Eltern-Tipps

Schlechtes Schulzeugnis? Jetzt nur nicht verzweifeln!

Wenn dein Kind mit dem Schulzeugnis nach Hause kommt, musst du manchmal der harten Wahrheit ins Gesicht schauen:

Dein Schatz hat wohl größere Probleme in der Schule, als du bisher angenommen hast, denn die Noten entsprechen nicht dem, was du erwartest hast.

Manchmal lassen sich die schlechten Noten einfach erklären. Vielleicht gab es einen Schulwechsel, dein Kind fehlte öfter wegen einer Krankheit, oder es gab Probleme innerhalb eurer Familie.

Ein schlechtes Schulzeugnis schnell verbessern

 

Es ist nicht immer einfach, dem Grund für die eher bescheidenen Zeugnisnoten auf die Spur zu kommen. Deswegen rate ich, nicht allzu lange zu warten.

Besser ist es, wenn du zeitnah Maßnahmen ergreifst, um deiner Tochter oder deinem Sohn zu helfen. Verzweifeln und den Kopf in den Sand stecken ist bestimmt die schlechteste Reaktion.

Erster Schritt: Schaut euch das Schulzeugnis genauer an

Gibt es  die schlechten Noten eher in den Nebenfächern? Dann handelt es sich meistens um fehlende mündliche Mitarbeit. In den Nebenfächern werden nur sporadisch Tests geschrieben. Die Zeugnisnote setzt sich deswegen zu einem großen Teil aus den mündlichen Beiträgen im Unterricht zusammen.

Besprich mit deinem Kind, wie es die Scheu vor dem Sprechen im Unterricht überwinden kann.

Büchertipps: Mehr Selbstbewusstsein für Jugendliche *

Gibt es die schlechten Noten in den Hauptfächern (Englisch, Deutsch, Mathematik)? Dann bedeutet das meist, dass dein Kind in den Klassenarbeiten nicht zeigen konnte, dass er oder sie das Thema verstanden hat.

Das kann daran liegen, dass sich dein Schatz falsch oder nicht ausreichend auf die Arbeiten vorbereitet habt. Viele Schüler glauben beispielsweise, dass es genügt, sich neue Vokabeln einmal durchzulesen.

Oder sie meinen, wenn sie zwei Aufgaben zur Bruchrechnung richtig gelöst haben, bedeute das automatisch, dass sie auch umfangreichere Aufgabenstellungen problemlos rechnen können. Vielleicht hat dein Kind sich und seinen Wissensstand einfach überschätzt.

Auch über dieses Thema solltet ihr in Ruhe sprechen und euch Lernstrategien zurechtlegen.

Büchertipps: Die besten Lernstrategien für dein Kind *

Miese Zeugnisnoten in den Hauptfächern sind ein Warnhinweis

Schlechte Noten in den Hauptfächern können aber auch auf länger zurückliegende Lücken schließen lassen. Es kann sein, dass dein Kind die meisten Themen des letzten Halbjahres und möglicherweise auch des Schuljahres davor nicht verstanden hat und dir das bisher nicht aufgefallen ist.

Viele Themen bauen nämlich aufeinander auf. Wenn im Deutschunterricht die Kommaregeln besprochen wurden, erwartet der Lehrer natürlich auch in den nächsten Klassenarbeiten zu Recht, dass die Regeln auch weiterhin von den Schülern angewendet werden.

Viele Schüler machen den Fehler und glauben, bloß für die nächste Klassenarbeit lernen zu müssen. Ist sie vorbei, atmen sie erleichtert auf. Da die Note einigermaßen zufriedenstellend ausgefallen ist, glauben sie, das behandelte Thema nun vergessen zu dürfen.

Das ist natürlich ein fataler Irrtum!

Falls dein Schatz bisher keine Unterstützung zur Vorbereitung auf die Klassenarbeiten erhalten hat, macht es jetzt Sinn, darüber nachzudenken, wie und durch wen es in den nächsten Wochen Hilfe bekommen soll. Diese Hilfe nennen wir im weitesten Sinne Nachhilfe.

Nachhilfe können ältere Geschwister, Nachbarn, Mitschüler, private oder gewerbliche Anbieter geben.

Tipp: Hier findest du den passenden Nachhilfelehrer auch für deinen Schatz. *

Ziel sollte es sein, zum einen die Themen der zurück liegenden Monate aufzubereiten. Zum anderen sollte der Nachhilfelehrer unterrichtsbegleitend die nächsten Themen des jeweiligen Faches erklären und vertiefen.

Bei der Auswahl, wer  demnächst deinen Schatz unterstützen soll, achte bitte vor allem auf die Qualität des Nachhilfelehrers. Es geht um die Zukunft deines Kindes. Wenn du jetzt da am falschen Ende sparst oder auf die falsche Unterstützung vertraust, kann sich dies schnell als Bumerang erweisen.

 

Schlechtes Halbjahreszeugnis? So kannst du jetzt deinem Kind helfen

Ein schlechtes Halbjahreszeugnis sorgt in vielen Familien für Ärger und Diskussionen.

Oft führen diese allerdings nur in einen Teufelskreis aus Streit und Angst. Vor allem dein Kind ist frustriert, demotiviert und alles andere als entspannt.

Du als Mama oder Papa kannst eine Menge dazu beitragen, dein Kind zu motivieren und in die richtige Spur hin zu besseren Noten zu bringen.

 

Anstatt also deinem Sohn, deiner Tochter oder den Lehrern den schwarzen Peter zuzuschieben, werde lieber aktiv und unterstütze dein Kind in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt.

schlechtes Halbjahreszeugnis

Schlechtes Halbjahreszeugnis verbessern mit diesem  5-Punkte Plan für bessere Noten

Fange sofort damit an, dein Kind zu unterstützen und warte auf keinen Fall bis zur nächsten Klassenarbeit. Nur so können aus Vieren und Fünfen schon bald bessere Noten werden.

