Wie dir Fußballspieler dabei helfen, besser in der Schule zu werden

 

Schiebst du dein Besser in der Schule werden auch immer auf die lange Bank?

Tröste dich, das sehe ich öfter.

Manche Schüler zum Beispiel üben zwar regelmäßig mit mir, machen ihre Hausaufgaben und lernen die Vokabeln. Aber irgendwie nur halbherzig.

Will heißen: Wenn sie dann in der nächsten Arbeit eine vier statt eine fünf schreiben, sind sie schon mega zufrieden.

Kennst du, nicht?

Dabei geht doch so viel mehr!

Stell dir vor, der weltberühmte Ronaldo hätte sich zu Anfang gesagt:

„Ich kicke jetzt hier ab und zu die Bälle und ansonsten bin ich doch eh lieber auf Instagram und Snapchat. Macht mal keinen Stress mit eurem, ich muss aber doch noch mal eben auf den Platz und was trainieren. Chillt mal euer Leben.“

Keiner würde ihn heute kennen und er hätte keine Millionen verdient und wäre Idol für viele Jungs. Und dann gäbe es heute keine Mädchen, die ihn ganz süß finden 🙂

Auch gut, denkst du? Er wollte aber mehr.

Besser werden in der Schule - Ronaldo

Was ich dir sagen will:

Du kannst das auch! Wenn du regelmäßig und mit der richtigen Einstellung an die Sache (=Schule) rangehst, einen Top-Trainer hast  – mich 😉 – und dranbleibst, kannst du gar keine Vieren mehr schreiben. Ausgeschlossen.

Ok. Verstanden? Gut.

Und wie kannst du sofort jetzt damit anfangen, in die 1. Liga aufzusteigen?

1.) Du kannst es ohne Trainer, also alleine probieren.

Hier sind meine drei besten Tipps zum Besser in der Schule werden:

  • Nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht.
    Ich weiß, willst du nicht hören. Ist aber so. Denk an die Spieler: Wenn ein Spiel vorbei ist, besprechen sie es ausführlich mit ihrem Trainer und werden von Reportern gelöchert, was toll und was schlecht gelaufen ist.Heißt für dich: Lies dir Notizen durch, schlag im Buch nach, frag Frau Google und Wikipedia. Heute hast du keine Ausrede mehr, wenn du etwas nicht weißt. Jede Info ist einen Klick entfernt. Also nimm die Finger vom Chat und informiere dich.
  • Mach selber dein Ding.
    Auch blöd, ich weiß. Aber du musst schon selber deine Hausaufgaben machen, die Vokabeln lernen und das Referat rechtzeitig anfangen. Hör auf, auf die fleißige Julia oder Annika zu hoffen, die dich bisher immer abschreiben ließen. MACH ES SELBST. Punkt. Du weißt warum, also schenke ich mir den Rest.
  • Lass dich nicht austricksen.
    Und schon gar nicht von diesem kleinen, fiesen Männchen, das dir ständig neue Ideen gibt, weswegen du heute nichts machen musst, warum der Lehrer mal wieder doof ist und überhaupt.
    Schluss mit den Ausreden. Ich meine es ernst.Und auch wenn du ein Mädchen bist und Fußball schrecklich findest, kannst du dir doch vorstellen, dass kein Fußballer es in die 1. Liga schafft, wenn er dauernd freiwillig auf der Bank sitzt. Kannst du, oder? Auf der Bank zu sitzen ist für jeden Fußballspieler eine Schande! Also steh auf, hol die Bücher raus und fang an. Jetzt sofort! Oder jedenfalls, nachdem du das letzte Wort hier gelesen hast.

    2.) Du machst es wie die Top-Spieler und suchst dir einen Trainer, der dir ganz genau zeigt, was du schon alles gut machst, wo deine Stärken liegen und wo du noch eine Schippe drauflegen kannst.

    Ich kenne da einen ziemlich guten 😉 Klick mal hier.

    Und wenn du die nächste Arbeit richtig gut geschrieben hast – und ich meine GUT, also mindestens eine Zwei, dann springt vielleicht auch von Mama und Papa etwas für dich raus.

    Ich könnte dir als Belohnung diesen Rucksack von Nike empfehlen, den ich ganz schön finde.

    Und wenn du ein Junge bist und gerne Fußball spielst, sind diese Adidas-Schuhe natürlich der Klassiker. Da musst du ja den Siegtreffer machen!

    Ich wünsch dir was! Bis demnächst wieder hier.

