Deutsch

Mit diesen Tipps schreibst du eine gute Nacherzählung

Eine Nacherzählung schreiben bedeutet nicht, dass du einfach Abschnitte aus einer Geschichte abschreiben sollst.

Was stattdessen von dir erwartet wird, zeige ich dir jetzt.

Eine Nacherzählung schreiben: Mit diesen Tipps ein Kinderspiel

Tipps für Nacherzählung schreiben

 

  • Die Nacherzählung ist eine Erzählung nach einer Vorlage. Du willst dafür Leser oder Hörer, die den Text nicht oder nicht mehr genau kennen, interessieren.Dafür ist es notwendig, dass du die Vorlage ganz genau liest und wichtige Passagen unterstreichst.
  • Schreibe dir ebenfalls wichtige Punkte in eigenen Worten heraus.

    Nacherzählung schreiben: So stimmt die Form

  • Der Beginn einer Nacherzählung/ deine Einleitung muss alles enthalten, was der Leser oder Hörer braucht, damit er die Ausgangssituation versteht.

    Dazu gehört die Beantwortung auf folgende Fragen:

  • Wer ist beteiligt? – Nenne die wichtigen Personen der Handlung.
  • Wo geschieht es? – Nenne den Ort.
  • Wann geschieht es? – Nenne den Zeitpunkt und die Dauer des Geschehens.
  • Was geschieht? – Erzähle hier den Handlungsablauf in der vorgegebenen Reihenfolge.
  • Wie geschieht es? – Nenne die Umstände, die zu dem Geschehen führten.
  • Warum geschieht es? – Nenne hier den Grund des Geschehens.
  • Denk daran, dass Zusammenhänge durch entsprechende Wörter verdeutlicht werden.

Beispielsweise tut jemand etwas,

weil…
obwohl…
sodass…
damit…
um zu…

 

Nacherzählung schreiben: So stimmt der Inhalt

  • Die Reihenfolge der Ereignisse muss stimmen. Das heißt, du musst die sogenannten Erzählschritte beachten und in deiner Nacherzählung einhalten.

  • Lass Unwichtiges weg, und erzähle den HÖHEPUNKT anschaulich und ausführlich.

  • Du darfst die Figuren, den Ort und die Zeit der Geschichte nicht ändern.
  • Die Nacherzählung sollst du mit deinen eigenen Worten schreiben, sie kann sich aber dem Originaltext annähern.

    Das heißt, wenn die Geschichte beispielsweise in der Ich-Erzählung geschrieben ist, schreibst du die Nacherzählung auch aus dieser Perspektive.

  • Wörtliche Rede kannst du verwenden, aber nur die, die wirklich wichtig für das Verstehen sind.

  • Baue Spannung auf, wenn die Geschichte dies ebenfalls macht.
  • Schreibe die Nacherzählung im Präteritum!

Lies zum Schluss deine Nacherzählung noch einmal durch, wenn du kannst, auch laut.

Oder lass sie jemand anders durchlesen.

Frage dich: Versteht jemand, der die Geschichte nicht gelesen hat, worum es darin geht?

Wenn das zutrifft, hast du alles richtig gemacht!

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Den Genitiv anwenden wie ein Profi: So geht´s

Der Genitiv ist einer von vier Fällen im Deutschen. Er zeigt an, dass eine Sache oder Person jemandem gehört.

Er steht nach bestimmten Verben, Präpositionen und Adjektiven.

Der Genitiv beantwortet die Frage: WESSEN?

Im gesprochenen Deutsch ist der Genitiv fast ganz verschwunden; der Dativ (WEM?) hat ihn ersetzt.

Trotzdem lohnt es sich, den Genitiv richtig anzuwenden, denn es zeigt, dass du „schönes, gutes Deutsch“ sprichst und die Grammatikregeln kennst.

Diese Regeln für den Genitiv musst du kennen

Am einfachsten lernst du, den Genitiv korrekt zu benutzen, wenn du die Verben, Präpositionen und Adjektive lernst, die den Genitiv erfordern.

Man sagt, dass diese Verben den Genitiv regieren.

