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Hilfe, ein blauer Brief! Was Sie als Eltern jetzt für Ihr Kind tun können

Ein „blauer Brief“ erreicht manche Eltern ziemlich überraschend und kann dazu führen, dass der Haussegen schief hängt.

Aber warum spricht man eigentlich von „blauem Brief“? Schauen wir uns an, was in Wikipedia dazu steht:

„Blauer Brief ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Benachrichtigung, mit der die Schule den Eltern eines Schülers (oder dem Schüler selbst, wenn dieser volljährig ist) mitteilt, dass die Versetzung gefährdet ist. (…)

Die Bezeichnung stammt aus dem 18. Jahrhundert, als königliche Anordnungen häufig blickdicht verpackt und gesiegelt werden mussten.

Was tun nach einem blauen Brief?

Dafür eignete sich Papier, das aus Lumpen hergestellt wurde, oft von Uniformen, die in dieser Zeit preußisch Blau waren, besonders gut.“ (Quelle)

Im Schulgesetz NRW finden wir zusätzlich folgende Information:

„Unterbleibt die Benachrichtigung, obwohl ein Fach oder mehrere Fächer hätten abgemahnt werden müssen, werden Minderleistungen in einem Fach bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt.

Die Benachrichtigung entfällt bei volljährigen Schülerinnen und Schülern.“

Wann verschicken Lehrer blaue Briefe überhaupt?

Lehrer entscheiden sich immer dann, einen blauen Brief zu verschicken, wenn ein Schüler zum Zeitpunkt des Verschickens bereits „mangelhaft“, also „5“,  steht.

 

Auch wenn ein Schüler in Gefahr ist, im Laufe des restlichen Schuljahres auf eine „5“ abzusacken, verschicken Lehrer einen blauen Brief.

Es ist also oft eine Warnung an den Schüler und dessen Eltern, sich die letzten Monate verstärkt anzustrengen, um die Versetzung doch noch zu schaffen.

Ein blauer Brief zeigt nicht, dass eine „5“ auf dem nächsten Zeugnis unausweichlich ist.

Was können Sie und Ihr Kind tun, wenn ein blauer Brief ins Haus flattert?

  • Wenn Sie über eine mangelhafte Leistung Ihres Kindes informiert sind, nutzen Sie auf jeden Fall den nächsten Elternsprechtag, um persönlich mit dem Fachlehrer zu sprechen.
    Bei ihm erhalten Sie wertvolle Informationen darüber, was Ihr Sohn oder Ihre Tochter ganz konkret tun kann, um eine Fünf auf dem Zeugnis zu vermeiden.
    Fast immer bekommen Sie den Tipp, dass Ihr Kind die nächsten Klassenarbeiten oder Tests mit mindestens einer „4“ bestehen muss.
    Zusätzlich sollte es sich mehr als sonst mündlich am Unterricht beteiligen und auch mal ein Referat halten.
  • Wenn Ihr Kind bereits jetzt in einem Fach „5“ steht, hat es entweder nicht richtig gelernt oder den Stoff nicht verstanden.
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  • Auch jetzt ist es sinnvoll, dass Sie sich fachliche Hilfe holen und Ihr Kind zum Nachhilfeunterricht anmelden.
    Sparen Sie nicht am falschen Ende und überlassen Ihr Kind einem unerfahrenen Nachhilfelehrer. Schließlich geht es oft um den Verbleib auf der Schule.
  • Unterstützen und ermutigen Sie Ihr Kind weiterhin regelmäßig, sich auf keinen Fall hängenzulassen oder aufzugeben.
    Auch in den letzten Schulwochen hat es die Chance aufzuholen und in den nächsten Arbeiten besser abzuschneiden als davor.

 

Elternsprechtage: So gehen Sie gut vorbereitet in die Gespräche mit den Lehrern Ihres Kindes

Elternsprechtage sind oft die einzige Möglichkeit, die Lehrer seiner Kinder persönlich kennenzulernen.

Trotzdem höre ich immer wieder einen gewissen Frust in den Worten der Eltern.

Sie fühlen sich zwar verpflichtet, das eine oder andere Gespräch zu suchen, sind aber im Grunde der Meinung, dass es nicht viel bringen würde.

Woran kann das liegen?

Eltern fühlen sich und ihr Kind missverstanden, ungerecht behandelt oder unterbewertet.

