Deutsche Grammatik und Rechtschreibung, Klausurentipps

14 Regeln, wann du Wörter zusammenschreiben musst

Welche Wörter musst du zusammenschreiben, damit deine Rechtschreibung stimmt?

Es gibt einige wichtige Regeln zur deutschen Rechtschreibung, die du kennen solltest, um richtig zu schreiben.

Hier verrate ich dir die 14 Faustregeln zur Zusammenschreibung.

Wann du Wörter zusammenschreiben musst

Teil A

Zusammenschreiben: Wortverbindungen mit Verben!

1.

Wenn der erste Teil eine abtrennbare Vorsilbe ist

Beispiele:

abändern, ablegen, loslassen, wegnehmen, fortfahren, zusammenlegen

2.

Wenn die Vorsilbe nicht abgetrennt werden kann

Beispiele:

handhaben, brandmarken, maßregeln, vollbringen, übersetzen, widersprechen, umfahren, bergsteigen, bruchrechnen, punktschweißen, schlussfolgern, wetteifern

3.

Wenn die Vorsilbe nicht selbstständig vorkommt

Beispiele:

fehlschlagen, feilbieten, kundgeben, weismachen

Auch wichtig: Die deutsche Worttrennung – 6 Regeln, die du dir leicht merken kannst

4.

Wenn die Vorsilbe nicht erweiter- oder steigerbar ist

Beispiele:

bereithalten, bloßstellen, fernsehen, festsetzen, freisprechen, gutschreiben, hochrechnen, schwarzarbeiten, totschlagen, wahrsagen, großschreiben, kurzarbeiten, richtigstellen, schwerfallen

5.

Wenn das Wort ein einfaches Adjektiv ist, das das Ergebnis eines Vorgangs darstellt

Beispiele:

fernbleiben, näherkommen, vollladen, warmhalten

6.

Wenn das Wort ein sogenanntes verblasstes Nomen ist

Beispiele:

heimbringen, -zahlen, -fahren, -gehen, -suchen, -kehren
irreführen, -leiten, -werden
preisgeben
standhalten
stattfinden
teilhaben, -nehmen
wettmachen

7.

Wenn zwei Verben zusammentreffen, ist bei übertragener Bedeutung wieder Zusammenschreibung erlaubt mit „bleiben“ und „lassen“.

Beispiele:

liegenbleiben, sitzenbleiben, stehenlassen …

Teil B

Zusammenschreiben: Wortverbindungen mit Adjektiven oder Partizipien!

8.

Wenn die Adjektive gleichrangig sind (aber das erste nicht auf –ig, -isch, -lich endet)

Beispiele:
blaugrau, nasskalt, taubstumm, süßsauer, nasskalt, feuchtwarm

9.

Wenn das erste Adjektiv eine gestufte Bedeutung hat

Beispiele:

frühreif, leichtverdaulich, schwererziehbar

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10.

Wenn der erste Teil die Bedeutung des zweiten Teils verstärkt oder abschwächt

Beispiele:
bitterböse, eiskalt, lauwarm, stocksauer, brandneu, dunkelblau, erzgescheit, extrabreit, megastark, minderjährig, todlangweilig, ultraschnell, uralt

11.

Wenn zwischen den Teilen ein sogenanntes Fugenelement steht

Beispiele:

lebensfremd, altersschwach, anlehnungsbedürftig, fusionsbedingt, sonnenarm

12.

Wenn einer der Teile nicht als selbstständiges Wort vorkommt

Beispiele:

wissbegierig, einfach, blauäugig, großspurig, letztmalig, redselig, vieldeutig, schwerstbehindert

13.

Wenn der erste Teil für eine Wortgruppe steht

Beispiele:

angsterfüllt, da von Angst erfüllt
bahnbrechend, da sich eine Bahn brechend
hitzebeständig, da gegen Hitze beständig
milieubedingt, da durch das Milieu bedingt
freudestrahlend, da vor Freude strahlend
kopfrechnend, da mit dem Kopf rechnend
seiltanzend, da auf dem Seil tanzend
sonnenbadend, da in der Sonne badend

14.

Verbindungen mit „irgend-“ werden immer zusammengeschrieben!

Beispiele:

irgendetwas, irgendwer, irgendeine

 

Kontrolliere deine Texte bitte immer, bevor du sie deinem Lehrer abgibst und beachte auch diese Regeln, wann du Wörter zusammenschreiben musst.

So wirst du mit der Rechtschreibung immer weniger Probleme haben.

Deutsche Wortarten: Die 10 deutschen Wortarten im Überblick (mit Beispiel)

Grammatisch betrachtet, kannst du jedes einzelne Wort einer bestimmten Wortart zuordnen.

