Maßeinheiten umwandeln leicht gemacht

 

Maßeinheiten umwandeln leicht gemacht mit dem folgenden Arbeitsblatt, das ich für dich erstellt habe.

Manchmal brauchst du einfach eine schnelle Übersicht über die Maßeinheiten.

Das Umwandeln von dm in km zum Beispiel vergisst man, wenn man nicht täglich damit zu tun hat.

Wenn du wirklich besser in Mathe werden willst, solltest du dir das aber schon das eine oder andere Buch auf den Schreibtisch legen, zum Beispiel diese hier, die ich bei Amazon gefunden habe.

Dabei bin ich auch auf diese Wissenstassen gestoßen.

Für Mathematik gibt es diese hier.

Witzig, oder?

Mathematik Tasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf jeden Fall siehst du, dass du von vielen Seiten ganz viel Unterstützung bekommst, damit du in Mathe und in allen anderen Fächern besser wirst.

Jetzt hier das versprochene Arbeitsblatt, wie du Maßeinheiten umwandelst. Lade es dir am besten gleich herunter.

Maßeinheiten umwandeln

Wenn du ein Könner bist, wird dir dieser Artikel von mir zum Satz des Pythagoras helfen.

Wie dir Fußballspieler dabei helfen, besser in der Schule zu werden

 

Schiebst du dein Besser in der Schule werden auch immer auf die lange Bank?

Tröste dich, das sehe ich öfter.

Manche Schüler zum Beispiel üben zwar regelmäßig mit mir, machen ihre Hausaufgaben und lernen die Vokabeln. Aber irgendwie nur halbherzig.

Will heißen: Wenn sie dann in der nächsten Arbeit eine vier statt eine fünf schreiben, sind sie schon mega zufrieden.

Kennst du, nicht?

Dabei geht doch so viel mehr!

Stell dir vor, der weltberühmte Ronaldo hätte sich zu Anfang gesagt:

„Ich kicke jetzt hier ab und zu die Bälle und ansonsten bin ich doch eh lieber auf Instagram und Snapchat. Macht mal keinen Stress mit eurem, ich muss aber doch noch mal eben auf den Platz und was trainieren. Chillt mal euer Leben.“

Keiner würde ihn heute kennen und er hätte keine Millionen verdient und wäre Idol für viele Jungs. Und dann gäbe es heute keine Mädchen, die ihn ganz süß finden 🙂

Auch gut, denkst du? Er wollte aber mehr.

Besser werden in der Schule - Ronaldo

Was ich dir sagen will:

Du kannst das auch! Wenn du regelmäßig und mit der richtigen Einstellung an die Sache (=Schule) rangehst, einen Top-Trainer hast  – mich 😉 – und dranbleibst, kannst du gar keine Vieren mehr schreiben. Ausgeschlossen.

Ok. Verstanden? Gut.

Und wie kannst du sofort jetzt damit anfangen, in die 1. Liga aufzusteigen?

1.) Du kannst es ohne Trainer, also alleine probieren.

Hier sind meine drei besten Tipps zum Besser in der Schule werden:

  • Nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht.
    Ich weiß, willst du nicht hören. Ist aber so. Denk an die Spieler: Wenn ein Spiel vorbei ist, besprechen sie es ausführlich mit ihrem Trainer und werden von Reportern gelöchert, was toll und was schlecht gelaufen ist.Heißt für dich: Lies dir Notizen durch, schlag im Buch nach, frag Frau Google und Wikipedia. Heute hast du keine Ausrede mehr, wenn du etwas nicht weißt. Jede Info ist einen Klick entfernt. Also nimm die Finger vom Chat und informiere dich.
  • Mach selber dein Ding.
    Auch blöd, ich weiß. Aber du musst schon selber deine Hausaufgaben machen, die Vokabeln lernen und das Referat rechtzeitig anfangen. Hör auf, auf die fleißige Julia oder Annika zu hoffen, die dich bisher immer abschreiben ließen. MACH ES SELBST. Punkt. Du weißt warum, also schenke ich mir den Rest.
  • Lass dich nicht austricksen.
    Und schon gar nicht von diesem kleinen, fiesen Männchen, das dir ständig neue Ideen gibt, weswegen du heute nichts machen musst, warum der Lehrer mal wieder doof ist und überhaupt.
    Schluss mit den Ausreden. Ich meine es ernst.Und auch wenn du ein Mädchen bist und Fußball schrecklich findest, kannst du dir doch vorstellen, dass kein Fußballer es in die 1. Liga schafft, wenn er dauernd freiwillig auf der Bank sitzt. Kannst du, oder? Auf der Bank zu sitzen ist für jeden Fußballspieler eine Schande! Also steh auf, hol die Bücher raus und fang an. Jetzt sofort! Oder jedenfalls, nachdem du das letzte Wort hier gelesen hast.

