Eltern-Tipps

Was dein Kind braucht, um optimal aufs Gymnasium vorbereitet zu sein

Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium bereitet dir Kopfschmerzen? Du fragst dich, ob ihr die richtige Wahl getroffen habt und ob euer Kind es schaffen wird?

Viele Eltern können es nicht einschätzen, ob das Gymnasium die richtige Schulwahl für ihr Kind ist und fragen mich um Rat, was ihr Kind eigentlich braucht, um fit fürs Gymnasium zu sein.

In den vielen Jahren, die ich Schüler durch die Schule „lotse“, habe ich festgestellt, dass es einige Eigenschaften und Interessen gibt, die es den Kindern erleichtern, den Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium zu meistern.

Übergang Grundschule Gymnasium

Hier sind meine Tipps, woran du erkennst, ob der Übergang Grundschule Gymnasium gelingt

Schüler, die mit dem Stoff des Gymnasium gut mitkommen, zeigen schon sehr früh ein starkes Interesse an Zahlen, Buchstaben und Worten.

Sie lesen früh selbst und eigenständig, verstehen das Gelesene und können es in eigenen Worten zusammenfassen.

Gymnasiasten arbeiten selbständig, schnell und konzentriert.

Sie können sich länger auf eine Sache konzentrieren und das Gelernte in eigenen Worten wiedergeben.

Sie versuchen, alleine eine Lösung zu finden, bevor sie die Eltern oder die Lehrerin fragen.

Ihr starkes Interesse an allen Themen der Grundschule schlägt sich in guten bis sehr guten Noten nieder.

Kinder, die für das Gymnasium geeignet sind, sind stolz auf ihre Leistungen und ruhen sich nicht aus. Sie halten ihre guten Noten  bis zum Ende der 4. Klasse.

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Fit fürs Gymnasium bedeutet, dass dein Sohn oder deine Tochter sicher in der deutschen Sprache ist, die Rechtschreibregeln gut beherrscht, einen guten Wortschatz hat.

Er oder sie kann eigene kleine Texte klar und mit wenigen Fehlern schreiben.

Die vier Grundrechenarten, das Kopfrechnen, das Lösen von Textaufgaben müssen „sitzen“.

Auch Aufgabenstellungen und Arbeitsaufträge sollte dein Schatz leicht verstehen und alleine umsetzen können.

Neben fachlichen Qualifaktionen ist die soziale Kompetenz deines Kindes ebenfalls wichtig, um erfolgreich durch das Gymnasium zu kommen.

Hierzu gehört die Fähigkeit zur Selbständigkeit, Strukturiertheit und Ordnung.

Auch ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und „Biss“ qualifizieren dein Kind für das Gymnasium.

Wenn dein Kind über eine hohe Selbstmotivation verfügt, Ausdauer hat, viel liest und gerne Neues lernt, ist es auf dem Gymnasium gut aufgehoben.

Sachaufgaben lösen: Schritt für Schritt zur richtigen Lösung

Sachaufgaben lösen stellt viele Kinder vor eine echte Herausforderung.

Kennst du das vielleicht? Dein Kind sitzt vor einer Textaufgabe und hat keine Ahnung, wie es vorgehen soll.

Fast jedes Grundschulkind hat irgendwann einmal Schwierigkeiten damit, eine Sachaufgabe zu lösen.

Textaufgaben zeigen, wie gut dein Sohn oder deine Tochter grundsätzlich Texte lesen und verstehen kann. Das allgemeine Leseverständnis spielt also eine große Rolle.

Sachaufgaben lösen

 

Anhand des Lösungsweges deines Kindes kannst du selber nachvollziehen, ob es eine Rechenoperation, die hier zwischen den Zeilen verborgen ist, erkennen und richtig anwenden kann.

Wenn ich mit einem Schüler oder einer Schülerin Textaufgaben bespreche, führe ich sie anhand folgender Schritte an die Lösung heran.

