Lerntipps und Motivationstipps für Schüler und Erwachsene

Halbjahreszeugnis – Was sagen die Zeugnisnoten aus?

Das Halbjahreszeugnis steht vor der Tür und lässt in manchen Familien den Haussegen schief hängen.

Damit Sie besser durchschauen, was hinter den Noten steckt, hier einige Beobachtungen aus meiner langjährigen Tätigkeit als Lehrerin.

Wenn ich mir das Halbjahrzeugnis und die Noten meiner Schüler anschaue, dann kann ich einige Schlüsse daraus ziehen.

Halbjahreszeugnis verstehen

 

Eine „5“ heißt für mich erst einmal, dass der Schüler oder die Schülerin in diesem Fach Probleme hat, weil er oder sie entweder nicht verstanden hat, worum es geht,

oder Schwächen darin hat, das Wissen in Klassenarbeiten umzusetzen.

In Englisch zum Beispiel zeigt mir die Note „mangelhaft“, dass ein Schüler die Grundkenntnisse nicht beherrscht. Oft gibt es schwere Lücken in der englischen Grammatik.

Hier ist es nötig, das wir gemeinsam noch einmal alle englischen Zeiten durchgehen und anhand vieler Beispiele die richtige Anwendung vertiefen.

Eine „4“ oder schlechter in einem rein mündlichen Fach ist immer auf zu wenig mündliche Mitarbeit zurückzuführen.

Wenn Ihr Kind also in Religion oder Biologie eine eher schlechte Note hat, üben wir gemeinsam das freie Sprechen.

Oft haben nämlich stille Schüler viel Wissen, weil sie mehr zuhören als aufgeweckte Kinder.

Ihnen fehlt es aber an Selbstbewusstsein, das sie aber genauso lernen können, wie Fachwissen.

Schlechte Noten in einem Fach sind zwar immer ein Warnzeichen, doch sie bedeuten nicht, dass keine Hoffnung auf Verbesserung besteht.

Das nächste Halbjahrzeugnis verbessern mit diesen Maßnahmen

Manchen Schülern, die vor jeder Klassenarbeit lernen und trotzdem keine gute Noten schreiben, fehlt häufig die Bestätigung durch einen Dritten, dass die Aufgaben tatsächlich richtig gelöst sind.

Hier können die Eltern und natürlich ein Lerncoach diese Schüler motivieren und gezielt fördern.

Andere Schüler brauchen oft nur jemanden, der ihnen die richtigen Aufgaben gibt und sie auf den richtigen Lösungsweg führt.

Hier hilft ein „Lernlotse“, an den die Schüler sich mit Fragen wenden können.

Aber auch gute Noten  lassen sich stabilisieren und verbessern.

Besonders wichtig ist das, wenn das nächste Zeugnis das Bewerbungszeugnis sein wird.

Ein „gut“ in Deutsch auf dem Abschlusszeugnis kann Ihrem Kind mehr Türen öffnen als ein „befriedigend“.

Meine Aufgabe als Lernlotse ist es, meine Schüler zu motivieren, immer noch ein bisschen mehr zu geben und sich nicht auf einer „guten Note“ auszuruhen.

10 Profitipps für erfolgreiches Sprachenlernen

Vokabeln lernen müssen wir alle, um eine neue Sprache zu verstehen.

Auch die Wörter, die du im Deutschen kennst und sprichst oder schreibst, sind Vokabeln.

Damit du deine Vokabeln richtig lernst und sie lange in deinem Gedächtnis speicherst, gebe ich dir hier meine besten Tipps, wie du Vokabeln lernst und sie dir auch lange merkst.

10 Profi Tipps für erfolgreiches Vokabeln lernen

 

1.

Schreibe die Vokabeln und neuen Redewendungen ganz old school selber in dein Vokabelheft. Wiederhole sie regelmäßig, bis sie in deinem Langzeitgedächtnis gespeichert sind.

Profitipps für Vokabeln lernen

2.

Lerne die Vokabeln nicht isoliert, sondern in ganzen Sätzen. So trainierst du ganz nebenbei auch die englische Satzstellung. Und dadurch wird auch dein Sprachgefühl immer besser.

3.