    2.) Du machst es wie die Top-Spieler und suchst dir einen Trainer, der dir ganz genau zeigt, was du schon alles gut machst, wo deine Stärken liegen und wo du noch eine Schippe drauflegen kannst.

    Ich kenne da einen ziemlich guten 😉 Klick mal hier.

    Und wenn du die nächste Arbeit richtig gut geschrieben hast – und ich meine GUT, also mindestens eine Zwei, dann springt vielleicht auch von Mama und Papa etwas für dich raus.

    Ich könnte dir als Belohnung diesen Rucksack von Nike empfehlen, den ich ganz schön finde.

    Und wenn du ein Junge bist und gerne Fußball spielst, sind diese Adidas-Schuhe natürlich der Klassiker. Da musst du ja den Siegtreffer machen!

    Ich wünsch dir was! Bis demnächst wieder hier.

 

Dein Arbeitsblatt: Wie du eine gute Inhaltsangabe schreibst

In diesem Artikel hast du schon viele Tipps und Hinweise bekommen, damit dir deine Inhaltsangabe richtig gut gelingt.

Heute habe ich dir ein übersichtliches Arbeitsblatt mit den wichtigsten Regeln zusammengestellt.

Damit fällt es dir noch leichter, die nächste Arbeit gut abzuliefern.

Rechtsklick auf das Bild, abspeichern, ausdrucken und immer dabei haben!

Inhaltsangabe schreiben Arbeitsblatt

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Einfacher und schneller lernen mit effektiven Lerntipps

Du willst immer besser in der Schule werden?

Und du willst die besten Tipps haben, wie du das schaffst?

Dann lies dir die Tipps im folgenden Gastartikel von lerntippsammlung.de durch.

Du musst sie nur noch umsetzen!

Als Schüler ist es deine wichtigste Aufgabe, den Lernstoff möglichst effektiv zu lernen. Im folgenden Artikel erhältst du einige Lerntipps. Diese habe ich alle selbst an mir ausprobiert. Diese Aufstellung erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn dir diese Tipps noch nicht reichen, findest du viele weitere Lerntipps auf lerntippsammlung.de.

Gute Mitarbeit erspart dir viel Lernarbeit

Gehörst du auch zu den Schülern, die am liebsten in der Schule ihren Tagträumen nachhängen? Das solltest du dir am besten sofort abgewöhnen. Wenn du dich in der Schule am Unterricht beteiligst, dann zwingt dich das, den Lernstoff zu durchdenken. Du entwickelst eine Beziehung zu dem Stoff und das Lernen zu Hause ist kein Problem mehr. Je mehr du dich in der Schule engagierst, desto weniger Zeit musst du zu Hause mit dem Lernen verbringen. Überwinde dich also selbst und pass in der Schule auf!

Dem Stoff eine eigene Struktur geben

Lernen heißt, dass der abstrakte Stoff Teil deines Denkens wird. Das hat aber nur dann Erfolg, wenn du dem Stoff eine eigene Struktur gibst. Wenn du anhand der Aufzeichnungen in der Schule lernst oder dir den Stoff aus einem Buch erarbeitest, dann sind das zunächst einmal die Strukturen des Autors oder des Lehrers. Zu fast jedem Stoff hast du aber schon ein Vorwissen und das Eine oder das Andere ist dir aus einem ähnlichen Zusammenhang schon bekannt. Kein Lehrstoff steht völlig für sich alleine. Fast immer gibt es schon vorhandene Strukturen in deinem Kopf, an die du anknüpfen kannst. Je mehr du an schon bestehendem Vorwissen anknüpfen kannst, umso leichter fällt dir das Lernen.