 

Rechnen mit Kindern? So gelingt´s im Alltag

Rechnen mit Kindern? Und im Alltag? Aber doch nicht in den Ferien oder an Wochenenden, oder?

Warum eigentlich nicht?

rechnen mit kindern im alltag

 

Gerade im Alltag ergeben sich immer wieder Situationen, in denen man mit seinen Kindern auf vergnügliche Art rechnen kann.

Speziell für Eltern aber auch für ältere Geschwister habe ich unten einige Tipps zusammengestellt, um ganz ohne Zwang das Rechnen im Alltag fast nebenbei zu üben.

Mathematik ist überall um uns herum, wir müssen nur das Verständnis dafür bei den jüngeren Kindern wecken.

Damit keiner mehr fragen muss: „Wer hat eigentliche Mathe erfunden?“ 😉

  • Gehen Sie mit Ihren Kindern einkaufen. Lassen Sie sie im Kopf die Gesamtsumme aller gekauften Artikel überschlagen.
  • Geben Sie ihnen den Auftrag, den günstigsten/ teuersten Artikel eines Produktes zu finden.
  • Lassen Sie sie zum Beispiel für 5 Euro selbständig so viele Sachen wie möglich einkaufen.
  • Sie kaufen für 20,00 Euro ein und bekommen 10% Rabatt. Fragen Sie Ihr Kind, wieviel Geld Sie sparen.
  • Ihr Auto verbraucht 7 Liter auf 100 km. Wieviel verbraucht es, wenn Sie doppelt so weit fahren?
  • Wiederholen Sie auf langen Autofahrten das 1 X 1 oder stellen Sie Kettenaufgaben.
  • Fragen Sie, welche Körper bestimmte Gegenstände haben, zum Beispiel ein Karton oder ein Messbecher.
  • Wann immer Sie einer Uhr mit Zeigern begegnen, lassen Sie sich die Uhrzeit sagen.
  • Ihr Kind soll die Anzahl der Personen zum Beispiel im Kinosaal schätzen.
  • Ziehen Sie mit einem Maßband los und messen Sie ganz ungewöhnliche Dinge: Bäume, Straßenlaternen, Schilder, die Höhe von Treppenstufen.
    Lassen Sie die Länge zunächst auch schätzen, damit ein Gefühl dafür entsteht.
  • Bringen Sie einen Schrittzähler an die Kleidung an, der die Schritte ihres Kindes pro Tag/ in der Woche zählt.
  • Lassen Sie von Einkaufs- und anderen Sachen das Gewicht schätzen. Wiegen Sie anschließend nach.

Stellen Sie Fragen wie:

  • Wie viele Kinder sind so schwer wie ein Elefant?
  • Wie viele Menschen passen auf einen Fußballplatz?
  • Wie viele Autos stehen wohl in dem Stau?
  • Wie oft hat du dir in diesem Monat schon die Zähne geputzt/ die Haare gekämmt?
  • Lassen Sie die Hälfte, das Doppelte, ein Viertel vom Kuchen oder der Pizza bestimmen.

Rechnen mit Kindern ist nicht so schwer, oder? 🙂

 

 

Englische Satzanfänge, die immer funktionieren

Fragst du dich manchmal, wie es die anderen schaffen, immer wieder Topnoten zu schreiben, obwohl sie angeblich weniger lernen als du?

Wenn das stimmt, dann lernen sie wenig aber das, was sie lernen, können sie in  jeder Arbeit anwenden.

Das bedeutet: Sie stecken wenig Energie hinein und ziehen viel heraus!

Das nenne ich effizientes Arbeiten!

Das Gute für dich:

Du kannst das auch!

Wenn du weißt, WAS du lernen musst, sprich: In welche Energie du investieren sollst.

Mit der folgenden Liste zu möglichen Satzanfängen im englischen Text, schreibst du garantiert die nächste Klausur besser.

Eines musst du aber tun:

Falls dir die Konstruktionen unbekannt sind oder du sie vergessen hast: Lerne sie auswendig!

Soviel Energie muss sein 😉

1. Prepositional Phrase

Start with a phrase beginning with one of these common prepositions to improve writing style:

aboard, about, above, according to, across, after, against, along, among, around, as, as to, at, before, behind, below, beneath, beside, between, beyond, but, by, despite, down, during, except, for, from, in, inside, instead of, into, in place of, in spite of, like, near, next, of, off, on, onto, outside, out of, over, past, regardless of, since, than, through, throughout, to, toward, under, underneath, unlike, until, up, upon, with, within, without
Place a comma after a prepositional phrase sentence opener when a noun or pronoun follows.