Übersetze hin und wieder ganze Textabschnitte von der Fremdsprache ins Deutsche. So bekommst du ein ganz gutes Gefühl für die Feinheiten einer Sprache.

4.

Es ist nicht entscheidend, dass du jedes einzelne Wort kennst, sondern dass du den Gesamtzusammenhang verstehst. Unbekannte Wörter kannst du dir dann leicht aus dem Kontext erschließen.

5.

Übersetze auch immer mal wieder deutsche Texte in die Fremdsprache. So lernst du, dass die Satzstellung in den Sprachen unterschiedlich ist.

6.

Lade dir eine Vokabel App auf dein Handy. So kannst du die Vokabeln lernen, wann immer du nebenbei Zeit hast, beispielsweise beim Busfahren, im Wartezimmer des Arztes oder bei langweiligen Familienfeiern.

7.

Schaue dir Filme oder deine Lieblingsserie im Original an. Sehr viele Schüler haben ihre Sprachkenntnisse dadurch enorm gesteigert. Du musst dabei nicht alles verstehen. Aber die neuen Wörter, die dich begeistern, bleiben auf jeden Fall ganz nebenbei im Gedächtnis.

Teste doch die Hörbücher von audible Amazon * kostenlos, zum Beispiel Englisch lernen mit audible.

8.

Bestimmst magst du Musik. Achte bei deinen Lieblingssongs mal auf den Text anstatt nur auf die Musik. Zum einen wirst du manchmal erstaunt sein, was wirklich gesungen wird, zum anderen trainierst du leicht deinen Wortschatz, dein Hörverstehen und deine Vokabeln.

9.

Sprich selber Englisch (oder Französisch oder Spanisch oder…) und höre nicht immer passiv zu. Das macht dich nicht nur selbstbewusster sondern zeigt dir auch, dass es Spaß machen kann, sich in einer anderen Sprache zu unterhalten.

10.

Vielleicht hast du auch Lust, mal einen Sprachurlaub zu machen. Der macht nicht nur viel Spaß, sondern du lernst auch neue Leute kennen und verbesserst deine Sprachkenntnisse mehr, schneller und leichter als sonst.

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Besser in der Schule werden mit diesen Tipps von Sportlern

Schiebst du dein „besser in der Schule werden“ auch immer auf die lange Bank?

Das machen leider viele.

Manche Schüler zum Beispiel üben regelmäßig mit mir, machen ihre Hausaufgaben und lernen die Vokabeln.

Aber irgendwie nur halbherzig.

Das heißt: Wenn sie in der nächsten Arbeit eine Vier statt eine Fünf schreiben, sind sie schon sehr zufrieden.

Kennst du, nicht?

Dabei kannst du doch viel mehr!

Besser in der Schule werden: Tipps von Profisportlern

 

Stell dir vor, der weltberühmte Ronaldo hätte sich zu Anfang gesagt:

„Ich kicke jetzt hier ab und zu die Bälle und ansonsten bin ich doch eh lieber auf Instagram und Snapchat.

Macht mal keinen Stress mit eurem, ich muss aber doch noch mal eben auf den Platz und was trainieren. Chillt mal euer Leben.“

Keiner würde ihn heute kennen, er hätte keine Millionen verdient und wäre nicht DAS Idol für viele Jungs.

Auch gut, denkst du? Er wollte aber mehr.

Was ich dir sagen will: Du kannst das auch! Du kannst dir das motivierende Denken von Ronaldo und anderen Sportlern zum Vorbild nehmen.

Wenn du regelmäßig und mit der richtigen Einstellung an die Sache (=Schule) rangehst, einen Top-Trainer hast und dranbleibst, kannst du gar keine Vieren mehr schreiben.

Ausgeschlossen.

Ok. Verstanden? Gut.

Und wie kannst du sofort jetzt damit anfangen, in die 1. Liga aufzusteigen?

Es gibt zwei Wege zum Erfolg:

1.

Du kannst es ohne Trainer, also alleine probieren.

Wenn du das möchtest, bekommst du jetzt meine besten Tipps, wie du besser in der Schule werden kannst.

1.

Nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht.
Ich weiß, das willst du nicht hören. Ist aber so. Denk an die Spieler: Wenn ein Spiel vorbei ist, besprechen sie es ausführlich mit ihrem Trainer und werden von Reportern gelöchert, was toll und was schlecht gelaufen ist.