Elternsprechtage optimal vorbereiten

Typische Elternsätze sind:

  • „Der Lehrer kann mein Kind sowieso nicht leiden.“
  • „Der Lehrer nimmt immer andere dran.“
  • „Der/ Die kann gar nicht erklären.“
  • „Zu Hause kann sich mein Kind gut konzentrieren und konnte die Themen auch. Ich verstehe nicht, wieso die Arbeit so schlecht ausgefallen ist.“
  • „Mein Kind wird ständig ermahnt, obwohl andere viel mehr quatschen.“

Lehrer wiederum kritisieren, dass Eltern wenig unparteiisch seien und die Meinung des eigenen Kindes als Maßstab nehmen.

Chill mal: Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig *

Typische Lehrersätze sind:

  • „Ihr Kind macht seine Hausaufgaben nicht regelmäßig.“
  • „Es stört ständig und ist viel zu laut und unruhig.“
  • „Ihr Kind hat nie gesagt, dass es das Thema nicht verstanden hat.“
  • „Die Klasse ist insgesamt viel zu laut.“
  • „Ihr Kind benimmt sich respektlos.“

Mit solchen und ähnlichen Gedanken im Kopf lässt sich ein Eltern-Lehrer-Gespräch selten neutral und im Sinne des Kindes führen.

 

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Elternsprechtage bieten sowohl Ihnen als Eltern als auch den Fachlehrern die Möglichkeit, gezielt und konstruktiv 

  • die schulischen Leistungen zu beurteilen
  • das Verhalten des Kindes im Unterricht und gegenüber anderen einzuschätzen
  • zur Problemlösung anzuleiten

So bereiten Sie sich optimal auf Elternsprechtage vor

  • Sowohl die Lehrer wie Sie als Eltern haben Informationen über das Kind, die sie loswerden möchten und die dazu verhelfen, das Verhalten des Kindes besser einzuordnen und zu verstehen.
    Deswegen sollten in einem Gespräch beide Seiten zu Wort kommen. Niemand sollte dazu gedrängt werden, sich nur gegen Vorwürfe zu wehren, ohne wirklich Neues beizutragen.

    Elterntipp: Notieren Sie sich schon vor dem Termin, worüber Sie unbedingt sprechen möchten.

  • An Elternsprechtagen führen sowohl Eltern als auch Lehrer mehrere Gespräche. Vor allem der Lehrer sieht sich einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Informationen zu ganz unterschiedlichen Kindern gegenüber.
    Beide Parteien bringen also häufig in das aktuelle Gespräch die Emotionen oder Informationen des zuvor gewesenen Gesprächs mit ein. Neutralität zum neuen Gespräch bleibt da manchmal auf der Strecke.

    Elterntipp: Lassen Sie sich Zeit zwischen den einzelnen Lehrergesprächen, um die gerade erhaltenen Informationen in Ruhe zu besprechenn und wieder in die Neutralität zu gelangen.

  • Wichtig ist auch, dass sich Eltern und Lehrer nicht als „Feinde“ begegnen sondern auf Augenhöhe.
    Es geht also darum, dem einzelnen Kind so weit wie möglich eine individuelle Förderung zukommen zu lassen. Auch wenn das im Schulalltag oft untergeht, ist jedes Kind viel zu komplex, um sich auf Noten und Mitarbeit reduzieren zu lassen.

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    Elterntipp: Plaudern Sie aus dem Nähkästchen, aber lassen Sie sich auch Tipps vom Lehrer geben, wie genau eine Verbesserung der Noten oder des Verhaltens gelingen kann.

 

So erkennst und unterstützt du deinen Lerntyp

Lerntypen erkennen, hilft Ihnen dabei, die richtigen Strategien auszuwählen, damit Ihnen selber oder Ihrem Kind das Lernen leichter fällt.

Wenn Sie den Lerntyp Ihres Kindes kennen, können Sie Ihren Sohn oder Ihre Tochter viel besser beim Lernen unterstützen.

Finden Sie mit meinen Tipps den Lerntyp Ihres Kindes heraus und nutzen Sie die passende Lernstrategien.

Damit Lernen wieder Spaß macht 🙂

Lerntypen erkennen und unterstützen

Diese vier Lerntypen gibt es:

  • Der auditive Lerntyp mit dem Schwerpunkt Hören
  • Der visuelle Lerntyp mit dem Schwerpunkt Sehen
  • Der kommunikative Lerntyp mit dem Schwerpunkt Sprechen
  • Der motorische Lerntyp mit dem Schwerpunkt Bewegung

Lerntypen erkennen und Lernstrategien anwenden

 

Lerntyp Hören

Kinder dieses Lerntyps lernen und behalten Gelerntes dann am leichtesten, wenn sie etwas hören.