Sachaufgaben lösen mit den richtigen Fragen

1.

„Schreibe die Zahlen heraus, die im Text vorkommen.“

Diese Zahlen sind entweder als Wort oder als mathematische Größe angegeben, zum Beispiel „acht Blätter“ oder „23 Tage“.

2.

„Überlege, welche Rechnung sinnvoll ist.“

Wie lassen sich die gegebenen Zahlen so miteinander verbinden, dass das Ausrechnen einen Sinn ergibt?
Grundsätzlich lassen sich die Zahlen mit einem Plus, Minus, Mal oder Geteilt – Zeichen verbinden.
Die Schüler sollen deswegen im Text nach Begriffen suchen, die auf ein bestimmtes Rechenzeichen hinweisen, zum Beispiel:

– „Kommen hinzu“, „bekommt dazu“, „mehr“ erfordern eine Plus-Aufgabe;
– „steigen aus“, „werden leichter“, „kosten weniger“ erfordern eine Minus-Aufgabe;
– „in der Woche/ im Monat“ erfordern eine Mal-Aufgabe oder eine Durch-Aufgabe;
– „pro Stunde“, „pro Person“ erfordern eine Durch-Aufgabe;Oft hilft es den Kindern, wenn sie solche Schlüsselbegriffe unterstreichen.

Wenn ein Schüler ein Rechenzeichen wählt, das keinen Sinn ergibt, frage ich es nach seinem Grund. So kann ich die Gedankengänge nachvollziehen und korrigieren.

Sprich also mit deinem Schatz, wenn ihr zusammen die Sachaufgaben bearbeitet.

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3.

„Schreibe jetzt die Rechnung auf, indem du die Zahlen mit dem Rechenzeichen verbindest. Rechne die Aufgabe.“

Manchmal gibt es hier Stellungsfehler, beispielsweise steht die kleinere Zahl links vom Minuszeichen anstatt rechts davon.
Auch das sind Hinweise, dass ein Grundschüler das Rechensystem noch nicht ganz verstanden hat.

4.

„Schaue mal auf die Frage der Textaufgabe und vergleiche sie mit deinem Ergebnis. Ergibt dein Ergebnis einen Sinn?“

Ich lasse mir jetzt in Worten erklären, was der Schüler ausgerechnet hat.
Wenn ich bei Punkt 3 nicht helfend eingesprungen bin, obwohl der Schüler falsch gerechnet hat, muss er spätestens hier merken, ob er einen Stellungsfehler gemacht hat.
Ziel der Fragen ist die Selbstkontrolle. Das bedeutet, jeder Schüler sollte das Ergebnis immer auch noch einmal überprüfen, bevor er den Antwortsatz schreibt.

5.

„Schreibe den Antwortsatz auf.“
Ich lasse die Schülerin gerne mit dem Ergebnis anfangen, zum Beispiel „27 Kinder sitzen in dem Bus.“

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Probiert doch gerne mal beim nächsten gemeinsamen üben diese Vorgehensweise aus. Bestimmt gelingt das sachaufgaben lösen jetzt schon viel besser.

Besser in der Schule werden mit diesen Tipps von Sportlern

Schiebst du dein „besser in der Schule werden“ auch immer auf die lange Bank?

Das machen leider viele.

Manche Schüler zum Beispiel üben regelmäßig mit mir, machen ihre Hausaufgaben und lernen die Vokabeln.

Aber irgendwie nur halbherzig.

Das heißt: Wenn sie in der nächsten Arbeit eine Vier statt eine Fünf schreiben, sind sie schon sehr zufrieden.

Kennst du, nicht?

Dabei kannst du doch viel mehr!

Besser in der Schule werden

 

Stell dir vor, der weltberühmte Ronaldo hätte sich zu Anfang gesagt:

„Ich kicke jetzt hier ab und zu die Bälle und ansonsten bin ich doch eh lieber auf Instagram und Snapchat.