1.

Als erstes vereinbart gemeinsam, welche realistische Note es in den einzelnen Fächern erreichen kann.

Oft wird das Halbjahreszeugnis pauschal als schlecht abgetan, auch wenn einige Noten im Mittelfeld liegen. Ein Blick auf die bereits jetzt schon guten Noten motiviert euch beide.

2.

Im zweiten Schritt prüft gemeinsam, in welchen Fächern besondere Anstrengungen nötig sind.

Vielleicht merkt ihr, dass es nur ein paar wenige Fächer sind, die wirklich Probleme für dein Kind bereiten. Biete hier ganz besonders deine Unterstützung an.

3.

Findet drittens heraus, welche Themen in diesen Fächern besonders wichtig sind und auch im nächsten Halbjahr vorkommen werden.

  • Grundsätzlich muss in jeder Fremdsprache die Grammatik sitzen, sonst wird die Note dauerhaft nicht besser.
  • In Deutsch sollte dein Kind wenig Rechtschreibfehler machen und die Textarbeit beherrschen, dazu gehören:
    Inhaltsangabe erstellen,
    Textanalyse schreiben,
    Texte interpretieren können.

4.

Im vierten Schritt besprecht ihr, wie deine Tochter oder dein Sohn selber die Lücken schließen kann und ob sie oder er das alleine schaffen will.

Kauft passende Bücher, Lernsoftware * und kümmert euch um Nachhilfe, die wirklich etwas bringt.

Tipp: Bei Erste Nachhilfe.de findest du bestimmt den passenden Nachhilfelehrer für dein Kind. *

5.

Bitte versäumt nicht, einen wöchentlichen Zeit- und Lernplan zu erstellen.

Je nach Alter deines Kindes solltest du es bei der Erstellung des Lernplanes unterstützen.

  • Haltet in den kommenden Wochen fest, welche neuen Themen dazugekommen sind und gelernt werden müssen.
  • Notiert die Termine für die Klassenarbeiten und halte selber die Themen nach.
  • Sprecht mit dem Nachhilfelehrer regelmäßig ab, was nachbereitet und noch weiter vertieft werden muss.

 

Warum du bei der Handy Nutzung deines Kindes ein Wörtchen mitreden solltest

Die Handy Nutzung bei Kindern hat in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Nach einer neuesten Studie haben 97 Prozent aller Kinder und Jugendlichen ein Handy und nutzen es täglich. Das Smartphone gehört mit Sicherheit zur liebsten Freizeitbeschäftigung, nicht nur bei jungen Menschen.

Bereits Erstklässler haben ein Handy dabei, „für alle Fälle“, wie die Eltern betonen. Sie scheinen sich sicherer zu fühlen, wenn sie ihr Kind immer und überall erreichen können.

Wie wir Erwachsene, nutzen auch Schüler ihr Handy kaum noch zum Telefonieren. Instagram, Snapchat, Facebook, Tik Tok und etliche andere Apps werden heruntergeladen und speichern sensible und teilweise sehr intime Informationen

wie Fotos, Audios, Sprachnotizen, Videos, Lieder, Spiele, jede Menge Handynummern von Eltern, Freunden, Bekannten und Verwandten, gesendete und empfangene Nachrichten und SMS mit häufig stark emotionalem Inhalt.

Handy Nutzung reglementieren

Fast jedes Kind hat heute über sein Smartphone nahezu unbeschränkten Zugriff aufs Internet mit all seinen zum Teil fragwürdigen und durchaus auch gefährlichen Inhalten. Denn WLAN findet sich beinahe flächendeckend und mobiles Internet ist gang und gäbe.

Mit anderen Worten: Ein Smartphone ist ein Heiligtum, mit allen Informationen, die momentan eine wichtige Rolle im Leben des Jugendlichen spielen.

Wenn du deinem Kind zum ersten Mal ein Handy schenkst, tust du das vielleicht in der Hoffnung, ihm damit eine Freude zu machen und den Austausch mit den anderen Kindern und mit dir selber zu ermöglichen. Ihr möchtet Fotos teilen, wissen, wo der andere ist und was er macht.

Heutzutage ist ein Kind, das kein Handy hat oder nutzt, vom Kontakt mit seinen Mitschülern und Freunden so gut wie abgeschnitten. Andere Kommunikationswege nutzen sie nicht mehr.

Sobald dein Kind im Besitz eines Handys ist und, oft unbewusst, erkannt hat, welche Macht es dadurch hat, ist es fast unmöglich, es jemals wieder aus diesem Kreislauf des ständig online seins herauszuholen.

Und genau deswegen sollten wir Erwachsene früh anfangen, unsere Kinder bei der Nutzung des  Handys zu begleiten.

Uns würde ja auch nicht einfallen, unserem Kind ein Fahrrad hinzustellen, ohne ihm den Umgang damit zu erklären, ausreichend Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um es zu schützen und etliche Jahre lang mit dem Kind mitzufahren, ehe wir ihm zutrauen, den Straßenverkehr alleine zu bewältigen.

Meiner Meinung nach sollten wir das im Umgang mit dem Handy ebenso halten.