Example:
Behind the cabinet, he found the missing watch

2. Adjective

Start with a word or phrase that describes a proper noun, common noun, or pronoun with:

How Many? Which One? or What Kind?

Place a comma after an adjective or adjective phrase sentence opener.
Examples:
Angry, the neighbor refused to leave.
Happy as always, the child played in the park.

3. Adverb

Start with a word that answers these questions:

How? When? Where? or What Degree? to improve writing style.

Many adverbs end in __ly.

Usually place a comma after an adverb sentence opener if the adverb is emphasized.
Example:
Everywhere, the flowers were blooming; quickly, the winter turned to spring.

4. Adverbial Clause

Start a dependent clause (a noun and verb that does not express a complete thought) with one of the following subordinating conjunctions:
after, although, as, as if, as long as, as much as, as soon as, as though, because, before, even if, even though, how, if, in order that, once, since, so that, than, that, though, unless, until, when, whenever, where, wherever, whether, or while.
Place a comma after an adverbial clause that begins a sentence.

Example:
Although better known for its winter activities, Lake Tahoe offers much during the summer.

5. __d, __ed, or __en Verbs

Start with a __d or __ed verb, acting as an adjective, when combined with a prepositional phrase, or an __en verb, when combined with an adverb.

Usually place a comma after the sentence opener.

Examples:
Frightened by the noise, I sat up straight in my bed.
Taken quickly, the pill did not dissolve for minutes.

6. To + Verb

Start with To and then add the base form of a verb to improve writing style.

Add related words to create a phrase.

Place a comma after the sentence opener, if a noun follows.

Examples:
To smile takes great effort.
To play the game, Mark had to sign a contract.

7. __ing Verbs and Nouns

Start a phrase with an __ing word that acts as an adjective.

Usually place a comma after the sentence opener.

Start a phrase with an __ing word that serves as a noun.

Usually do not place a comma after the sentence opener.
Examples (Adjective):
Falling rapidly, the climber hopes the rope will hold.

Examples (Noun):
Tasting the sauce makes them hungry for dinner.

8. Having + Verbs and Nouns

Start a phrase with Having and then add a verb that ends in __d, __ed, or __en to serve as an adjective or a noun, referring to something that happened in the past.

Usually place a comma after the sentence opener.
Example (Adjective):
Having listened to his teacher, the student knew how to study.

Examples (Noun):
Having learned all of the answers is helpful.

9. Noun Clause

Start with a group of words that acts as the subject of a sentence beginning with:

How, However, What, Whatever, When, Whenever, Where, Wherever, Which, Whichever, Who, Whoever, or Whomever.

Place a comma after the noun clause when used as a sentence opener if it does not serve as the subject of the sentence.

Example:
However the students answered, the scores were marked wrong.

10. Nominative Absolute

Start with a possessive pronoun (my, mine, our, your, his, her, or their) followed by a verb with a     d, __ed, or __en ending to serve as a noun phrase that provides information, but no grammatical connection with the rest of the sentence.

A comma is placed at the end of the nominative absolute when it opens a sentence.
Example:
His friends angry and frustrated, Paul promised to change his behavior

Andere Wörter für „to say“

 

„Nicht immer nur said schreiben!“

Hast du das schon einmal von deinem Lehrer gehört?

Du kennst das sicher, dass du dich oft wiederholst und im Deutschen wie auch im Englischen immer wieder schreibst:

sagt er…/ sagt sie…/ sagte der Autor…/
he says…/ she says…/ we said…/ the teacher said…

Langweilig, oder?

Einen Text, in dem immer nur diese Wörter als einleitende Wörter zur direkten oder indirekten Rede vorkommen, würdest du sicher nicht zu Ende lesen. Stimmt´s?

Mein Buchtipp:

Nun kannst du sicher verstehen, warum auch wir Lehrer und Lerncoaches darauf verzichten können 😉

Du willst dich aber verbessern und es schon in der nächsten Arbeit besser machen?

Du willst auch die Wörter aktivieren, die du schon gelernt aber doch wieder vergessen hast?

Prima!

Dann check doch einmal die nachfolgende Liste. Ich wette, so viele neue Vokabeln sind nicht dabei.

Du musst dich nur daran erinnern, sie auch mal wieder zu benutzen.

Auf geht´s!