Macht mal keinen Stress mit eurem, ich muss aber doch noch mal eben auf den Platz und was trainieren. Chillt mal euer Leben.“

Keiner würde ihn heute kennen, er hätte keine Millionen verdient und wäre nicht DAS Idol für viele Jungs.

Auch gut, denkst du? Er wollte aber mehr.

Was ich dir sagen will: Du kannst das auch! Du kannst dir das motivierende Denken von Ronaldo und anderen Sportlern zum Vorbild nehmen.

Wenn du regelmäßig und mit der richtigen Einstellung an die Sache (=Schule) rangehst, einen Top-Trainer hast und dranbleibst, kannst du gar keine Vieren mehr schreiben.

Ausgeschlossen.

Ok. Verstanden? Gut.

Und wie kannst du sofort jetzt damit anfangen, in die 1. Liga aufzusteigen?

Es gibt zwei Wege zum Erfolg:

1.

Du kannst es ohne Trainer, also alleine probieren.

Wenn du das möchtest, bekommst du jetzt meine besten Tipps, wie du besser in der Schule werden kannst.

1.

Nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht.
Ich weiß, das willst du nicht hören. Ist aber so. Denk an die Spieler: Wenn ein Spiel vorbei ist, besprechen sie es ausführlich mit ihrem Trainer und werden von Reportern gelöchert, was toll und was schlecht gelaufen ist.

2.

Mein Tipp für dich: Lies dir Notizen durch, schlag im Buch nach, frag  google und Wikipedia.
Heute hast du keine Ausrede mehr, wenn du etwas nicht weißt. Jede Info ist einen Klick entfernt. Also nimm die Finger vom Chat und informiere dich.

3.

Mach selber dein Ding.
Auch blöd, ich weiß. Aber du musst schon selber deine Hausaufgaben machen, die Vokabeln lernen und das Referat rechtzeitig anfangen.
Hör auf, auf die fleißige Julia oder Annika zu hoffen, die dich bisher immer abschreiben ließen. MACH ES SELBST. Punkt. Auch Ronaldo will das Tor selber machen.

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4.

Lass dich nicht austricksen.
Und schon gar nicht von diesem kleinen, fiesen Männchen, das dir ständig neue Ideen gibt, weswegen du heute nichts machen musst, warum der Lehrer mal wieder doof ist und überhaupt.

Schluss mit den Ausreden. Ich meine es ernst.

Und auch wenn du ein Mädchen bist und Fußball schrecklich findest, kannst du dir doch vorstellen, dass kein Fußballer es in die 1. Liga schafft, wenn er dauernd freiwillig auf der Bank sitzt. Auf der Bank zu sitzen ist für jeden Fußballspieler eine Schande!

Mein Tipp für dich: Steh auf, hol die Bücher raus und fang an. Jetzt sofort! Oder jedenfalls, nachdem du das letzte Wort in diesem Artikel gelesen hast.

2.

Du machst es wie die Top-Spieler und suchst dir einen Trainer

Dieser zeigt dir ganz genau:

  • was du schon alles gut machst,
  • wo deine Stärken liegen und
  • wo du noch eine Schippe drauflegen kannst.

Gute Trainer findest du zum Beispiel bei erstenachhilfe.de.

Wie schreibe ich eine Charakterisierung? – Wichtige Formulierungshilfen

In diesem zweiten Teil der kleinen Artikelserie:

Wie schreibe ich eine Charakterisierung?/ How to write a characterization?

gebe ich dir viele verschiedene Formulierungshilfen an die Hand, damit du nicht nur eine strukturierte, sondern auch eine vom Wortschatz her gute Leistung hinlegen kannst.

Die Liste bezieht sich zwar auf das Fach Englisch, kann aber leicht für jedes andere Fach übernommen werden.