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Mit diesen Tipps unterstützt du dein Kind bei der Handy Nutzung

 

  • Je jünger dein Kind ist, umso wichtiger ist es, die Informationen, die es auf dem Handy hat, zu kontrollieren. Schau regelmäßig in Chats, in die Gallerie und auf den You-Tube-Verlauf.
    Keine Angst, du verletzt vielleicht die Privatsphäre deines Kindes. Doch nur wenn du weißt, was los ist, kannst du deinem Schatz helfen, falls du fragwürdige Informationen findest.
  • Traue dich, die Zeit am Handy zu reglementieren. Niemand muss ständig online sein und je früher dein Kind das begreift, desto besser. Einem Jugendlichen, der nie gewohnt war, das Handy auszuschalten, wirst du die Gründe dafür kaum noch begreiflich machen können. Deswegen: Beginne zeitig damit.
    Ach ja, vergiss nicht, mit gutem Beispiel voran zu gehen 😉
  • Schau nicht weg, wenn dein Kind plötzlich etwas dagegen hat, dass du sein Handy checkst. Es ist heutzutage so leicht, alle möglichen Fotos oder Videos zu verschicken, weil jeder die Handynummer von jedem gespeichert hat. So landen schnell gewalttätige oder sexuelle Bilder oder Videos auf dem Handy deines Kindes. Willst du das?
    Wir sollten niemals die Augen vor den Gefahren der sozialen Netzwerke – zu denen Handys zweifelsohne gehören – verschließen.
  • Erstelle eventuell auch eine Art „Vertragliche Vereinbarung für die Handy Nutzung“. Du wirst, je nach Alter deines Kindes, auf mehr oder weniger großen Widerstand stoßen. Aber bitte gib Verantwortung um des lieben Frieden Willens nicht ab!
    Regle beispielsweise die Dauer, die Anzahl der Apps, die Sanktionen bei Verstößen, die Höhe der Kosten, die du übernimmst. Nimm dir auch das Recht heraus, ab und an einen Blick auf die gespeicherten Inhalte werfen zu dürfen.

Wohin nach der Grundschule? Wie du entscheidest, welche Schule zu deinem Kind am besten passt

Nach der Grundschule bzw. der Primarstufe stellt sich für Eltern die herausfordernde Frage: Wohin nach der Grundschule? Welche weiterführende Schule ist für unser Kind die richtige?

Viele Eltern wünschen sich für ihr Kind den Besuch des Gymnasiums, weil sie sich davon die besten Voraussetzungen für ihren Sohn oder ihre Tochter erhoffen.

Dabei vergessen sie, dass nicht jedes Kind für das Gymnasium geeignet ist, einfach deswegen, weil es Fähigkeiten hat, die auf einem anderen Schultyp eher berücksichtigt werden können.

Nach der Grundschule

Wenn du wirklich das Beste für deinen Schatz möchtest, dann wähle nicht die schwierigste Schulart, mit der er möglicherweise jetzt noch überfordert ist.

Wähle die Schulart, die zu deinem Kind passt.

Denn es ist ja so, dass die meisten Kinder schon eine bestimmte Schulform „schaffen“ können, aber der Preis wäre sehr hoch:

zu wenig Freizeit, zu viel Stress und Prüfungsangst, zu geringes Selbstwertgefühl.

Es gibt viele Wege zum Abitur, falls das dein Wunsch für dein Kind sein sollte.

Sowohl über die Haupt- wie auch über die Realschule ist es möglich, sein Abitur zu machen. Schließe deswegen diese Schulformen nicht aus, wenn sie aktuell besser zu deinem Kind passen.

Buchtipp: Welche Schule für mein Kind? *

Damit du eine Entscheidung über die passende Schulform treffen kannst, gebe ich dir im folgenden Tipps und Empfehlungen zu Hauptschule, Realschule und Gymnasium.

Wohin nach der Grundschule? Mit diesen Tipps zur richtigen Entscheidung

 

A) Die Hauptschule
Welche Kinder sind für die Hauptschule geeignet?

Kinder die:

  • gerne handwerken
  • mit Mühe und viel Unterstützung die Lernziele der Grundschule erreichen konnten
  • zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit einen kleinen überschaubaren Raum benötigen
  • viel Zeit brauchen, um sich in neuen Lernsituationen zurechtzufinden
  • viele Beispiele und Erklärungen brauchen, um Sachverhalte zu verstehen

Um es in Noten auszudrücken: Kinder mit der Note 4 und schlechter, erhalten meistens als Empfehlung von ihren Lehrern in der Grundschule den Besuch der Hauptschule.

Was kann mein Kind mit dem Hauptschulabschluss erreichen?

Ziel der Hauptschule ist es, die Schüler für die Arbeit in Handwerk, Industrie und einfachen Dienstleistungen vorzubereiten.

Deswegen ist der Unterricht stark praxisorientiert.

Die Hauptfächer sind Deutsch, Mathematik, Englisch. Auf das Fach Arbeitslehre wird ein besonderes Augenmerk gerichtet.

Darüber hinaus wird den Schülern mit verschiedenen Maßnahmen bei der Berufwahl geholfen.

Mehrere Betriebspraktika zum Beispiel geben deinem Schatz die Möglichkeit, Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. So kann er oder sie die Vorlieben und Begabungen herausfinden.

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Der Hauptschulabschluss wird in der Regel nach dem neunten oder zehnten Schuljahr erreicht.

Bei entsprechenden Noten ist auch ein Realschulabschluss (Fachoberschulreife = FOR) möglich.

B) Die Realschule

Welche Kinder sind für die Realschule geeignet?