Verben mit Genitiv

sich annehmen
sich erbarmen
sich bedienen
bedürfen
sich enthalten
sich erinnern
sich entsinnen
sich erfreuen
gedenken
sich rühmen
sich schämen
sich versichern

Was bedeutet das konkret?

Es bedeutet, dass nach dem Verwenden eines der genannten Verben; das nachfolgende Objekt (Nomen) im Genitiv steht.

Beispiele:

Sie nimmt sich des Kindes an.
Frage: Wessen nimmt sie sich an? (Genitiv-Frage)
Antwort: Des Kindes (Objekt/ Nomen steht im Genitiv)

Ich schäme mich wegen der Folgen.
Wessen schäme ich mich?
Der Folgen (Genitiv/ 2. Fall)

Wir erinnern uns der vielen guten Ratschläge gerne.
Wessen erinnern wir uns gerne?
Der vielen guten Ratschläge.

Darauf musst du achten:

  • Der Artikel muss angepasst werden, er ändert sich.
  • Manche Nomen erhalten im Genitiv ein sogenanntes Fugen-s oder ein „es“.
  • Bei manchen Nomen sind beide Varianten erlaubt.

Beispiel für „s“-Endung/ Flexion:

der Käfig – des Käfigs
der Nachbar – des Nachbars
der Reichtum – des Reichtums
der Vogel – des Vogels
der Lehrling – des Lehrlings

Beispiel für „es“-Endung/ Flexion:
dazu gehören alle Nomen die auf s, ß, x oder z enden

das Glas – des Glases
der Strauß – des Straußes
der Reflex – des Reflexes
das Herz – des Herzes

Beispiel für „s“ oder „es“-Endung/ Flexion:
der Staat – des Staats/ des Staates
das Blut – des Bluts/ des Blutes
das Insekt – des Insekts/ des Insektes
das Buch – des Buchs/ des Buches

Präpositionen mit Genitiv

angesichts
anhand
anlässlich
anstatt anstelle
aufgrund
außerhalb
bezüglich
infolge
innerhalb
mithilfe
oberhalb
trotz
unterhalb
unweit
während
wegen
zugunsten

Beispiele:

Du kannst den Schatz anhand des Plans leicht finden.
Unterhalb der Rampe befand sich ein geheimer Schalter.
Während des Unterrichts bitte nicht stören.

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Adjektive mit Genitiv

bedürftig: Kinder sind der Liebe der Eltern bedürftig.
bewusst: Ich bin mir meines Fehlers bewusst.
fähig: Er ist dieser Tat nicht fähig.
gewiss: Sie ist sich seiner Unterstützung gewiss.
sicher: Sie ist sich seiner Unterstützung sicher.
überdrüssig: Er war des Lernens überdrüssig.
verdächtig: Er war des Lügens verdächtig.
würdig: Er ist ihrer nicht würdig.

 

 

Rechtschreibtipps für Grundschüler und erste Regeln zum richtigen Schreiben

Rechtschreibtipps und Rechtschreibregeln sind auch für Grundschüler wichtig.

Je früher Ihr Grundschulkind diese Regeln anwendet und darauf achtet, desto sicherer wird es.

Damit es auch bei Ihrem Kind mit der Rechtschreibung klappt, achten Sie darauf, dass Sie beim gemeinsamen Üben auf die folgenden Regeln hinweisen.

Rechtschreibtipps für Grundschüler

Rechtschreibtipps für Grundschüler

  • Wörter am Satzanfang schreibt man immer groß.
    Weisen Sie darauf hin, dass man zum Beispiel auch ein Adjektiv groß schreibt, auch wenn man es im Satz selber klein schreibt.
  • Wörter, vor die man einen Begleiter (= Artikel/ der, die das) setzen kann, sind Namenwörter (=Nomen) und werden immer groß geschrieben.
    Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es für jedes Wort, bei dem es unsicher ist, ob es groß geschrieben wird, ganz schnell im Kopf die Artikelprobe machen kann.
  • Keine Zeile fängt mit einem Satzzeichen an.
    Ich sehe oft, dass Komata in der neuen Zeile stehen, weil angeblich „kein Platz“ mehr in der Zeile davor war.