Formuliere den Stoff mit eigenen Worten

Wenn du einfach nur den Stoff lernst, dann ist das erstens langweilig und zweitens nicht sehr effektiv. Versuche den Inhalt mit eigenen Worten zu beschreiben. Durch das Internet kannst du das sogar mit mehreren Schülern zusammen machen. Ohne viel Aufwand eröffnest du einen neuen Blog und teilst dein Wissen dem Internet mit. Wenn du das längere Zeit machst, hast du bald eine Reihe von Lesern, die deine Texte kommentieren und zu einer Diskussion anregen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass das für den Lernerfolg äußerst positiv ist. Vielleicht findest du ja einige Mitschüler, die Lust dazu haben, gemeinsam an einem solchen Projekt zu arbeiten?

Plane Pausen bewusst ein

Wenn du ein größeres Pensum (zum Beispiel vor einer Schulaufgabe oder Klausur) zu bewältigen hast, solltest du dir einen genauen Lernplan aufstellen. Wichtig ist es, dass du auch regelmäßig Pausen einplanst. Mache nicht den Fehler, dass du lustlos lernst und dann auf die Pause verzichtest, weil du glaubst, bislang ohnehin nicht viel gelernt zu haben. Ein solches unstrukturiertes Vorgehen hat den Nachteil, dass du die ganze Zeit im Stress bist, keine Pausen machst und weniger lernst. Wichtig ist für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit übrigens auch genügend Flüssigkeit. Besonders gut ist Mineralwasser ohne Kohlensäure.

Unterschiedliche Medien zum Lernen nutzen

Vielleicht hast du schon gehört, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Manche lernen am besten, wenn sie etwas sehen (visueller Lerntyp), den Stoff hören (auditiver Lerntyp), wenn sie handeln (motorischer Lerntyp) oder mit anderen Schülern, Eltern oder Lehrer über den Stoff reden (kommunikativer Lerntyp). Diese Einteilung ist ein wenig theoretisch, denn viele Menschen sind eine Mischung aus verschiedenen Lerntypen. Oft zeigt es sich, dass eine Kombination der unterschiedlichen Kanäle am meisten Erfolg bringt. Das Internet bietet genug Möglichkeiten, alle Sinne beim Lernen zu benutzen. Wenn du den Stoff noch einmal von einer anderen Lehrkraft hören willst, dann suche dir ein Video im Internet. Du kannst bewusst einen Sinn ausblenden und es zum Beispiel nur anhören (ohne Bild) oder es nur ansehen (ohne Ton). Wenn du gerne mit anderen über den Stoff redest, aber kein Freund griffbereit ist und deine Eltern nichts davon verstehen, suchst du dir einfach Freunde im Internet und beginnst einen Chat.
Nicht immer kannst du den Lernstoff handelnd erarbeiten, aber oft hilft es auch schon, einfach ein paar Stichpunkte zu Papier zu bringen.

Im Internet findest du bestimmt noch eine ganze Reihe von weiteren Lerntipps, mit denen du deine schulischen Leistungen schnell verbessern kannst.

Wie du einen guten Start ins neue Schuljahr hinlegst – 5 Tipps zum sofortigen Umsetzen

Ja, ich weiß, wir alle würden am liebsten das ganze Jahr Urlaub machen!  Aber die schönen, langen Sommerferien sind in NRW leider schon wieder vorbei.

Und so langsam müssen sich auch die Schüler wieder auf frühes Aufstehen, regelmäßiges Lernen und Konzentration einstellen. Damit dir das mühelos gelingt, hier einige Tipps, wie du dir den Schuljahr erleichtern und wirklich gleich motiviert loslegen kannst:

  • Wenn du ein Profi bist oder einer werden willst, fang schon einige Zeit vorher an, dich wieder auf die Schule einzustellen:
    Stehe wieder etwas früher auf, schau mal in ein altes Schulbuch oder wiederhole die Vokabeln und Formeln der vergangenen Schuljahre. Gerade in den Ferien hast du den Kopf frei und viele Dinge prägen sich dir ganz nebenbei ein.
  • Miste deine Schultasche, deine alten Hefte und Ordner aus und vergiss auch dein Schreibmäppchen nicht. Schau nach welche Utensilien dir fehlen bzw. ersetzt werden müssen und besorge diese rechtzeitig. Ordnung ist wirklich das halbe Leben.
  • Schreibe dir eine Strategie auf, was du im neuen Schuljahr vielleicht noch besser oder zumindest anders machen willst: dich mehr melden, regelmäßiger lernen, rechtzeitig vor den Arbeiten mit dem Üben anfangen, mal ein Referat anfertigen, mehr im Unterricht aufpassen usw.
  • Setze dir Etappenziele und notiere auch diese:
    die ersten Klassenarbeiten sollen alle eine „3, 2, oder 1“ werden, um dich weiter zu motivieren und den Druck zu mindern;
    in den Fächern, die du gar nicht magst, schreibst du gleich zu Anfang ein Referat;
    du holst dir frühzeitig Hilfe von außen und nicht erst zwei Wochen vor den Zeugnissen usw.
    Und wenn du ein Ziel erreichst hast, belohne dich ruhig selber!
  • Überdenke ruhig einmal deine bisherigen Meinungen und Einstellungen zu dir und den anderen. Bist du wirklich eine „Niete in Physik“? Ist der Typ X oder das Mädchen Y wirklich so unausstehlich? Und Lehrer Z ist doch nicht wirklich biestig und hat dich auf dem Kiecker, oder? Du wirst sehen, wenn du dich und die anderen im positiven Licht siehst, sind diese plötzlich auch ganz nett und Physik kann – manchmal zumindest – echt interessant sein.

Hilfe, ein blauer Brief! – Tipps zur weiteren Vorgehensweise

In diesen Tagen werden sie wieder verschickt: die sogenannten „blauen Briefe“. Schauen wir uns an, wie in Wikipedia dieser Begriff definiert ist:

„Blauer Brief ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Benachrichtigung, mit der die Schule den Eltern eines Schülers (oder dem Schüler selbst, wenn dieser volljährig ist) mitteilt, dass die Versetzung gefährdet ist. (…) Die Bezeichnung stammt aus dem 18. Jahrhundert, als königliche Anordnungen häufig blickdicht verpackt und gesiegelt werden mussten. Dafür eignete sich Papier, das aus Lumpen hergestellt wurde, oft von Uniformen, die in dieser Zeit preußisch Blau waren, besonders gut.“

Im Schulgesetz NRW finden wir zusätzlich folgende Information:

„Unterbleibt die Benachrichtigung, obwohl ein Fach oder mehrere Fächer hätten abgemahnt werden müssen, werden Minderleistungen in einem Fach bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt. Die Benachrichtigung entfällt bei volljährigen Schülerinnen und Schülern.“

Was bedeutet das nun konkret?

Lehrer entscheiden sich immer dann, einen blauen Brief zu verschicken, wenn ein Schüler zum Zeitpunkt des Verschickens bereits „mangelhaft“ steht, bzw. wenn die Gefahr besteht, dass er im Laufe des Schuljahres in dem Fach auf eine Fünf abrutscht. Es ist also oft eine Warnung an den Schüler und dessen Eltern, sich die letzten Monate verstärkt ins Zeug zu legen. Es bedeutet natürlich nicht, dass eine Fünf auf dem Jahreszeugnis nicht mehr zu vermeiden ist.

Was kann man jetzt noch tun?

  • Wenn Schüler und Eltern über die schlechte Leistung informiert sind, besteht natürlich der erste Schritt darin, den Elternsprechtag zu nutzen und das Gespräch mit dem zuständigen Fachlehrer zu suchen. Bei ihm erhalten Sie wertvolle Informationen darüber, was konkret getan werden muss, um eine Fünf auf dem Zeugnis zu vermeiden. Es bedeutet fast immer, die letzten Klassenarbeiten oder Tests mit mindestens einer Vier zu bestehen und sich zusätzlich mündlich in einem ausreichend hohen Maße am Unterricht zu beteiligen.

