lerncoach

Mit Kindern reden: So gelingen klare Aussagen und Anweisungen

Mit Kindern reden bedeutet, dass du klar und deutlich sagst, was du erwartest und was nicht.

Denn wir Erwachsene denken oft, dass Kinder und Jugendliche, genauso wie wir, zwischen den Zeilen lesen können und wissen müssen, was wir von ihnen erwarten.

Oft sagen wir Eltern Sätze wie:

„Finn, du musst einfach mehr für die Schule tun!“

„Paula, du liest viel zu wenig.“

„Du trödelst aber heute wieder!“

Mit Kindern reden

Wissen wir denn wirklich immer, ob unser Kind versteht, was wir damit meinen? Ist es nicht viel mehr so, dass es zwischen Eltern und Kindern oft Missverständnisse gibt, weil die Erwachsenen zu schwammig und unbestimmt in ihren Aussagen waren?

Mit Kindern reden bedeutet vor allem, klare Aussagen darüber zu machen, WAS genau WIE geändert werden sollte.

 

Deswegen gebe ich dir hier einige effiziente Tipps, wie du klarer und deutlicher mit Kindern reden kannst.

Gerade beim Thema Schule solltest du so präzise wie möglich sein, damit wirklich klar ist, was du erwartest.

8 Beispielsätze für klare Anweisungen

1.

„Ich möchte, dass du regelmäßig die Vokabeln aus der letzten Lektion wiederholst, mindestens an zwei Tagen in der Woche.“

2.

„Die Hausaufgaben machst du bitte spätestens um drei fünf, danach kannst du dich mit Freunden treffen.“

3.

„Heute gehen wir zusammen zur Bücherei und du suchst dir zwei Bücher aus, die dich interessieren.“

4.

„Bitte lies dieses Buch bis nächsten Sonntag. Mich würde sehr interessieren, worum es geht. Erzähl es mir bitte am Sonntag.“

5.

„Wann schreibst du deine nächste Mathearbeit? Ich möchte, dass du eine Woche vorher mit dem Üben anfängst. Damit du es nicht vergisst, tragen wir Termin in den Kalender ein.“

6.

„Bitte lege für jedes Fach eine Liste an und mach immer dann einen Strich, wenn du dich meldest. So können wir viel besser mit dem Lehrer über deine mündliche Mitarbeit diskutieren.“

7.

„Wir kaufen heute verschiedene Ordner und Mappen, die dir gefallen. Du kannst dann deine losen Blätter einsortieren. So findest du alles viel schneller und es sieht auch ordentlicher aus.“

8.

„Ich habe für dich zwei Nachhilfelehrer ausgesucht, die lernen wir in den nächsten Tagen kennen. Sie werden dir helfen, noch besser in der Schule zu werden. Du kannst nach den Gesprächen mitentscheiden, von wem du unterrichtet werden möchtest.“

  • Link zu amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

 

8 Tipps, wie du mit der richtigen Vorbereitung jede Klassenarbeit, Klausur oder Prüfung mit Bestnote bestehst

Lernen will gelernt sein. Denn um wichtige Klausuren oder Prüfungen souverän und erfolgreich zu bestehen, solltest du vor allen Dingen von Anfang an strukturiert und planvoll vorgehen.
Doch wie macht man das eigentlich? Wie bereitest du dich so auf deine nächste Prüfung, beispielsweise das Abitur vor, dass du souverän und selbstsicher die Prüfung bestehst?

8 Tipps, wie du mit der richtigen Vorbereitung  jede Klassenarbeit, Klausur oder Prüfung mit Bestnote bestehst.

 1.

Beginne rechtzeitig mit dem Lernen

Damit du nicht unnötig in Stress kommst, nimm dir genug Zeit, um die notwendigen Bücher, Hefte, Notizen und Informationen aus dem Internet durchzugehen und zu sortieren.

Wenn du weißt, wie viel Stoff du lernen musst, kannst du besser einschätzen, wie viel Zeit du brauchen wirst.
Eine Prüfung vorbereiten
Wenn du den Stoff eines gesamten Jahrgangs im Kopf haben musst, fängst du natürlich früher mit dem Lernen an, als wenn du nur den Stoff der letzten 6 Wochen lernen musst.

Du weißt am besten, ob du ein langsamer oder ein schneller Lerner bist. Deswegen kannst du am besten beurteilen, wieviel Zeit du benötigst, um den Inhalt zu lernen.

  • Wenn du den Stoff als schwierig einstufst, beginne auf jeden Fall noch früher als sonst mit dem Lernen. Nimm dir ausreichend Zeit, damit du den Stoff ohne Zeitdruck bearbeiten, lernen und wiedergeben kannst.
  • Schlafe immer ausreichend.
    Ich weiß, dass du vor lauter Aufregung vielleicht gar nicht einschlafen kannst, aber gönne dir die Ruhe auf jeden Fall.
    Dein Kopf braucht diese Zeit, um das Gelernte abzuspeichern. Damit du gut und ausreichend schlafen kannst, solltest du rechtzeitig mit dem Lernen anfangen, weil du dann ein gutes Gefühl hast und dir erlaubst, dich zu entspannen.

2.

Wenn du das zu lernende Material sortiert hast, lies dir zunächst alles durch, um dich wieder zu erinnern.

Ein Zusatzeffekt bei dieser Vorbereitung ist, dass du dir merkst, wo welche Informationen stehen und welche dir noch fehlen. So kannst du dir fehlendes Material von deinen Schulkameraden oder aus Büchern und dem Internet besorgen.

3.

Mache dir ausreichend Notizen!