  • Wörtliche Redezeichen zu Beginn der wörtlichen Rede stehen nicht am Ende der alten Zeile, sondern immer am Anfang einer neuen Zeile.
  • Viele Schüler scheinen fast Angst davor zu haben, ein Wort zu trennen und schreiben deswegen lieber über den Rand oder auf die andere Seite des Heftes.
    Dabei ist es einfach, ein Wort  zu trennen:
    Lehren Sie Ihr Kind das Sprechen in Silben. So kann es sicher jedes Wort bei Bedarf trennen und verbessert zusätzlich die Rechtschreibung.
  • Am Ende eines Satzes steht immer ein Satzzeichen.
    Üben Sie mit Ihrem Kind, wie es selber erkennt, wann ein Satz / ein Gedanke zu Ende ist. Viele Kinder haben anfangs nämlich kein Gefühl dafür und schreiben Texte ganz ohne Satzzeichen.

Mit diesen einfachen Regeln können Sie schon in der zweiten Klasse beginnen.

Üben Sie auch, dass Ihr Kind seine Hausaufgaben nicht ohne eine letzte Kontrolle beendet. Selbstkontrolle ist der beste Weg zu guten Noten.

Kommaregeln: Kommas setzen wie ein Profi

Kommaregeln sind für manche Schüler ein Buch mit sieben Siegeln.

Kommas zu setzen ist nicht schwierig, wenn du die wichtigsten Regeln kennst und anwendest.

Die wichtigsten Kommaregeln

Hier kommen die wichtigsten Kommaregeln der deutschen Sprache

Kommaregel 1

Alle Hervorhebungen, Unterbrechungen und Erklärungen, die in den normalen Satzbau eingefügt werden, trennst du durch Kommas ab.

Hervorhebungen sind Anreden und Ausrufe.

  • Anreden
    Jan,
    kannst du mir helfen?
  • Ausrufe
    Nein,
    ich kann das wirklich nicht alleine machen!
  • Unterbrechung
    Als Unterbrechung des Satzes gilt eine unnötige Erklärung in der Satzmitte:

    Auf der Straße traf ich
    , vor ein oder zwei Tagen, meine Freundin Vanessa.
  • Nachträgliche Erklärungen sind Anhängsel an die Kerninformation des Satzes:
    Er fuhr täglich zum Segeln,
    selbst bei schlechtem Wetter.
    Ich treibe gern Sport,
    und zwar Skilauf und Rodeln.

Kommaregel 2

Jede Art von Aufzählung wird durch Kommas gegliedert.

Du kannst Wörter aufzählen, Satzglieder und Nebensätze (Gliedsätze).

  • Aufzählung von Wörtern
    Sie hatte schöne, lange, blonde Haare.
  • Verbindest du Teile einer Aufzählung mit „und“ oder „oder“, fällt das Komma weg.
    Sie hatte schöne,
    lange und blonde Haare.
  • Aufzählung von Satzgliedern
    Wir brauchen einen
    Besen, eine Schaufel, eine Leiter und einen Eimer.
  • Aufzählung von Nebensätzen (Gliedsätzen) gleicher Art

    Weil heute Sonntag ist, (weil) wir Zeit haben und (weil) die Sonne scheint, machen wir einen Ausflug.

Kommaregel 3

Alle Nebensätze werden vom Hauptsatz durch Komma abgetrennt.

Einen Nebensatz erkennst du einfach daran, dass das Verb am Ende steht.

  • Kombinationen von Haupt- und Nebensätzen

    1. Hauptsatz –
    Bindewort -Nebensatz

    Er konnte nicht kommen,
    weil er krank war.
    Er dachte nicht daran,
    dass es schon so spät war.

    2. Bindewort – Nebensatz – Hauptsatz Als es heller wurde, fuhren wir endlich los. 

    3. Hauptsatzanfang – Bindewort – Nebensatz – HauptsatzendeDer Platz, den sie sahen, gefiel allen sehr gut.

    4. Hauptsatz- Bindewort – Nebensatz 1 – Bindewort – Nebensatz 2

    Er war zu klug, als dass er in die Falle ging, die sie ihm gestellt hatten.

    Kommaregel 4

    Hauptsatz + erweiterter Infinitiv

    Sie nahm sich fest vor, mit ihm zu telefonieren.