Vielleicht haben Sie bemerkt, dass Ihr Kind häufig Selbstgespräche führt, sich gerne Geschichten vorlesen lässt und Melodien gut wiedergeben kann.

Lernstrategien:

Vokabeln, Rechenregeln, Formeln, Geschichtsdaten und alles, was man sich merken muss, nicht nur abschreiben, sondern auch laut vorlesen.

Hörbücher, Podcasts oder CDs unterstützen diesen Lerntyp zusätzlich.

Vermeiden sollten Sie Nebengeräusche wie Musik, diese lenken den auditiven Lerntyp zu stark ab.

Lerntyp Sehen

Kinder und Schüler dieses Lerntyps lernen und behalten Gelerntes dann leicht, wenn sie etwas sehen und beobachten können.

Diese Schüler lesen oft gerne und können das Gelesene leicht wiedergeben.

Sie haben oft ein „fotografisches“ Gedächtnis, das bedeutet, dass sie schnell sagen können, auf welcher Seite zum Beispiel eine bestimmte Skizze abgebildet ist.

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Lernstrategien:

Schaubilder und Mindmaps anfertigen.

Mit Farben und Karteikarten arbeiten.

Alles Wichtige aufschreiben.

Dokumentationen ansehen und Lernposter erstellen.

Vermeiden sollten Sie Unordnung, denn die lenkt den visuellen Lerntyp ab.

Lerntyp Sprechen

Kinder und Schüler dieses Lerntyps lernen und behalten Gelerntes am leichtesten, wenn sie darüber sprechen und es anderen erklären.

Schon als Kind reden sie gerne mit anderen und können das, worüber sie gesprochen haben, anderen gut wiedergeben.

Lernstrategien:

Das Gelernte erklären lassen und darüber diskutieren.

Fragen stellen, Antworten finden.

Lerngruppen erstellen und sich austauschen.

Lerntyp Bewegung

Kinder und Schüler dieses Lerntyps lernen und behalten Gelerntes schnell, wenn sie sich dazu bewegen können.

Vielleicht haben Sie an Ihrem Kind beobachtet, dass es Tanz- und  andere Bewegungsabläufe leicht lernen und noch Wochen später vorzeigen kann.

 

Lernstrategien:

Learning by doing – Dieser Lerntyp muss selber Experimente machen und Dinge ausprobieren.

Rollenspiele anbieten.

Ausmessen, nachmessen, abwiegen.

Zum besseren Verständnis erfühlen und ertasten lassen.

Beim Lernen laufen, sich bewegen.

Die wenigsten von uns sind nur ein bestimmter Lerntyp, auch wenn jeder von uns einen bestimmten Sinn lieber einsetzt als einen anderen.

Deswegen ist es wichtig, mit möglichst vielen Sinnen zu lernen und die Lernstrategien immer wieder zu erweitern und abzuwechseln.

Mündliche Mitarbeit verbessern: Mit diesen Tipps klappt es bestimmt

Mündliche Mitarbeit in der Schule ist sehr wichtig, das weißt du, nicht?

In vielen Fächern werden auf der weiterführenden Schule keine Tests mehr geschrieben. Deine Zeugnisnote setzt sich dann nur aus deiner Beteiligung im Unterricht zusammen.

In den Hauptfächern ist es ja auch so, dass du die schlechtere Note bekommst, wenn du mündlich wenig mitmachst.

Deine „Vier“ in Bio, Erdkunde oder Religion zeigt immer, dass deine mündliche Mitarbeit nicht gereicht hat.

Mündliche Mitarbeit

 

 

Magst du es nicht, vor der Klasse ein Referat zu halten?

Hast du Angst, weil dich alle anschauen und du knallrot werden könntest?

Hast du Angst, zu stottern anzufangen?

Deine Angst vor dem, wie deine Mitschüler reagieren könnten, ist viel größer als dein Mut, dich zu melden und etwas zu sagen.

Fang deine mündliche Mitarbeit doch mit ganz kleinen Schritten an.

Mit diesen Tipps klappt es bestimmt:

Sag deiner Freundin (oder deinem Freund), dass sie dich anlächeln soll, wenn du dich meldest.