1.) Phrases for Characterization

Another important fact is (that) …
Another significant aspect is…
From this one can conclude that …
However, even if x is… he/ she is …
It is quite apparent that …
Not only does x …., he/she also …
Proof of this can be found on page … when x….
Since x is portrayed as a …, x can be called a …
This behavior clearly indicates that x …
this is also the reason why (x can be summed up in)…
This is an example of …
This reveals that x …
this shows that x is….
This very feature becomes apparent in part ll…. when x …
To sum up… / Finally …
Without any doubt …

x also appears (to be) …
x is but a(n)…
x is described as…
x is portrayed as …
x likes to be…
x represents (the) …
x seems to be…

2. Also …

  • use connectives like: „since, when, moreover, besides, despite, thus…”
  • use lots of different adjectives to describe a person
  • know the difference between a flat and a round character

Wie du einen guten Start ins neue Schuljahr hinlegst – 5 Tipps zum sofortigen Umsetzen

Ja, ich weiß, wir alle würden am liebsten das ganze Jahr Urlaub machen!  Aber die schönen, langen Sommerferien sind in NRW leider schon wieder vorbei.

Und so langsam müssen sich auch die Schüler wieder auf frühes Aufstehen, regelmäßiges Lernen und Konzentration einstellen. Damit dir das mühelos gelingt, hier einige Tipps, wie du dir den Schuljahr erleichtern und wirklich gleich motiviert loslegen kannst:

  • Wenn du ein Profi bist oder einer werden willst, fang schon einige Zeit vorher an, dich wieder auf die Schule einzustellen:
    Stehe wieder etwas früher auf, schau mal in ein altes Schulbuch oder wiederhole die Vokabeln und Formeln der vergangenen Schuljahre. Gerade in den Ferien hast du den Kopf frei und viele Dinge prägen sich dir ganz nebenbei ein.
  • Miste deine Schultasche, deine alten Hefte und Ordner aus und vergiss auch dein Schreibmäppchen nicht. Schau nach welche Utensilien dir fehlen bzw. ersetzt werden müssen und besorge diese rechtzeitig. Ordnung ist wirklich das halbe Leben.
  • Schreibe dir eine Strategie auf, was du im neuen Schuljahr vielleicht noch besser oder zumindest anders machen willst: dich mehr melden, regelmäßiger lernen, rechtzeitig vor den Arbeiten mit dem Üben anfangen, mal ein Referat anfertigen, mehr im Unterricht aufpassen usw.
  • Setze dir Etappenziele und notiere auch diese:
    die ersten Klassenarbeiten sollen alle eine „3, 2, oder 1“ werden, um dich weiter zu motivieren und den Druck zu mindern;
    in den Fächern, die du gar nicht magst, schreibst du gleich zu Anfang ein Referat;
    du holst dir frühzeitig Hilfe von außen und nicht erst zwei Wochen vor den Zeugnissen usw.
    Und wenn du ein Ziel erreichst hast, belohne dich ruhig selber!
  • Überdenke ruhig einmal deine bisherigen Meinungen und Einstellungen zu dir und den anderen. Bist du wirklich eine „Niete in Physik“? Ist der Typ X oder das Mädchen Y wirklich so unausstehlich? Und Lehrer Z ist doch nicht wirklich biestig und hat dich auf dem Kiecker, oder? Du wirst sehen, wenn du dich und die anderen im positiven Licht siehst, sind diese plötzlich auch ganz nett und Physik kann – manchmal zumindest – echt interessant sein.

Was kommt nach der Grundschule? Teil 4: Die Gesamtschule

Die Gesamtschule ist eine Mischform aus allen drei Schultypen. In Nordrhein-Westfalen erhalten alle Grundschulkinder neben einer der drei anderen Schulformempfehlungen immer auch die Empfehlung für die Gesamtschule, so dass diese Schulform grundsätzlich allen Kindern offensteht, unabhängig von deren Zeugnisnoten.