Der Vorteil ist, dass du dadurch zum Beispiel weißt, ob du ein Wort groß oder klein schreiben musst oder ob die Satzstellung und der Artikel stimmen.

Bereits in der Grundschule sollen die Schüler die ersten deutschen Wortarten erkennen und namentlich bestimmen können.

Deutsche Wortarten erkennen

In diesem Artikel gebe ich Mamas und Papas Tipps, wie du deinem Kind die Wortarten erklären kannst.

Denn die Wortarten zu bestimmen ist leicht, wenn du diese zehn wichtigsten Wortarten kennst.

Lesetipp: Clever lernen: So helfen Eltern ihren Kindern beim Lernen

Die erste grundsätzliche Unterscheidung lautet, dass es Wortarten gibt, die veränderbar sind und welche, die sich nicht ändern.

Die 10 deutschen Wortarten im Überblick

  1. Adverb
  2. Interjektion
  3. Präposition
  4. Konjunktion
  5. Verb
  6. Adjektiv
  7. Artikel
  8. Nomen
  9. Numerale
  10. Pronomen

Buchtipps und Übungshefte findest du hier *

Diese 4 Wortarten ändern sich nicht

  • Adverb
  • Interjektion
  • Präposition
  • Konjunktion

Diese 6 Wortarten ändern sich

Diese Wortarten werden dekliniert, konjugiert oder gesteigert.

  • Verb
  • Adjektiv
  • Artikel
  • Nomen
  • Numerale
  • Pronomen

Schauen wir uns jetzt die einzelnen Wortarten genauer an, damit du deinem Kind noch besser helfen kannst.

Die unveränderlichen Wortarten

Adverb

Adverbien nennt man auch Umstandswörter.
Sie geben Antwort auf die Frage:

  • Wann? Wo? Wohin? Woher? Warum?

Du unterscheidest sie nach:

  • lokal (Zeit): Wo? – Beispiel: „unten, hinten, hier…“
  • temporal (Ort) : Wann? – Beispiel „morgen, mittags, bald…“
  • modal (Art und Weise): Wie? – Beispiel „gerne, genauso, anders…“
  • kausal (Grund): Warum? – Beispiel „deshalb, vorsichtshalber, trotzdem …“

Interjektion

Interjektionen nennt man auch Ausrufewörter.

Es gibt nicht viele Interjektionen, zum Beispiel:

„Hallo!“, „Autsch!“, „Hui!“

Lesetipp: 9 Rechtschreibstrategien zur erfolgreichen Selbstkontrolle

Präposition

Präpositionen nennt man auch Verhältniswörter, weil sie ein Verhältnis zwischen Personen und/ oder Sachen ausdrücken.

Beispiele: „auf, zwischen, neben, unter, jenseits…“

Konjunktion

Konjunktionen nennt man auch Bindewörter, da sie einen Hauptsatz mit einem zweiten Hauptsatz oder mit einem Nebensatz verbinden.

Beispiele: „weil, als, und, obwohl, nachdem …“

Die veränderlichen Wortarten

Verb (konjugierbar)

Verben nennt man auch Tunwort oder Zeitwort, weil sie beschreiben, was eine Person oder eine Sache tut.

Verben enden in ihrer Grundform immer auf „-en“, z.B. gehen, wollen, finden.

Man unterscheidet:

  • Vollverben, Beispiel „lachen, lesen, schwimmen …“
  •  Hilfsverben, Beispiel „sein, haben, werden … „
  • Modalverben, Beispiel „möchten, wollen, können, dürfen …“

Adjektiv (deklinierbar, steigerbar)

Adjektive nennt man auch Eigenschafts- oder Wie-Wörter. Sie sagen dir, wie eine Person oder Sache ist.

Beispiele: „gut, reich, viel, jung, hübsch …“

Artikel (deklinierbar)

Artikel nennt man auch Begleiter eines Nomens.

  • Es gibt die bestimmten Artikel „der, die, das“ und
  • die unbestimmten Artikel „ein, eine“.

Nomen (deklinierbar)

Nomen nennt man auch Hauptwort, Namenwort oder Substantiv.

Wir unterscheiden

  • konkrete Nomen wie „Mensch, Katze, Tisch, Essen …“
  • und abstrakte Nomen wie „Liebe, Glück, Zeit, Kälte …“

Nomen schreiben wir im Deutschen immer groß!

Numeral (deklinierbar)

Numerale nennt man auch Zahlwörter, denn sie sagen dir, in welcher Anzahl etwas vorkommt.

  • Wir unterscheiden bestimmte Zahlwörter wie „eins, vier, tausend …“
  • und unbestimmte Zahlwörter wie „viel, etwas, einiges …“

Pronomen (deklinierbar)

Pronomen nennt man auch Fürwörter, weil sie für ein Nomen stehen.