  • Schüler, die bereits mangelhafte Leistungen haben, haben es fast immer versäumt, für die Prüfungen angemessen zu lernen. Oft wissen sie nicht, was genau sie lernen müssen und auch das Wie wirft viele Fragen auf. In sehr vielen Fällen ist es auch jetzt sinnvoll und in keinem Fall zu spät, sich fachliche Hilfe in Form von Nachhilfe zu holen. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen und sein Kind nicht in die Hände unerfahrener Nachhilfekräfte geben.

  • Unterstützen und ermutigen Sie Ihr Kind, sich auf keinen Fall hängenzulassen und schon aufzugeben. Auch in den letzten Schulwochen besteht immer die Chance aufzuholen und in den nächsten Arbeiten besser abzuschneiden als davor.

Elternsprechtage: Tipps zur Vorbereitung auf das Lehrergespräch – mit Checkliste

In diesen Tagen stehen wieder die Elternsprechtage an den Schulen an. Dies ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen vor allem Eltern von Schülern der weiterführenden Schulen, ein persönliches Gespräch mit den jeweiligen Fachlehrern führen können.

Immer wieder höre ich allerdings einen gewissen Frust in den Worten der Eltern, die sich zwar verpflichtet fühlen, das eine oder andere Gespräch zu suchen, aber im Grunde der Meinung sind, dass es nicht viel bringen würde.

Woran kann das liegen?

Sowohl Eltern wie auch Lehrer weisen, wie wir alle gerne, die Schuld für bestimmte Noten oder ein Fehlverhalten dem jeweils anderen zu.

Von Eltern hört man gerne:
„Der Lehrer kann mein Kind sowieso nicht leiden.“
„Der Lehrer nimmt immer andere dran.“
„Der/ Die kann gar nicht erklären.“
„Zu Hause kann sich mein Kind gut konzentrieren und konnte die Themen auch.“
„Mein Kind wird ständig ermahnt, obwohl andere viel mehr quatschen.“

Und von Lehrern hört man:
„Ihr Kind macht seine Hausaufgaben nicht regelmäßig.“
„Es stört ständig und ist viel zu laut und unruhig.“
„Ihr Kind hat nie gesagt, dass es das Thema nicht verstanden hat.“
„Die Klasse ist insgesamt viel zu laut.“
„Ihr Kind benimmt sich respektlos.“

Mit solchen und ähnlichen Gedanken im Kopf lässt sich ein Eltern-Lehrer-Gespräch selten neutral und im Sinne des Kindes führen.
Wie lässt sich aber nun ein Gespräch sinnvoll führen?

  • Die Summe aus dem oben genannten muss sein, dass erst durch ein gegenseitiges Verständnis ein Gespräch erfolgreich verlaufen kann.
  • Sowohl die Lehrer wie natürlich auch die Eltern haben Informationen über das jeweilige Kind, die sie loswerden möchten und die dazu verhelfen, das Verhalten des Kindes besser einzuordnen und zu verstehen. Deswegen sollten in einem Gespräch beide Seiten zu Wort kommen und die eine Seite nicht nur dazu gedrängt werden, sich gegen Vorwürfe zu wehren, ohne wirklich Neues beizutragen.
    Tipp für die Eltern: Notieren Sie sich schon vor dem Termin, worüber Sie unbedingt sprechen möchten.
  • An Elternsprechtagen führen beide Seiten oft mehrere Gespräche. Vor allem der Lehrer sieht sich einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Informationen zu ganz unterschiedlichen Kindern gegenüber. Beide Parteien bringen also häufig in das aktuelle Gespräch die Emotionen oder Informationen des zuvor gewesenen Gesprächs mit ein. Neutralität zum neuen Gespräch bleibt da manchmal auf der Strecke.
    Tipp für die Eltern: Lassen Sie sich Zeit zwischen den einzelnen Lehrergesprächen, um die gerade erhaltenen Informationen in Ruhe besprechen zu können und wieder in die Neutralität zu gelangen.
  • Wichtig ist auch, dass sich Eltern und Lehrer nicht als „Feinde“ begegnen sondern auf Augenhöhe. Es geht darum, dem einzelnen Kind so weit wie möglich eine individuelle Förderung zukommen zu lassen. Auch wenn das im Schulalltag oft untergeht, ist jedes Kind viel zu komplex, um sich auf Noten und Mitarbeit reduzieren zu lassen.
    Tipp für die Eltern: Plaudern Sie aus dem Nähkästchen, aber lassen Sie sich auch Tipps vom Lehrer geben, wie genau eine Verbesserung der Noten oder des Verhaltens gelingen kann.