Du weißt selber, ob du dir gut oder weniger gut Notizen machen kannst. Wenn deine Notizen von Anfang an richtig gut und strukturiert sind, brauchst du insgesamt weniger Zeit fürs Lernen und Wiederholen.

Woran erkennst du gute Notizen?

Gute Notizen erklären Sachverhalte, die weit über das hinausgehen, was in deinen Büchern steht. Sie geben dir wertvolle Zusatzinformationen und erleichtern dir das Verständnis der Zusammenhänge.

  • Wenn du fünf Seiten mit Mitschriften hast, dein Freund oder deine Freundin jedoch zwanzig, hast du vermutlich das eine oder andere nicht notiert. Vergleicht am besten eure Notizen und ergänze das, was dir fehlt.

4.

Frage deinen Lehrer nach dem Stoff, den du lernen solltest.

Dein Lehrer weiß meistens, welche Themen in der Klausur oder Prüfung vorkommen. Auch wenn er oder sie dir natürlich keine direkten Hinweise geben wird, wirst du den einen oder anderen Tipp aus seiner Antwort herauslesen.
Je mehr du den Themekreis einschränken kannst, desto mehr und effektiver kannst du dich auf den notwendigen Stoff konzentrieren.
Und zusätzlich fühlst du dich während des Lernens sicher, weil du weißt, dass du das Richtige lernst.
Du hast gute Vorarbeit geleistet, eine Stoffsammlung gemacht, Unterlagen abgeglichen und erste Notizen gemacht.
Nun geht es darum, dein Überblickswissen zu vertiefen.
  • Link zu amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

5.

Lies noch einmal deine ersten Notizen durch.

Du hast dir die wichtigsten Notizen bereits gemacht und in dieser zweiten Lernphase liest du sie mit dem Ziel, Zusammenhänge herzustellen.
Fange mit den Basics an. Was heißt das?
  • Nun, wenn du dich zum Beispiel auf den Impressionismus vorbereiten willst, solltest du als Erstes wissen, was Impressionismus bedeutet. Wer waren seine berühmtesten Vertreter?
  • Du kannst dir die Infos im Internet heraussuchen. Dabei besteht die Gefahr, dass du andere Infos erhältst als die, die ihr im Unterricht besprochen habt.
    Deswegen ist es wichtig, dass du die Infos mit denen abgleichst, die ihr in der Klasse angesprochen habt.

6.

Mache dir noch mehr Notizen.

Ja, ich weiß, du hast dir ja schon Notizen gemacht. Trotzdem, mache noch weitere.

Du kannst die Informationen im Buch natürlich auch unterstreichen, aber sie selber aufzuschreiben, bringt dir viel mehr, als sie nur zu lesen.

Wenn dir dabei auffällt, dass du dir manche Sachen gar nicht merken kannst, dann splitte umfangreiche Themen in kleinere Unterthemen.

7.

Wiederhole den Lernstoff.

Der Lernstoff ist das, was ihr während der zurückliegenden Monate im Unterricht besprochen habt.

Zu diesem Zeitpunkt deiner Lernplanes solltest du jedem, der dich danach fragt, die Hauptpunkte und Unterpunkte des Themas nennen können, auf das du dich vorbereitest hast. Ebenso solltest du bereits jetzt mindestens in groben Zügen die Zusammenhänge darstellen können.

Falls dir das noch nicht gelingt, geh noch einmal ins Detail und lies auch im Buch die relevanten Kapitel nach, falls du das noch nicht getan hast.

8.

Schreibe nun die Hauptthemen heraus.

Bücher sind hervorragend dazu geeignet, deinen Stoff zu strukturieren. Wenn du nämlich die Überschriften und Absatzüberschriften der einzelnen Themen herausschreibst, hast du bereits einen sehr wertvollen Fahrplan zu deinem Lernstoff!
Oft gibt es in deinen Büchern auch Zusammenfassungen eines Kapitels. Auch das hilft dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dennoch das Wichtige zu kennen.

 

So schreibst du Klassenarbeiten und Prüfungen wie ein Profi

Klassenarbeit und Prüfung sind der Graus von fast allen Schülern.

Denn dann musst du zeigen, dass du aufgepasst und gelernt hast und Aufgaben zu den Themen der letzten Wochen selber lösen kannst.

Jeder ist in einer Prüfungssituation aufgeregt und angespannt.

Du fragst dich:

  • Kann ich alle Formeln?
  • Habe ich das Buch ausreichend gelesen?
  • Sitzt die Grammatik?

Klassenarbeiten souverän bestehen

8 Tipps, damit du eine Klassenarbeit oder Prüfung wie ein Profi bestehst

 

1.

Du hast dich die letzten Tage und Wochen gut auf die Klassenarbeit oder die Prüfung vorbereitet, jetzt, kurz davor, kannst du dich ablenken:

  • höre Musik,
  • quatsche mit deinen Freunden und Freundinnen über das letzte Wochenende,
  • mach witzige Selfies,
  • lies in deinem Lieblingsbuch.

Stress dich nicht, indem du noch einmal in Heften wühlst oder glaubst, etwas Wichtiges nicht gelernt zu haben.

2.

Lerne dich zu entspannen. Am schnellsten wirst du durch tiefes Ein- und Ausatmen ruhiger. Konzentriere dich einige Minuten auf deinen Atem und fange nicht hektisch an, die Blätter durchzugehen.

Werde ruhig und nimm ein gesundes Maß an Gleichgültigkeit ein.

 

Buchtipps:

Das Geheimnis der Bestnote *.

Vom Aufschieber zum Lernprofi: Bessere Noten, weniger Stress, mehr Freizeit *.

Die effektivsten Lernmethoden: Lernen zu lernen und Bestnoten kassieren *.