Wir unterscheiden

  • Personalpronomen „ich, du, er …“
  • Reflexivpronomen „mich, dich, sich …“
  • Demonstrativpronomen „der, die, das – (betont und nicht Artikel!)“
  • Possessivpronomen „mein, dein, euer …“
  • Relativpronomen „welcher, jenes, der …“
  • Interrogativpronomen „Wohin? Welches? Wer? …“
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So bestimmst du die Wortarten anhand eines Beispiels

Zuerst einmal solltest du sicherstellen, dass dein Kind die verschiedenen Wortarten auswendig kann.

Anschließend sucht ihr euch zur Vorbereitung auf die Klassenarbeit einen Text heraus und bestimmt die einzelnen Wortarten jedes Satzes. Dafür unterstreicht dein Kind jedes Wort und schreibt die entsprechende Wortart darüber.

Beispielsatz

Die Kinder spielen und toben auf dem Fußballplatz.

In jedem Satz gibt es mindestens ein Nomen und ein Verb!

Die Nomen hier sind: Kinder, Fußballplatz

Die Verben hier sind: spielen, toben

Die Artikel hier sind: die, dem

Die Konjunktion ist: und

Die Präpoistion ist: auf

So erkennst du adverbiale Nebensätze einfach und schnell

Adverbiale Nebensätze sprichst du täglich, wusstest du das?

Du wusstest vielleicht bisher nur nicht, dass es für diese Sätze eine grammatische Zuordnung gibt.

Ganz sicher hast du schon mal diesen oder einen ähnlichen Satz selber gesagt oder gehört:

 

  • „Morgen habe ich keine Zeit, weil ich noch viele Hausaufgaben machen muss.

Oder:

  • Damit du dir das merkst, musst du noch eine Menge üben.“

An diesen Sätzen ist nichts geheimnisvoll.

Adverbiale Nebensätze erkennen

Außer dass man sie grammatisch als adverbiale Nebensätze bestimmt (markiert in rot).

Die Sätze im Beispiel teilen sich in einen Hauptsatz und in einen Nebensatz (farbig markiert). Haupt- und Nebensatz sind immer durch ein Komma getrennt.

Die Nebensätze in diesen Beispielen heißen adverbiale Nebensätze.

Merke:

Den Nebensatz erkennst du an dem Bindewort, das in diesen Beispielen eine adverbiale Bestimmung ist

und daran

dass das Verb am Ende des Nebensatzes steht (markiert in blau).

Die Bindewörter (=Konjunktionen) bestimmen, um welche Art von adverbialen Nebensatz es sich handelt.

Adverbiale Nebensätze: Diese gibt es und daran erkennst du sie

Es gibt mehrere verschiedene Formen von adverbialen Nebensätzen.

Sie werden nach ihrem Bindewort in die folgenden Kategorien eingeteilt:

  • Konditionalsatz: wenn, falls, sofern, unter der Bedingung, dass…
  • Temporalsatz: wenn, seitdem, als, während, bis, ehe, bevor, nachdem, sobald,
  • Konzessivsatz: obwohl, obschon, obgleich, wenn auch, wenngleich
  • Kausalsatz: weil, da, zumal
  • Finalsatz: damit, um zu + Infinitiv
  • Konsekutivsatz: so dass, sodass, als dass
  • Modalsatz: indem, dadurch dass, ohne dass, ohne zu, anstatt dass, anstatt zu
  • Adversativsatz: während, anstatt, wohingegen
  • Komparativsatz: als ob, je … desto, so … wie

Mit den adverbialen Nebensätzen schaffst du logische Verknüpfungen zwischen dem Hauptsatz und dem Nebensatz.

Solche logischen Verbindungen solltest du besonders oft und ganz gezielt in deinen Inhaltsangaben, Vorgangsbeschreibungen, Berichten, und Erzählungen einfügen.

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Beispiel:

„Obwohl der Erzähler nicht wissen kann, was die Frau denkt, unterstellt er ihr bestimmte Vorsätze.“ (Konzessivsatz)

Wenn du den Nebensatz in einem Text bestimmen musst, suchst du das Bindewort und entscheidest anhand der folgenden Infografik, um welchen adverbialen Nebensatz es sich dabei handelt.

Eigentlich doch ganz einfach, oder?

Und nun viel Erfolg beim Üben und in der nächsten Klassenarbeit!

Adverbiale NebensätzeQuelle

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8 effektive und erfolgreiche Tipps für deine beste Nacherzählung

Eine Nacherzählung schreiben, bedeutet, dass du eine Erzählung mit deinen eigenen Worten jemand anderem erzählst.

In der Schule zum Beispiel liest dir deine Lehrerin oder dein Lehrer entweder einen Text vor, oder du bekommst einen Text vorgelegt, den du selber lesen sollst.