Lies zu Hause kurze Texte vor, damit du lernst, mal langsamer, mal lauter, mal schneller, mal leiser zu sprechen.

Stell dich vor den Spiegel und schau dich an, wenn du redest. So lernst du, auch in der Klasse nicht auf den Boden zu schauen sondern geradeaus.

Führe eine Strichliste und notiere, wie oft du dich in der Stunde gemeldet hast. Diese kannst du auch deinem Lehrer zeigen, wenn es Diskussionen gibt.

Frag deine Lehrer ruhig öfter, ob ihnen aufgefallen ist, dass du dich anstrengst. Frag sie auch, ob deine mündliche Mitarbeit schon für die bessere Note ausreicht.

Bevor du dich meldest, stelle dir vor, wie das, was du sagst, genau die richtige Antwort ist. Freu dich schon vorher, dass dein Lehrer ganz begeistert sein wird.

Auch Fragen zu stellen, deine Hausaufgaben vorzulesen oder ein Kurzreferat zu halten, gehören zur mündlichen Mitarbeit. Melde dich öfter auch dafür.

Übe besonders oft das Melden bei deinem Lieblingslehrer. Dann weißt du sicher, dass er das toll findet und dich loben wird. Und das macht dir Mut!

Maßeinheiten umwandeln leicht gemacht

Maßeinheiten umwandeln leicht gemacht mit dem folgenden Arbeitsblatt, das ich für dich erstellt habe.

Manchmal brauchst du eine schnelle Übersicht über die Maßeinheiten.

Das Umwandeln von dm in km zum Beispiel vergisst man, wenn man nicht täglich damit zu tun hat.

In meinem Merkblatt geht es um das Umwandeln von Längen, Flächeninhalt, Volumen und Masse.

Maßeinheiten umwandeln einfach

Die km-Angabe gibt weite bis sehr weite Längen an, mm-Angaben beziehen sich auf kleine Längenmaße, zum Beispiel gibst du die Länge eines Käfers überwiegend in mm (Millimeter) an.

Längenangaben beziehen sich auf eine mehr oder wenige gerade Linie.

Flächeninhalte berücksichtigen zwei Längenangaben, nämlich die Länge und die Breite. Aus diesem Grund ist die Maßeinheit in Quadrat (hoch 2) angegeben.

Das Volumen gibt sogar drei Längen an: Länge, Breite, Höhe. Deswegen findest du hier die Hochzahl 3 bei der Maßeinheit.

 

Jetzt hier das versprochene Arbeitsblatt, wie du Maßeinheiten umwandelst.

Maßeinheiten umwandeln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besser in der Schule werden mit diesen Tipps von Sportlern

Schiebst du dein „besser in der Schule werden“ auch immer auf die lange Bank?

Das machen leider viele.

Manche Schüler zum Beispiel üben regelmäßig mit mir, machen ihre Hausaufgaben und lernen die Vokabeln.

Aber irgendwie nur halbherzig.

Will heißen: Wenn sie in der nächsten Arbeit eine vier statt eine fünf schreiben, sind sie schon sehr zufrieden.

Kennst du, nicht?

Dabei geht doch so viel mehr!

Besser in der Schule werden mit diesen Tipps

Stell dir vor, der weltberühmte Ronaldo hätte sich zu Anfang gesagt:

„Ich kicke jetzt hier ab und zu die Bälle und ansonsten bin ich doch eh lieber auf Instagram und Snapchat.

Macht mal keinen Stress mit eurem, ich muss aber doch noch mal eben auf den Platz und was trainieren. Chillt mal euer Leben.“

Keiner würde ihn heute kennen, er hätte keine Millionen verdient und wäre nicht DAS Idol für viele Jungs.

Auch gut, denkst du? Er wollte aber mehr.

Was ich dir sagen will:

Du kannst das auch!

Wenn du regelmäßig und mit der richtigen Einstellung an die Sache (=Schule) rangehst, einen Top-Trainer hast  – mich 😉 – und dranbleibst,

kannst du gar keine Vieren mehr schreiben.

Ausgeschlossen.

Ok. Verstanden? Gut.

Und wie kannst du sofort jetzt damit anfangen, in die 1. Liga aufzusteigen?

1.) Du kannst es ohne Trainer, also alleine probieren.