Kinder, die:

  • Aufgaben im Bereich der Grundrechenarten in einer vorgegeben Zeit lösen können
  • in einer vorgegebenen Zeit von der Tafel abschreiben können
  • sicher in der Anwendung der Rechtschreibregeln sind
  • sich über einen altergemäßen Zeitraum konzentrieren können
  • über ein angemessenes Ausdrucksvermögen verfügen
  • sich in vollständigen Sätzen mündlich und schriftlich ausdrücken können
  • Grundkenntnisse im Umgang mit Nachschlagewerken haben
  • die Bereitschaft haben, Gehörtes kritisch zu überprüfen und mitzudenken, Fragen zu stellen und Antworten zu finden
  • selbstständig arbeiten können und ihre Arbeiten zu Ende führen
  • das Erarbeitete überprüfen und dem Kenntnisstand entsprechend korrigieren können

Um es in Noten auszudrücken: Kinder mit der Note 3 in den Fächern Deutsch und Mathematik erhalten meistens als Empfehlung den Besuch der Realschule.

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Was kann mein Kind mit dem Realschulabschluss erreichen?

Das Ziel der Realschule ist es, die Schüler darauf vorzubereiten, eine Berufsausbildung zu beginnen oder eine weiterführende Schule zu besuchen.

Neben den üblichen Fächern wie Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie, Geschichte  können sich Realschüler ab der siebten Klasse in verschiedenen Fächerausrichtungen spezialisieren.

In der Regel stehen die Fächer Chemie, Informatik, Technik, Kunst, Sozialwissenschaften und Französisch zur Auswahl, die dann zum 4. Hauptfach werden.

Ziel der Ausbildung ist nach zehn Schuljahren der Realschulabschluss, der auch „Mittlere Reife“ oder Fachoberschulreife (FOR) genannt wird.

Bei entsprechenden Noten in den Hauptfächern ist auch ein Abschluss mit Qualifikation möglich, was den Besuch der gymnasialen Oberstufe erlaubt.

C) Das Gymnasium

Welche Kinder sind für das Gymnasium geeignet?

Kinder die:

  • eine schnelle Auffassungsgabe haben
  • Hintergründe erfassen und logische Zusammenhänge erkennen
  • selbstständig und kritisch denken können
  • ein Verständnis für Zusammenhänge haben, die ihre Gedanken ordnen, gliedern und in Beziehung zueinander setzen können
  • ein abstraktes Denkvermögen haben
  • einen hohen Lern- und Leistungswillen zeigen und bereit sind, sich anzustrengen
  • eine hohe Konzentrationsfähigkeit haben und sich Gelerntes gut merken können
  • eine gute Ausdrucksfähigkeit haben
  • einen guten Wortschatz besitzen
  • eine Aufgabe in einer vorgegebenen Zeit lösen können
  • nicht aufgeben, wenn Schwierigkeiten auftreten
  • stabil genug sind, sich in einer dauerhaften Konkurrenz behaupten zu können
  • gleichbleibend gute Leistungen während der Grundschulzeit gezeigt haben

Um es in Noten auszudrücken: Kinder, mit der Note 2 und besser in den Fächern Deutsch und Mathematik und meistens auch in den Nebenfächern erhalten als Empfehlung den Besuch des Gymnasium.

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Was kann mein Kind mit dem Abitur erreichen?

Das Gymnasium soll die Schüler in erster Linie auf ein Studium vorbereiten.

Wer das Gymnasium erfolgreich absolviert, erhält mit dem Abitur die „allgemeine Hochschulreife“ und kann damit an Universitäten oder Fachhochschulen studieren.

Das Abitur ist aber auch bei der Wahl einer beruflichen Ausbildung oft Voraussetzung für den Ausbildungsberuf.

Neben den üblichen Haupt- und Nebenfächern entscheiden sich die Schüler ab der 6. Klasse für eine zweite Fremdsprache, meistens wird die Wahl zwischen Latein und Französisch angeboten.

Dieses Fach wird dann ebenfalls zum Hauptfach mit entsprechenden Klassenarbeiten.

In der 8. Klasse findet eine weitere Differenzierung statt, die Schüler können ein zusätzliches Sprachenfach, ein naturwissenschaftliches oder sozialwissenschaftliches Fach wählen.

Die Gymnasialzeit teilt sich auf in die Sekundarstufe I von der fünften bzw. siebten bis zur zehnten Klasse und die Sekundarstufe II (Oberstufe) von der elften Klasse bis zum Abschluss.

Je nach Schule und Bundesland kann entweder nach der 12. („G8“) oder der 13. Klasse das Abitur gemacht werden.

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In der Oberstufe wählen die Schüler ihre Leistungs- und Grundkurse. Am Ende werden in den gewählten Fächern zentrale Abiturprüfungen geschrieben.

Zusammenfassung: Wohin nach der Grundschule?

Alle Eltern möchten das Beste für ihr Kind, keine Frage. Gerade die Frage nach der passenden Schulform nach der Grundschule ist eine wichtige Entscheidung.

Schließt in eure Überlegungen alle Möglichkeiten ein und berücksichtigt vor allem die Kenntnisse und Fähigkeiten, die sich bereits jetzt gezeigt haben.

Sprich mit deinem Kind, frag es auch nach seiner Meinung, schaut euch gemeinsam verschiedene Schulen an und entscheidet nach eurem Gefühl. Denn manchmal ist das der bessere Ratgeber.

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Hilfe, ein blauer Brief! Was du jetzt für dein Kind tun kannst

Ein „blauer Brief“ erreicht manche Eltern ziemlich überraschend und kann dazu führen, dass der Haussegen schief hängt.

Aber warum spricht man eigentlich von „blauem Brief“? Schauen wir uns an, was in Wikipedia dazu steht:

„Blauer Brief ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Benachrichtigung, mit der die Schule den Eltern eines Schülers (oder dem Schüler selbst, wenn dieser volljährig ist) mitteilt, dass die Versetzung gefährdet ist. (…)

Die Bezeichnung stammt aus dem 18. Jahrhundert, als königliche Anordnungen häufig blickdicht verpackt und gesiegelt werden mussten.