2.

Mein Tipp für dich: Lies dir Notizen durch, schlag im Buch nach, frag  google und Wikipedia.
Heute hast du keine Ausrede mehr, wenn du etwas nicht weißt. Jede Info ist einen Klick entfernt. Also nimm die Finger vom Chat und informiere dich.

3.

Mach selber dein Ding.
Auch blöd, ich weiß. Aber du musst schon selber deine Hausaufgaben machen, die Vokabeln lernen und das Referat rechtzeitig anfangen.
Hör auf, auf die fleißige Julia oder Annika zu hoffen, die dich bisher immer abschreiben ließen. MACH ES SELBST. Punkt. Auch Ronaldo will das Tor selber machen.

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4.

Lass dich nicht austricksen.
Und schon gar nicht von diesem kleinen, fiesen Männchen, das dir ständig neue Ideen gibt, weswegen du heute nichts machen musst, warum der Lehrer mal wieder doof ist und überhaupt.

Schluss mit den Ausreden. Ich meine es ernst.

Und auch wenn du ein Mädchen bist und Fußball schrecklich findest, kannst du dir doch vorstellen, dass kein Fußballer es in die 1. Liga schafft, wenn er dauernd freiwillig auf der Bank sitzt. Auf der Bank zu sitzen ist für jeden Fußballspieler eine Schande!

Mein Tipp für dich: Steh auf, hol die Bücher raus und fang an. Jetzt sofort! Oder jedenfalls, nachdem du das letzte Wort in diesem Artikel gelesen hast.

2.

Du machst es wie die Top-Spieler und suchst dir einen Trainer

Dieser zeigt dir ganz genau:

  • was du schon alles gut machst,
  • wo deine Stärken liegen und
  • wo du noch eine Schippe drauflegen kannst.

 

Was Schüler von Sportlern lernen können: 3 Tipps

Die Sommerferien haben in einigen Bundesländern schon begonnen, in anderen stehen sie kurz bevor.

Du wirst diese Zeit sicher nutzen, um dich ganz in Ruhe fit zu machen. Oder?

 

Ich vergleiche gute, motovierte Schüler gerne mit Sportlern:

Ein „echter“ Sportler kann nie von seinem Training lassen, es gehört für ihn zum täglichen Ablauf einfach dazu.

Und so siehst du diese Sportler auch im Urlaub am Strand joggen oder Volleyball spielen. Es macht ihnen einfach Spaß und sie empfinden das nicht als Last.

Hier sind drei Tipps, was du von einem Sportler lernen kannst, um fit zu werden und zu bleiben:

Tipp Nr. 1:

Fange motiviert an!

  • Lies in einem fremdsprachigen Buch.
  • Wiederhole einige Vokabeln und lerne neue.
  • Übe die Grundrechenarten: Dreisatz, Bruchrechnen, Prozentrechnen.

Tipp Nr. 2:

Bleibe dran und stocke noch etwas auf!

  • Sieh dir fremdsprachige Filme an.
  • Stöbere in fremdsprachigen Online-Artikeln.
  • Schreibe mal wieder eine Analyse oder Interpretation.

Tipp Nr. 3:

Lass deinen inneren Schweinehund nicht gewinnen!

  • Mache ein kleines Training, auch wenn es zu heiß ist, du keine Lust hast oder die Freundin ruft.
  • Am besten du planst dafür täglich einige Minuten zu einer festen Uhrzeit ein.
  • Lass Ausreden und Aufschieben nicht zu. Denk dran: Es geht ums Training, darum, am Ball zu bleiben gegen alle Widerstände.

Das stärkt deine Persönlich mehr als das Faulenzen auf der Couch!

Und es muss auch nicht zur Qual werden: zehn bis fünfzehn Minuten am Tag sind völlig ausreichend.

Diese Zeit reicht, um dir ein gutes Gefühl zu geben,

  • weil du wirklich trainiert hast,
  • weil du das Training regelmäßig machst,
  • weil du von dir aus handelst.

Probier´s aus!

 

 

 

Fahrplan zur Bestnote (4): Schüler fragen – Lerncoach antwortet

In diesem Beitrag liste ich Fragen auf, die ich immer wieder von Schülern gestellt bekomme.