Kommaregel 5

Verbindung von mehreren Hauptsätzen

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Wenn du vollständige Sätze miteinander verbindest, dann musst du nur noch ein Komma setzen, wenn du sie ohne „und“ aneinander reihst.

Verbindest du Hauptsätze mit „und“, dann steht kein Komma, du darfst es aber zur Verdeutlichung setzen.

  • Hauptsatz, Hauptsatz

    Sascha fährt mit dem Rad, sein Hund läuft hinterher.

Englische Redewendungen, die du wirklich kennen solltest

Englische Redewendungen machen Spaß und zeigen, dass du ein Profi der englischen Sprache bist!

In der Schule lernst du sie leider nicht.

Wenn du dir aber zum Beispiel ab und zu deine Serienfavoriten im englischen oder amerikanischen Original anschaust, verbesserst du nicht nur insgesamt dein Englisch.

Zusätzlich lernst du noch eine Menge englischer Redewendungen ganz nebenbei.

englische Redewendungen

Schon jetzt kannst du damit anfangen, dir wichtige englische Redensarten zu merken.

Deswegen gebe ich dir in der folgenden Liste einige englische Redewendungen, die du immer mal wieder anwenden kannst. Zusätzlich gibt´s natürlich die deutsche Übersetzung dazu.

Wenn du diese idioms benutzt, outest du dich als Englisch Profi und bewegst dich auf einem ganz anderen Level:-)

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Wichtige englische Redewendungen und ihre deutsche Übersetzung

 

  • to give one the go-by = jemanden links liegen lassen
  • to put on the barmy stick = sich doof stellen
  • to be for the high jump = sein blaues Wunder erleben
  • Not for the life of me! = Nicht um alles in der Welt!
  • I’m not taking any! = Ohne mich!
  • A penny for your thoughts. = Ich würde gerne wissen, was du denkst.
  • It was a dog’s breakfast. = Es war für die Katz.
  • to have to bite the bullet = it den sauren Apfel beißen müssen
  • to put into cold storage = etwas auf die lange Bank schieben
  • to turn on the waters = losheulen
  • Quit joking! = Mach keine Witze!
  • Don’t be down in the mouth. = Lass den Kopf nicht hängen.
  • It is Greek to me. = Ich verstehe nur Bahnhof.
  • Don´t get me wrong. = Versteh mich nicht falsch.
  • Couldn ´t care less. = Das interessiert mich überhaupt nicht.
  • Don´t mind. = Mir egal.
  • Are you free tomorrow? = Hast du morgen Zeit?

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  • I get it. = Hab´s kapiert.
  • Hang on. = Warte!
  • It´s up to you. = Entscheide du.
  • My bad. = Meine Schuld.
  • A dime a dozen. = Wie Sand am Meer.
  • Call it a day. = Schluss für heute.
  • Hang in there! = Halte durch!
  • Time is money. = Zeit ist Geld.

So schreibst du problemlos eine tolle Inhaltsangabe

Eine Inhaltsangabe schreiben beginnt in Deutsch ab der 7. Klasse.

Du sollst zum Beispiel den Inhalt einer Kurzgeschichte, ein Kapitel aus einem Roman oder ein Gedicht zusammen fassen.

Dabei fällt mir immer wieder auf, dass manche von euch Schwierigkeiten haben, weil ihr die Inhaltsangabe mit einer Nacherzählung verwechselt.

Inhaltsangabe schreiben

Im Gegensatz zu einer Nacherzählung – die recht ausführlich ausfallen kann -, gehört in eine Inhaltsangabe wirklich nur das Allerwichtigste.

1. Vorbereitung:

Bereite deine Inhaltangabe vor, indem du dir

  • die Ausgangssituation verdeutlichst (beteiligte Personen, Ort und Zeit der Handlung),
  • den Text in Erzählabschnitte gliederst und
  • die wichtigsten Handlungsschritte knapp zusammenfasst.
  • Einige Leitfragen können das Textverständnis erleichtern:
  • Wo erkennst du einen Konflikt?
  • Wie entwickelt sich die Spannung?
  • Welche Rolle spielt die Erzählperspektive?
  • Was bewirkt der Schluss?