 

Dafür eignete sich Papier, das aus Lumpen hergestellt wurde, oft von Uniformen, die in dieser Zeit preußisch Blau waren, besonders gut.“ (Quelle)

Ein blauer Brief flattert ins Haus

 

Im Schulgesetz NRW finden wir zusätzlich folgende Information:

„Unterbleibt die Benachrichtigung, obwohl ein Fach oder mehrere Fächer hätten abgemahnt werden müssen, werden Minderleistungen in einem Fach bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt.

Die Benachrichtigung entfällt bei volljährigen Schülerinnen und Schülern.“

Wann verschicken Lehrer blaue Briefe überhaupt?

Lehrer entscheiden sich immer dann, einen blauen Brief zu verschicken, wenn ein Schüler zum Zeitpunkt des Verschickens bereits „mangelhaft“, also „5“,  steht.

 

Auch wenn ein Schüler in Gefahr ist, im Laufe des restlichen Schuljahres auf eine „5“ abzusacken, verschicken Lehrer einen blauen Brief.

Es ist also oft eine Warnung an den Schüler und dessen Eltern, sich die letzten Monate verstärkt anzustrengen, um die Versetzung doch noch zu schaffen.

Ein blauer Brief zeigt nicht, dass eine „5“ auf dem nächsten Zeugnis unausweichlich ist.

Was könnt ihr gemeinsam tun, wenn ein blauer Brief ins Haus flattert?

  • Wenn du über eine mangelhafte Leistung deines Kindes informiert bist, nutze auf jeden Fall den nächsten Elternsprechtag, um persönlich mit dem Fachlehrer zu sprechen.
    Bei ihm erhältst du wertvolle Informationen darüber, was dein Sohn oder deine Tochter ganz konkret tun kann, um eine Fünf auf dem Zeugnis zu vermeiden.
    Fast immer bekommst du den Tipp, dass dein Kind die nächsten Klassenarbeiten oder Tests mit mindestens einer „4“ bestehen muss.
    Zusätzlich sollte es sich mehr als sonst mündlich am Unterricht beteiligen und auch mal ein Referat halten.
  • Wenn dein Kind bereits jetzt in einem Fach „5“ steht, hat es entweder nicht richtig gelernt oder den Stoff nicht verstanden. Auch jetzt ist es sinnvoll, dass ihr euch fachliche Hilfe holt und dein Kind zum Nachhilfeunterricht anmeldest *.
  • Spare nicht am falschen Ende und überlasse dein Kind nicht einem unerfahrenen Nachhilfelehrer. Schließlich geht es oft um den Verbleib auf der Schule.
  • Unterstütze und ermutige dein Kind weiterhin regelmäßig, sich auf keinen Fall hängenzulassen oder aufzugeben.
    Auch in den letzten Schulwochen hat es die Chance aufzuholen und in den nächsten Arbeiten besser abzuschneiden als davor.

 

Elternsprechtage: So geht ihr gut vorbereitet in die Gespräche mit den Lehrern eures Kindes

Elternsprechtage sind oft die einzige Möglichkeit, die Lehrer seiner Kinder persönlich kennenzulernen.

Trotzdem höre ich immer wieder einen gewissen Frust in den Worten der Eltern.

Sie fühlen sich zwar verpflichtet, das eine oder andere Gespräch zu suchen, sind aber im Grunde der Meinung, dass es nicht viel bringen würde.

Woran kann das liegen?

Eltern fühlen sich und ihr Kind missverstanden, ungerecht behandelt oder unterbewertet.

Elternsprechtage

 

Typische Elternsätze sind:

  • „Der Lehrer kann mein Kind sowieso nicht leiden.“
  • „Der Lehrer nimmt immer andere dran.“
  • „Der/ Die kann gar nicht erklären.“
  • „Zu Hause kann sich mein Kind gut konzentrieren und konnte die Themen auch. Ich verstehe nicht, wieso die Arbeit so schlecht ausgefallen ist.“
  • „Mein Kind wird ständig ermahnt, obwohl andere viel mehr quatschen.“

Lehrer wiederum kritisieren, dass Eltern wenig unparteiisch seien und die Meinung des eigenen Kindes als Maßstab nehmen.

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Typische Lehrersätze sind:

  • „Ihr Kind macht seine Hausaufgaben nicht regelmäßig.“
  • „Es stört ständig und ist viel zu laut und unruhig.“
  • „Ihr Kind hat nie gesagt, dass es das Thema nicht verstanden hat.“
  • „Die Klasse ist insgesamt viel zu laut.“
  • „Ihr Kind benimmt sich respektlos.“

Mit solchen und ähnlichen Gedanken im Kopf lässt sich ein Eltern-Lehrer-Gespräch selten neutral und im Sinne des Kindes führen.

 

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Elternsprechtage bieten euch als Eltern und auch den Fachlehrern die Möglichkeit, gezielt und konstruktiv 

  • die schulischen Leistungen zu beurteilen
  • das Verhalten des Kindes im Unterricht und gegenüber anderen einzuschätzen
  • zur Problemlösung anzuleiten

So bereitet ihr euch optimal auf Elternsprechtage vor

  • Sowohl die Lehrer wie ihr als Eltern haben Informationen über ein Kind, die sie loswerden möchten und die dazu verhelfen, das Verhalten des Kindes besser einzuordnen und zu verstehen.
    Deswegen sollten in einem Gespräch beide Seiten zu Wort kommen. Niemand sollte dazu gedrängt werden, sich nur gegen Vorwürfe zu wehren, ohne wirklich Neues beizutragen.Elterntipp: Notiert euch schon vor dem Termin, worüber ihr unbedingt sprechen möchtet.
  • An Elternsprechtagen führen sowohl Eltern als auch Lehrer mehrere Gespräche. Vor allem der Lehrer sieht sich einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Informationen zu ganz unterschiedlichen Kindern gegenüber.