Lerntechniken & Lernmethoden – Gute Noten ohne Büffeln

 

3.

Nach der kurzen Entspannung, schau dir die vor dir liegende Arbeit in Ruhe an, verschaffe dir einen Überblick.

Oft bauen die Aufgaben aufeinander auf und die Antwort zu Frage eins steht bereits (angedeutet) in Aufgabe zwei.

4.

Fang dann mit der Aufgabe an, die du am besten bearbeiten kannst. Wenn du dich sicher fühlst, bist du gleich noch viel gelassener, hast ein gutes Gefühl und viele Punkte wirst du auch bekommen.

5.

Anschließend lies dir noch einmal die anderen Aufgaben durch und bearbeite die, die Aufgabe dir jetzt am leichtesten fällt.

Auch wenn du meinst, eine Aufgabe überhaupt nicht lösen zu können, schreibe immer wenigstens einige Sätze auf oder rechne Teilaufgaben, denn so kannst du immer wieder ein paar Pünktchen erhalten.

6.

Mache die für dich schwierigste Aufgabe zuletzt.

Tipp: Suche immer zuerst nach den für dich leichtesten Aufgaben und fange damit an.

7.

Verliere bei den Arbeiten und Prüfungen nicht die Zeit aus dem Blick.

Immer wieder verschenken Schüler zu viele Punkte, weil sie sich an einer Teilaufgabe festbeißen und vergessen, dass noch andere warten.

Mach nicht diesen Fehler.

Nimm immer eine Uhr mit, teile dir die Aufgaben ein und plane auch Zeit ein, dir die Arbeit am Ende noch einmal durchzulesen.

Vergiss nie-nie-nie rechtzeitig mit der Bearbeitung aufzuhören und deine Arbeit noch einmal zu überprüfen, bevor du abgibst.

Ich hatte schon Schüler, die beim Korrekturlesen festgestellt haben, dass sie die Antworten zu einer Teilaufgabe falsch oder zu oberflächlich gegeben haben. Nach der Richtigstellung konnten sie Punkte einfahren, die ihnen sonst entgangen wären.

8.

Lass dich nach der Arbeit oder Prüfung nicht verrückt machen, sondern konzentriere dich gleich auf dein nächstes Ziel: auch die noch anstehende Prüfung souverän zu meistern.

 

How to write a summary: Mit diesen Tipps gelingt die nächste summary perfekt

Wenn du unsicher bist, wie du eine summary richtig schreiben musst, dann ist dieser Artikel genau richtig für dich.

Im Folgenden gebe ich dir wichtige Tipps zum Aufbau einer summary und dazu, welche Formulierungen dir viele Punkte bringen.

Am besten, du schreibst dir die für dich relevanten Tipps heraus und legst sie neben dich, wenn du die nächste summary schreibst. So hast du bestimmt gleich viel mehr Erfolg!

Mit diesem Tipps schreibst du eine gute summary

Warum überhaupt summaries?

Eine summary soll Schüler nicht quälen, sondern sie dient dazu, die wichtigsten Informationen aus einem längeren Text strukturiert zusammenzufassen.

Eine summary schreiben

 

So sind Zusammenfassungen eines Buches, eines wissenschaftlichen Reports oder einer Besprechung eine summary.

Diese Informationen enthält eine summary:

In einer summary sagst du dem Leser:

  • worum es in dem Ausgangstext geht (das Thema des Textes)
  • worüber der Ausgangstext detailliert informiert (die Unterthemen des Textes)
  • welche Einstellungen oder Thesen der Autor vermittelt (die inhaltliche Aussage)
  • was die grundsätzliche Botschaft des Textes ist.

Büchertipps *: summary schreiben, Schreibkompetenz entwickeln

Büchertipps: englischen Wortschatz aufbauen und vertiefen *

Lernposter für Englisch *

Das Thema eines Textes ist immer ein Wort oder maximal ein kurzer Satz. Normalerweise steht das Thema am Anfang eines Textes. In einem Roman, einem Gedicht oder in einer Kurzgeschichte musst du das Thema oft selber herausfinden.

Übung: Was ist das Thema des folgenden Textausschnitts?

Mike’s house was so comfortable and warm! He really didn’t want to leave, but he couldn’t afford the rent, you know. And it had such a nice garden in the back!

Thema: __________________

 

Die ersten Schritte

1.

Lies den Text einmal komplett durch. Versuche schon während des ersten Lesens das Thema zu erfassen.

2.

Schreibe dir das gefundene Thema und mögliche Unterthemen (sub-topics) heraus.

3.

Lies den Text erneut und markiere die Paragraphen mit den gleichen Unterthemen in der gleichen Farbe. Meistens wird ein neues Unterthema durch einen neuen Abschnitt gekennzeichnet.

4.

Achte auf Zeitangaben (a few years later), Gegensätze (however, nevertheless, on the other hand) und connectives (therefore, consequently). Sie alle geben Hinweise darauf, dass ein weiteres Unterthema besprochen wird.

5.

Suche nach Schlüsselsätzen, die deine Thesen erhärten und markiere diese.

6.

Achte auf die logische Verknüpfung der einzelnen Unterthemen.

7.

Gratuliere! Du hast den Text ausgiebig bearbeitet und die notwendige Vorarbeit gemacht. Jetzt kannst du deine summary schreiben.

  • Link zu amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Aufbau der summary

In der Einleitung nennst du:

1.

das Hauptthema des Textes (XYZ’s text ABC talks about X / deals with the question as to whether / why…)

2.

die Unterthemen und Aussage des Textes, logisch aufeinander aufbauend (First, second, third / Moreover / In addition).

3.

die allgemeine Aussage des Textes (In general / On the whole, the author shows / makes it clear that… // Thus, the bottom line of XYZ’s text is that…).

