Eltern-Tipps

Wie kann ich meine Ziele erreichen? – 7 Tipps, damit du bis zum Ziel durchhältst

Hattest du dir am Anfang des neuen Jahres vorgenommen, bestimmte Ziele zu erreichen? Und? Bist du am Ball geblieben?

Wir alle stellen immer wieder fest, dass wir voller Elan und Tatendrang neue Ziele angehen wollen. Wir glauben fest daran, dass es kein Problem sein wird, diese zu erreichen.

Doch schon nach kurzer Zeit geraten unsere Ziele in Vergessenheit. Oder wir verfolgen sie nur noch halbherzig, legen nicht mehr unsere ganze Kraft und Motivation hinein.

Und so verwässern unsere Ziele, sodass wir sie nie erreichen.

Es ist wie bei einem Langstreckenläufer: Am Anfang des Laufs startet er voller Kraft und Energie, ist sich schon ganz sicher, das Ziel als einer der Besten zu erreichen.

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Doch je länger es dauert und umso mehr andere Läufer an ihm vorbeiziehen, desto weniger motiviert ist er und fällt umso mehr zurück. Er denkt vielleicht, es nie zu schaffen und viel zu schlapp zu sein, überhaupt im Ziel anzukommen.
Und vielleicht lässt er sich dann auch schon etliche Kilometer vor dem Ziel erschöpft zu Boden fallen.

In diesem Artikel möchte ich dich dazu ermutigen, deine Ziele konzentriert zu verfolgen und eben nicht allzu schnell vorher aufzugeben.

Hier sind die 7 Tipps, damit du deine Ziele erreichst:

  • Nimm dir immer nur eine Sache vor.

Um bei dem Läufer von oben zu bleiben: Auch er kann nur entweder in New York oder in Berlin durchs Ziel laufen, nicht durch beide gleichzeitig.

  • Fang einfach an, ohne dass bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen.

Also warte nicht, bis das Wetter schön ist oder du deine Freundin überredet hast mitzumachen. Nur durchs Laufen kommt man vorwärts und nicht, indem man sich vornimmt loszulaufen.

  • Setze dir ein ganz konkretes Ziel.

Der Läufer sagt beispielsweise: Heute laufe ich 5 km am Stück.
Und denke daran: Je konkreter dein Ziel ist, desto besser kannst du es umsetzen.

Also sage dir nicht, ich mache mal ein paar Übungsaufgaben, sondern: Ich mache jeden Tag zwischen 3 und 4 Uhr mindestens 5 Matheaufgaben zusätzlich.

  • Fang ruhig klein an.

Für einen Läufer heißt das: Zuerst 5 km laufen, dann 7, dann 10 – und erst dann langsam an den Marathon denken.

Dieses Vorgehen ist wichtig, damit sich für dich schnell Erfolgserlebnisse einstellen und du nicht aus lauter Verzweiflung wieder aufgibst.

Das bedeutet konkret:
Überfordere dich in der Anfangsphase nicht. Mache in Englisch zum Beispiel wirklich nur die Übungen zum Simple Past und nicht gleich alle Zeiten durch.

Wenn du das Gefühl hast, dass du ein Etappenziel erreicht hast – also das Simple Past gut kannst – dann steigere dich, indem du dir die nächsten Zeiten vornimmst.

Wenn du meinst, innerhalb von einer Woche sämtliche englischen Zeiten können zu müssen, wirst du wahrscheinlich wieder aufgeben. Denn dann wirst du feststellen, dass du zu oberflächlich gearbeitet hast und eigentlich keine Ahnung hast, was du da tust.

Und dann wirst du vielleicht entmutigt aufgeben und denken: Ich kann Englisch einfach nicht, hat alles keinen Sinn, auch durch Üben komme ich nicht weiter!
Und schon ist dein Ziel, eine bessere Note zu bekommen, für dich kein lohnenswertes kein Ziel mehr.

  • Bleib am Ball!

Dass bei größeren Vorhaben irgendwann einmal eine Durststrecke kommt, ist normal. Halte trotzdem durch und gib dein Vorhaben nicht aus einer momentanen Laune heraus auf.

Das bedeutet konkret:
Auch wenn du mal wenig Zeit hast, bleib am Ball und beschäftige dich wenigsten 10 Minuten mit deinem neuen Vorhaben. 10 Minuten sind besser als eine Ausnahme zu machen, die dich nur wieder zurückwirft.

  • Such dir Verbündete!

    Wenn du dich mit anderen zusammentust, ist das ein guter Schutz, damit du nicht zu früh aufgibst. Denn wer gibt sich vor anderen schon gern die Blöße zu kneifen?

  • Feiere deine Erfolge!

Wenn du dein Ziel erreicht hast, hast du eine Belohnung verdient, also feiere deinen Erfolg angemessen.
Auch ein Etappenziel hat eine kleine Belohnung verdient. So motivierst du dich immer wieder und kannst dich schon auf die nächste kleine oder große Belohnung freuen.