 

Meine Antworten werden dir helfen, mit dem

„Fahrplan zur Bestnote“

ans Ziel zu kommen.

  • „Wie viele Seiten kann ich an einem Tag lernen?“
    Das hängt davon ab, wie schnell du lernen kannst und davon, welche Notizen du hast.

Eins ist klar: Wenn du ein „Blitzmerker“ bist und ein fotografisches Gedächtnis hast, wirst du etwa 5 Seiten am Tag lernen können.

Wenn das nicht auf dich zutrifft, geh davon aus, dass du 2 bis 3 Seiten lernen kannst.

Ganz wichtig: Fange rechtzeitig an! Mindestens zwei Wochen vor dem Termin solltest du mit Teil eins meiner Artikelserie starten.

  • „Wie kann ich für einen Test in einer Stunde lernen?“
    Diese Frage kann nicht ernst gemeint sein, oder?

Falls doch, probier folgendes:

Nehmen wir an, du sollst drei Kapitel lernen, dann teile dir die 60 Minuten in drei Einheiten auf. Das bedeutet, dass du für jedes Kapitel 20 Minuten Zeit hast.

Teile die 20 Minuten weiter auf:

In den ersten 10 Minuten, überflieg den Text, damit du weißt, worum es geht.
In den nächsten 10 Minuten stellt dir jemand Fragen zum Text. So findest du heraus, ob du überhaupt etwas verstanden und behalten hast.

So gehst du für jedes Kapitel vor. Und dann geh in die Prüfung hinein. Viel Erfolg 😉

  • „Soll ich vor der Prüfung früher ins Bett gehen?“
    Ja, definitiv! Aber nicht so früh, dass du noch nicht einschlafen kannst. Halte einfach deinen normalen Schlafrhythmus von 7 bis 8 Stunden ein.
  • „Wie schaffe ich es, mich gut vorbereitet zu fühlen?“
    Wenn du rechtzeitig angefangen hast, kannst du gelassen bleiben und dich in Sicherheit wiegen.

Falls du erst auf den letzten Drücker mit dem Lernen angefangen hast, wirst du dich zu Recht nicht gut vorbereitet fühlen.

Lern davon, es beim nächsten Mal besser zu machen.

  • „Was mache ich, wenn mich keiner abfragen will?“
    Wiederhole das Gelernte und stell dir vor, dass du das, was du weißt, jemandem erzählst, der absolut nichts vom Thema weiß.
  • „Was soll ich machen, wenn ich ein Blackout habe?“
    Es kommt nur sehr selten vor, dass du wirklich alles vergessen hast.

Viel wahrscheinlicher ist, dass in deinem Kopf zu viele Informationen ungeordnet sind. Dein Gehirn weiß im Moment nicht, wo der Anfang des Fadens ist und fängt deswegen nicht an, für dich zu arbeiten.

Nimm dir ein Schmierblatt und fang an, irgendetwas aufzuschreiben, egal, was. Es geht nur darum, dass du in den Fluss kommst.

Dein Gehirn weiß automatisch, wo der Anfang des gesuchten Fadens ist, dann macht es -klick – , du fühlst dich erleichtert und kannst mit der Bearbeitung der Aufgaben starten.

Es ist wirklich so einfach!

  • „Kann mir ein Spickzettel helfen?“
    Ja, unbedingt, aber nicht so, wie du meinst.

Spickzettel sind eine tolle Sache, weil du gezwungen bist, das Wichtigste auf engstem Raum zu notieren. Den Rest musst du im Kopf haben. Das ist perfekt!

Du kannst den Spickzettel bis zur Prüfung bei dir haben, aber sobald du den Raum betrittst, wirf ihn weg. Es lohnt sich nicht, eine sechs zu kassieren, obwohl du alles weißt, nur weil dir der Pfuschzettel ein Gefühl von Sicherheit gibt.

Wenn du noch mehr Fragen hast, schreib mir eine Nachricht über den Button oben auf dem Bildschirm.

 

Fahrplan zur Bestnote (3): Die Prüfung vorbereiten

Du hast dir mit Hilfe des ersten Teils Notizen gemacht, deinen Prüfungsstoff eingegrenzt und mit Teil 2 dieser Artikelserie gut strukturiert.