Hier sind meine drei besten Tipps, wie du besser in der Schule werden kannst

  • Nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht.
    Ich weiß, willst du nicht hören. Ist aber so. Denk an die Spieler: Wenn ein Spiel vorbei ist, besprechen sie es ausführlich mit ihrem Trainer und werden von Reportern gelöchert, was toll und was schlecht gelaufen ist.Der Tipp für dich: Lies dir Notizen durch, schlag im Buch nach, frag Frau Google und Wikipedia.
    Heute hast du keine Ausrede mehr, wenn du etwas nicht weißt. Jede Info ist einen Klick entfernt. Also nimm die Finger vom Chat und informiere dich.
  • Mach selber dein Ding.
    Auch blöd, ich weiß. Aber du musst schon selber deine Hausaufgaben machen, die Vokabeln lernen und das Referat rechtzeitig anfangen.
    Hör auf, auf die fleißige Julia oder Annika zu hoffen, die dich bisher immer abschreiben ließen. MACH ES SELBST. Punkt. Auch Ronaldo will das Tor selber machen.

Lass dich nicht austricksen.
Und schon gar nicht von diesem kleinen, fiesen Männchen, das dir ständig neue Ideen gibt, weswegen du heute nichts machen musst, warum der Lehrer mal wieder doof ist und überhaupt.Schluss mit den Ausreden. Ich meine es ernst. Und auch wenn du ein Mädchen bist und Fußball schrecklich findest, kannst du dir doch vorstellen, dass kein Fußballer es in die 1. Liga schafft, wenn er dauernd freiwillig auf der Bank sitzt.Auf der Bank zu sitzen ist für jeden Fußballspieler eine Schande!
Also steh auf, hol die Bücher raus und fang an. Jetzt sofort! Oder jedenfalls, nachdem du das letzte Wort in diesem Artikel gelesen hast.

2.) Du machst es wie die Top-Spieler und suchst dir einen Trainer, der dir ganz genau zeigt,

  • was du schon alles gut machst,
  • wo deine Stärken liegen und
  • wo du noch eine Schippe drauflegen kannst.

Ich freue mich, wenn ich dich bald trainieren kann 😉

Einfacher und schneller lernen mit effektiven Lerntipps

Du willst immer besser in der Schule werden?

Und du willst die besten Tipps haben, wie du das schaffst?

Dann lies dir die Tipps im folgenden Gastartikel von lerntippsammlung.de durch.

Du musst sie nur noch umsetzen!

Als Schüler ist es deine wichtigste Aufgabe, den Lernstoff möglichst effektiv zu lernen. Im folgenden Artikel erhältst du einige Lerntipps. Diese habe ich alle selbst an mir ausprobiert. Diese Aufstellung erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn dir diese Tipps noch nicht reichen, findest du viele weitere Lerntipps auf lerntippsammlung.de.

Gute Mitarbeit erspart dir viel Lernarbeit

Gehörst du auch zu den Schülern, die am liebsten in der Schule ihren Tagträumen nachhängen? Das solltest du dir am besten sofort abgewöhnen. Wenn du dich in der Schule am Unterricht beteiligst, dann zwingt dich das, den Lernstoff zu durchdenken. Du entwickelst eine Beziehung zu dem Stoff und das Lernen zu Hause ist kein Problem mehr. Je mehr du dich in der Schule engagierst, desto weniger Zeit musst du zu Hause mit dem Lernen verbringen. Überwinde dich also selbst und pass in der Schule auf!

Dem Stoff eine eigene Struktur geben

Lernen heißt, dass der abstrakte Stoff Teil deines Denkens wird. Das hat aber nur dann Erfolg, wenn du dem Stoff eine eigene Struktur gibst. Wenn du anhand der Aufzeichnungen in der Schule lernst oder dir den Stoff aus einem Buch erarbeitest, dann sind das zunächst einmal die Strukturen des Autors oder des Lehrers. Zu fast jedem Stoff hast du aber schon ein Vorwissen und das Eine oder das Andere ist dir aus einem ähnlichen Zusammenhang schon bekannt. Kein Lehrstoff steht völlig für sich alleine. Fast immer gibt es schon vorhandene Strukturen in deinem Kopf, an die du anknüpfen kannst. Je mehr du an schon bestehendem Vorwissen anknüpfen kannst, umso leichter fällt dir das Lernen.