Buchtipp:
„Locker bleiben mit dem inneren Schweinhund“ von Marco von Münchhausen

Wie schreibe ich eine Charakterisierung? – Wichtige Formulierungshilfen

In diesem zweiten Teil der kleinen Artikelserie:

Wie schreibe ich eine Charakterisierung?/ How to write a characterization?

gebe ich dir viele verschiedene Formulierungshilfen an die Hand, damit du nicht nur eine strukturierte, sondern auch eine vom Wortschatz her gute Leistung hinlegen kannst.

Die Liste bezieht sich zwar auf das Fach Englisch, kann aber leicht für jedes andere Fach übernommen werden.

1.) Phrases for Characterization

Another important fact is (that) …
Another significant aspect is…
From this one can conclude that …
However, even if x is… he/ she is …
It is quite apparent that …
Not only does x …., he/she also …
Proof of this can be found on page … when x….
Since x is portrayed as a …, x can be called a …
This behavior clearly indicates that x …
this is also the reason why (x can be summed up in)…
This is an example of …
This reveals that x …
this shows that x is….
This very feature becomes apparent in part ll…. when x …
To sum up… / Finally …
Without any doubt …

x also appears (to be) …
x is but a(n)…
x is described as…
x is portrayed as …
x likes to be…
x represents (the) …
x seems to be…

2. Also …

  • use connectives like: „since, when, moreover, besides, despite, thus…”
  • use lots of different adjectives to describe a person
  • know the difference between a flat and a round character

Wie du einen guten Start ins neue Schuljahr hinlegst – 5 Tipps zum sofortigen Umsetzen

Ja, ich weiß, wir alle würden am liebsten das ganze Jahr Urlaub machen!  Aber die schönen, langen Sommerferien sind in NRW leider schon wieder vorbei.

Und so langsam müssen sich auch die Schüler wieder auf frühes Aufstehen, regelmäßiges Lernen und Konzentration einstellen. Damit dir das mühelos gelingt, hier einige Tipps, wie du dir den Schuljahr erleichtern und wirklich gleich motiviert loslegen kannst:

  • Wenn du ein Profi bist oder einer werden willst, fang schon einige Zeit vorher an, dich wieder auf die Schule einzustellen:
    Stehe wieder etwas früher auf, schau mal in ein altes Schulbuch oder wiederhole die Vokabeln und Formeln der vergangenen Schuljahre. Gerade in den Ferien hast du den Kopf frei und viele Dinge prägen sich dir ganz nebenbei ein.
  • Miste deine Schultasche, deine alten Hefte und Ordner aus und vergiss auch dein Schreibmäppchen nicht. Schau nach welche Utensilien dir fehlen bzw. ersetzt werden müssen und besorge diese rechtzeitig. Ordnung ist wirklich das halbe Leben.
  • Schreibe dir eine Strategie auf, was du im neuen Schuljahr vielleicht noch besser oder zumindest anders machen willst: dich mehr melden, regelmäßiger lernen, rechtzeitig vor den Arbeiten mit dem Üben anfangen, mal ein Referat anfertigen, mehr im Unterricht aufpassen usw.
  • Setze dir Etappenziele und notiere auch diese:
    die ersten Klassenarbeiten sollen alle eine „3, 2, oder 1“ werden, um dich weiter zu motivieren und den Druck zu mindern;
    in den Fächern, die du gar nicht magst, schreibst du gleich zu Anfang ein Referat;
    du holst dir frühzeitig Hilfe von außen und nicht erst zwei Wochen vor den Zeugnissen usw.
    Und wenn du ein Ziel erreichst hast, belohne dich ruhig selber!
  • Überdenke ruhig einmal deine bisherigen Meinungen und Einstellungen zu dir und den anderen. Bist du wirklich eine „Niete in Physik“? Ist der Typ X oder das Mädchen Y wirklich so unausstehlich? Und Lehrer Z ist doch nicht wirklich biestig und hat dich auf dem Kiecker, oder? Du wirst sehen, wenn du dich und die anderen im positiven Licht siehst, sind diese plötzlich auch ganz nett und Physik kann – manchmal zumindest – echt interessant sein.

Rechenregeln: Formeln zur Prozentrechnung + Lösung mit Dreisatz

Viele Schüler tun sich schwer mit dem Lösen von Prozentrechnungen. Dabei ist es wichtig, diese mathematische Fertigkeit zu beherrschen, weil sie uns nicht nur im täglichen Leben hilft, sondern auch beispielsweise in Einstellungstest häufig als bekannt und beherrscht vorausgesetzt wird.

Prozentrechnungen kann man anhand einer von drei Formeln lösen oder auf den sogenannten Dreisatz zurückgreifen.
In diesem Übersichtsblatt seht ihr, wie man das bewerkstelligen kann.

Prozentrechnung  Merkblatt
Hier gibt es die Datei als pdf zum Ausdrucken und Lernen:

Prozentrechnung  Merkblatt

Was kommt nach der Grundschule? Teil 4: Die Gesamtschule

Die Gesamtschule ist eine Mischform aus allen drei Schultypen. In Nordrhein-Westfalen erhalten alle Grundschulkinder neben einer der drei anderen Schulformempfehlungen immer auch die Empfehlung für die Gesamtschule, so dass diese Schulform grundsätzlich allen Kindern offensteht, unabhängig von deren Zeugnisnoten.