Die folgenden Informationen über das Prinzip der Gesamtschule können Sie beim Bildungsportal NRW nachlesen:

http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Gesamtschule/index.html

Die Gesamtschule ist eine Schule des längeren gemeinsamen Lernens. Sie arbeitet mit Kindern und Jugendlichen aller Leistungsstärken und hält Laufbahnentscheidungen möglichst lange offen. An der Gesamtschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erreicht werden, die auch an der Hauptschule, der Realschule und dem Gymnasium erworben werden.

Die Gesamtschule umfasst in der Sekundarstufe I die Klassen 5 bis 10 und in der Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) die Jahrgangsstufen 11 bis 13. Bei guten Leistungen können die Schülerinnen und Schüler ggf. direkt in die Jahrgangsstufe 12 wechseln. In die Klassen 6 bis 9 gehen die Schülerinnen und Schüler jeweils ohne Versetzung über.

Unterrichtsfächer

Der Unterricht im Pflichtbereich wird in folgenden Fächern bzw. Lernbereichen erteilt:
Deutsch
Gesellschaftslehre (Erdkunde, Geschichte, Politik)    
Englisch
ggf. zweite Fremdsprache
Mathematik
Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)
Arbeitslehre (Technik/Wirtschaft/Hauswirtschaft)
Musik/Kunst
Religionslehre
Sport

Wahlpflichtunterricht
In der Klasse 6 setzen die Schülerinnen und Schüler erste individuelle Schwerpunkte, indem sie zusätzlich ein weiteres Fach wählen. Dieser Wahlpflichtunterricht umfasst eine zweite moderne Fremdsprache oder Latein, Arbeitslehre (Technik, Wirtschaft, Hauswirtschaft) und Naturwissenschaften. Zusätzlich kann die Schule den Lernbereich Darstellen und Gestalten anbieten.

Ab Klasse 8 wird eine weitere Fremdsprache als zweite oder dritte Fremdsprache angeboten.

Bis zur Klasse 10 können die Jugendlichen bei entsprechender Leistung zwischen Grund- und Erweiterungsebene wechseln, in der Regel zu Beginn des Schuljahres.

Fester Bestandteil des Unterrichtsangebots sind die so genannten Ergänzungsstunden. Sie dienen vor allem der Förderung in den Fächern Deutsch, Mathematik, in den Fremdsprachen, im Lernbereich Naturwissenschaften und in dem Fach des Wahlpflichtunterrichts.

Abschlüsse
In der Gesamtschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:
der Hauptschulabschluss
der Hauptschulabschluss nach Klasse 10
der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) nach Klasse 10.

Voraussetzung für den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) sind mindestens ausreichende Leistungen in zwei Fächern auf der Erweiterungsebene und im Fach des Wahlpflichtunterrichts, befriedigende Leistungen  auf der Grundebene, zweimal befriedigende und im Übrigen ausreichende Leistungen in den anderen Fächern.
Dieser Abschluss beinhaltet die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe des Gymnasiums, der Gesamtschule oder entsprechender vollzeitschulischer Bildungsgänge des Berufskollegs, wenn die Leistungen in drei Fächern auf der Erweiterungsebene und im Fach des Wahlpflichtunterrichts und in den übrigen Fächern mindestens  befriedigend und im Grundkurs mindestens gut sind.

Gymnasiale Oberstufe
Die gymnasiale Oberstufe setzt den Bildungsgang der Klassen 5 bis 10 fort.
Es gibt eine einheitliche gymnasiale Oberstufe an Gesamtschulen und Gymnasien.

Nachhilfe – Warum sie auch zum Schuljahresende noch sinnvoll ist

Nach den blauen Briefen und den Elternsprechtagen hat nun definitiv die letzte Phase des Schuljahres angefangen. So manche Eltern fragen sich, ob es noch Sinn macht, ihrem Kind Unterstützung in Form von zum Beispiel Nachhilfe anzubieten. Hier muss ich ein ganz klares Ja postulieren!