In diesem 3. Teil des

„Fahrplans zur Bestnote“

zeige ich dir, wie du den gelernten Stoff weiter optimierst, komprimierst und wiederholst.

 

 

  1. Mach Karteikarten.

    Du hast also alle Informationen gesammelt, herausgeschrieben und bereits ganz gut gelernt.
    Dabei hast du vielleicht 10 oder mehr Seiten beschrieben. Jetzt kannst du anfangen, die wichtigsten Informationen herauszuschreiben.
    Dazu formulierst du Aussagen in Fragen um.

  • Wenn du beispielsweise zum deutschen Realismus gelernt hast, dann schreibe auf eine Seite der Karteikarte die Frage auf:
    „Wer sind die wichtigsten Vertreter des deutschen Realismus?“
    Und auf die andere Seite die Antwort.
  • Manchmal bringen dich Fragen darauf, dass du noch Lücken in deinem Wissen hast.
    In diesem Beispiel könnte dir auffallen, dass du keine Ahnung hast, wie die Werke der Autoren genau heißen.
  • Also würde eine weitere Frage lauten:
    „Welches sind die wichtigsten Werke von ….?“
    Auf die Rückseite schreibst du die Antwort, nachdem du diese recherchiert hast.
  • Ein großer Vorteil an Karteikarten ist, dass du sie überall mitnehmen und zum Lernen auspacken kannst. Indem du die Fragen und Antworten notierst, sinken die Informationen noch tiefer und werden noch sicherer abgespeichert. Das ständige Wiederholen tut sein Übriges.

2. Teste dich selber.

Du kannst dich jederzeit und überall selber testen. Die Fragen, die du noch nicht sicher beantworten kannst, wiederholst du so lange, bis sie sitzen.

  • Falls dir auffällt, dass du zu den immer gleichen Fragen falsche Antworten gibst, schau noch mal in deinen Unterlagen nach, ob du alle Zusammenhänge richtig verstanden hast.

3. Besorge dir alte Prüfungsaufgaben.

Ich stelle oft fest, dass Schüler diesen Teil der Vorbereitung schlicht vergessen oder einfach nicht machen.

Dabei ist es sehr wichtig zu sehen, wie alte Prüfungsaufgaben formuliert wurden: Also recherchiere im Internet oder frag ältere Schüler.

  • Es werden in deiner Prüfung andere Fragen kommen, klar. Aber wenn du alte Aufgaben durchliest, bekommst du eine Vorstellung davon, wie genau Wissen abgefragt wird.
  • Und du kannst sehen, welche Aufgaben wie bewertet wurden. Du siehst, ob kurze Antworten okay sind oder ob es besser ist, weiter auszuholen.
  • In alten Arbeiten und Prüfungen gibt es immer auch Musterlösungen. So kannst du einschätzen, was der Prüfer von dir erwartet und welche Antworten eine höhere Punktzahl bekamen. Achte auch darauf, warum jemand nicht die volle Punktzahl bekommen hat.

4. Lerne mit anderen zusammen.

Wenn ihr alle ausreichend fit seid, ist es sehr sinnvoll, wenn ihr euch gegenseitig abfragt und bestimmte Themen besprecht. So kannst du sehen, wie andere an ein Thema herangehen und du kannst dich selber besser einschätzen: Kannst du mitreden oder musst du noch viel mehr Zusammenhänge verstehen?

Benutze deine Karteikarten, um euch gegenseitig abzufragen. Oft stellst du fest, dass andere noch ganz andere Fragen wichtig finden und kannst so deinen eigenen Wissensschatz ergänzen.

5. Am Tag der Prüfung solltest du zwei Stunden früher aufstehen.

  • Geh in Gedanken noch einmal die Themen und Unterthemen durch. Wenn du irgendwo stockst, lies noch einmal in deinen Unterlagen nach. Nutze auch die Karteikarten als Gedankenstütze.
  • Wenn du rechtzeitig mit den Vorbereitungen angefangen hast, kannst du beruhigt und gelassen gut eine Stunde vor der Prüfung mit dem Wiederholen aufhören.
  • Du hast dann sicher alle Informationen und Zusammenhänge abgespeichert und kannst sie wiedergeben.
 Im 5. und letzten Teil gebe ich Antworten auf einige Schülerfragen.