Achte unbedingt darauf, keine Sätze abzuschreiben!

Du solltest stattdessen:

  • deine eigenen Wörter verwenden.
  • Wiederholungen vermeiden und mit unterschiedlichen Satzverbindungen punkten.
  • deine Zusammenfassung kurz und prägnant halten. Als Faustregel gilt: Eine summary ist ein Drittel des Originaltextes lang.

Erinnere deine Leser immer daran, dass du nicht deine eigenen Gedanken widergibst, sondern die eines anderen Autors.

Die Zeit, in der du deinen Text zusammenfasst, ist immer das simple present!

Wichtige Formulierungshilfen


The author… …

says, states, points out that …

claims, believes thinks that …

describes, explains, makes clear that/why …

uses examples to confirm/prove that …

doubts, asks the question as to whether …

agrees/ disagrees with the thesis/ view that …

contradicts the view/ opinion that …

criticizes/ analyses/ comments on …

concludes that …

shows that it is important to consider …

contrasts X with Y / compares X to Y…

tries to express …

tries to convince the reader

argues that …

suggests that sth. should be done to/ against/ for …

appeals to the reader/government (…) / to …

In einer Zusammenfassung gibt es keinen Schlussparagraphen.

8 wertvolle Fähigkeiten, die du als Berufsanfänger unbedingt brauchst

Irgendwann ist es für dich so weit: Du hast die Schule oder das Studium abgeschlossen und nun heißt es: Hinaus in die große Welt und sich in einem Beruf beweisen.

Vielleicht hast du schon von den Begriffen berufliche Fähigkeiten, Kernkompetenz, Schlüsselqualifikationen oder auch Soft Skills gehört.

Unter all diesen Begriffen versteht man Qualifikationen, die du selber entwickelt hast und die dir helfen, erfolgreich in deinem Beruf zu sein.

Und genau jetzt solltest du gespannt sein! Denn natürlich ist es zu spät, wenn du erst mit dem Abschlusszeugnis beginnst, dir die notwendigen  Fähigkeiten und Qualifikationen anzueignen.

Fähigkeiten und Qualifikationen für Berufsanfänger

 

Das, was Arbeitsgeber von dir als Berufsanfänger erwarten, sind nämlich alles Eigenschaften, die du bequem und fast nebenbei schon in der Schule trainieren kannst.

8 Fähigkeiten und Kenntnisse, die du als Berufanfänger wirklich brauchst

I.

Fachliche Qualifikationen, die du schon in der Schule trainieren kannst:

1.

Beherrsche deine Muttersprache – Deutsch! – so gut es geht in Wort und Schrift.

Hier kannst du, auch schon in Klassenarbeiten, aber erst recht beim potentiellen Arbeitgeber um so mehr punkten, je weniger Fehler du machst. Drei-Wort-Sätze oder ein sehr geringer Wortschatz werfen dich fast immer aus dem Rennen um die begehrte Arbeitsstelle.

Deswegen: Korrigiere immer deine Fehler, lies viel und sprich ein korrektes Deutsch.

Büchertipps: Wissen für clevere Kids. *

2.

Beherrsche die Grundrechenarten fehlerfrei.

Hierzu zählen natürlich alle Rechenoperationen, die du in der Grundschule gelernt hast, aber auch Prozentrechnung, Dreisatz oder Bruchrechnung.

Deswegen: Gewöhne dir an, so viel wie möglich im Kopf zu rechnen, zum Beispiel beim Einkaufen.

Falls du vieles vergessen hast, wiederhole unbedingt diese Grundkenntnisse, denn sie gehören zum Allgemeinwissen und du schadest dir immer nur selber, wenn du schwach darin bist.

3.

Vernachlässige die Fremdsprachen nicht.

Mindestens Englisch als Weltsprache, mit der du überall weiter kommst, solltest du so gründlich wie möglich während deiner Schulzeit lernen. Fast alle Unternehmen sind heute in verschiedenen Ländern tätig und erwarten von ihren Mitarbeitern grundlegende Kenntnisse in mehreren Fremdsprachen.

Deswegen: Lerne die Vokabeln, wiederhole sie, schaue dir englische (oder spanische oder französische) Filme im Original an, lies Zeitungen in der Fremdsprache. Später kannst du einen Fremdsprachenkurs machen, falls du während deiner Schulzeit zu wenig gelernt hast.

4.

Nutze den Computer für mehr als nur Spiele oder Videos.

Du wirst vielleicht lächeln und meinen, du beherrschst deinen Laptop oder PC perfekt, da du ihn seit deiner Kindergartenzeit kennst. Tatsächlich bestehen erhebliche Defizite und viele Schüler scheitern schon an einer Seitenformatierung.

Meistens scheitern sie auch an Tabellenkalkulationen oder an einer Präsentation. Aber ohne PC läuft in den Betrieben heute fast nichts mehr.

Deswegen: Nutze die vielen Tools, die sich im Internet zu sehr vielen Themen finden. Lerne die grundlegenden Formatierungsregeln für Geschäftsbriefe kennen oder gestalte einen kleinen Prospekt, um das Arbeiten mit einem Grafikprogramm zu lernen.

  • Link zu amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

II.

Soziale Qualifikationen, die du schon in der Schule trainieren kannst:

5.

Achte auf deine Umgangsformen und dein Verhalten anderen gegenüber.

Vielleicht merkst du ja selber, wie unfreundlich oder rüpelhaft ihr in der Schule miteinander umgeht. Da wird geschubst, laut durch die Klasse gebrüllt, Taschen werden versteckt und Türen vor der Nase zugeschlagen. Das mag bis zu einem gewissen Alter ganz witzig sein.