    Beide Parteien bringen also häufig in das aktuelle Gespräch die Emotionen oder Informationen des zuvor gewesenen Gesprächs mit ein. Neutralität zum neuen Gespräch bleibt da manchmal auf der Strecke.

    Elterntipp: Lasst euch Zeit zwischen den einzelnen Lehrergesprächen, um die gerade erhaltenen Informationen in Ruhe zu besprechen und wieder in die Neutralität zu gelangen.

  • Wichtig ist auch, dass sich Eltern und Lehrer nicht als „Feinde“ begegnen sondern auf Augenhöhe.
    Es geht also darum, dem einzelnen Kind so weit wie möglich eine individuelle Förderung zukommen zu lassen. Auch wenn das im Schulalltag oft untergeht, ist jedes Kind viel zu komplex, um sich auf Noten und Mitarbeit reduzieren zu lassen.

    Wie anstrengende Kinder zu großartigen Erwachsenen werden: Der Erziehungsratgeber für besonders geforderte Eltern *

    Elterntipp: Plaudert doch mal aus dem Nähkästchen, aber lasst euch auch Tipps vom Lehrer geben, wie genau eine Verbesserung der Noten oder des Verhaltens gelingen kann.

 

Was dein Kind braucht, um optimal aufs Gymnasium vorbereitet zu sein

Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium bereitet dir Kopfschmerzen? Du fragst dich, ob ihr die richtige Wahl getroffen habt und ob euer Kind es schaffen wird?

Viele Eltern können es nicht einschätzen, ob das Gymnasium die richtige Schulwahl für ihr Kind ist und fragen mich um Rat, was ihr Kind eigentlich braucht, um fit fürs Gymnasium zu sein.

In den vielen Jahren, die ich Schüler durch die Schule „lotse“, habe ich festgestellt, dass es einige Eigenschaften und Interessen gibt, die es den Kindern erleichtern, den Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium zu meistern.

Übergang Grundschule Gymnasium

Hier sind meine Tipps, woran du erkennst, ob der Übergang Grundschule Gymnasium gelingt

Schüler, die mit dem Stoff des Gymnasium gut mitkommen, zeigen schon sehr früh ein starkes Interesse an Zahlen, Buchstaben und Worten.

Sie lesen früh selbst und eigenständig, verstehen das Gelesene und können es in eigenen Worten zusammenfassen.

Gymnasiasten arbeiten selbständig, schnell und konzentriert.

Sie können sich länger auf eine Sache konzentrieren und das Gelernte in eigenen Worten wiedergeben.

Sie versuchen, alleine eine Lösung zu finden, bevor sie die Eltern oder die Lehrerin fragen.

Ihr starkes Interesse an allen Themen der Grundschule schlägt sich in guten bis sehr guten Noten nieder.

Kinder, die für das Gymnasium geeignet sind, sind stolz auf ihre Leistungen und ruhen sich nicht aus. Sie halten ihre guten Noten  bis zum Ende der 4. Klasse.

 

Fit fürs Gymnasium bedeutet, dass dein Sohn oder deine Tochter sicher in der deutschen Sprache ist, die Rechtschreibregeln gut beherrscht, einen guten Wortschatz hat.

Er oder sie kann eigene kleine Texte klar und mit wenigen Fehlern schreiben.

Die vier Grundrechenarten, das Kopfrechnen, das Lösen von Textaufgaben müssen „sitzen“.

Auch Aufgabenstellungen und Arbeitsaufträge sollte dein Schatz leicht verstehen und alleine umsetzen können.

Neben fachlichen Qualifaktionen ist die soziale Kompetenz deines Kindes ebenfalls wichtig, um erfolgreich durch das Gymnasium zu kommen.

Hierzu gehört die Fähigkeit zur Selbständigkeit, Strukturiertheit und Ordnung.

Auch ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und „Biss“ qualifizieren dein Kind für das Gymnasium.

Wenn dein Kind über eine hohe Selbstmotivation verfügt, Ausdauer hat, viel liest und gerne Neues lernt, ist es auf dem Gymnasium gut aufgehoben.

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Sachaufgaben lösen: Schritt für Schritt zur richtigen Lösung

Sachaufgaben lösen stellt viele Kinder vor eine echte Herausforderung.

Kennst du das vielleicht? Dein Kind sitzt vor einer Textaufgabe und hat keine Ahnung, wie es vorgehen soll.

Fast jedes Grundschulkind hat irgendwann einmal Schwierigkeiten damit, eine Sachaufgabe zu lösen.

Textaufgaben zeigen, wie gut dein Sohn oder deine Tochter grundsätzlich Texte lesen und verstehen kann. Das allgemeine Leseverständnis spielt also eine große Rolle.

Sachaufgaben lösen

 

Anhand des Lösungsweges deines Kindes kannst du selber nachvollziehen, ob es eine Rechenoperation, die hier zwischen den Zeilen verborgen ist, erkennen und richtig anwenden kann.

Wenn ich mit einem Schüler oder einer Schülerin Textaufgaben bespreche, führe ich sie anhand folgender Schritte an die Lösung heran.

Sachaufgaben lösen mit den richtigen Fragen

1.

„Schreibe die Zahlen heraus, die im Text vorkommen.“

Diese Zahlen sind entweder als Wort oder als mathematische Größe angegeben, zum Beispiel „acht Blätter“ oder „23 Tage“.

2.