Hauptrolle zu vergeben: Wie du ein echter Held werden kannst

Gehörst du zu denen, die sich alle Teile von Star Wars angesehen haben?

Oder süchtig nach Harry Potter waren?

Und findest du den guten alten Terminator echt krass?

Warum eigentlich?

Okay. In all diesen Filmen findet sich echte Action. Die Tricks und Computeranimationen sind auch nicht übel. Die Spannung tut ihr übriges.

Aber all das meine ich nicht.

Warum sehen sich viele Leute diese Filme an?

 

Ich denke, es liegt an der Hauptrolle, meinst du nicht?

Jeder echte (Action-) Held hat etwas, was den meisten Schülern fehlt: Mut, Engagement, Abenteuerlust, Durchhaltekraft, Motivation.

Jeder einzelne von ihnen sieht sich von einer oder mehreren Aufgaben herausgefordert und tut alles, um diese Aufgaben für sich und andere mehr als zufriedenstellend zu lösen.

Und wie sieht es mit dir aus?

Würdest du als Held oder Heldin eine gute Figur machen?

Hast du die Eigenschaften, weswegen du dir Heldenfilme anschaust?

Bist du abenteuerlustig, und motiviert?

Hast du ein Ziel vor Augen und verfolgst du es hartnäckig?

Kennst du deine Freunde und Feinde? Bist du bereit, für sie einzustehen?

Würdest du dir einen Film mit dir in der Hauptrolle anschauen? Länger als fünf Minuten?

Wenn ich anfange, mit Schülern wie dir zusammenzuarbeiten, stelle ich oft fest, dass du eine Rolle spielst, die du gar nicht spielen willst.

Beispielsweise sollst du dein Abitur machen, aber du willst eigentlich Schreiner werden.

Oder du bist draußen schüchtern und zurückgezogen und schmetterst zu Hause die tollsten Lieder in deine Singstar.

Woher kommen diese verschiedenen Rollen? Und warum traust du dich nicht, deine Lieblingsrolle 24/7 zu spielen?

Ich behaupte: Weil du dich selber nicht als Held/ Heldin in deinem eigenen Film siehst.

Weil du die Rollen, die du spielst, dir nicht selber auf den Leib geschrieben hast, sondern von anderen deren Drehbuch für dich übernommen hast.

Wenn du echte kleine Helden beobachtest, stellst du schnell fest, dass es keine Frage des Alters ist, ob ein Kind seine eigene Hauptrolle spielt oder nicht.

Echte Helden des Alltags sind manchmal erst vier oder fünf Jahre alt. Du erkennst sie daran, dass sie wissen, was sie wollen. Sie verlieren ihr Ziel nicht aus den Augen. Und wenn sie von anderen abgelenkt werden, lassen sie sich auf deren Spiel (-film) ein, kehren aber bald wieder in ihr eigenes Stück zurück.

Solche kleinen Helden wickeln uns um den kleinen Finger, weil ihre Begeisterung und Ausdauer ansteckend und beeidruckend ist.

Was kannst du von kleinen und großen (Film-) Helden lernen?

  • Bleib motiviert. Wenn du etwas als für dich richtig erkannt hast, dann ziehe die Sache durch.
  • Bleib engagiert. Für deine eigene Sache und für das, was du zusammen mit anderen erreichen willst.
  • Halte durch. Lass dir nicht von jedem kleinsten Luftzug den Wind aus den Segeln nehmen. Auf hoher See gibt es rauhe und seichte Winde und beide Arten sind wichtig.
  • Bleib abenteuerlustig. Mach nicht immer wieder das gleiche, was dir bisher eh keinen Erfolg eingebracht hat. Geh neue Wege, um dich weiterzuentwickeln.
  • Habe Mut. Denn es kommt nicht darauf an, wie oft du umfällst, sondern wie oft du wieder aufstehst.
  • Werde der Held oder die Heldin, die du dir gerne einen ganzen Abend lang ansehen würdest!

 

3 Tipps, was du jetzt noch tun kannst, um deine Noten zu retten

Wie immer ist das Schuljahr viel zu kurz und vielleicht gehörst du auch zu den Schülern, die plötzlich Panik bekommen und sich fragen:

Wie kann ich jetzt noch schnell meine Noten retten?