Aber im Berufsleben hast du damit keine Chance. Damit du aber aufmerksam und höflich sein kannst, ist es wichtig, dass du schon früh trainierst, höflich und freundlich zu sein.

Deswegen: Grüße jeden, den du kennst; halte anderen die Türe auf; biete deinen Sitzplatz an; bedanke dich; benutze keine abfälligen Worte; zeige älteren Menschen Respekt.

Büchertipps: Sozial-emotionale Entwicklung fördern. *

6.

Achte auf Ordnung, Sauberkeit und Sorgfalt.

Du musst nur in deine Hefte schauen, um zu sehen, wie ordentlich du bist. Vielleicht meinst du, Ordnung und Sorgfalt sei out. Doch kein Betrieb würde auf Dauer funktionieren, wenn niemand seinen Arbeitsplatz aufräumen oder sorgfältig und fehlerfrei ein Angebot erstellen würde.

Deswegen: Schreibe sauber; hefte deine Blätter ab; gehe sorgfältig mit deinen Büchern um; halte dein Zimmer aufgeräumt; iss und trink nicht, während du Hausaufgaben machst.

7.

Sei ein Team-Player.

Teamarbeit wird in allen Betrieben groß geschrieben. Jeder, der mit anderen zusammen arbeitet, ist automatisch ein Mitglied des Teams, der Mannschaft.

Du kennst das vom Fußballspiel: Nur wenn die Spieler sich gegenseitig den Ball zuspielen, sich absprechen, sich beobachten und unterstützen, spielen sie erfolgreich. Jemand, dem nur sein eigener Ruhm wichtig ist, mag vielleicht ab und an im Alleingang ein Tor erzielen, aber er kann unmöglich so gut sein, das jedes Mal zu schaffen.

Deswegen: Nutze die Gelegenheit, andere zu unterstützen und zu fördern. Lasse die Meinungen anderer gelten. Akzeptiere Ideen, die besser sind als deine. Lerne fair und konstruktiv zu diskutieren.

8.

Entwickle deine Selbständigkeit und Ausdauer.

Schüler sind groß darin abzuwarten, um Anweisungen zu erhalten, zum Beispiel, die Sachen aus der Tasche zu holen oder das Mäppchen auf den Tisch zu legen.

Ein Arbeitgeber erwartet aber, dass du weißt, welche Schritte notwendig sind, um eine Aufgabe zu erledigen. Er kann nicht ständig neben dir stehen und dir Input geben.
Sobald du an einer Aufgabe arbeitest, gib immer alles. Viele Schüler bemühen sich nämlich überhaupt nicht, ihre Aufgaben ausführlich zu bearbeiten.

Du kennst das sicher, dass eine Frage fünf Zeilen lang ist und deine Antwort gerade mal zwei Zeilen hat. Du hast die Aufgabe zwar erledigt, warst dabei aber nicht gründlich.  Das geht fast immer auf Kosten der Qualität.

Ein Handwerker, der so arbeiten würde, bekäme zum einen Stress mit dem Kunden und zum zweiten mit seinem Chef.

Deswegen: Gerade Routineaufgaben solltest du erledigen, ohne auf Anweisungen zu warten. Gib umfassende und ausführliche Antworten auf Fragen. Versuche im Sportunterricht noch eine Runde mehr zu laufen als beim letzten Mal.

 

Schlechtes Schulzeugnis? Jetzt nur nicht verzweifeln!

Wenn dein Kind mit dem Schulzeugnis nach Hause kommt, musst du manchmal der harten Wahrheit ins Gesicht schauen:

Dein Schatz hat wohl größere Probleme in der Schule, als du bisher angenommen hast, denn die Noten entsprechen nicht dem, was du erwartest hast.

Manchmal lassen sich die schlechten Noten einfach erklären. Vielleicht gab es einen Schulwechsel, dein Kind fehlte öfter wegen einer Krankheit, oder es gab Probleme innerhalb eurer Familie.

Ein schlechtes Schulzeugnis schnell verbessern

 

Es ist nicht immer einfach, dem Grund für die eher bescheidenen Zeugnisnoten auf die Spur zu kommen. Deswegen rate ich, nicht allzu lange zu warten.

Besser ist es, wenn du zeitnah Maßnahmen ergreifst, um deiner Tochter oder deinem Sohn zu helfen. Verzweifeln und den Kopf in den Sand stecken ist bestimmt die schlechteste Reaktion.

Erster Schritt: Schaut euch das Schulzeugnis genauer an

Gibt es  die schlechten Noten eher in den Nebenfächern? Dann handelt es sich meistens um fehlende mündliche Mitarbeit. In den Nebenfächern werden nur sporadisch Tests geschrieben. Die Zeugnisnote setzt sich deswegen zu einem großen Teil aus den mündlichen Beiträgen im Unterricht zusammen.

Besprich mit deinem Kind, wie es die Scheu vor dem Sprechen im Unterricht überwinden kann.

Büchertipps: Mehr Selbstbewusstsein für Jugendliche *

Gibt es die schlechten Noten in den Hauptfächern (Englisch, Deutsch, Mathematik)? Dann bedeutet das meist, dass dein Kind in den Klassenarbeiten nicht zeigen konnte, dass er oder sie das Thema verstanden hat.

Das kann daran liegen, dass sich dein Schatz falsch oder nicht ausreichend auf die Arbeiten vorbereitet habt. Viele Schüler glauben beispielsweise, dass es genügt, sich neue Vokabeln einmal durchzulesen.

