest.

Der Schatzberg

Eine Frau lebte mit ihrem Kind in einem kleinen Dorf. Der Vater war bei Holzarbeiten gestorben, daher war die Frau sehr arm und hatte fast kein Geld.

Eines Tages hörte sie, dass in der Nähe in einem Berg Schätze verborgen seien.

Einmal im Jahr, in der Silvesternacht, öffnete sich das Tor und man konnte hineingehen.

Sie nahm ihren Mut zusammen und ging zum Berg. Schlag Mitternacht teilte sich die Felswand und ein großes Tor öffnete sich.

In der Kammer blitzte und funkelte es vor Gold.

Ein Zwerg kam auf sie zu und sagte: „Du kannst nehmen was du willst, aber du hast nur 1 Stunde Zeit!“

Sie trat ein, setzte ihr Kind auf den Boden und begann die funkelnden Sachen einzusammeln.

Die Zeit verging schnell, und schon sagte der Zwerg: „Die Stunde ist um, du musst gehen!“

Die Taschen voller Gold machte sie sich auf den Weg und bemerkte erst draußen, dass sie ihr Kind im Berg vergessen hatte.

Sie wollte zurück, jedoch das Tor und der Felsen war schon geschlossen.

Traurig und verzweifelt ging sie nach Hause und konnte sich über die funkelnden Schätze überhaupt nicht freuen. Sie verschenkte alles und weinte viele, viele Stunden um ihr Kind.

Ein Jahr später, am Silvesterabend ging sie wieder zum Felsen und wartete. Beim Glockenschlag um Mitternacht teilte sich der Felsen wieder und das Tor öffnete sich.

Am Boden saß das Kind und spielte.

Die Frau lief schnell hinein, sah weder nach links noch nach rechts zu den kostbaren Sachen und rief überglücklich: „ Du bist mein größter Schatz!“.

Sie nahm ihr Kind und lebte von nun an glücklich und zufrieden weiter.

(Originaltext)

So kann dein Kind effektiv und erfolgreich das nächste Zeugnis verbessern

Das erste Halbjahr ist geschafft und es ist Zeit, Bilanz zu ziehen und sich mögliche Schritte zu überlegen, falls dein Kind ein nicht so gutes Zeugnis erhalten hat.

Jetzt ist noch genug Zeit, um in aller Ruhe die Lage einzuschätzen und dir eine Strategie zu überlegen, wie du dein Kind beim Zeugnis verbessern effektiv unterstützen kannst.

Diese ist besonders dann wichtig, wenn sich dein Sohn oder deine Tochter in Richtung Abschlusszeugnis bewegt.

Effektiv das nächste Zeugnis verbessern

Das Zeugnis verbessern: So kannst du deinem Kind helfen

1.

Schaut euch zunächst gemeinsam die Zeugnisnoten der Haupt- und Nebenfächer ganz genau an

Da sich die Gesamtnote aus den schriftlichen und mündlichen Noten zusammensetzt, die dein Kind im letzten Halbjahr gesammelt hast, kannst du aus den Noten der Hauptfächer folgendes ableiten:

Wenn die Zeugnisnote schlechter ist, als die Noten in den Klassenarbeiten, bedeutet das fast immer, dass die mündliche Mitarbeit zu gering war.
Ist die Zeugnisnote besser als der Notendurchschnitt der Klassenarbeiten, bedeutet das fast immer, dass die mündliche Mitarbeit deines Kindes gut war.

Auch aus den Noten in den Nebenfächern könnt ihr Rückschlüsse auf die mündliche Mitarbeit ziehen: Eine Vier zeigt ziemlich sicher eine geringe Mitarbeit an, eine Zwei zeigt eine gute mündliche Mitarbeit an.

Schon jetzt wisst ihr also, was im nächsten Schuljahr besser laufen sollte.

Wenn dein Kind sich nämlich wenig gemeldet hat, sollte es an seiner Selbstsicherheit und an seinem (oder ihrem) Mut zu mehr Mitarbeit arbeiten.

Eine gute mündliche Mitarbeit führt ziemlich sicher zu einer besseren Endnote, selbst wenn eine Klassenarbeit oder ein Test mal daneben geht.

In allen Schultypen wird die Mitarbeit also mit großer Sicherheit belohnt. An diesem Rädchen zu drehen, ist am einfachsten und führt schnell nicht nur zu mehr Selbstbewusstsein, sondern auch zu einer besseren Gesamtnote.

Für Schüler, die wissen wollen, wie sie aus ihrer Schüchternheit herauskommen, empfehle ich diesen Beitrag, wie dein Kind die mündliche Mitarbeit verbessern kann.

Es gibt auch viele gute Bücher zum Thema mehr Selbstbewusstsein, hier findest du einige davon *.

2.

Schaut euch die Noten in den Hauptfächern genauer an

In dem Hauptfach, in dem dein Kind eine Vier oder gar Fünf auf dem Zeugnis hast, liegt es fast immer daran, dass es den Stoff entweder nicht verstanden hat, oder sich nicht richtig vorbereitet hat.

Damit gleich die nächste Klassenarbeit besser wird, solltet ihr ziemlich schnell Maßnahmen ergreifen und euch eine passende Strategie für bessere schriftliche Noten überlegen.

Du kannst einen Nachhilfecoach für dein Kind engagieren, der sich mit dem Stoff nicht nur sehr gut auskennt, sondern diesen deinem Kind auch so beibringen kann, dass es ihn versteht.
Es besteht nämlich ein großer Unterschied darin, den Stoff nur zu verstehen UND ihn so erklären zu können, dass ihn auch andere verstehen.

Wenn ihr wissen wollt, wie man sich strategisch und erfolgreich selber auf Klassenarbeiten vorbereiten kann, empfehle ich diesen Artikel und diese Bücher für alle Klassen und Schultypen *.

3.

Auch wenn es mit Arbeit verbunden ist: Empfehle deinem Kind, ein Referat einzuplanen

Schüler sind bequem und meistens auch arbeitsscheu. Deswegen kostet es dich vielleicht Überzeugungsarbeit, aber ein Referat vorzutragen ist immer ein Pluspunkt und kann über die bessere Zeugnisnote entscheiden.
Das zeigt dem Lehrer nämlich, dass ein Schüler motiviert ist und er oder sie wird diese Zusatzarbeit immer entsprechend belohnen.

Darüber hinaus lernt dein Kind durch ein Referat das selbständige Arbeiten und durch das Vortragen auch, über seinen eigenen Schatten (der Schüchternheit) zu springen.

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4.

Wartet nicht zu lange, um das Zeugnis erfolgreich zu verbessern

Mache nicht den Fehler vieler Eltern und warte ab.

Zeige deinem Kind entschlossen, dass du bereit bist, es zu unterstützen und fange sofort damit an.

Denn je eher dein Sohn oder deine Tochter anfängt, an den Schwächen zu arbeiten, desto gelassener kommt er oder sie durch das zweite Halbjahr.

Hier habe ich einen Artikel geschrieben, wie du deine eigenen Ziele erreichen kannst und dein Kind dabei unterstützt, engagiert und motiviert zu bleiben.

Mit diesen einfachen und doch effektiven Tipps wird dein Kind bestimmt erfolgreich das nächste Zeugnis verbessern.

Fangt also bitte noch heute damit an!