Zum Glück gibt es ein paar Lernstrategien, die dir wirklich helfen können, auf den letzten Drücker die Noten zu verbessern und so vielleicht sogar das Sitzenbleiben verhindern können.

Wenn du die drei folgenden Tipps umsetzt, kannst du das Schuljahr noch erfolgreich abschließen und deine Noten retten.

Deine Noten retten mit diesen 3 Erfolgstipps

 

 

Noten retten: 3 Last-Minute-Tipps bei schlechten Noten

Tipp 1

Mach im Unterricht verstärkt auf dich aufmerksam!

Damit meine ich nicht, laut zu rufen, mit Dingen herumzuwerfen oder die Hausaufgaben nicht zu haben.

Nutze das, was uns auch bei einem Film im Gedächtnis bleibt: Das Ende!

Die Filme, deren Ende uns irgendwie nicht gefällt, finden wir „doof“.

Die Filme allerdings, die uns am Ende überraschen, irgendwie „cool“ enden, finden wir super.

Das bedeutet, oft erinnern wir uns gar nicht an den ganzen Film sondern nur ans Ende.

Auch einem Lehrer geht es nicht anders.

Wenn du dich also am Ende eines Schuljahres positiv verhälst, dich regelmäßig meldest und nicht störst, Hausaufgaben und Referate pünktlich machst – dann hast du gute Chancen, dass sich der Lehrer an genau das erinnert.

Und möglicherweise vergisst, dass du die übrigen Wochen davor eher durch Faulenzen aufgefallen bist.

Merke: Ende gut, alles gut. (Shakespeare)

Tipp 2:

Zeige deine Motivation!

Gerade zum Ende des Schuljahres hin verfallen Schüler gerne in absolute Lustlosigkeit. Und das sieht man ihnen an:

Sie kommen zu spät. Sie lümmeln herum. Sie haben nicht alle Sachen dabei. Sie machen nichts mehr und auch im Unterricht nicht mehr mit..

Mach du es anders, damit du positiv im Gedächtnis des Lehrers bleibst.

Kratze deine gesamte Motivation zusammen und präsentiere sie den anderen, besonders denen, die dich bewerten.

Es sind die einfachen Dinge, an denen man merkt, ob du motiviert bist:

Sitz gerade.

Hab saubere und vollständige Sachen dabei.

Stör nicht.

Lies deine Hausaufgaben vor.

Schau interessiert und konzentriert.

Merke: Das Beginnen wird nicht belohnt, einzig und allein das Durchhalten. (von Siena)

Auch wichtig: Besser lernen: 3 super einfache Tipps für bessere Noten

Tipp 3

Hol dir den besten der Besten

Ohne zu wissen, wo du hinwillst, wirst du irgendwo ankommen, wo du gar nicht hinwolltest.

Klar, oder?

Viele Schüler machen aber den Fehler, sich treiben zu lassen.

Das Schuljahr beginnt, sie lehnen sich zurück, es ist ja noch ewig Zeit.

Die Schuljahr schreitet voran, sie lehnen sich zurück, sie haben immer noch Zeit, das Ruder herumzureißen.

Das Schuljahr neigt sich dem Ende, sie geraten in Panik, denn es droht, auf die Klippen zuzusteuern. Wie können sie das verhindern?

Kaum ein Schüler rechnet vorher damit zu scheitern, einfach, weil er sich nicht um das Steuern gekümmert hat.

Die meisten verfallen dem Irrglauben, jederzeit noch rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Wenn dir aber der Wind von allen Seiten rauh ins Gesicht bläst, wird es schwierig, gelassen zu reagieren.

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Also musst du jetzt genau überlegen, was deine Priorität ist.

Und meistens lautet die: Überleben. Es irgendwie doch noch schaffen, versetzt zu werden.

Oder die bessere Note zu bekommen, weil es zum Beispiel dein Abschlusszeugnis ist.

Und wie schaffst du das?

Indem du ins Rettungsboot springst.

Dabei solltest du ganz genau darauf achten, dass der Kapitän dieses Bootes – anders als du – genau weiß, was er tun muss, um dich zu retten.