Anschließend sollst du die Geschichte nacherzählen.

Was ist wichtig in einer Nacherzählung?

Was genau sollst du wie schreiben?

Und wie schaffst du es, eine gute Note in deiner Nacherzählung zu bekommen?

In diesem Artikel bekommst du weitere wertvolle Tipps, wie du eine gute Nacherzählung schreibst

Hier gebe ich dir alle wichtigen Tipps und Strategien, damit deine nächste Nacherzählung ein toller Erfolg wird!

Eine gute Nacherzählung schreiben

Diese Schritte solltest du beim Schreiben einer Nacherzählung einhalten

1.

Stoffsammlung

  • Mache eine Stoffsammlung.
  • Schreibe zunächst ein Konzept.

2.

Dies gehört in den Inhalt

  • Finde eine passende Überschrift.
  • Schreibe in deiner Nacherzählung alle wichtigen Erzählschritte auf.
  • Erfinde keine neuen Erzählschritte.
  • Erzähle die wichtigsten Stellen ausführlich.
  • Schreibe deine Nacherzählung anschaulich, lebendig und spannend.
  • Erzähle die Geschichte in eigenen Worten nach.

3.

Aufbau

Behalte die Reihenfolge der Erzählung unbedingt bei.

4.

So schreibst du deine Nacherzählung

  • Verwende abwechslungsreiche Worte.
  • Verbinde kurze Sätze mit verschiedenen Bindewörtern.
  • Schreibe abwechslungsreiche Satzanfänge.
  • Halte die Erzählform der Geschichte (Ich- oder Er-/Sie-Erzähler) ein.
  • Halte im gesamten Text die Zeitform der Verben der Geschichte ein (zum Beispiel nur Präsens oder nur Präteritum, kein Mischmasch!).
  • Achte auf die Regeln der deutschen Grammatik und des Satzbaus.
  • Beachte die Regeln der deutschen Rechtschreibung und Zeichensetzung.
  • Schreibe sauber und halte einen Rand ein.

5.

Das gehört in die Einleitung

Beantworte die Fragen:

Wer (kommt vor)?

Wann (spielt die Geschichte)?

Wo (spielt die Geschiche)?

6.

Das gehört in den Hauptteil

Erzähle die gelesene Geschichte in deinen eigenen Worten und verändere nicht die Reihenfolge.

Buchtipp: Die kleine Aufsatz-Schule: Nacherzählung in der Grundschule, Deutsch, Klasse 3-4 *

 

Erfinde keine neuen Personen oder Ideen, sondern schreibe nur das, was wirklich vorgekommen ist.

Du darfst ebenso spannend schreiben, wie in der Originalgeschichte.

7.

Das gehört in den Schluss

Fasse noch einmal sehr kurz zusammen, was in der Geschichte wichtig ist, sodass auch jemand, der die Geschichte nicht kennt, sofort weiß, worum es bei ihr geht.

Schreibe bitte auf keinenFall deine eigene Meinung!

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8.

Weitere wichtige Tipps für deine Nacherzählung

Schreibe deinen Text immer im Präteritum (einfache Vergangenheit).

Wenn die Originalgeschichte in der Ich-Form geschrieben ist, dann schreibe deine Nacherzählung auch in der Ich-Form. Orientiere dich also an der Erzählperspektive des Originaltextes für deine Nacherzählung.

Du darfst auch wörtliche Rede benutzen, wo die Figur gesprochen hat, schreibe aber auch hier nicht ab, sondern verwende andere Wörter und Ausdrücke.

Bevor du deinen Text dem Lehrer oder der Lehrerin abgibst, prüfe ihn bitte unbedingt auf Rechtschreibfehler, fehlende Wörter und auf die richtige Zeichensetzung.

Bonus: Übungstext

Lies die folgende kleine Geschichte und schreibe dazu eine Nacherzählung, in der du alle Tipps, die ich dir gerade gegeben habe, beachtest.

Der Schatzberg

Eine Frau lebte mit ihrem Kind in einem kleinen Dorf. Der Vater war bei Holzarbeiten gestorben, daher war die Frau sehr arm und hatte fast kein Geld.

Eines Tages hörte sie, dass in der Nähe in einem Berg Schätze verborgen seien.

Einmal im Jahr, in der Silvesternacht, öffnete sich das Tor und man konnte hineingehen.

Sie nahm ihren Mut zusammen und ging zum Berg. Schlag Mitternacht teilte sich die Felswand und ein großes Tor öffnete sich.

In der Kammer blitzte und funkelte es vor Gold.

Ein Zwerg kam auf sie zu und sagte: „Du kannst nehmen was du willst, aber du hast nur 1 Stunde Zeit!“

Sie trat ein, setzte ihr Kind auf den Boden und begann die funkelnden Sachen einzusammeln.