So wie es mit dem Beginnen von Sport, gesünderer Ernährung oder einer Fortbildung nie zu spät ist, kann es auch nie zu spät sein, seine schulischen Leistungen zu verbessern.

Man darf natürlich keine Wunder erwarten. Wenn ein Schüler/ eine Schülerin in allen Klassenarbeiten wacklige Vieren geschrieben hat und nur noch zwei  Wochen Zeit hat, sich auf die letzte Arbeit vorzubereiten, kann auch Nachhilfe selten eine Drei herbei zaubern, dafür bauen die Themen zu sehr aufeinander auf. Doch alleine das Gefühl, jemanden zu haben, den man fragen kann, der einem klare Richtungen aufzeigt und weiß, was in welcher Reihenfolge zu lernen ist, kann unglaublich erleichternd sein.

Wenn jedoch Eltern und Schüler die Problematik weiterhin vor sich herschieben und auf das nächste Schuljahr vertagen, werden wir, so sind wir Menschen nun mal, wieder nichts ändern. Denn was tun wir, wenn etwas Neues beginnt? Wir warten zunächst ab. Wir orientieren uns, wir sagen, war doch nur die erste Arbeit, bei der nächsten wird alles besser – und befinden uns schon wieder im dem Teufelskreis von Nicht-Handeln, von Verdrängung oder Beschwichtigung und von Hoffnung auf ein Wunder.

Sinnvoller ist es, erst gar keine Lücken entstehen zu lassen und, wenn sich welche aufgetan haben, sich sofort daran zu machen, diese wieder zu schließen.
Wenn Sie als Eltern also erst jetzt, zum baldigen Ende des Schuljahres, erkannt haben, dass Handlungsbedarf besteht, handeln sie einfach! Für gute Nachhilfe ist es nie zu spät.

 

Glückliche Kinder – Familie und Freunde verhelfen dazu

Sicher haben Sie das Ergebnis und die anschließenden Diskussionen zum „UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Industrieländern 2013“ gelesen.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung:
http://www.unicef.de/fileadmin/content_media/projekte/Themen/Kinderrechte/UNICEF-Berichte/UNICEF-Info_zur_Lage_der_Kinder_in_Industrielaendern_2013.pdf

Auch ich habe mich natürlich gefragt, wie es sein kann, dass in einem Land, in dem wir alle doch meinen, alles zu haben, alles kaufen zu können, überall hinfahren zu können, unglückliche Kinder leben. Ich bin nicht der Meinung, dass man das Ergebnis – wie man in vielen Diskussionen nachlesen konnte – überwiegend der Schule und dem Schulstress „in die Schuhe schieben“ kann.

Sicher ist es richtig, dass die Schüler von heute eine wesentlich längere Schulwoche haben, als die Generation ihrer Eltern. Doch es kommt nicht immer darauf an, wieviel freie Zeit man hat, sondern was man daraus macht, wie man sie mit Freude, Sinn und dem Miteinander füllt.

Wie ich zum Beispiel in diesem Artikel geschrieben haben http://die-lernlotsen.blog.de/2013/03/01/eltern-gute-nachhilfelehrer-kinder-15579588/,  sehnen sich Kinder nach mehr als materiellen Dingen.

Besonders junge Schüler brauchen ausreichend Zeit mit Eltern, Geschwister, Freunden und auch Verwandten, um ein Gefühl des Miteinanders und des Vertrauens zu entwickeln. Nur jemand, der sich seiner Familie nicht zugehörig fühlt, kann sich unzufrieden oder gar unglücklich fühlen.
Deswegen ist es wichtig, familiäre Rituale, gemeinsame Aktivitäten und vertrauliche Gespräche zu einem festen Bestandteil des Familienlebens zu machen.