Sprich: Hole dir Unterstützung von jemandem, der sich damit auskennt.

Es klingt vielleicht hart, aber das wird vermutlich nicht dein bester Kumpel oder deine liebste Freundin sein.

Und auch selten die freundliche Nachbarin oder der Abiturient, der selber gerade noch rechtzeitig das Rettungsboot ergattert hat.

Nein.

Jetzt kann dich nur noch jemand retten, der Erfahrung hat, der den Kurs kennt und der schon oft und über eine lange Zeit sein Können bewiesen hat.

Gönn dir den besten Kapitän, den du kriegen kannst!

Hol dir also den besten Lerncoach an die Seite, den du kriegen und den du dir leisten kannst.

Merke: Den guten Steuermann lernt man erst im Sturm kennen. (Seneca)

 

Der wichtigste Tipp kommt aber jetzt erst zum Schluss:

Erfolg haben wirst du immer dann, wenn du JETZT SOFORT handelst! Also los!

 

15 erstklassige Tipps, wie du eine formal gute Klassenarbeit schreibst

Wenn du vor einer Klassenarbeit sitzt und am liebsten gleich loslegen möchtest, atme erst einmal kurz durch.

Konzentriere dich darauf, dass du für jemanden anders schreibst, der dich bewerten soll.

Und mache es ihm oder ihr einfach, deinen Text zu lesen, indem du darauf achtest, dass der Text „schön“ aussieht.

Hier gebe ich dir 15 Tipps, wie du eine formal gute Klassenarbeit oder Klausur schreibst.

Eine gute Klassenarbeit schreiben

15 hilfreiche Tipps für eine formal super Klassenarbeit

1.

Lasse mindestens eine freie Zeile zwischen den einzelnen Aufgaben.

2.

Lasse keine freien Zeilen in den verschiedenen Abschnitten eines Paragrafen. Hier reicht es, für einen neuen Gedanken in der nächsten Zeile etwas einzurücken.

3.

Leite deine Antwort nicht mit einer „Einleitung“ ein, etwa mit den Worten: „Im folgenden Text werde ich die Figur XXX charakterisieren…“.

4.

Beantworte eine Frage immer in vollständigen, verständlichen Sätzen. Schreibe nicht nur Stichworte auf.

Auch wichtig: So bereitest du dich optimal und erfolgreich auf Klassenarbeiten und Klausuren vor

5.

Beantworte die verschiedenen Teilaufgaben in der vorgegebenen Reihenfolge. Manche Problematik erledigt sich dann meist von alleine.

6.

Fange für jeden neuen Punkt, den du bringst, einen neuen Paragraphen an. Schreibe nie einen Text, in dem gar keine Absätze vorhanden sind.

7.

Fange aber auch nicht für jeden neuen Satz eine neue Zeile an.

8.

Wenn du in der Fremdsprache mal ein Wort nicht kennst *, schreibe das deutsche Wort dafür und lass nicht einfach eine Lücke. Beispiel: „The mother is very scheinheilig because …“

9.

Wiederhole dich nicht ständig, nur um Zeilen zu füllen. Der Lehrer merkt das sowieso.

10.

Wenn du bei der Korrektur Wörter oder ganze Sätze einfügen musst, benutze hochgestellte Zahlen und nicht Sternchen an der Stelle, an der du etwas ergänzen möchtest.

11.

Wenn möglich, füge den zusätzlichen Text direkt unter die Antwort ein.

Falls zu wenig Platz ist, schreibe den Zusatztext ans Ende der gesamten Arbeit, nicht an den Rand, der ist für deinen Lehrer reserviert.

12.

Streiche falsche Antworten mit einem Lineal sauber durch, krankele nicht fünfmal darüber.

Einen Tintenkiller oder gar ein Korrekturband brauchst du nicht unbedingt.

13.

Schreibe keine einzelnen Buchstaben über einen anderen. Besser ist es, das ganze Wort durchzustreichen und neu zu schreiben.

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14.

Wähle ein eindeutiges Wort und schreibe nicht verschiedene Alternativen auf, aus denen sich dein Lehrer eine aussuchen darf.

15.

Zeichne in Mathematik nicht mit Kuli oder Füller, sondern mit Bleistift. Benutze immer ein Lineal!