Die Zeit verging schnell, und schon sagte der Zwerg: „Die Stunde ist um, du musst gehen!“

Die Taschen voller Gold machte sie sich auf den Weg und bemerkte erst draußen, dass sie ihr Kind im Berg vergessen hatte.

Sie wollte zurück, jedoch das Tor und der Felsen war schon geschlossen.

Traurig und verzweifelt ging sie nach Hause und konnte sich über die funkelnden Schätze überhaupt nicht freuen. Sie verschenkte alles und weinte viele, viele Stunden um ihr Kind.

Ein Jahr später, am Silvesterabend ging sie wieder zum Felsen und wartete. Beim Glockenschlag um Mitternacht teilte sich der Felsen wieder und das Tor öffnete sich.

Am Boden saß das Kind und spielte.

Die Frau lief schnell hinein, sah weder nach links noch nach rechts zu den kostbaren Sachen und rief überglücklich: „ Du bist mein größter Schatz!“.

Sie nahm ihr Kind und lebte von nun an glücklich und zufrieden weiter.

(Originaltext)

Schöne Satzanfänge: So schreibst du richtig tolle Geschichten!

Schöne Satzanfänge möchte dein Lehrer von dir haben und sagt zum Beispiel:

„Schreib doch mal ein wenig abwechslungsreicher! Schreib nicht immer nur „dann…dann…dann!“

Okay. Das verstehst du.

Was für viele Schüler aber richtig schwierig ist, ist, sich andere Satzanfänge auszudenken.

Geht es dir auch so?

Schöne Satzanfänge Liste

 

Dann helfen dir meine Beispiele für schöne Satzanfänge nach dem ABC.

So bekommst du bestimmt schon in deinem nächsten Text ein dickes Lob von deiner Lehrerin!

Schöne Satzanfänge schreiben, nach dem ABC geordnet

 

An einem sonnigen Herbsttag …

Ausgerechnet mein bester Freund …

Beim nächsten Mal …

Besonders Herr Meier …

Chaotisch fand sie besonders, dass …

Cool war, dass …

Damals wusste …

Dennoch bekam …

Eines morgens …

Etwas störte aber …

Fast jedes Mal …

Fröhlich rief sie …

Ganz bestimmt hatte …

Geheimnisvoll rumpelte …

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Hastig überquerte …

Höflich überreichte …

Immer wieder …

Indessen beobachtete …

Jedes Mal …

Jetzt holte …

Kaum hatte …

Kichernd schaute …

Leider bekam …

Letzte Woche …

Manchmal dachte …

Mitten auf der Straße …

Nachdem wir …

Niemand schrieb …

Oben angekommen …

Ordentlich faltete …

Pfeifend schlenderte …

Plötzlich überkam …

Quatschend spazierten …

Quer über …

Ratlos blickte …

Riesige Mengen von …

Seit letzter Woche …

Spätestens jetzt …

Tagelang wussten …

Todmüde erreichten …

Übrig blieb nur …

Unterdessen erschienen …

Verlegen schaute …

Vorigen Sonntag …

Während alle …

Wild entschlossen …

Zornig hastete …

Zum Schluss …

9 Rechtschreibstrategien zur erfolgreichen Selbstkontrolle

Viele Rechtschreibfehler im Deutschen entstehen, weil du die wichtigsten Rechtschreibstrategien und Regeln zur Rechtschreibung nicht kennst oder nicht wie ein Profi anwendest.

Wahrscheinlich bist du mit den wichtigsten Regeln schon vertraut, zum Beispiel, dass man Nomen groß schreibt.

Wenn du aber nach wie vor Fehler machst oder deine Klassenarbeit vom Rot des Lehrers fast überschwemmt ist, dann liegt das fast immer daran, dass du dich nicht selber konsequent kontrollierst.

So können sich Fehler einschleichen, die du eigentlich leicht vermeiden könntest.

Deswegen werden dir meine folgenden 9 Rechtschreibstrategien zur Fehleranalyse ein wertvoller Schatz sein.

Rechtschreibstrategien erfolgreich anwenden

9 Rechtschreibstrategien zur erfolgreichen Selbstkontrolle

1.

Schärfung = Die Verdoppelung von Konsonanten nach kurz gesprochenem Vokal  (a, e, i , o , u)

Deine Strategie zur Selbstkontrolle:

Sprich in Silben, um die zwei Mitlaute zu hören: „kom – men“
Wende die sogenannte Ableitungsregel an: „kommt“ leitet sich von „kom-men“ ab

2.