Hier können Sie eine kostenlose pdf-Datei zu „Checkliste Elternsprechtag“ herunterladen:

Checkliste_Elternsprechtag

 

Schlüsselqualifikation – Was ist das eigentlich?

Erwachsene sagen ja oft: Für das Leben lernst du. Und auch wenn Schüler das nicht immer glauben wollen, stimmmt es doch in einem entscheidenen Bereich unseres Lebens: der Arbeitswelt.

Irgendwann ist es für jeden so weit: Die Schule ist beendet, das Studium abgeschlossen und nun heißt es, hinaus in die große Welt und sich einen Beruf suchen. Dabei hört man immer wieder von so genannten „Schlüsselqualifikationen“. Diesen Begriff kann man am ehesten als Fähigkeiten umschreiben, die dir helfen, in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein.
Und genau hier heißt es aufhorchen, denn natürlich ist es zu spät, wenn man erst mit dem Abschlusszeugnis beginnt, sich diese geforderten Qualifikationen anzueignen. Das, was Arbeitsgeber darunter verstehen und von ihren Angestellten erwarten, sind nämlich alles Eigenschaften, die uns allen das Miteinander erleichtern und die man bequem und fast nebenbei in der Schule trainieren kann.

Grob kann man diese in die Gruppe der fachlichen Qualifikationen und der sozialen Qualifikationen einteilen.

Fachliche Qualifikationen, die du schon in der Schule trainieren kannst:

  • Beherrsche deine Muttersprache – Deutsch! – so gut es geht in Wort und Schrift.

Hier kannst du, auch schon in Klassenarbeiten, aber erst recht beim potentiellen Arbeitgeber um so mehr punkten, je weniger Fehler du machst. Drei-Wort-Sätze oder ein sehr geringer Wortschatz werfen dich fast immer aus dem Rennen um die begehrte Arbeitsstelle.
Deswegen: Korrigiere deine Fehler, lies viel und sprich ein korrektes Deutsch.

  • Beherrsche die Grundrechenarten fehlerfrei.

Hierzu zählen natürlich alle Rechenoperationen, die du in der Grundschule gelernt hast, aber auch Prozentrechnung, Dreisatz oder Bruchrechnung.
Deswegen: Gewöhne dir an, so viel wie möglich im Kopf zu rechnen, zum Beispiel beim Einkaufen. Falls du vieles vergessen hast, wiederhole diese Grundfertigkeiten, denn sie gehören zum Allgemeinwissen und du schadest dir immer nur selber, wenn du schwach darin bist.

  • Vernachlässige die Fremdsprachen nicht.

Wenigstens Englisch als Weltsprache, mit der du überall weiter kommst, solltest du so gründlich wie möglich während deiner Schulzeit erlernen. Fast alle Unternehmen sind heute in vielen anderen Ländern tätig und erwarten von ihren Mitarbeitern grundlegende Kenntnisse.
Deswegen: Lerne die Vokabeln, wiederhole sie, schaue dir englische (oder spanische oder französische) Filme im Original an, lies Zeitungen in der Fremdsprache und scheue nicht davor zurück, einen Fremdsprachenkurs zu belegen, falls du in deinen „jungen Jahren“ zu großzügig mit dem Lernen warst.

  • Nutze den Computer für mehr als nur Spiele oder Videos.

Du wirst vielleicht lächeln und meinen, du beherrschst ihn perfekt, da du ihn seit deiner Kindergartenzeit kennst. Tatsächlich bestehen erhebliche Defizite und viele Schüler scheitern schon an einer Seitenformatierung geschweige denn, dass sie eine Tabellenkalkulation oder eine Präsentation erarbeiten könnten. Aber ohne PC läuft in den Betrieben heute fast nichts mehr.
Deswegen: Nutze die vielen Tools, die sich im Internet zu sehr vielen Themen finden. Lerne die grundlegenden Formatierungsregeln für Geschäftsbriefe kennen oder gestalte einen kleinen Reiseprospekt.