Oder sie meinen, wenn sie zwei Aufgaben zur Bruchrechnung richtig gelöst haben, bedeute das automatisch, dass sie auch umfangreichere Aufgabenstellungen problemlos rechnen können. Vielleicht hat dein Kind sich und seinen Wissensstand einfach überschätzt.

Auch über dieses Thema solltet ihr in Ruhe sprechen und euch Lernstrategien zurechtlegen.

Büchertipps: Die besten Lernstrategien für dein Kind *

Miese Zeugnisnoten in den Hauptfächern sind ein Warnhinweis

Schlechte Noten in den Hauptfächern können aber auch auf länger zurückliegende Lücken schließen lassen. Es kann sein, dass dein Kind die meisten Themen des letzten Halbjahres und möglicherweise auch des Schuljahres davor nicht verstanden hat und dir das bisher nicht aufgefallen ist.

Viele Themen bauen nämlich aufeinander auf. Wenn im Deutschunterricht die Kommaregeln besprochen wurden, erwartet der Lehrer natürlich auch in den nächsten Klassenarbeiten zu Recht, dass die Regeln auch weiterhin von den Schülern angewendet werden.

Viele Schüler machen den Fehler und glauben, bloß für die nächste Klassenarbeit lernen zu müssen. Ist sie vorbei, atmen sie erleichtert auf. Da die Note einigermaßen zufriedenstellend ausgefallen ist, glauben sie, das behandelte Thema nun vergessen zu dürfen.

Das ist natürlich ein fataler Irrtum!

Falls dein Schatz bisher keine Unterstützung zur Vorbereitung auf die Klassenarbeiten erhalten hat, macht es jetzt Sinn, darüber nachzudenken, wie und durch wen es in den nächsten Wochen Hilfe bekommen soll. Diese Hilfe nennen wir im weitesten Sinne Nachhilfe.

Nachhilfe können ältere Geschwister, Nachbarn, Mitschüler, private oder gewerbliche Anbieter geben.

Tipp: Hier findest du den passenden Nachhilfelehrer auch für deinen Schatz. *

Ziel sollte es sein, zum einen die Themen der zurück liegenden Monate aufzubereiten. Zum anderen sollte der Nachhilfelehrer unterrichtsbegleitend die nächsten Themen des jeweiligen Faches erklären und vertiefen.

Bei der Auswahl, wer  demnächst deinen Schatz unterstützen soll, achte bitte vor allem auf die Qualität des Nachhilfelehrers. Es geht um die Zukunft deines Kindes. Wenn du jetzt da am falschen Ende sparst oder auf die falsche Unterstützung vertraust, kann sich dies schnell als Bumerang erweisen.

 

Englisch lernen: Das Gerundium nach bestimmten Verben + Präposition

Das Gerundium (gerund) ist ein Substantiv, das von einem Verb abgeleitet ist.

Das Gerundium ist eine spezielle Konstruktion, die ein „elegantes“ und schönes Englisch verspricht. Im Deutschen entspricht es in etwa einem nominalisierten Verb.

Das Gerundium im Englischen

Beispiel: laufen – Das Laufen macht mir Spaß. (I like running.)

Grammatische Bildung des Gerundium: Infinitiv + „ing“

 

Grundsätzlich kann man aus jedem Verb ein Gerundium machen.

Besonders wichtig ist es, dass du weißt, dass im Englischen ein gerund zwingend nach bestimmten Verben und einer Präposition folgt.

Diese Liste zeigt dir einige wichtige Konstruktionen

 

(dis)agree with
(dis)approve of
admit to
agree with
aim at
apologise for
believe in
benefit from
boast about
care for
complain about
concentrate on
confess to
cope with
count on
decide against
depend on
dream about/of
feel like
get on with
get used to
give up
insist on
laugh about
look forward to
object to
pay for
put off
put up with
rely on
resort to
specialize in
succeed in
talk about/of
think about/of
vote for
worry about

Beispiele:

She apologizes for being too late.

We decided against voting for them.

I will get used to learning it.

You worry about not having enough money.

Damit deine Englischarbeit oder deine Klausur besser werden und du mehr Punkte erhältst, picke dir für den Anfang acht bis zehn Ausdrücke aus der Liste heraus und wende sie gezielt in deinem nächsten Text an.

  • Link zu amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Schlechtes Halbjahreszeugnis? So kannst du jetzt deinem Kind helfen

Ein schlechtes Halbjahreszeugnis sorgt in vielen Familien für Ärger und Diskussionen.

Oft führen diese allerdings nur in einen Teufelskreis aus Streit und Angst. Vor allem dein Kind ist frustriert, demotiviert und alles andere als entspannt.

Du als Mama oder Papa kannst eine Menge dazu beitragen, dein Kind zu motivieren und in die richtige Spur hin zu besseren Noten zu bringen.

 

Anstatt also deinem Sohn, deiner Tochter oder den Lehrern den schwarzen Peter zuzuschieben, werde lieber aktiv und unterstütze dein Kind in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt.

schlechtes Halbjahreszeugnis

Schlechtes Halbjahreszeugnis verbessern mit diesem  5-Punkte Plan für bessere Noten

Fange sofort damit an, dein Kind zu unterstützen und warte auf keinen Fall bis zur nächsten Klassenarbeit. Nur so können aus Vieren und Fünfen schon bald bessere Noten werden.

1.

Als erstes vereinbart gemeinsam, welche realistische Note es in den einzelnen Fächern erreichen kann.

Oft wird das Halbjahreszeugnis pauschal als schlecht abgetan, auch wenn einige Noten im Mittelfeld liegen. Ein Blick auf die bereits jetzt schon guten Noten motiviert euch beide.

2.

Im zweiten Schritt prüft gemeinsam, in welchen Fächern besondere Anstrengungen nötig sind.