Unterstreichungen und Randnotizen helfen dir.

2. Inhaltsangabe schreiben:

Eine Inhaltsangabe gliedert sich immer mindestens in eine Einleitung und in einen Hauptteil:

  • Einleitung:

In einem Einleitungssatz nennst du zunächst Autor, Textart, Titel und Erscheinungsjahr der Erzählung. Dies sind die sogenannten  Informationsdaten.
Es folgen Angaben zur Ausgangssituation (Ort, Zeit, Personen).

Dann gib möglichst kurz und treffend an, worum es thematisch in der Geschichte geht.

Dieser Teil der Einleitung – nämlich das eigentliche Thema der Geschichte zu erkennen –  ist der wichtigste Punkt, denn hier zeigst du, ob du den Text verstanden hast.

  • Hauptteil:

Hier nennst du die wichtigsten Handlungsschritte und zeigst, wie sie zusammen hängen.

Am besten nimmst du deine Vorbereitungsnotizen (Erzählabschnitte / Handlungsschritte) zu Hilfe.

Beachte besonders diese vier Punkte:

  • 1. Verwende als Tempus das Präsens (nur bei Vorzeitigkeit: Perfekt);
  • 2. Ersetze direkte Rede durch indirekte Rede (Konjunktiv I, evtl. Ersatzformen).;
  • 3. Achte auf eigenständige Wortwahl: Mach nicht den Fehler, aus dem Text abzuschreiben, sondern benutze deine eigenen Worte;
  • 4. Verknüpfe deine Sätze durch Konjunktionen und Adverbien,
    z.B.
    ursächlich: denn, weil, da, deshalb;
    zeitlich: nachdem, bevor, als;
    entgegensetzend: aber, doch, jedoch, sondern, hingegen;
    folgernd: damit, dass, so dass.

Der Stil der Inhaltsangabe ist distanziert, neutral und sachlich. Schreibe so, wie du einen Bericht schreibst.

Vermeide Spannung in deiner Inhaltsangabe, Adjektive und Kommentare. Auch Zitate haben in der Inhaltswiedergabe nichts verloren.

3. Inhaltsangabe bearbeiten

Wenn du deinen Text geschrieben hast, lies dir deine Inhaltsangabe unbedingt noch einmal durch, bevor du die Arbeit abgibst.

Achte auf die Rechtschreibung und darauf, ob du immer die Gegenwartsform verwendet hast.

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Einen Sachtext zusammenfassen: Mit diesen Tipps schaffst du das leicht

Einen Sachtext zusammenfassen übst du im Deutschunterricht.

Auch Texte in Geschichte, Biologie oder Erdkunde sollst du öfter zusammenfassen.

Die Aufgabenstellung heißt dann:

„Lies den Text sorgfältig, unterstreiche wichtige Textpassagen und fasse die wichtigsten Textinhalte zusammen.“

Sachtext zusammenfassen

Viele Schüler wissen nicht, was das Wichtigste in einem Text ist. Aus lauter Verzweiflung unterstreichen sie dann den gesamten Text.

Das zeigt:

a) dass sie nicht wissen, wie sie die wichtigsten Inhalte herausfiltern oder
b) dass sie den Text überhaupt nicht verstanden haben.

Damit du einen Sachtext zusammenfassen kannst, hier meine besten Tipps

An erster Stelle steht, dass du jeden Text umso besser verstehst, merkst und wiedergeben kannst, je aktiver du dich damit befasst hast.

Es reicht bei weitem nicht, einen Text passiv zu lesen und zu hoffen, dass du dir den Inhalt irgendwie merken wirst.

Wichtig sind drei Schritte:

  • konzentriertes Lesen ohne Ablenkung
  • selbständiges Wiedergeben des Gelesenen aus dem Kopf
  •  Kontrolle des Wiedergegebenen mit dem Originaltext

 

So gehst du konkret vor, wenn du einen Sachtext zusammenfassen willst

  • Lies konzentriert, lass deine Gedanken nicht abschweifen und schau, dass du den Inhalt schon beim ersten Lesen verstehst.
    Frage dich: Worüber schreibt der Autor ganz konkret? Dabei hilft es, wenn du dir nach dem Lesen den Inhalt kurz mündlich in eigenen Worten wiedergibst.
  • Im zweiten Schritt schreibst du dir die W-Fragen auf:
  • Wer?
  • Wie?
  • Was?
  • Warum?
  • Wann?
  • Wo?
  • Mit welchen Folgen?