Dehnung = Wörter mit einem langen Vokal und einem stummen „h“

Deine Strategie zur Selbstkontrolle:

Sprich die Wörter in Silben, um das sonst stumme „h“ zu hören: „Schu-he“

3.

Dehnung = Schreiben von „ie“ für ein langes betontes „i“

Deine Strategie zur Selbstkontrolle:

Sprich den i-Laut betont lang gezogen.

4.

Dehnung = Verdoppelung des Vokals bei „a, e, o“

Deine Strategie zur Selbstkontrolle:

Erstelle eine Lernkartei, denn manche deutsche Wörter haben keine eindeutige Regel und diese Ausnahmen solltest du öfter lesen und schreiben.

Beispiele: Saal, See, Boot

5.

Gleich und ähnlich klingende Konsonanten = Wortfamilien mit sogenannter Auslautverhärtung bei  b/p, g/k, d/t

Deine Strategie zur Selbstkontrolle:

Leite die Wörter ab, indem du die Silben verlängerst und so deutlich den richtigen Laut hörst.

Grab – Gräber

hart – härter

6.

Gleich und ähnlich klingende Konsonanten = Wörter mit „v“ geschrieben, aber wie „f“ gesprochen

Deine Strategie zur Selbstkontrolle:

Lege eine Lernwortkartei an und schreibe und lese diese Wörter häufig.

Beispiele: vielleicht, Veilchen, vor

7.

Gleich und ähnlich klingende Vokale /ä/e, äu/eu

Deine Strategie zur Selbstkontrolle:

Um eine Verwechslung zu vermeiden und zu erkennen, wann du „ä“ oder „e“ schreiben musst, mache aus der Mehrzahl die Einzahl: „Häuser – Haus“,

oder leite das Wort vom Wortstamm ab: „älter – alt

8.

Regeln zum s – Laut

Ein Doppel – „ss“ nach kurz gesprochenem Vokal: nass, blass, Wasser

Ein scharfes „ß“ nach lang gesprochenem Vokal: Fuß, bloß, Ruß

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9.

Groß- und Kleinschreibung

a)

Du schreibst diese Wortarten groß: Substantive, substantivierte (nominalisierte)  Verben und Adjektive.

Deine Strategie zur Selbstkontrolle:

Damit du erkennst, ob das Wort ein Nomen ist, setze einen Artikel davor oder bilde die Mehrzahl.

b)

Diese Wortarten schreibst du klein: Adjektive, Adverbien, alle anderen Wortarten.

Deine Strategie zur Fehlerfindung:

Lerne die verschiedenen Wortarten und die Regeln, nach denen du sie erkennst.

Beispielsweise weißt du, dass du Adjektive steigern kannst. Wenn du ein Wort also steigern kannst (dick – dicker), kannst du sicher sein, dass du das klein schreiben musst.

 

So schreibst du eine perfekte Charakterisierung in Englisch

Im Englischunterricht wirst du öfter aufgefordert, eine Charakterisierung zu schreiben.

Dies kannst du zum Beispiel für die Figur einer Kurzgeschichte machen, für die aus einem Drama oder für eine Figur aus einem Roman.

Nicht selten sehe ich dann in ziemlich ratlose Gesichter, weil viele Schüler nicht wissen, was genau zu einer Charakterisierung gehört oder welche Ausdrücke sie verwenden können.

Eine Charakterisierung schreiben in 5 erfolgreichen Schritten

Diese Schritte beziehen sich zwar durch die Beispielsätze auf einen englischen Ausgangstext. Sie gelten aber natürlich auch für Charakterisierungen in deutsch und in anderen Sprachen.

 

Eine perfekte Charakterisierung schreiben

1. Schritt

Lies den vorliegenden Text oder Textauszug sorgfältig und konzentriert.

Unterstreiche die Textpassagen, die dir Informationen über die relevante Figur geben.

Schreibe dir die relevanten Informationen zum Beispiel in einem Mind-Map heraus.

2. Schritt

Bevor du mit dem Konzept oder dem Schreiben anfängst, beantworte mindestens in Stichworten folgende Fragen. Sie helfen dir, die komplexe Struktur der Figur zu erkennen:

Wie sieht die Figur aus?

Wo lebt die Figur? In welcher Lebenssituation befindet sie sich?

Was sind ihre Ziele, Wünsche, Ängste, Erwartungen?

In welchem Verhältnis steht die Figur zu den anderen Figuren? Wie verhält sie sich den anderen gegenüber?

Welche Sprache benutzt die Figur? Ist ihre Sprache einfach oder komplex?

Wie verhält sich die Figur anderen gegenüber? Wen mag sie? Wen lehnt sie ab? Warum?

Was empfindet die Figur? Was denkt sie? Was erwartet sie von den anderen Figuren?

Bleibt die Figur statisch oder verändert sie sich im Laufe der Handlung?