Beim Buchtipp:

Nicht immer nur said schreiben. Diese Wörter kennst du auch:

add
admit
agree
announce
answer
argue
assume
be of the opinion
believe
burst out
boast
claim
comment
complain
confess
confirm
consider
deny
doubt
estimate
explain
fear
feel
grant
hear
hint
insist
learn
mention
murmur
observe
persuade
point out
predict
pretent
propose
regret
remark
remember
repeat
reply
report
reveal
shout
state
suggest
suppose
think
understand
warn
whisper

15 Tipps, wie du eine formal gute Klassenarbeit schreibst

Wenn du vor einer Klassenarbeit sitzt und am liebsten gleich loslegen möchtest, atme erst einmal kurz durch.

Konzentriere dich darauf, dass du für jemanden anders schreibst, der dich bewerten soll. Und mache es ihm oder ihr einfach, deinen Text zu lesen, indem du darauf achtest, dass der Text „schön“ aussieht.

Im folgenden Artikel gebe ich dir 15 Tipps, wie du eine formal gute schriftliche Arbeit ablieferst.

writing

1. Lasse mindestens eine freie Zeile zwischen den einzelnen Aufgaben.

2. Lasse keine freien Zeilen in den verschiedenen Abschnitten eines Paragrafen. Hier reicht es, für einen neuen Gedanken in der nächsten Zeile etwas einzurücken.

3. Leite deine Antwort nicht mit einer „Einleitung“ ein, etwa mit den Worten: „Im folgenden Text werde ich die Figur XXX charakterisieren…“.

4. Beantworte eine Frage immer in vollständigen, verständlichen Sätzen. Schreibe nicht nur Stichworte auf.

5. Beantworte die verschiedenen Teilaufgaben in der vorgegebenen Reihenfolge. Manche Problematik erledigt sich dann meist von alleine.

6. Fange für jeden neuen Punkt, den du bringst, einen neuen Paragraphen an. Schreibe nie einen Text, in dem gar keine Absätze vorhanden sind.

7. Fange aber auch nicht für jeden neuen Satz eine neue Zeile an.

8. Wenn du in der Fremdsprache mal ein Wort nicht kennst, schreibe das deutsche Wort dafür und lass nicht einfach eine Lücke. Beispiel: „The mother is very scheinheilig because …?

9. Wiederhole dich nicht ständig, nur um Zeilen zu füllen. Der Lehrer merkt das sowieso.

10. Wenn du bei der Korrektur Wörter oder ganze Sätze einfügen musst, benutze hochgestellte Zahlen und nicht Sternchen an der Stelle, an der du etwas ergänzen möchtest.

11. Wenn möglich, füge den zusätzlichen Text direkt unter die Antwort ein. Falls zu wenig Platz ist, schreibe den Zusatztext ans Ende der gesamten Arbeit, nicht an den Rand, der ist für deinen Lehrer reserviert.

12. Streiche falsche Antworten mit einem Lineal sauber durch, krankele nicht fünfmal darüber. Einen Tintenkiller oder gar ein Korrekturband brauchst du nicht.

13. Schreibe keine einzelnen Buchstaben über einen anderen. Besser ist es, das ganze Wort durchzustreichen und neu zu schreiben.

14. Wähle ein eindeutiges Wort und schreibe nicht verschiedene Alternativen auf, aus denen sich dein Lehrer eine aussuchen darf.

15. Zeichne in Mathematik nicht mit Kuli oder Füller, sondern mit Bleistift. Benutze immer ein Lineal!

Halbjahreszeugnisse – Ursachen klären und Maßnahmen ergreifen

Nun sind sie da, die Halbjahreszeugnisse, und manche Eltern müssen der Wahrheit ins Gesicht schauen: Ihr Kind hat wohl größere Probleme in der Schule, denn die Zeugnisnoten entsprechen nicht dem, was sie sich vorgestellt haben. Natürlich ist es wichtig zu berücksichtigen, weswegen die Noten möglicherweise abgerutscht sind: Gab es einen Schulwechsel? War das Kind öfter krank? Hat es im familiären Umfeld Probleme gegeben? Obwohl es also verschiedene Punkte zu berücksichtigen gibt, rate ich Eltern, nicht allzu lange zu warten, um Maßnahmen zu ergreifen, seiner Tochter oder seinem Sohn zu helfen.