Vielleicht merkt ihr, dass es nur ein paar wenige Fächer sind, die wirklich Probleme für dein Kind bereiten. Biete hier ganz besonders deine Unterstützung an.

3.

Findet drittens heraus, welche Themen in diesen Fächern besonders wichtig sind und auch im nächsten Halbjahr vorkommen werden.

  • Grundsätzlich muss in jeder Fremdsprache die Grammatik sitzen, sonst wird die Note dauerhaft nicht besser.
  • In Deutsch sollte dein Kind wenig Rechtschreibfehler machen und die Textarbeit beherrschen, dazu gehören:
    Inhaltsangabe erstellen,
    Textanalyse schreiben,
    Texte interpretieren können.

  • Link zu amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

4.

Im vierten Schritt besprecht ihr, wie deine Tochter oder dein Sohn selber die Lücken schließen kann und ob sie oder er das alleine schaffen will.

Kauft passende Bücher, Lernsoftware * und kümmert euch um Nachhilfe, die wirklich etwas bringt.

Tipp: Bei Erste Nachhilfe.de findest du bestimmt den passenden Nachhilfelehrer für dein Kind. *

5.

Bitte versäumt nicht, einen wöchentlichen Zeit- und Lernplan zu erstellen.

Je nach Alter deines Kindes solltest du es bei der Erstellung des Lernplanes unterstützen.

  • Haltet in den kommenden Wochen fest, welche neuen Themen dazugekommen sind und gelernt werden müssen.
  • Notiert die Termine für die Klassenarbeiten und halte selber die Themen nach.
  • Sprecht mit dem Nachhilfelehrer regelmäßig ab, was nachbereitet und noch weiter vertieft werden muss.

 

Warum du bei der Handy Nutzung deines Kindes ein Wörtchen mitreden solltest

Die Handy Nutzung bei Kindern hat in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Nach einer neuesten Studie haben 97 Prozent aller Kinder und Jugendlichen ein Handy und nutzen es täglich. Das Smartphone gehört mit Sicherheit zur liebsten Freizeitbeschäftigung, nicht nur bei jungen Menschen.

Bereits Erstklässler haben ein Handy dabei, „für alle Fälle“, wie die Eltern betonen. Sie scheinen sich sicherer zu fühlen, wenn sie ihr Kind immer und überall erreichen können.

Wie wir Erwachsene, nutzen auch Schüler ihr Handy kaum noch zum Telefonieren. Instagram, Snapchat, Facebook, Tik Tok und etliche andere Apps werden heruntergeladen und speichern sensible und teilweise sehr intime Informationen

wie Fotos, Audios, Sprachnotizen, Videos, Lieder, Spiele, jede Menge Handynummern von Eltern, Freunden, Bekannten und Verwandten, gesendete und empfangene Nachrichten und SMS mit häufig stark emotionalem Inhalt.

Handy Nutzung reglementieren

Fast jedes Kind hat heute über sein Smartphone nahezu unbeschränkten Zugriff aufs Internet mit all seinen zum Teil fragwürdigen und durchaus auch gefährlichen Inhalten. Denn WLAN findet sich beinahe flächendeckend und mobiles Internet ist gang und gäbe.

Mit anderen Worten: Ein Smartphone ist ein Heiligtum, mit allen Informationen, die momentan eine wichtige Rolle im Leben des Jugendlichen spielen.

Wenn du deinem Kind zum ersten Mal ein Handy schenkst, tust du das vielleicht in der Hoffnung, ihm damit eine Freude zu machen und den Austausch mit den anderen Kindern und mit dir selber zu ermöglichen. Ihr möchtet Fotos teilen, wissen, wo der andere ist und was er macht.

Heutzutage ist ein Kind, das kein Handy hat oder nutzt, vom Kontakt mit seinen Mitschülern und Freunden so gut wie abgeschnitten. Andere Kommunikationswege nutzen sie nicht mehr.

Sobald dein Kind im Besitz eines Handys ist und, oft unbewusst, erkannt hat, welche Macht es dadurch hat, ist es fast unmöglich, es jemals wieder aus diesem Kreislauf des ständig online seins herauszuholen.

Und genau deswegen sollten wir Erwachsene früh anfangen, unsere Kinder bei der Nutzung des  Handys zu begleiten.

Uns würde ja auch nicht einfallen, unserem Kind ein Fahrrad hinzustellen, ohne ihm den Umgang damit zu erklären, ausreichend Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um es zu schützen und etliche Jahre lang mit dem Kind mitzufahren, ehe wir ihm zutrauen, den Straßenverkehr alleine zu bewältigen.

Meiner Meinung nach sollten wir das im Umgang mit dem Handy ebenso halten.

Die aktuellen Empfehlungen für die besten Smartphones findest du hier bei amazon *.

Mit diesen Tipps unterstützt du dein Kind bei der Handy Nutzung

 