Formuliere den Stoff mit eigenen Worten

Wenn du einfach nur den Stoff lernst, dann ist das erstens langweilig und zweitens nicht sehr effektiv. Versuche den Inhalt mit eigenen Worten zu beschreiben. Durch das Internet kannst du das sogar mit mehreren Schülern zusammen machen. Ohne viel Aufwand eröffnest du einen neuen Blog und teilst dein Wissen dem Internet mit. Wenn du das längere Zeit machst, hast du bald eine Reihe von Lesern, die deine Texte kommentieren und zu einer Diskussion anregen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass das für den Lernerfolg äußerst positiv ist. Vielleicht findest du ja einige Mitschüler, die Lust dazu haben, gemeinsam an einem solchen Projekt zu arbeiten?

Plane Pausen bewusst ein

Wenn du ein größeres Pensum (zum Beispiel vor einer Schulaufgabe oder Klausur) zu bewältigen hast, solltest du dir einen genauen Lernplan aufstellen. Wichtig ist es, dass du auch regelmäßig Pausen einplanst. Mache nicht den Fehler, dass du lustlos lernst und dann auf die Pause verzichtest, weil du glaubst, bislang ohnehin nicht viel gelernt zu haben. Ein solches unstrukturiertes Vorgehen hat den Nachteil, dass du die ganze Zeit im Stress bist, keine Pausen machst und weniger lernst. Wichtig ist für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit übrigens auch genügend Flüssigkeit. Besonders gut ist Mineralwasser ohne Kohlensäure.

Unterschiedliche Medien zum Lernen nutzen

Vielleicht hast du schon gehört, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Manche lernen am besten, wenn sie etwas sehen (visueller Lerntyp), den Stoff hören (auditiver Lerntyp), wenn sie handeln (motorischer Lerntyp) oder mit anderen Schülern, Eltern oder Lehrer über den Stoff reden (kommunikativer Lerntyp). Diese Einteilung ist ein wenig theoretisch, denn viele Menschen sind eine Mischung aus verschiedenen Lerntypen. Oft zeigt es sich, dass eine Kombination der unterschiedlichen Kanäle am meisten Erfolg bringt. Das Internet bietet genug Möglichkeiten, alle Sinne beim Lernen zu benutzen. Wenn du den Stoff noch einmal von einer anderen Lehrkraft hören willst, dann suche dir ein Video im Internet. Du kannst bewusst einen Sinn ausblenden und es zum Beispiel nur anhören (ohne Bild) oder es nur ansehen (ohne Ton). Wenn du gerne mit anderen über den Stoff redest, aber kein Freund griffbereit ist und deine Eltern nichts davon verstehen, suchst du dir einfach Freunde im Internet und beginnst einen Chat.
Nicht immer kannst du den Lernstoff handelnd erarbeiten, aber oft hilft es auch schon, einfach ein paar Stichpunkte zu Papier zu bringen.

Im Internet findest du bestimmt noch eine ganze Reihe von weiteren Lerntipps, mit denen du deine schulischen Leistungen schnell verbessern kannst.

Wie du einen guten Start ins neue Schuljahr hinlegst – 5 Tipps zum sofortigen Umsetzen

Ja, ich weiß, wir alle würden am liebsten das ganze Jahr Urlaub machen!  Aber die schönen, langen Sommerferien sind in NRW leider schon wieder vorbei.

Und so langsam müssen sich auch die Schüler wieder auf frühes Aufstehen, regelmäßiges Lernen und Konzentration einstellen. Damit dir das mühelos gelingt, hier einige Tipps, wie du dir den Schuljahr erleichtern und wirklich gleich motiviert loslegen kannst:

  • Wenn du ein Profi bist oder einer werden willst, fang schon einige Zeit vorher an, dich wieder auf die Schule einzustellen:
    Stehe wieder etwas früher auf, schau mal in ein altes Schulbuch oder wiederhole die Vokabeln und Formeln der vergangenen Schuljahre. Gerade in den Ferien hast du den Kopf frei und viele Dinge prägen sich dir ganz nebenbei ein.
  • Miste deine Schultasche, deine alten Hefte und Ordner aus und vergiss auch dein Schreibmäppchen nicht. Schau nach welche Utensilien dir fehlen bzw. ersetzt werden müssen und besorge diese rechtzeitig. Ordnung ist wirklich das halbe Leben.
  • Schreibe dir eine Strategie auf, was du im neuen Schuljahr vielleicht noch besser oder zumindest anders machen willst: dich mehr melden, regelmäßiger lernen, rechtzeitig vor den Arbeiten mit dem Üben anfangen, mal ein Referat anfertigen, mehr im Unterricht aufpassen usw.
  • Setze dir Etappenziele und notiere auch diese:
    die ersten Klassenarbeiten sollen alle eine „3, 2, oder 1“ werden, um dich weiter zu motivieren und den Druck zu mindern;
    in den Fächern, die du gar nicht magst, schreibst du gleich zu Anfang ein Referat;
    du holst dir frühzeitig Hilfe von außen und nicht erst zwei Wochen vor den Zeugnissen usw.
    Und wenn du ein Ziel erreichst hast, belohne dich ruhig selber!
  • Überdenke ruhig einmal deine bisherigen Meinungen und Einstellungen zu dir und den anderen. Bist du wirklich eine „Niete in Physik“? Ist der Typ X oder das Mädchen Y wirklich so unausstehlich? Und Lehrer Z ist doch nicht wirklich biestig und hat dich auf dem Kiecker, oder? Du wirst sehen, wenn du dich und die anderen im positiven Licht siehst, sind diese plötzlich auch ganz nett und Physik kann – manchmal zumindest – echt interessant sein.