Zunächst sollte man sich die Zeugnisnoten jedoch genauer ansehen: Finden sich  die schlechten Noten eher in den Nebenfächern? Dann handelt es sich meistens um fehlende mündliche Mitarbeit. In den Nebenfächern werden nur sporadisch Tests geschrieben, so dass sich hier die Gesamtnote zu einem sehr großen Teil aus den Beiträgen im Unterricht zusammensetzt. Tipps, die mündliche Mitarbeit zu verbessern, können Sie in diesem älteren Artikel nachlesen:
http://die-lernlotsen.blog.de/2012/02/16/hilfe-kind-meldet-12777706/

Finden sich die schlechten Noten in den Hauptfächern? Dann bedeutet das meist, dass der Schüler/ die Schülerin in den Klassenarbeiten nicht zeigen konnte, dass er oder sie das Thema verstanden hat. Das kann daran liegen, dass sie sich falsch oder nicht ausreichend auf die Arbeiten vorbereitet haben.Viele Schüler glauben beispielsweise, dass es genügt, sich neue Vokabeln einmal durchzulesen. Oder sie meinen, wenn sie zwei Aufgaben zur Bruchrechnung richtig gelöst haben, bedeute das automatisch, dass sie auch umfangreichere Aufgabenstellungen problemlos rechnen können. Viele Schüler überschätzen oft ihren Wissensstand.

Schlechte Noten in den Hauptfächern können aber auch auf länger zurückliegende Lücken schließen lassen und darauf hinweisen, dass sämtliche Themen des letzten Halbjahres und möglicherweise auch des Schuljahres davor nicht verstanden wurden. Viele Themen bauen nämlich aufeinander auf. Wenn im Deutschunterricht die Kommaregeln besprochen wurden, erwartet der Lehrer natürlich auch in den nächsten Klassenarbeiten zu Recht, dass die Regeln auch weiterhin von den Schülern angewendet werden. Viele Schüler machen den Fehler zu meinen, bloß für die nächste Arbeit lernen zu müssen. Ist sie vorbei, atmen sie auf, dass die Note einigermaßen zufriedenstellend ausgefallen ist und glauben dann, das behandelte Thema nun vergessen zu dürfen.

Wenn Ihr Kind bisher keine Unterstützung zur Vorbereitung auf Klassenarbeiten erhalten hat, macht es jetzt Sinn, darüber nachzudenken wie und durch wen Ihr Kind Hilfe bekommen soll. Diese Hilfe kann im weitesten Sinne unter Nachhilfe zusammen gefasst werden.

Nachhilfe kann durch ältere Geschwister, Nachbarn, Mitschüler, private oder gewerbliche Anbieter geleistet werden. Ziel sollte es sein, zum einen die Themen der zurück liegenden Monate aufzubereiten; zum anderen sollten in den  Nachhilfestunden unterrichtsbegleitend die nächsten Themen des jeweiligen Faches erklärt und vertieft werden.

Bei der Auswahl, wer  demnächst Ihr Kind unterstützen soll,  sollten Sie auf Qualität und eine gute Ausbildung achten. Schließlich geht es um die Zukunft Ihres Kindes. Am falschen Ende zu sparen, könnte sich als Hindernis herausstellen.

 

Halbjahreszeugnisse – Was sagen die Noten aus?

Nun stehen sie wieder vor der Tür: die Zwischen- oder Halbjahreszeugnisse für unsere Kinder. Sicher erinnern wir uns alle an die Momente, wenn wir das Blatt Papier in die Hand gedrückt bekamen und manchmal gar nicht wagten, darauf zu blicken, aus Angst, etwas zu sehen, womit wir nicht gerechnet hatten.

Hat sich ein Lehrer die Note noch einmal überlegt?
Hat er uns gar doch die schlechtere Note gegeben?
Wie werde ich reagieren?
Was werden meine Eltern sagen?

Fragen, die allen Schülern immer wieder durch den Kopf gehen, gerade in diesen Tagen. Aber Noten können auf einer Skala von sechs Bewertungsmöglichkeiten fast nie die tatsächlichen Leistungen oder Defizite eines Schülers darstellen. Deswegen lassen sich Noten von verschiedenen Lehrern und Schülern auch nicht wirklich vergleichen, denn eine „Zwei“ bei einem Lehrer könnte durchaus eine „Eins“ oder „Drei“ bei einem anderen Lehrer bedeuten.

Für mich heißt „mangelhaft“ beispielsweise zunächst einmal nur, dass die Schülerin/ der Schüler in diesem Fach Probleme hat, weil sie/er entweder nicht wirklich verstanden hat, worum es geht, oder die Themen nicht angemessen bearbeiten konnte. In Englisch zum Beispiel zeigt mir diese Note oft, dass die Grundkenntnisse – also die richtige Benutzung der englischen tenses/ Zeiten – nicht beherrscht wird. Hier ist es also nötig, die Bildung und den Gebrauch jeder bis dahin als bekannt vorausgesetzten tense noch einmal im Detail zu besprechen und anhand vieler Beispiele die Anwendung zu vertiefen.