Finde die Beantwortung auf diese Fragen im Text und unterstreiche dort die Antwort.

Nicht immer kannst du alle Fragen beantworten, weil die Informationen im Text fehlen.

Strukturiere dann den Text, in dem du ihn grob in Einleitung, Hauptteil, Schluss teilst.

Jetzt kannst du, wenn gefordert, den Sachtext schriftlich zusammenfassen.

So gliedert du einen Sachtext

Einleitung 

  • Titel des Sachtextes
  • Autor
  • Erscheinungsdatum
  • das Medium (Zeitung, Magazin, Internetseite)
  • Thema des Ausgangstextes
  • Hauptteil
  • Hier beantwortest du die bereits gefundenen W-Fragen. Achte darauf, den Text mit deinen eigenen Worten wiederzugeben und schreibe nicht ganze Passagen ab.
  • Halte die Reihenfolge des Ausgangstextes ein.
  • Schreibe im Präsens, außer, wenn es sich um einen Geschichtstext handelt. Dann schreibe im Präteritum. Verzichte unbedingt auf deine eigene Meinung.

Schluss

  •  Hier kannst du noch einmal kurz sagen, worum es in dem Text geht.
    Du kannst aber auch kurz begründen, warum dir der vorliegende Text gefallen hat bzw. was du daran auszusetzen hast.

Am besten wäre es, wenn du zum Abschluss deinen gesamten Text einem anderen vorliest.

Wenn derjenige alles versteht, ohne den Ausgangstext zu lesen, hast du alles richtig gemacht!

Super!

 

Den richtigen deutschen Artikel finden: Diese Tipps und Regeln helfen dir

Den richtigen deutschen Artikel finden bereitet dir manchmal Probleme?

Dann bist du hier richtig!

Mit meinen Tipps und Regeln immer den richtigen deutschen Artikel finden.

den richtigen deutschen Artikel finden mit diesen Tipps

Sicher weißt du, dass es im Deutschen drei Artikel (=Begleiter) gibt:

  • männlich/ Maskulinum
    Der Artikel lautet “ der „: der Mann
  • weiblich/ Femininum
    Der Artikel lautet “ die „: die Frau
  • neutral/ Neutrum
    Der Artikel lautet “ das „: das Kind

    Den richtigen deutschen Artikel finden mit diesen Regeln:

1.) Das Geschlecht bestimmt den Artikel

Sprechen wir über eine männliche Person, bekommt sie immer den Artikel „der“.

Sprechen wir über eine eine weibliche Person, bekommt sie immer den Artikel „die“.

Beispiele:

a) maskulin
der Mann, der Schüler, der Student, der Lehrer, der Vater, der Arzt, der Techniker

b) feminin
die Frau, die Schülerin, die Studentin, die Lehrerin, die Mutter, die Technikerin

2.) Nachsilben bestimmen den Artikel

Den richtigen Begleiter kann man bei einigen Nomen an den sogenannten Nachsilben erkennen.

2a) Nomen sind bei folgenden Endungen neutral (Artikel „das“):

-chen (Diminutive: -chen und -lein macht alles klein)
– Kindchen, Kätzchen, Häschen, Zettelchen, Mädchen, Schätzchen, Tellerchen

-lein
– Bächlein, Fräulein, Häuslein, Büchlein, Strümpflein, Tischlein

-ment
– Argument, Dokument, Moment, Instrument, Medikament, Sortiment

-tum
– Brauchtum, Christentum, Eigentum (Ausnahmen: der Irrtum, der Reichtum)

-um
– Datum, Publikum, Irrtum, Universum

2b) bei folgenden Endungen sind die Substantive feminin (Femininum = die):