3. Schritt

Schreibe nun deine Charakterisierung.

Dabei geht es nicht darum, dass du einfach auflistet, was du herausgefunden hast.
Zeige vor allen Dingen auf, wie die einzelnen Teile zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen.

Belege deine Behauptungen unbedingt mit Zitaten.

4. Schritt

Der Aufbau deiner schriftlichen Charakterisierung sollte nach diesem Muster erfolgen:

A) Einleitung

Beginne mit dem Namen deiner Figur und allgemeinen Informationen.

Die Einleitung sollte begründen, warum die Figur für die Handlung wichtig ist.

Benutze das simple prensent durchgängig im Text.

Beispiel:

„Andy, one of the main characters and the narrator’s best friend in the story „Bread on the Water” by David Lubar, is a typical teenage boy with a big mouth and a big heart.“

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B) Hauptteil

Füge im Laufe des Hauptteils immer mehr Informationen, die du dir über die Figur herausgeschrieben hast, hinzu.

Achte darauf, dass du erst das Äußere der Figur beschreibst und dann auf das Innenleben, die Eigenschaften und Verhaltensweisen eingehst.

Die Informationen sollten das bekräftigen, was du bereits in der Einleitung herausgefunden hast.

Beispiel:

„In church, Andy makes puns on the quotes from the Bible. This shows him to be a very clever boy with a good sense of humor. But the fact that he does not stop, even after he and Tommy are thrown out of the church shows that …“

Belege jede Behauptung mit einem Textverweis oder einem Zitat.

Beispiel:

„Andy is caring and tries to help the homeless man by buying him something to eat…(pp.43)“

C) Schluss

Im Schlussteil schließt du den Kreis zu der Einleitung, indem du noch einmal unterstreichst, was das Hauptmerkmal deiner Figur ist.

Du kannst hier auch kurz deine eigene Meinung abgeben und die Figur beispielsweise kritisch bewerten.

Erwähne im Schluss auch, welche Bedeutung die Figur für das Gesamtwerk hat und welche Beziehungen zu anderen Figuren des Textes bestehen.

Beispiel:

„As we have seen, Andy is very generous and, although he misbehaves in church at the beginning of the story, he is the only one who …“

5. Schritt

Bevor du abgibst, lies deine Charakterisierung noch einmal durch.

Achte jetzt verstärkt auf eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik.

Hast du alle vorher notierten Punkte berücksichtigt? Sonst hast du jetzt noch Zeit, Ergänzungen vorzunehmen.

Vernachlässige bitte nicht, wie viele Schüler, diesen 5. Schritt. Schreibe deine Charakterisierung also nicht bis auf die letzte Minute, sondern plane von vorneherein ein, ca. 10 – 15 Minuten vor Ende fertig zu sein, damit dir noch ausreichend Zeit für deine Korrekturen bleibt.

 

Nominalisierung: Diese einfachen Regeln musst du kennen

Nominalisierung? Was heißt das eigentlich?

In der Grundschule bringen wir euch Schülern bei, dass ihr alle Nomen mit einem großen Buchstaben schreibt und alle Verben und Adjektive mit einem kleinen Buchstaben.

Ab etwa der 6. Klasse lernst du, dass man unter bestimmten Voraussetzungen Verben und Adjektive manchmal groß schreiben muss, nämlich dann, wenn sie zu einem Nomen werden.

Das nennt man dann Nominalisierung.

Die Regeln zur Nominalisierung

 

Damit du dich leichter zurecht findest, kannst du dir die Regeln zur Nominalisierung so merken:

1.

Nominalisierung von Verben

Unter diesen Voraussetzungen werden Verben groß geschrieben:

1.1.

Wenn vor dem Verb

beim
zum
vor dem
nach dem
für das
mit dem

steht.

Beispiel: Mit dem Lernen klappt es schon gut.

1.2.

Nach einem Artikel

Beispiele:

Dein Schreien hat mich geweckt.
Ein Betreten des Rasens ist verboten.

1.3.

Nach einem Pronomen

Beispiele:

Wir ärgerten uns über dein Vergessen.
Unser Backen hat mir Spaß gemacht.

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2.

Nominalierung von Adjektiven

Unter diesen Voraussetzungen werden Adjektive groß geschrieben:

2.1.

Wenn vor dem Adjektiv:

alles
nichts
etwas
wenig
viel
sehr
manches
allerlei

steht.

Beispiel: Wir konnten allerlei Wertvolles sammeln.

2.2.

Nach einem (versteckten) Artikel

 

Beispiel: Jeder konnte das Gute in ihr erkennen.

2.3.

Nach einem hinweisenden Pronomen

Beispiel: Lass mich dir dieses Rot geben.

2.4.