Schlechte Noten in einem Fach sind zwar immer ein Warnzeichen, doch sie bedeuten nicht, dass keine Hoffnung auf Verbesserung besteht. Viele Schülern, die von sich sagen, sie würden vor jeder Klassenarbeit lernen und trotzdem keinen Erfolg erzielen, fehlt häufig die Bestätigung durch einen Dritten, dass die Aufgaben tatsächlich richtig gelöst sind. Manche brauchen oft auch nur jemanden, der ihnen die richtigen Aufgaben gibt und sie auf den richtigen Lösungsweg führt. Hier hilft ein „Lernlotse“, an den die Schüler sich mit Fragen wenden können.

Aber auch vermeintlich gute Noten – unter „gut“ verstehen wir oft die Noten 1, 2, 3 – lassen sich stabilisieren und verbessern. Besonders wichtig finde ich das, wenn das nächste Zeugnis das Bewerbungszeugnis sein wird. Ein „gut“ in Deutsch auf dem Abschlusszeugnis kann einem mehr Türen öffnen als ein „befriedigend“. Auch in dieser Hinsicht sind Noten relativ. Deswegen sollte man Schüler dazu motivieren, immer noch wenigstens ein bisschen mehr zu geben und sich nicht auf der „guten Note“ auszuruhen.

 

Elternsprechtage – Nehmen Sie sich die Zeit dafür

In diesen Tagen finden an den Schulen wieder die Elternsprechtage statt. Dies ist, besonders an den weiterführenden Schulen, fast immer der einzige Tag, an dem die Eltern die Möglichkeit haben, die Lehrer ihrer Kinder persönlich kennenzulernen. Diese Chance sollten Sie sich als Eltern nicht entgehen lassen.

Im Folgenden gebe ich Ihnen einige Tipps, um das Beste aus den doch recht kurz gehaltenen Gesprächen herauszuholen:

Da Sie im Vorfeld wissen, mit welchen Lehrern Sie ein Gespräch führen werden, sprechen Sie vorher mit Ihrem Kind über mögliche Probleme, die im Verlauf der zurück liegenden Wochen aufgetaucht sind. So sind Sie vor Überraschungen sicher und können sich auf eventuellen Klärungsbedarf besser einstellen.

So manchem Schüler ist es äußerst unangenehm, einem Gespräch zwischen seinen Eltern und seinen Lehrern beizuwohnen. Haben Sie Verständnis dafür und zwingen Sie es nicht teilzunehmen. Lassen Sie sich aber erzählen, warum Ihr Kind nicht dabei sein möchte, denn dafür kann es natürlich auch ernste Probleme geben.

Lassen Sie sich vom jeweiligen Fachlehrer über den Eindruck aufklären, den er von Ihrem Kind gewonnen hat. Ehrlichkeit von allen Beteiligten halte ich dabei für ganz wichtig, deswegen dürfen Schüler bei den Gesprächen dabei sein.

Die Balance zu finden, zwischen „Lehrer sitzt auf der Anklagebank“ über „Schüler sitzt auf der Anklagebank“ bis hin zu „Eltern sitzen auf der Anklagebank“ ist nicht immer leicht zu finden und zu halten. Da wir als Erwachsene unseren Platz im Leben schon gefunden haben, finde ich es wichtig, jedem Schüler und jeder Schülerin dazu zu verhelfen, seinen Platz ebenso zu finden. Deswegen ist ein ehrlicher Austausch, Zuhören und auch einmal die eigene Meinung ändern, bei den Gesprächen wichtig.

Klären Sie eventuelle Auffälligkeiten Ihres Kindes und vereinbaren Sie miteinander Wege, um die Schule für Ihr Kind zu einem Ort des Wohlfühlens und nicht des Gegeneinanders zu machen.

Bei großen fachlichen Problemen bitten Sie um konkrete Hilfestellungen und Maßnahmen, um Ihrem Kind wieder auf das Klassenniveau zu hieven.

Versuchen Sie, bei jedem Elternsprechtag einen anderen Lehrer Ihres Kindes kennenzulernen, um sich selbst ein Bild zu machen. Schließlich verbringt Ihr Kind einen Großteil seiner Zeit in der Schule und unterliegt dort vielen Einflüssen.