Wie du unangenehme Auseinandersetzungen während der Pubertät mit deinem Kind vermeidest

Jugendliche in der Pubertät stellen sich selber und ihre Eltern vor einige besondere Herausforderungen.

Geduld, Verständnis und ein liebevolles Miteinander sind dann manchmal schwer durchzuhalten.

Kommt dir das bekannt vor?

Es gibt jedoch einige Dinge, die du tun kannst, um mögliche Probleme und Konflikte in der Pubertät mit deinem Kind zu verringern.

Ich verrate dir, welche das sind.

Probleme in der Pubertät

10 Tipps, um Probleme in der Pubertät zu verringern und die Beziehung zu deinem Kind zu stärken

Tipp #1

Sei offen und ehrlich zu deinem Kind, besonders in der Pubertät.

Sprecht darüber, dass diese Zeit für euch beide herausfordernd ist.

Sie bringt viele Veränderungen mit sich, auf die man sich nicht immer vorbereiten kann.

Vereinbart regelmäßige kurze Gesprächstermine *, um Probleme anzusprechen und aus dem Weg zu räumen.

Auch wichtig:

Tipp #2

Ermutige dein Kind, mit dir über seine Sorgen und Fragen zur Pubertät zu sprechen.

So kann es sich wohl fühlen und sicher sein, dass du die Probleme nicht nur kennst, sondern es mit Rat und Unterstützung begleiten wirst.

Tipp #3

Hilf deinem Kind zu verstehen, dass jeder die Pubertät durchläuft und dass dies ein normaler Prozess ist.

Dein Sohn oder deine Tochter sollte verstehen, dass man sich nicht für seine Gefühle oder Ängste schämen oder peinlich berührt sein muss.

Nimm dein Kind aber unbedingt mit seinen Problemen ernst *, auch wenn sie dir unwichtig erscheinen sollten.

Tipp #4

Sei geduldig mit deinem Kind, während es diese schwierige Zeit in seinem Leben durchläuft *.

Denk daran, dass es versucht, sich an all die Veränderungen in seinem Körper und seinem Gefühlsleben anzupassen.

Sei also nachsichtig, wenn es manchmal launisch oder reizbar erscheint.

Auch wichtig:

Tipp #5

Denke daran, dass dein Kind eine emotional turbulente Phase in seinem Leben durchläuft.

Du kannst ihm oder ihr helfen, indem du zuhörst, es tatkräftig aufbaust und unterstützt, wenn es sich unsicher fühlt.

Tipp #6

Hilf deinem Kind, ein positives Körperbild zu entwickeln.

Ermutige deinen Sohn oder deine Tochter, sich gesund zu ernähren und Sport zu machen.

Vermeide unbedingt negative Kommentare über das Aussehen.

Pubertierende Kinder fühlen sich schnell unsicher, verschämt oder eingeschüchtert.

Betone stattdessen, was du an deinem Kind besonders schätzt.

Tipp #7

Sprich mit deinem Kind offen und ehrlich über Liebe und Beziehungen.

Ermutige es, Fragen zu stellen und alle Bedenken zu äußern, die es hat *.

Übernimm die Verantwortung für die Aufklärung und überlasse diese nicht der Schule, den Medien oder dem Freundeskreis.

Tipp #8

Hilf deinem Kind, ein starkes Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Lobe es oft, ermutige es, sich sozial oder kreativ zu engagieren.

Tipp #9

Sei wachsam, was das Thema Drogen betrifft.

Kinder und Jugendliche kommen heute wahrscheinlich früher damit in Berührung als du.

Besprecht das Thema Rauchen, Alkohol und Drogen, die „high“ machen *.

Dein Kind hat keine Vorstellung davon, was diese Dinge auslösen können und ahnt nicht einmal, wo überall Gefahren lauern.

Sensible es für Situationen, die gefährlich werden könnten.

Und ermutige es, sich auch im Falle eines gewollten oder ungewollten Drogenmissbrauchs an dich zu wenden.

Tipp #10

Nimm professionelle Hilfe in Anspruch, wenn dein Kind besondere Probleme bekommen sollte.

Manche Jugendliche werden aggressiv oder depressiv, fügen sich Verletzungen zu oder fangen an zu hungern, um dem Schönheitsideal zu entsprechen.

Versuche nicht, die Augen davor zu verschließen.

Frage lieber einmal zu oft als zu selten nach.

Fall ihr Hilfe von Dritten braucht, stelle die notwendigen Anträge rechtzeitig, um einen Termin zum Beispiel beim Kinderpsychologen zu bekommen.

Auch wichtig:

Fazit: Wie Probleme in der Pubertät schnell gelöst werden können

Auch wichtig:

Miteinander durch die Pubertät: Gelassener begleiten, weniger streiten, in Kontakt bleiben. So bleiben dein Kind und du ein Team! *

  • Stelle sicher, dass du die Kommunikation mit deinem Kind offen hältst.
    Das bedeutet, dass du immer ein offenes Ohr für seine Sorgen hast und bereit bist, dir seine Sichtweise anzuhören.
  • Es ist auch wichtig, dass du offen und ehrlich über deine eigenen Erfahrungen mit der Pubertät sprichst, damit dein Kind weiß, was es zu erwarten hat.
  • Schaffe ein unterstützendes und verständnisvolles Umfeld.
    Das bedeutet, dass du Kritik und Verurteilungen vermeidest und stattdessen Ermutigung und Zuspruch anbieten solltest.
  • Denke daran, dass jedes Kind anders ist und die Pubertät auf seine eigene Weise erlebt.
  • Vergleiche dein Kind bitte nicht mit anderen.
    Versuche nicht, es in eine bestimmte Form zu pressen.
  • Lasse es stattdessen wissen, dass du es über alles liebst, egal, welche Veränderungen sie in dieser Zeit durchmachen.
  • Und sei ein gutes Vorbild für sie, indem du ihnen beibringst, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können.