  • Je jünger dein Kind ist, umso wichtiger ist es, die Informationen, die es auf dem Handy hat, zu kontrollieren. Schau regelmäßig in Chats, in die Gallerie und auf den You-Tube-Verlauf.
    Keine Angst, du verletzt vielleicht die Privatsphäre deines Kindes. Doch nur wenn du weißt, was los ist, kannst du deinem Schatz helfen, falls du fragwürdige Informationen findest.
  • Traue dich, die Zeit am Handy zu reglementieren. Niemand muss ständig online sein und je früher dein Kind das begreift, desto besser. Einem Jugendlichen, der nie gewohnt war, das Handy auszuschalten, wirst du die Gründe dafür kaum noch begreiflich machen können. Deswegen: Beginne zeitig damit.
    Ach ja, vergiss nicht, mit gutem Beispiel voran zu gehen 😉
  • Schau nicht weg, wenn dein Kind plötzlich etwas dagegen hat, dass du sein Handy checkst. Es ist heutzutage so leicht, alle möglichen Fotos oder Videos zu verschicken, weil jeder die Handynummer von jedem gespeichert hat. So landen schnell gewalttätige oder sexuelle Bilder oder Videos auf dem Handy deines Kindes. Willst du das?
    Wir sollten niemals die Augen vor den Gefahren der sozialen Netzwerke – zu denen Handys zweifelsohne gehören – verschließen.
  • Erstelle eventuell auch eine Art „Vertragliche Vereinbarung für die Handy Nutzung“. Du wirst, je nach Alter deines Kindes, auf mehr oder weniger großen Widerstand stoßen. Aber bitte gib Verantwortung um des lieben Frieden Willens nicht ab!
    Regle beispielsweise die Dauer, die Anzahl der Apps, die Sanktionen bei Verstößen, die Höhe der Kosten, die du übernimmst. Nimm dir auch das Recht heraus, ab und an einen Blick auf die gespeicherten Inhalte werfen zu dürfen.

Was du von Hunden für dein eigenes Leben lernen kannst

Von Hunden und anderen (Haus-) Tieren lernen Erwachsene und besonders Kinder eine ganze Menge. Nicht umsonst fühlen sich Kinder, wenn wir sie denn lassen, zu Tieren hingezogen und sehnen sich oft nach einem Hund oder einer Katze.

Was genau Hunde und Kinder uns manchmal mehr voraushaben, als wir denken, möchte ich dir anhand der folgenden kleinen Geschichte zeigen.

Was wir von Hunden lernen können

 

„Ich war Tierärztin und wurde eines Tages angerufen, um einen 10 Jahre alten Irischen Wolfshund zu untersuchen. Sein Name war Belker. Die beiden Hundebesitzer und ihr kleiner Sohn Shane hingen sehr an Belker und sie hofften auf ein Wunder. Ich untersuchte den Hund und musste ihnen mitteilen, dass er sehr krank war.

Von Hunden lernen

Ich sagte der Familie, dass wir nichts mehr für Belker tun könnten und bot ihnen an, den Hund in ihrem Haus einzuschläfern.

Wir trafen die nötigen Vorbereitungen und die Hundebesitzer sagten mir, dass sie es gut fänden, wenn ihr sechsjähriger Sohn Shane dabei wäre. Sie hofften, es würde ihm den Abschied erleichtern und er könnte daraus etwas lernen.

Am nächsten Tag versammelten wir uns alle um Belker. Shane erschien mir so ruhig. Er streichelte den Hund zum letzten Mal und ich fragte mich, ob er überhaupt wusste, worum es ging. Innerhalb von wenigen Minuten schlief Belker friedlich ein.

Weitere super schöne und beliebte Kinderbücher findest du hier.*

Der kleine Junge schien Belkers Tod ohne Verwirrung oder Angst hinzunehmen. Nach Belker Tod saßen wir noch eine Weile zusammen. Wir fragten uns, warum Tiere wohl so viel früher sterben als wir Menschen. Shane, der uns bis dahin ruhig zugehört hatte, mischte sich nun ein.

„Ich weiß warum“, sagte er.

Verwundert sahen wir ihn an. Und das, was als Nächstes aus seinem Mund kam, elektrisierte mich völlig. Ich hatte bis dahin noch nie eine so tröstliche Erklärung gehört. Sie hat mein ganzes Leben vollkommen umgekrempelt.

Shane sagte: „Die Menschen werden geboren um zu lernen, wie sie ein gutes Leben leben können, zum Beispiel, wie sie andere lieben oder nett zu ihnen sind. Aber Hunde wissen das alles schon, deswegen müssen sie nicht so lange hier bleiben.“

 

Erinnern wir uns, wenn ein Hund unserer Lehrer wäre, könnten wir vieles von ihm lernen, was uns glücklicher und zufriedener macht. Und vor allem können wir auch unseren Kindern frühzeitig zeigen, wie leicht es ist, sich selber und andere glücklich zu machen.“

 

Was du für dein eigenes Leben von Hunden lernen kannst (und was du unbedingt deinen Kindern beibringen solltest)

  • Wenn deine Lieben nach Hause kommen, lauf immer zu ihnen und begrüße sie.
  • Verpass nie die Gelegenheit, Spaß zu haben.
  • Genieße die frische Luft und den Wind in deinen Haaren.
  • Mach so oft es geht ein Nickerchen.
  • Laufe, tobe und spiele jeden Tag.
  • Freu dich über Aufmerksamkeit und lass zu, dass andere dich umarmen.
  • Beiß nicht, wenn ein einfacher Nasenstubser ausreicht.
  • An warmen Tagen lege dich ins grüne Gras und genieße die Auszeit.
  • An heißen Tagen trinke viel Wasser und lege dich unter einen schattigen Baum.
  • Wenn du glücklich bist, tanze wild und zeige deine Freude mit deinem ganzen Körper.
  • Genieße auch den kürzesten Spaziergang.
  • Sei loyal.
  • Wenn du etwas verloren hast und es begraben ist, suche so lange, bis du es findest.
  • Wenn jemand einen schlechten Tag hat, sei still, setz dich nah zu ihm und schmiege dich liebevoll an.
  • Umgib dich mit Menschen, die dich zum Lachen bringen. Vergiss das Schlechte und konzentriere dich auf das Gute.
  • Denke positiv über die, die dich schlecht behandeln; das Leben ist zu kurz um etwas anderes als glücklich zu sein.
  • Hinzufallen gehört zum Leben.
  • Wieder aufzustehen IST das Leben.