Daneben darf man nicht vergessen, dass Kinder alles aufsaugen wie ein Schwamm. Damit meine ich, dass sie sehr feine Antennen dafür haben, wie sich ihre Familienmitglieder fühlen. Wenn sie mitanhören müssen, dass Mutter oder Vater Angst haben, den Job zu verlieren, dass sie über dies und jenes schimpfen und ihren Ärger nach Hause bringen, bleibt dies nicht ohne Wirkung auf die Kinder. Kinder fühlen sich dann wohl, wenn sich auch die anderen Familienmitglieder wohlfühlen.
Deswegen ist es besser, Kinderohren nicht mit den eigenen Ängsten und Sorgen zu belasten.

Kinder

Freundschaften und Beziehungen außerhalb der Schule zu pflegen, verhilft Kindern ebenfalls dazu, sich zugehörig und sicher zu fühlen. Wichtig finde ich allerdings, echte Freundschaften mit echten Menschen zu pflegen und das Simsen, Chatten, Twittern, Facebooken usw. auf ein Minimum zu beschränken. In sozialen Netzwerken kann man sich zwar von seiner Schokoladenseite zeigen und sich vielleicht sogar über die 1000ste Freundschaftanfrage freuen – aber Vertrauen lässt sich dadurch sicher nicht aufbauen.
Deswegen richten Sie regelmäßige Treffen, Ausflüge oder Einladungen mit den Freunden Ihrer Kinder ein.

 

So gelingt ein guter Start ins neue Schuljahr

Mögliche Probleme, unzufriedene Noten oder Auseinandersetzungen im letzten Schuljahr sind vergessen, die Ferien liegen schon wieder weit zurück und wir schauen gespannt in die Zukunft und ins neue Schuljahr. Vieles soll anders werden, vieles soll besser werden. Es ist wie mit dem Start ins neue Jahr: Zu Silvester sind wir alle ganz eupohorisch, voller Tatendrang nehmen wir uns neue Ziele vor oder wollen alte Laster ablegen – nur um dann schon nach wenigen Tagen wieder in den alten Trott zu verfallen und am Ende dieses hoffnungsvollen Jahres festzustellen, dass wir eigentlich viel zu wenig umgesetzt haben.

Auch bei Schülern und deren Eltern beobachte ich diese Euphorie zu Beginn eines neuen Schuljahrs. Man ist gut erholt, die Sonne scheint und alles scheint doch ganz einfach zu sein. Um diesen Tatendrang, diese Motivation auch weit ins neue Schuljahr zu retten, ist es sinnvoll, einige Regeln zu beachten.

Zunächst einmal sollte man nicht die Tücken unseres Kurzzeitgedächtnisses unterschätzen. Viel zu schnell nämlich vergessen wir einfach, welche Ziele oder Vorgaben wir uns gesetzt haben. Deswegen macht es Sinn, diese Ziele aufzuschreiben und gut sichtbar zum Beispiel über dem Schreibtisch aufzuhängen. Je nach Alter Ihres Kindes kann es diese Ziele selbständig oder mit Ihrer Hilfe formulieren. Wann immer Ihr Kind ein Ziel erreicht hat, macht es ein Häkchen daneben und freut sich, dass es durchgehalten hat.

Wichtig finde ich auch, mit der Durchsetzung der Ziele nach Möglichkeit zügig anzufangen. Geht es zum Beispiel darum, die mündliche Mitarbeit zu stärken, sollte der Schüler/ die Schülerin von der ersten Schulstunde an mit der Umsetzung beginnen und nicht warten, bis das „richtige“ Thema kommt – denn das kommt möglicherweise nie. Die Gefahr besteht nämlich, doch wieder in den alten Trott zu fallen und viel zu lange zu brauchen, um über den eigenen Schatten zu springen.

Die Liste mit den Zielen, die der Schüler im Laufe des Schuljahres erreichen möchte, sollte immer wieder bearbeitet und eventuell ergänzt oder korrigiert werden. Dies ist umso wichtiger, wenn die Motivation nachlässt oder es Rückschläge gibt. Wir alle hoffen und erwarten, ein Ziel immer „sofort“ zu erreichen, das heißt, die nächste Klassenarbeit muss „sofort“ besser sein als die letzte oder die Sportnote muss „sofort“ deutlich besser sein. Dies gelingt zwar manchmal, realistischer ist es aber, das es Zeit braucht, um aus einer mittelmäßigen Note eine gute zu machen oder aus einem langsamen Läufer einen schnellen.