Nach einem besitzanzeigenden Pronomen

Beispiel: Das ist unser Kleiner.

Schreib-Tipps: Mal was anderes als „sagen“ schreiben

Im Deutschen wie im Englischen ist das Verb „sagen“ eines der liebsten bei Schülern.

Gerade, wenn sie eine eigene Geschichte schreiben sollen, kommt fast durchgänging „sagte er“ oder „sagt sie“ vor.Andere Wörter für sagen, scheint es nicht zu geben.

Dabei hat die deutsche und englische Sprache viele andere Ausdrücke, die besser und klarer verdeutlichen, wie genau eine Person etwas von sich gibt.

Im Folgenen liste ich eine Anzahl anderer Verben statt „sagen“ für dich auf.

 

Andere Wörter für sagen schreiben

Andere Wörter für sagen / to say sind viel cooler

 

to add that                               hinzufügen

to announce that                   ankündigen

to answer that                         antworten

to assume that                        annehmen

to be of the opinion that       der Meinung sein

to believe that                        glauben

to confess that                        gestehen

to explain that                         erklären

to learn that                            erfahren

to murmur that                       murmeln

to point out that                      hervorheben

to predict that                         vorhersagen

to pretend that                        so tun als ob

to regret that                           bedauern

to remark that                         bemerken, andeuten

to reply that                            erwidern

to report that                          berichten

to reveal that                           enthüllen

to shout that                           schreien

to suppose that                       vermuten

to tell that                               erzählen

to think that                            denken

to whisper that                        flüstern

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Was ist eigentlich ein Adjektiv? 4 wichtige Merkmale, die du kennen musst

Was sind Adjektive eigentlich und wie erkennst du ein Adjektiv?

Adjektive sind Wie-Wörter.

Ein Wie-Wort sagt uns, wie ein Lebewesen oder eine Sache ist.

Das Adjektiv bestimmt das Nomen genauer und hebt es dadurch hervor.

Statt zu sagen: Das Auto parkt dort.,

sagst du beispielsweise: Das blaue Auto parkt dort.

Und schon hast du das Nomen „Auto“ näher bestimmt und dadurch unverwechselbar gemacht.

Merkmale eines Adjektivs erkennen

 

Dein Lehrer sagt dir oft: „Benutz doch mehr Adjektive, dann wird dein Text schöner.“

Dann stimmt auch, denn durch Adjektive machst du deine Sätze nicht nur länger, sondern auch spannender.

Wie findest du heraus, ob ein Wort ein Adjektiv ist?

Es gibt vier Merkmale von Adjektiven, die du dir leicht merken kannst.

Merkmale von Adjektiven: So erkennst du ein Adjektiv

Merkmal 1 eines Adjektivs:

Das Adjektiv bezieht sich auf ein Nomen und bestimmt es näher.

der gefährliche Tiger

die schnelle Läuferin

Merkmal 2 eines Adjektivs:

Das Adjektiv schreibst du immer klein (außer am Satzanfang, natürlich).

Merkmal 3 eines Adjektivs:

Das Adjektiv erkennst du daran, dass du es steigern kannst.

Die meisten Adjektive steigerst du so:

Positiv:            dick                           weit

Komparativ:     dicker                       weiter

Superlativ:       am dicksten             am weitesten

Merke:

Bei einigen Wie-Wörtern bekommt der Superlativ ein zusätzliches „e“, damit du das Wort besser aussprechen kannst.

breit, breiter, am breitesten

Folgende Ausnahmen bei der Steigerung gibt es:

gut    –    besser    –    am besten

viel    –    mehr      –    am meisten

hoch  –    höher     –    am höchsten

Und denke daran:

Grammatisch kann man jedes Adjektiv steigern, also mehr oder weniger daraus machen.

Aber bei einigen macht es keinen Sinn, diese zu steigern.

Dazu gehören zum Beispiel:

tot
einzig
einmalig
ganz
kein
golden
steinhart
himmelweit
riesengroß

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Merkmal 4 eines Adjektivs:

Du kannst Dinge oder Lebewesen miteinander vergleichen.

Um den Vergleich auszudrücken, benutzt du entweder das Wort „wie“ oder „als“.

Vergleich mit „wie“:

Wenn zwei Subjekte auf einer Stufe stehen, also gleich sind, nimm „wie“ + Positiv

(= Grundform des Adjektivs):

Tim ist so groß wie Marc.

Dieses Handy ist genauso gut wie das andere.

Vergleich mit „als“:

Wenn zwei Subjekte nicht in der Waage sind, also ungleich sind, nimm

„als“ + Komparativ (= Vergleichsstufe des Adjektivs):

Die Tasche ist schöner als diese hier.

Lena kann schneller laufen als Laura.

 

Merkmale von Adjektiven