Schlüsselqualifikation – Was ist das eigentlich?

Erwachsene sagen ja oft: Für das Leben lernst du. Und auch wenn Schüler das nicht immer glauben wollen, stimmmt es doch in einem entscheidenen Bereich unseres Lebens: der Arbeitswelt.

Irgendwann ist es für jeden so weit: Die Schule ist beendet, das Studium abgeschlossen und nun heißt es, hinaus in die große Welt und sich einen Beruf suchen. Dabei hört man immer wieder von so genannten „Schlüsselqualifikationen“. Diesen Begriff kann man am ehesten als Fähigkeiten umschreiben, die dir helfen, in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein.
Und genau hier heißt es aufhorchen, denn natürlich ist es zu spät, wenn man erst mit dem Abschlusszeugnis beginnt, sich diese geforderten Qualifikationen anzueignen. Das, was Arbeitsgeber darunter verstehen und von ihren Angestellten erwarten, sind nämlich alles Eigenschaften, die uns allen das Miteinander erleichtern und die man bequem und fast nebenbei in der Schule trainieren kann.

Grob kann man diese in die Gruppe der fachlichen Qualifikationen und der sozialen Qualifikationen einteilen.

Fachliche Qualifikationen, die du schon in der Schule trainieren kannst:

  • Beherrsche deine Muttersprache – Deutsch! – so gut es geht in Wort und Schrift.

Hier kannst du, auch schon in Klassenarbeiten, aber erst recht beim potentiellen Arbeitgeber um so mehr punkten, je weniger Fehler du machst. Drei-Wort-Sätze oder ein sehr geringer Wortschatz werfen dich fast immer aus dem Rennen um die begehrte Arbeitsstelle.
Deswegen: Korrigiere deine Fehler, lies viel und sprich ein korrektes Deutsch.

  • Beherrsche die Grundrechenarten fehlerfrei.

Hierzu zählen natürlich alle Rechenoperationen, die du in der Grundschule gelernt hast, aber auch Prozentrechnung, Dreisatz oder Bruchrechnung.
Deswegen: Gewöhne dir an, so viel wie möglich im Kopf zu rechnen, zum Beispiel beim Einkaufen. Falls du vieles vergessen hast, wiederhole diese Grundfertigkeiten, denn sie gehören zum Allgemeinwissen und du schadest dir immer nur selber, wenn du schwach darin bist.

  • Vernachlässige die Fremdsprachen nicht.

Wenigstens Englisch als Weltsprache, mit der du überall weiter kommst, solltest du so gründlich wie möglich während deiner Schulzeit erlernen. Fast alle Unternehmen sind heute in vielen anderen Ländern tätig und erwarten von ihren Mitarbeitern grundlegende Kenntnisse.
Deswegen: Lerne die Vokabeln, wiederhole sie, schaue dir englische (oder spanische oder französische) Filme im Original an, lies Zeitungen in der Fremdsprache und scheue nicht davor zurück, einen Fremdsprachenkurs zu belegen, falls du in deinen „jungen Jahren“ zu großzügig mit dem Lernen warst.

  • Nutze den Computer für mehr als nur Spiele oder Videos.

Du wirst vielleicht lächeln und meinen, du beherrschst ihn perfekt, da du ihn seit deiner Kindergartenzeit kennst. Tatsächlich bestehen erhebliche Defizite und viele Schüler scheitern schon an einer Seitenformatierung geschweige denn, dass sie eine Tabellenkalkulation oder eine Präsentation erarbeiten könnten. Aber ohne PC läuft in den Betrieben heute fast nichts mehr.
Deswegen: Nutze die vielen Tools, die sich im Internet zu sehr vielen Themen finden. Lerne die grundlegenden Formatierungsregeln für Geschäftsbriefe kennen oder gestalte einen kleinen Reiseprospekt.

