5 super schnelle Entspannungstipps bei Schulstress

Aktualisiert im Januar 2023.

Schulstress, Müdigkeit oder Leistungsdruck empfinden schon Grundschüler.

Hast du auch den Eindruck, dass dein Kind von der Schule gestresst ist?

Dann stehst du nicht alleine da.

Tipps bei Schulstress

 

  • Ist dein Sohn oder deine Tochter zum Beispiel völlig erledigt, wenn er/ sie von der Schule nach Hause kommt?
  • Mag sich dein Kind gar nicht mehr motivieren, Hausaufgaben zu machen oder für eine Klassenarbeit zu lernen?
  • Mag dein Kind morgens gar nicht mehr aufstehen oder ist es öfter krank als andere Kinder?

Viele Kinder fühlen sich unter Druck gesetzt.

Das war vermutlich schon immer so.

Dennoch unterscheidet sich das Schulleben deines Schulkinder deutlich von deinem eigenen.

Auch wichtig:

Das Anti-Stress-Buch für die Schule: Entspannungsübungen und Selbsthilfestrategien zum Stressabbau für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Was stresst Schüler heute ganz besonders?

Schüler von heute:

  • haben oft einen Schultag von 7 Uhr (wenn sie aus dem Haus gehen) bis 16 Uhr (wenn sie nach Hause kommen).
    Dies liegt vor allem an der ausgeweiteten Ganztagsschule und der Nachmittagsbetreuung für Grundschüler.
  • haben eine frühere Einschulung, was auf Kosten der Kindheit geht.
    Sie müssen früher still sitzen, Pausen einhalten und Leistung bringen, anstatt zu spielen.
  • haben als Abiturienten durch das G8-System eine verkürzte Schulzeit, ohne dass sich der Leistungsumfang reduziert hätte.
    Das bedeutet, Schülern wird der gleiche Stoff in kürzerer Zeit vermittelt.
    Dadurch haben sie weniger die Möglichkeit, das Gelernte auch wirklich zu verarbeiten und im Langzeitgedächtnis abzuspeichern.
    Erst in den letzten Monaten sind viele Gymnasien dazu übergegangen, wieder auf das bewährte G9 umzustellen.
  • lernen schon ab der 1. Klasse Englisch, was auf Kosten der Muttersprache geht.
  • spüren den frühen Druck, auf „die beste“ Schule gehen zu müssen und die besten Noten zu bekommen.
    Dieser Leistungsdruck macht ihnen zusätzlich Stress und verunsichert die Kinder, die diesem nicht gewachsen sind.

Auch wichtig:

Wann empfinden Schulkinder ganz besonders Schulstress?

Wie Erwachsene auch, empfinden Kinder Stress, wenn sie das Gefühl haben, dass zu viel auf uns einströmt und sie die Erwartungen nicht erfüllen können.

Sie haben beispielsweise Angst, etwas nicht rechtzeitig erledigen zu können.

Oder fürchten, die Eltern mit schlechten Noten zu enttäuschen.

In beiden Fällen haben sie Angst vor Zurechtweisungen oder negativer Kritik.

Auch wichtig:

Was kannst du als Mama oder Papa tun, um deinem Kind den Schulstress zu nehmen?

5 tolle Tipps für Eltern

Tipp #1

Bleibe in Kontakt mit deinen Kindern.

Lasse dir von deren Sorgen und Ängsten berichten.

Über diese sprechen zu können, führt oft schon zu großer Erleichterung.

Nehmt euch täglich Zeit, vor dem Schlafengehen über euren Tag zu erzählen.

Tipp #2

Gönne deinem Kind Ruhezeiten.

Das sind Zeiten, in denen es wirklich machen kann, was es will, ohne befürchten zu müssen, gestört oder kritisiert zu werden.

Es darf sich ruhig in sein Zimmer zurückziehen, Musik hören oder am Handy sein.

Respektiere diese Zeiten des Rückzugs.

Denn jeder braucht Zeit und Raum für sich ganz alleine.

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5 wertvolle Tipps für Eltern: So werden Hausaufgaben zu einem Kinderspiel

Tipp #3

Entschärfe den Leistungsdruck.

Es ist kein Zeichen von Versagen, wenn dein Kind die Schule wechselt, weil es zum Beispiel mit dem Umfang des Stoffes nicht zurecht kommt.

So ist es nicht schlimm, vom Gymnasium auf die Realschule zu wechseln.

Manchmal bietet ein solcher Wechsel dem Kind auch die Möglichkeit, sich neu zu positionieren.

Es kann zum Beispiel die Rolle des Clowns ablegen, die es auf der alten Schule nur schwer losgeworden wäre.

Tipp #4

Sorge für ausreichend Bewegung.

Sport, Tanzen, Fußball spielen lösen Spannungen im Körper und machen auch im Kopf freier und entspannter.

Wenn ein Kind lieber zu Hause bleibt, findet gemeinsam am Wochenende Möglichkeiten, hinaus in die Natur zu gehen.

Dort lassen sich nicht nur viele neuen Dinge entdecken.

Unser Körper entspannt sich auch im Wald.

Tipp #5

Setze Prioritäten.

Das kann auch heißen, dass dein Kind einmal weniger für die Schule lernt und dafür einen tollen Nachmittag mit Freunden verbringt.

Achte einfach darauf, welche Signale dir dein Sohn oder deine Tochter sendet.

Wenn du merkst, dass es sich einfach nicht konzentrieren kann, verschiebe das Lernen auf einen späteren Zeitpunkt.