„Überlege, welche Rechnung sinnvoll ist.“

Wie lassen sich die gegebenen Zahlen so miteinander verbinden, dass das Ausrechnen einen Sinn ergibt?
Grundsätzlich lassen sich die Zahlen mit einem Plus, Minus, Mal oder Geteilt – Zeichen verbinden.
Die Schüler sollen deswegen im Text nach Begriffen suchen, die auf ein bestimmtes Rechenzeichen hinweisen, zum Beispiel:

– „Kommen hinzu“, „bekommt dazu“, „mehr“ erfordern eine Plus-Aufgabe;
– „steigen aus“, „werden leichter“, „kosten weniger“ erfordern eine Minus-Aufgabe;
– „in der Woche/ im Monat“ erfordern eine Mal-Aufgabe oder eine Durch-Aufgabe;
– „pro Stunde“, „pro Person“ erfordern eine Durch-Aufgabe;Oft hilft es den Kindern, wenn sie solche Schlüsselbegriffe unterstreichen.

Wenn ein Schüler ein Rechenzeichen wählt, das keinen Sinn ergibt, frage ich es nach seinem Grund. So kann ich die Gedankengänge nachvollziehen und korrigieren.

Sprich also mit deinem Schatz, wenn ihr zusammen die Sachaufgaben bearbeitet.

3.

„Schreibe jetzt die Rechnung auf, indem du die Zahlen mit dem Rechenzeichen verbindest. Rechne die Aufgabe.“

Manchmal gibt es hier Stellungsfehler, beispielsweise steht die kleinere Zahl links vom Minuszeichen anstatt rechts davon.
Auch das sind Hinweise, dass ein Grundschüler das Rechensystem noch nicht ganz verstanden hat.

4.

„Schaue mal auf die Frage der Textaufgabe und vergleiche sie mit deinem Ergebnis. Ergibt dein Ergebnis einen Sinn?“

Ich lasse mir jetzt in Worten erklären, was der Schüler ausgerechnet hat.
Wenn ich bei Punkt 3 nicht helfend eingesprungen bin, obwohl der Schüler falsch gerechnet hat, muss er spätestens hier merken, ob er einen Stellungsfehler gemacht hat.
Ziel der Fragen ist die Selbstkontrolle. Das bedeutet, jeder Schüler sollte das Ergebnis immer auch noch einmal überprüfen, bevor er den Antwortsatz schreibt.

5.

„Schreibe den Antwortsatz auf.“
Ich lasse die Schülerin gerne mit dem Ergebnis anfangen, zum Beispiel „27 Kinder sitzen in dem Bus.“

Probiert doch gerne mal beim nächsten gemeinsamen üben diese Vorgehensweise aus. Bestimmt gelingt das sachaufgaben lösen jetzt schon viel besser.

Fahrplan zur Bestnote (1): Mit dem Lernen anfangen

Aus Gesprächen mit vielen Schülern weiß ich, dass fast jeder von euch unsicher ist, wie er beim Lernen vorgehen sollte.
Damit du einen besseren Durchblick hast, gebe ich dir in diesem und den folgenden Artikeln einen

„Fahrplan zur Bestnote“ 

 1. Beginne rechtzeitig mit dem Lernen

Damit du nicht unnötig in Stress kommst, nimm dir genug Zeit, um as notwendige Material zu sichten und zu sortieren.

Wenn du weißt, wie viel Stoff du lernen musst, kannst du besser einschätzen, wie viel Zeit du brauchen wirst.
Wenn du den Stoff eines gesamten Jahrgangs im Kopf haben musst, fängst du natürlich früher mit dem Lernen an, als wenn du nur den Stoff der letzten 6 Wochen lernen musst.
Du weißt am besten, ob du ein langsamer oder ein schneller Lerner bist; also kannst du am besten beurteilen, wieviel Zeit du benötigst, um den Inhalt zu rekapitulieren.
  • Wenn du den Stoff als schwierig einstufst, beginne auf jeden Fall noch früher mit dem Lernen. Nimm dir ausreichend Zeit, damit du durch den Stoff kommst, ihn lernen und wiedergeben kannst.
  • Schlafe vor der Prüfung ausreichend.
    Ich weiß, dass du vor lauter Aufregung vielleicht gar nicht einschlafen kannst, aber gönne dir die Ruhe. Dein Kopf braucht diese Zeit, um das Gelernte abzuspeichern. Damit du gut und ausreichend schlafen kannst, musst du rechtzeitig mit dem Lernen anfangen, weil du dann ein gutes Gefühl hast und dir erlaubst, dich zu entspannen.

2. Wenn du das zu lernende Material sortiert hast, lies dir zunächst alles durch, um dich wieder zu erinnern.

Ein Zusatzeffekt ist, dass du dir merkst, wo welche Informationen stehen und welche dir noch fehlen. So kannst du fehlendes Material von deinen Schulkameraden oder aus Büchern und dem Internet besorgen.

3. Mache dir wertvolle Notizen!

Du weißt selber, ob du dir gut oder weniger gut Notizen machen kannst. Wenn deine Notizen gut sind, kann das über dein Lernpensum entscheiden und über deine gesamte Note.

Gute Notizen erklären Sachverhalte, die weit über das hinausgehen, was in deinen Büchern steht. Sie geben dir wertvolle Zusatzinformationen und erleichtern dir das Verständnis der Zusammenhänge.

  • Wenn du fünf Seiten mit Mitschriften hast, dein Freund oder deine Freundin jedoch zwanzig, hast du vermutlich das eine oder andere nicht notiert. Vergleicht am besten eure Notizen und ergänze das, was dir fehlt.