Nur wenige Schüler schaffen es, sich immer wieder selber zu motivieren und am Ball zu bleiben. Hier brauchen sie die Hilfe von uns Erwachsenen. Unterstützen Sie Ihr Kind darin, nicht aufzugeben, nach vorne zu schauen und das große Bild im Auge zu behalten, sprich: Wenn sich eine Schülerin vorgenommen hat, wöchentlich Vokabeln zu lernen und dies eine Woche nicht tut, ist das kein Beinbruch. Hier gilt es aber, wieder auf die Zielgerade zurückzufinden und eben nicht das Nicht-Lernen schleifen zu lassen.

 

 

Was tun nach den „Blauen Briefen“?

In diesen Tagen verschicken die Schulen wieder die sogenannten „blauen Briefe“.  Diese Frühwarnung von der Schule kann in einem oder mehreren Fächern ausgesprochen werden und bedeutet, dass der Schüler/ die Schülerin die Klasse wiederholen oder eine Nachprüfung machen muss, wenn er/ sie es nicht schafft, bis zur Zeugniskonferenz die Note von einer „Vier minus“ oder gar „Fünf“ zu verbessern.

Dieser Brief sagt deutlich das, was meistens durch die Klassenarbeiten oder durch die fehlende mündliche Mitarbeit bereits angedeutet wurde: Es ist nun endlich Zeit zu handeln! Was können Sie als Eltern tun, um Ihrem Kind zu helfen, die Versetzung zu schaffen?

Sprechen Sie vor allem mit Ihrem Kind. Besprechen Sie gemeinsam, was bisher nicht so gut gelaufen ist und was in Zukunft getan werden kann, um die Noten zu verbessern. Sie können einen Lernplan erstellen, in dem aufgelistet ist, in welchen Bereichen Mängel bestehen. Diese gilt es dann systematisch zu beheben.

Nach Versendung der blauen  Briefe bietet die Schule Elternsprechtage an. Diese sollten Sie unbedingt nutzen und das Gespräch mit den Fachlehrern suchen. Hier können Sie erfahren, was Ihr Kind tun kann, um die Note wenigstens auf eine „Vier“ zu retten und welcher Stoff nachzuholen ist, um die noch ausstehenden Arbeiten oder Tests besser zu schreiben.

Wie können wir Ihnen – als Lernlotsen – helfen?

Wichtig finde ich vor allem, die Warnung tatsächlich als solche zu verstehen und nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen und zu meinen, alle Anstrengungen würden nun nichts mehr bringen. Aufgeben gilt nicht!

Gemeinsam mit dem Schüler und den Hinweisen vom Fachlehrer finden wir heraus, in welchem Fach die größten Chancen bestehen, die Note noch zu verbessern. Durch intensives Üben konzentrieren wir uns auf die noch anstehenden Klassenarbeiten, bearbeiten die Themen, die vorkommen werden und verhelfen dem Schüler/ der Schülerin zu mehr Sicherheit, um auch durch die mündliche Mitarbeit die Note zu heben.

Mangelhafte Noten zeigen, dass in dem Fach grundlegende Defizite bestehen, die verhindern können, dass Ihr Kind in den höheren Klassen den Anschluss behalten kann. Deswegen ist es wichtig – bei aller Konzentration auf die nächste Klassenarbeit – auch daran zu gehen, die Lücken der zurückliegenden Jahre zu schließen. Nur wenn das Fundament eines Hauses lückenlos gebaut ist, können Sie beruhigt darin wohnen und müssen nicht fürchten, dass es bei jedem Windzug zusammenbrincht.

Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerade jetzt kompetent weiter!