-anz
Akzeptanz, Arroganz, Bilanz, Distanz, Toleranz

-ei
Bäckerei, Bücherei, Druckerei, Metzgerei, Malerei, Fliegerei, Schlägerei

-enz
Existenz, Intelligenz, Konferenz, Prominenz, Differenz

-heit
Anwesenheit, Freiheit, Gesundheit, Krankheit, Sicherheit, Vergangenheit, Wahrheit

-ie
Familie, Energie, Fotografie, Strategie, Kopie, Studie

-keit
Möglichkeit, Einsamkeit, Geschwindigkeit, Schwierigkeit, Müdigkeit, Sauberkeit

-ik
Fabrik, Kritik, Politik, Musik, Technik

-in (u.a. weibliche Berufsbezeichnungen)
Anwältin, Beamtin, Königin, Lehrerin, Studentin, Engländerin

-ion

Aktion, Diskussion, Information, Kombination, Portion, Produktion, Vollpension, Religion

-ität
Aggressivität, Aktivität, Objektivität, Passivität, Stabilität

-schaft

Feindschaft, Freundschaft, Belegschaft, Verwandtschaft, Meisterschaft, Partnerschaft,

-ung

Ahnung, Endung, Entfernung, Stimmung, Hoffnung, Rettung, Zeitung

-ur

Agentur, Diktatur, Natur, Struktur, Reperatur, Tastatur, Zensur

2c) bei folgenden Endungen sind die Substantive maskulin (Maskulinum = der):

-ant

Immigrant, Fabrikant, Lieferant, Mandant, Restaurant, Spekulant

-ent

Advent, Agent, Experiment, Sortiment, Argument, Patient, Präsident, Student

-ich

Stich, Kranich, Pfirsich, Teppich

-ling

Feigling, Lehrling, Schmetterling, Zwilling

-ismus

Alkoholismus, Fanatismus, Faschismus, Rassismus, Realismus, Tourismus

-ist

Artist, Jurist, Journalist, Optimist, Pessimist, Lagerist, Tourist

-or

Autor, Direktor, Doktor, Gladiator, Humor, Monitor, Motor, Reaktor

3) Die besondere Bedeutung eines Wortes bestimmt den Artikel

3a) Folgende Nomen sind immer maskulin („der“):

  • Tageszeiten
    Jahreszeiten
    Monate
    Wochentage
    (Ausnahmen: die Nacht, die Mitternacht)
  • Himmelsrichtungen
    Süden, Westen, Norden, Osten, Südwesten, Nordosten
    Wetter, Niederschläge
    Föhn, Hagel, Hurrikan, Monsun, Nebel, Regen, Schnee, Tornado, Wind
    (Ausnahmen: das Eis, die Hitze, die Kälte, die Wolke)
  • alkoholische Getränke
    Cognac, Likör, Punsch, Rum, Schnaps, Sekt, Tequila, Wein, Wodka
    (Ausnahme: das Bier)
  • Automarken
    Opel, Rolls Royce, Ford, Mercedes, Toyota, VW

3b) Folgende Nomen sind immer feminin („die“)

  • Motorradnamen
    BMW, Honda, Kawasaki, Yamaha
  • Schiffsnamen
    MS Deutschland, Auqa Duck, Titanic, Queen Elizabeth
  • Zigarettennamen
    Camel, HB, Lord Extra, Marlboro
  • Substantivierte Zahlen
    Eins, Zwei, Zwanzig, Hundert, Tausend, Million, Milliarde, Billion

3c) Folgende Nomen sind immer neutral („das“)

  • Farbnamen
    Blau, Grau, Orange, Rot, Schwarz, Weiß
  • Substantivierte Verben
    Lesen, Schreiben, Lernen, Unternehmen, Gehen

12 deutsche Redewendungen, die du kennen solltest

Deutsche Redewendungen oder Redensarten sind vielen zwar bekannt.

Aber meistens weißt du gar nicht, was genau du darunter verstehen sollst – was es dir sagen soll.

Redewendungen haben den Zweck, dir einen vielleicht komplizierten Sachverhalt anschaulich und knapp zu beschreiben.

deutsche Redewendungen und ihre Bedeutung

Deutsche Redewendungen „malen“ mit Worten und lassen ein Bild in deinem Kopf entstehen, das du dir gut merken kannst.

Was „siehst“ du bei dieser Redensart vor dir?