Soziale Qualifikationen, die du schon in der Schule trainieren kannst:

  • Achte auf deine Umgangsformen und dein Verhalten anderen gegenüber.

Vielleicht merkst du ja selber, wie unfreundlich oder rüpelhaft ihr miteinander umgeht. Da wird geschubst, laut durch die Klasse gebrüllt, Taschen werden versteckt und Türen vor der Nase zugeschlagen. Das mag bis zu einem gewissen Alter ganz witzig sein. Aber im Berufsleben hast du damit keine Chance. Damit du aber aufmerksam und höflich sein kannst, ist es wichtig, ein solches Verhalten früh zu trainieren, sonst erscheint dir dein sehr kumpelhaftes Verhalten als normal – was es aber nicht ist.
Deswegen: Grüße jeden, den du kennst; halte anderen die Türe auf; biete deinen Sitzplatz an; bedanke dich; benutze keine abfälligen Worte; zeige Erwachsenen Respekt.

  • Entwickle deine Ordnung, Sauberkeit und Sorgfalt.

Du musst nur in deine Hefte schauen, um zu sehen, wie es damit bei dir bestellt ist. Vielleicht meinst du, Ordnung und Sorgfalt sei spießig. Dann lass dir gesagt sein, dass kein Betrieb auf Dauer funktionieren würde, wenn niemand seinen Arbeitsplatz aufräumen würde oder sorgfältig und fehlerfrei einen Kostenvoranschlag für den Bau eines Hauses abgeben würde.
Deswegen: Schreibe sauber; hefte deine Blätter ab; gehe sorgfältig mit deinen Büchern um; halte dein Zimmer aufgeräumt; iss und trink nicht, während du Hausaufgaben machst.

  • Sei ein Team-Player.

Teamarbeit wird groß geschrieben. Jeder, der irgendwie mit einem anderen zusammen arbeitet, ist automatisch ein Mitglied des Teams, der Mannschaft. Du kennst das vom Fußballspiel: Nur wenn die Spieler sich gegenseitig den Ball zuspielen, sich abgesprochen haben, sich beobachten und unterstützen, spielen sie erfolgreich. Jemand, dem nur sein eigener Ruhm wichtig ist, mag vielleicht ab und an im Alleingang ein Tor erzielen, aber er kann unmöglich so gut sein, das jedes Mal zu schaffen.
Deswegen: Nutze die Gelegenheit, andere zu unterstützen und zu fördern. Lasse die Meinungen anderer gelten. Akzeptiere Ideen, die besser sind als deine.

  • Entwickle deine Selbständigkeit und Ausdauer.

Ich beobachte immer wieder, wie Schüler abwarten, von mir Anweisungen zu erhalten, zum Beispiel, die Sachen aus der Tasche zu holen oder das Mäppchen auf den Tisch zu legen. Ja, selbst bei solch kleinen Dingen fehlt es häufig an Selbständigkeit. Ein Arbeitgeber erwartet aber, dass du weißt, welche Schritte notwendig sind, um eine Aufgabe zu erledigen und er kann nicht ständig neben dir stehen und dir Input geben.
Und wenn du an einer Aufgabe arbeitest, ist es wichtig, alles zu geben. Viele Schüler bemühen sich überhaupt nicht, ausführliche Antworten zu geben. Du kennst das sicher, dass eine Frage fünf Zeilen lang ist und deine Antwort gerade mal zwei Zeilen hat. Du hast die Aufgabe erledigt, um sie zu erledigen, aber du hast nichts investiert, hast die impliziten Fragen nicht beachtet und wolltest nur so schnell wie möglich etwas anderes machen. Das geht fast immer auf Kosten der Qualität. Ein Handwerker, der so arbeiten würde, bekäme zum einen Stress mit dem Kunden und zum zweiten mit seinem Chef.
Deswegen: Gerade Routineaufgaben solltest du erledigen, ohne auf den Startschuss zu warten. Gib umfassende und viele Aspekte berücksichtigende Antworten auf Fragen im Deutsch- oder Englischunterricht. Versuche im Sportunterricht noch eine Runde mehr zu laufen als beim letzten Mal.