4. Frage deinen Lehrer nach dem Stoff, den du lernen solltest.

Dein Lehrer weiß, was er in der Arbeit oder der Prüfung abfragen wird. Und auch wenn er oder sie dir natürlich keine direkten Hinweise geben wird, wirst du den einen oder anderen Tipp aus seiner Antwort herauslesen.
Wenn du ahnst, was in der Klausur drankommen wird, kannst du beim Lernen leichter und effektiver auf den notwendigen Stoff konzentrieren.
Und während des Lernens fühlst du dich sicher, weil du weißt, dass du das Richtige lernst.

 

Einfacher und schneller lernen mit effektiven Lerntipps

Du willst immer besser in der Schule werden?

Und du willst die besten Tipps haben, wie du das schaffst?

Dann lies dir die Tipps im folgenden Gastartikel von lerntippsammlung.de durch.

Du musst sie nur noch umsetzen!

Als Schüler ist es deine wichtigste Aufgabe, den Lernstoff möglichst effektiv zu lernen. Im folgenden Artikel erhältst du einige Lerntipps. Diese habe ich alle selbst an mir ausprobiert. Diese Aufstellung erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn dir diese Tipps noch nicht reichen, findest du viele weitere Lerntipps auf lerntippsammlung.de.

Gute Mitarbeit erspart dir viel Lernarbeit

Gehörst du auch zu den Schülern, die am liebsten in der Schule ihren Tagträumen nachhängen? Das solltest du dir am besten sofort abgewöhnen. Wenn du dich in der Schule am Unterricht beteiligst, dann zwingt dich das, den Lernstoff zu durchdenken. Du entwickelst eine Beziehung zu dem Stoff und das Lernen zu Hause ist kein Problem mehr. Je mehr du dich in der Schule engagierst, desto weniger Zeit musst du zu Hause mit dem Lernen verbringen. Überwinde dich also selbst und pass in der Schule auf!

Dem Stoff eine eigene Struktur geben

Lernen heißt, dass der abstrakte Stoff Teil deines Denkens wird. Das hat aber nur dann Erfolg, wenn du dem Stoff eine eigene Struktur gibst. Wenn du anhand der Aufzeichnungen in der Schule lernst oder dir den Stoff aus einem Buch erarbeitest, dann sind das zunächst einmal die Strukturen des Autors oder des Lehrers. Zu fast jedem Stoff hast du aber schon ein Vorwissen und das Eine oder das Andere ist dir aus einem ähnlichen Zusammenhang schon bekannt. Kein Lehrstoff steht völlig für sich alleine. Fast immer gibt es schon vorhandene Strukturen in deinem Kopf, an die du anknüpfen kannst. Je mehr du an schon bestehendem Vorwissen anknüpfen kannst, umso leichter fällt dir das Lernen.

Formuliere den Stoff mit eigenen Worten

Wenn du einfach nur den Stoff lernst, dann ist das erstens langweilig und zweitens nicht sehr effektiv. Versuche den Inhalt mit eigenen Worten zu beschreiben. Durch das Internet kannst du das sogar mit mehreren Schülern zusammen machen. Ohne viel Aufwand eröffnest du einen neuen Blog und teilst dein Wissen dem Internet mit. Wenn du das längere Zeit machst, hast du bald eine Reihe von Lesern, die deine Texte kommentieren und zu einer Diskussion anregen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass das für den Lernerfolg äußerst positiv ist. Vielleicht findest du ja einige Mitschüler, die Lust dazu haben, gemeinsam an einem solchen Projekt zu arbeiten?

Plane Pausen bewusst ein

Wenn du ein größeres Pensum (zum Beispiel vor einer Schulaufgabe oder Klausur) zu bewältigen hast, solltest du dir einen genauen Lernplan aufstellen. Wichtig ist es, dass du auch regelmäßig Pausen einplanst. Mache nicht den Fehler, dass du lustlos lernst und dann auf die Pause verzichtest, weil du glaubst, bislang ohnehin nicht viel gelernt zu haben. Ein solches unstrukturiertes Vorgehen hat den Nachteil, dass du die ganze Zeit im Stress bist, keine Pausen machst und weniger lernst. Wichtig ist für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit übrigens auch genügend Flüssigkeit. Besonders gut ist Mineralwasser ohne Kohlensäure.

Unterschiedliche Medien zum Lernen nutzen

Vielleicht hast du schon gehört, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Manche lernen am besten, wenn sie etwas sehen (visueller Lerntyp), den Stoff hören (auditiver Lerntyp), wenn sie handeln (motorischer Lerntyp) oder mit anderen Schülern, Eltern oder Lehrer über den Stoff reden (kommunikativer Lerntyp). Diese Einteilung ist ein wenig theoretisch, denn viele Menschen sind eine Mischung aus verschiedenen Lerntypen. Oft zeigt es sich, dass eine Kombination der unterschiedlichen Kanäle am meisten Erfolg bringt. Das Internet bietet genug Möglichkeiten, alle Sinne beim Lernen zu benutzen. Wenn du den Stoff noch einmal von einer anderen Lehrkraft hören willst, dann suche dir ein Video im Internet. Du kannst bewusst einen Sinn ausblenden und es zum Beispiel nur anhören (ohne Bild) oder es nur ansehen (ohne Ton). Wenn du gerne mit anderen über den Stoff redest, aber kein Freund griffbereit ist und deine Eltern nichts davon verstehen, suchst du dir einfach Freunde im Internet und beginnst einen Chat.
Nicht immer kannst du den Lernstoff handelnd erarbeiten, aber oft hilft es auch schon, einfach ein paar Stichpunkte zu Papier zu bringen.

Im Internet findest du bestimmt noch eine ganze Reihe von weiteren Lerntipps, mit denen du deine schulischen Leistungen schnell verbessern kannst.