Soziale Qualifikationen, die du schon in der Schule trainieren kannst:

  • Achte auf deine Umgangsformen und dein Verhalten anderen gegenüber.

Vielleicht merkst du ja selber, wie unfreundlich oder rüpelhaft ihr miteinander umgeht. Da wird geschubst, laut durch die Klasse gebrüllt, Taschen werden versteckt und Türen vor der Nase zugeschlagen. Das mag bis zu einem gewissen Alter ganz witzig sein. Aber im Berufsleben hast du damit keine Chance. Damit du aber aufmerksam und höflich sein kannst, ist es wichtig, ein solches Verhalten früh zu trainieren, sonst erscheint dir dein sehr kumpelhaftes Verhalten als normal – was es aber nicht ist.
Deswegen: Grüße jeden, den du kennst; halte anderen die Türe auf; biete deinen Sitzplatz an; bedanke dich; benutze keine abfälligen Worte; zeige Erwachsenen Respekt.

  • Entwickle deine Ordnung, Sauberkeit und Sorgfalt.

Du musst nur in deine Hefte schauen, um zu sehen, wie es damit bei dir bestellt ist. Vielleicht meinst du, Ordnung und Sorgfalt sei spießig. Dann lass dir gesagt sein, dass kein Betrieb auf Dauer funktionieren würde, wenn niemand seinen Arbeitsplatz aufräumen würde oder sorgfältig und fehlerfrei einen Kostenvoranschlag für den Bau eines Hauses abgeben würde.
Deswegen: Schreibe sauber; hefte deine Blätter ab; gehe sorgfältig mit deinen Büchern um; halte dein Zimmer aufgeräumt; iss und trink nicht, während du Hausaufgaben machst.

  • Sei ein Team-Player.

Teamarbeit wird groß geschrieben. Jeder, der irgendwie mit einem anderen zusammen arbeitet, ist automatisch ein Mitglied des Teams, der Mannschaft. Du kennst das vom Fußballspiel: Nur wenn die Spieler sich gegenseitig den Ball zuspielen, sich abgesprochen haben, sich beobachten und unterstützen, spielen sie erfolgreich. Jemand, dem nur sein eigener Ruhm wichtig ist, mag vielleicht ab und an im Alleingang ein Tor erzielen, aber er kann unmöglich so gut sein, das jedes Mal zu schaffen.
Deswegen: Nutze die Gelegenheit, andere zu unterstützen und zu fördern. Lasse die Meinungen anderer gelten. Akzeptiere Ideen, die besser sind als deine.

  • Entwickle deine Selbständigkeit und Ausdauer.

Ich beobachte immer wieder, wie Schüler abwarten, von mir Anweisungen zu erhalten, zum Beispiel, die Sachen aus der Tasche zu holen oder das Mäppchen auf den Tisch zu legen. Ja, selbst bei solch kleinen Dingen fehlt es häufig an Selbständigkeit. Ein Arbeitgeber erwartet aber, dass du weißt, welche Schritte notwendig sind, um eine Aufgabe zu erledigen und er kann nicht ständig neben dir stehen und dir Input geben.
Und wenn du an einer Aufgabe arbeitest, ist es wichtig, alles zu geben. Viele Schüler bemühen sich überhaupt nicht, ausführliche Antworten zu geben. Du kennst das sicher, dass eine Frage fünf Zeilen lang ist und deine Antwort gerade mal zwei Zeilen hat. Du hast die Aufgabe erledigt, um sie zu erledigen, aber du hast nichts investiert, hast die impliziten Fragen nicht beachtet und wolltest nur so schnell wie möglich etwas anderes machen. Das geht fast immer auf Kosten der Qualität. Ein Handwerker, der so arbeiten würde, bekäme zum einen Stress mit dem Kunden und zum zweiten mit seinem Chef.
Deswegen: Gerade Routineaufgaben solltest du erledigen, ohne auf den Startschuss zu warten. Gib umfassende und viele Aspekte berücksichtigende Antworten auf Fragen im Deutsch- oder Englischunterricht. Versuche im Sportunterricht noch eine Runde mehr zu laufen als beim letzten Mal.