12 deutsche Redewendungen, die du kennen solltest

Deutsche Redewendungen oder Redensarten sind vielen zwar bekannt.

Aber meistens weißt du gar nicht, was genau du darunter verstehen sollst – was dir die einzelne Redensart sagen soll.

Redewendungen haben den Zweck, dir einen Sachverhalt, der vielleicht kompliziert oder schwierig zu erklären ist, anschaulich und knapp zu beschreiben.

deutsche Redensarten verstehen

 

Deutsche Redewendungen „malen“ mit Worten und lassen ein Bild in deinem Kopf entstehen, das du dir gut merken kannst.

Was „siehst“ du bei dieser Redensart vor dir?

Die Katzen pfeifen es von den Dächern.

Lustig, oder?

Meistens verbergen sich hinter den feststehenden deutschen Redensarten ganz bestimmte Lebenserfahrungen.

Diese nennt man in der Fabel die Lehre bzw. die Moral (der Geschichte).

In der Tabelle gebe ich dir einen Überblick über 12 deutsche Redewendungen, die du kennen solltest und erkläre, was genau sie bedeuten.

12 deutsche Redewendungen und ihre Bedeutung:

 

Redewendung Bedeutung
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Je früher du dich um eine Sache bemühst, desto größer sind deine Chancen, dass du sie auch bekommst.
Jemand einen Bären aufbinden. Du erzählst (im Scherz) eine Lügengeschichte.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Manchmal ist es sinnvoller, wenn du schweigst und nichts sagst, als zu viel zu sagen.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Wenn du andere in Gefahr bringen oder bloßstellen willst, fällt das auf dich selber zurück und du bist am Ende der Verlierer.
Wer A sagt, muss auch B sagen. Wenn du etwas versprochen hast, musst du es auch halten.
Wer eine Sache angefangen hat, muss sie auch zu Ende bringen.
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Du bist nicht am Streit von anderen beteiligt, doch du hast den Vorteil aus deren Streit.
Etwas auf die lange Bank schieben. Du schiebst eine (unangenehme) Sache immer weiter auf und willst sie nicht erledigen.
Hochmut kommt vor dem Fall. Wenn du arrogant bist und meinst, alles besser zu können, wirst du wahrscheinlich scheitern.
Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Deine Freude ist dann am größten, wenn du über jemanden siegen kannst, der vorher meinte, das sei nicht möglich.
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Lieber dir etwas nehmen, was du sofort haben kannst, als darauf zu hoffen, dass du etwas Besseres bekommst und was dann vielleicht nicht eintritt.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Du brauchst Mut, um etwas Neues anzufangen. Du musst bereit sein, deinen Einsatz zu bringen, sonnst kannst du nicht gewinnen.
Geteilte Freude ist doppelte Freude. Wenn sich andere mit dir über etwas freuen können, ist es schöner, als wenn du dich alleine freust (und nichts abgibst).