Die Katzen pfeifen es von den Dächern.

Lustig, oder?

Meistens verbergen sich hinter den feststehenden deutschen Redensarten ganz bestimmte Lebenserfahrungen.

Diese nennt man in der Fabel die Lehre bzw. die Moral (der Geschichte).

In der Tabelle gebe ich dir einen Überblick über 12 deutsche Redewendungen, die du kennen solltest und erkläre, was genau sie bedeuten.

12 deutsche Redewendungen und ihre Bedeutung:

 

Redewendung Bedeutung
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Je früher du dich um eine Sache bemühst, desto größer sind deine Chancen, dass du sie auch bekommst.
Jemand einen Bären aufbinden. Du erzählst (im Scherz) eine Lügengeschichte.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Manchmal ist es sinnvoller, wenn du schweigst und nichts sagst, als zu viel zu sagen.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Wenn du andere in Gefahr bringen oder bloßstellen willst, fällt das auf dich selber zurück und du bist am Ende der Verlierer.
Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer etwas versprochen hat, muss es auch halten.
Wer eine Sache angefangen hat, muss sie auch zu Ende bringen.
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Du bist nicht am Streit von anderen beteiligt, doch du hast den Vorteil aus deren Streit.
Etwas auf die lange Bank schieben. Du schiebst eine (unangenehme) Sache immer weiter auf und willst sie nicht erledigen.
Hochmut kommt vor dem Fall. Wenn du arrogant bist und meinst, alles besser zu können, wirst du wahrscheinlich scheitern.
Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Deine Freude ist dann am größten, wenn du über jemanden siegen kannst, der vorher meinte, das sei nicht möglich.
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Lieber dir etwas nehmen, was du sofort haben kannst, als darauf zu hoffen, dass du etwas Besseres bekommst und was dann vielleicht nicht eintritt.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Du brauchst Mut, um etwas Neues anzufangen. Du musst bereit sein, deinen Einsatz zu bringen, sonnst kannst du nicht gewinnen.
Geteilte Freude ist doppelte Freude. Wenn sich andere mit dir über etwas freuen können, ist es schöner, als wenn du dich alleine freust (und nichts abgibst).

 

Das schreibt man jetzt groß! – Regeln zur Nominalisierung

In der Grundschule bringen dir Lehrer oft mühsam bei, dass man alle Nomen mit einem großen Buchstaben schreibt und alle Verben und Adjektive mit einem kleinen Buchstaben.

Ab etwa der 6. Klasse gilt diese Regel dann nicht mehr immer.

Jetzt lernst du nämlich, dass unter bestimmten Voraussetzungen Verben und Adjektive nun doch auch groß geschrieben werden müssen:

Das nennt der Lehrer Nominalisierung.

Nominalisierung

Wenn dich das verwirrt, dann lass dir sagen, dass es nicht nur dir so geht.

Aber diese neuen Regeln sind gar nicht so schwer. 😉

Hier findest du meine schnellen Tipps zur Nominalisierung

1.  Verben schreibst du groß:

  • wenn vor dem Verb eines dieser Wörter steht:

beim/ zum/ vor dem/ nach dem/ für das/ mit dem

Beispiel:

Nach dem Essen bezahlten wir schnell.

  • wenn vor dem Verb ein Artikel steht:

Beispiel:

Das Baden tat mir gut.

Ein Rufen weckte sie.

  • wenn vor dem Verb ein Pronomen steht:

Beispiel:

Wir ärgerten uns über sein Lachen.

Niemand hörte unser Rufen.

2. Adjektive schreibst du groß:

  • wenn vor dem Adjektiv eines dieser Wörter steht:

alles/ nichts/ etwas/ wenig/ viel/ sehr/ manches/ allerlei

Beispiel:

Wir hatten viel Schönes erlebt.

  • wenn vor dem Adjektiv ein Artikel steht

Beispiel:

Jeder konnte das Gute in ihr erkennen.

  • wenn vor dem Adjektiv ein hinweisendes Pronomen steht.

Beispiel:

Gib mir bitte dieses Rot.

  • wenn vor dem Adjektiv ein besitzanzeigendes Pronomen steht.

Beispiel:

Das ist unser Kleiner.