Wie du deine guten Vorsätze erfolgreich umsetzt (und Vorbild für dein Kind bist)

Nicht nur wir Erwachsene haben gute Vorsätze und Ziele. Auch unsere Kinder und Jugendliche wollen sich ändern, mehr erreichen und Erfolge erzielen.

Und noch weniger als wir wissen sie, wie sie ihre Vorsätze umsetzen und Ziele erreichen können. Hier kannst du als Mama oder Papa gezielt einspringen und als gutes Beispiel vorangehen. Du kannst deine Kinder am besten motivieren, denn du weißt, wie sie ticken.

Und mit den folgenden Tipps gelingt dir das leicht.

Vorsätze umsetzen: Wie schaffst du das?

Zunächst einmal solltest du genau wissen, welche Ziele du eigentlich hast. Was möchtest du in deinem Leben verändern? Wovon willst du dich lösen? Was soll neu hinzukommen?

Vorsätze umsetzen

Typische Wünsche sind beispielsweise:

  • endlich in den Sportverein eintreten
  • einen neuen Job suchen
  • den Kleiderschrank ausmisten und Klamotten verkaufen
  • gesünder essen
  • weniger oft schimpfen und sich aufregen

Eigentlich sind das alles Vorsätze, die sich leicht umsetzen ließen.

Denn im Grunde weiß ja jeder, was zu tun ist, um ein Ziel zu erreichen:

  • Du willst in den Sportverein eintreten, also musst du das Anmeldeformular ausfüllen.
  • Du willst den Job wechseln, also musst du die Unternehmen ansprechen, die Jobs anbieten.
  • Du willst gesünder essen, also musst du dir immer einen Apfel neben den Teller legen.
  • Du willst die Wohnung ausmisten, dann solltest du die erste Schublade öffnen und anfangen.

So einfach wäre das.

Was passiert aber tatsächlich?

  • Du surfst im Internet und recherchierst verschiedene Sportarten.
  • Du redest über dein Vorhaben mit anderen und ihr tauscht euch aus.
  • Du machst etwas anderes anstatt den Kleiderschrank auszumisten.
  • Du findest zig Gründe, warum jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für einen Jobwechsel ist.

Was hält uns, und damit auch deine Kinder davon ab, aktiv unsere Ziele zu verwirklichen

Angst hält uns vom Umsetzen ab.

 

Warum isst du nicht einfach mehr Obst und Gemüse und stellst dir stattdessen wieder einen Teller Pommes hin?

Aus Angst vor Veränderung. Aus Angst, dass es dir nicht schmecken könnte oder teurer ist oder dich nicht satt macht oder…

Und aus Angst meldest du dich nicht zum Sport an. Angst, dass du nicht fit genug bist und negativ auffallen könntest.

Du hast also schlicht und einfach Angst. Und deswegen machst du hundert andere brilliante Dinge, die du schon immer gemacht hast.

Im Grunde tust du durch dein Verhalten genau das richtige: Du versuchst dir zu helfen, indem du eben nicht das tust, was dir irgendwie Angst macht.

Diese unterschwellige, fast immer unbewusste Angst und unsere Tendenz, Dinge dadurch aufzuschieben, kennst du als Mama oder Papa sicher selber. Und genau deswegen, kannst du deinem Kind hervorragend helfen, über sich hinauszuwachsen.

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Hier sind 4 Tipps, wie du selber deine Angst überwinden und deine Vorsätze umsetzen kannst

  • Schreibe deine Ängst auf: Wovor hast du Angst? Wo denkst du, dass du nicht gut genug bist? Was denkst du über dich, was dich klein hält? Alleine das Aufschreiben ist schon ein Tun!
  • Handle! Wenn auch nur für kurze Zeit. Melde dich zu einer Teststunde im Sportstudio an. Schneide dir Obst und Gemüse in kleine Stücke und packe sie ein. Frag in dem Shop nebenan, ob sie eine Aushilfskraft brauchen. Lehne freundlich lächelnd die Zigarette ab.
  • Wenn du klein anfängst, wird dir selber klar, dass du eigentlich keine Angst haben musst. Es passiert ja nichts Schlimmes. Du kannst deine Meinung jederzeit ändern und damit Erfolg haben.

Und je öfter du diese Erfahrung machst, umso mehr wächst dein Selbstvertrauen.

Wenn du selber erkannt hast, dass es nicht schwer ist, die eigenen Vorsätze umzusetzen, kannst du umso überzeugter deinen Sohn oder deine Tochter dazu anleiten, ebenfalls am Ball zu bleiben.

Extratipp für deine Vorbildfunktion als Mama oder Papa

Anstatt nur über gute Vorsätze zu sprechen, ist es viel sinnvoller, wenn du zusammen mit deinem Kind ein gemeinsames Vorhaben plant und umsetzt.

Beispiele sind:

  • Jede Woche eine gemeinsame  Radtour, um sportlich fit zu bleiben.
  • Einmal im Monat ein gemeinsamer Spieleabend.
  • Zweimal pro Woche schaltet jeder sein Handy schon um sechs Uhr aus, um social detox zu trainieren.
  • Jeden Tag isst jeder mindestens ein Stück Obst und Gemüse.

Lass dein Kind an euren gemeinsamen Vorsätzen mitarbeiten und leite es an, wie es diese und seine eigenen Ziele erfolgreich umsetzen kann. So übernimmst du die Vorbildfunktion, an denen sich deine Kinder orientieren können.

 

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