Die folgenden Informationen über das Prinzip der Gesamtschule können Sie beim Bildungsportal NRW nachlesen:

http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Gesamtschule/index.html

Die Gesamtschule ist eine Schule des längeren gemeinsamen Lernens. Sie arbeitet mit Kindern und Jugendlichen aller Leistungsstärken und hält Laufbahnentscheidungen möglichst lange offen. An der Gesamtschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erreicht werden, die auch an der Hauptschule, der Realschule und dem Gymnasium erworben werden.

Die Gesamtschule umfasst in der Sekundarstufe I die Klassen 5 bis 10 und in der Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) die Jahrgangsstufen 11 bis 13. Bei guten Leistungen können die Schülerinnen und Schüler ggf. direkt in die Jahrgangsstufe 12 wechseln. In die Klassen 6 bis 9 gehen die Schülerinnen und Schüler jeweils ohne Versetzung über.

Unterrichtsfächer

Der Unterricht im Pflichtbereich wird in folgenden Fächern bzw. Lernbereichen erteilt:
Deutsch
Gesellschaftslehre (Erdkunde, Geschichte, Politik)    
Englisch
ggf. zweite Fremdsprache
Mathematik
Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)
Arbeitslehre (Technik/Wirtschaft/Hauswirtschaft)
Musik/Kunst
Religionslehre
Sport

Wahlpflichtunterricht
In der Klasse 6 setzen die Schülerinnen und Schüler erste individuelle Schwerpunkte, indem sie zusätzlich ein weiteres Fach wählen. Dieser Wahlpflichtunterricht umfasst eine zweite moderne Fremdsprache oder Latein, Arbeitslehre (Technik, Wirtschaft, Hauswirtschaft) und Naturwissenschaften. Zusätzlich kann die Schule den Lernbereich Darstellen und Gestalten anbieten.

Ab Klasse 8 wird eine weitere Fremdsprache als zweite oder dritte Fremdsprache angeboten.

Bis zur Klasse 10 können die Jugendlichen bei entsprechender Leistung zwischen Grund- und Erweiterungsebene wechseln, in der Regel zu Beginn des Schuljahres.

Fester Bestandteil des Unterrichtsangebots sind die so genannten Ergänzungsstunden. Sie dienen vor allem der Förderung in den Fächern Deutsch, Mathematik, in den Fremdsprachen, im Lernbereich Naturwissenschaften und in dem Fach des Wahlpflichtunterrichts.

Abschlüsse
In der Gesamtschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:
der Hauptschulabschluss
der Hauptschulabschluss nach Klasse 10
der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) nach Klasse 10.

Voraussetzung für den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) sind mindestens ausreichende Leistungen in zwei Fächern auf der Erweiterungsebene und im Fach des Wahlpflichtunterrichts, befriedigende Leistungen  auf der Grundebene, zweimal befriedigende und im Übrigen ausreichende Leistungen in den anderen Fächern.
Dieser Abschluss beinhaltet die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe des Gymnasiums, der Gesamtschule oder entsprechender vollzeitschulischer Bildungsgänge des Berufskollegs, wenn die Leistungen in drei Fächern auf der Erweiterungsebene und im Fach des Wahlpflichtunterrichts und in den übrigen Fächern mindestens  befriedigend und im Grundkurs mindestens gut sind.

Gymnasiale Oberstufe
Die gymnasiale Oberstufe setzt den Bildungsgang der Klassen 5 bis 10 fort.
Es gibt eine einheitliche gymnasiale Oberstufe an Gesamtschulen und Gymnasien.

Nachhilfe – Warum sie auch zum Schuljahresende noch sinnvoll ist

Nach den blauen Briefen und den Elternsprechtagen hat nun definitiv die letzte Phase des Schuljahres angefangen. So manche Eltern fragen sich, ob es noch Sinn macht, ihrem Kind Unterstützung in Form von zum Beispiel Nachhilfe anzubieten. Hier muss ich ein ganz klares Ja postulieren!

So wie es mit dem Beginnen von Sport, gesünderer Ernährung oder einer Fortbildung nie zu spät ist, kann es auch nie zu spät sein, seine schulischen Leistungen zu verbessern.

Man darf natürlich keine Wunder erwarten. Wenn ein Schüler/ eine Schülerin in allen Klassenarbeiten wacklige Vieren geschrieben hat und nur noch zwei  Wochen Zeit hat, sich auf die letzte Arbeit vorzubereiten, kann auch Nachhilfe selten eine Drei herbei zaubern, dafür bauen die Themen zu sehr aufeinander auf. Doch alleine das Gefühl, jemanden zu haben, den man fragen kann, der einem klare Richtungen aufzeigt und weiß, was in welcher Reihenfolge zu lernen ist, kann unglaublich erleichternd sein.

Wenn jedoch Eltern und Schüler die Problematik weiterhin vor sich herschieben und auf das nächste Schuljahr vertagen, werden wir, so sind wir Menschen nun mal, wieder nichts ändern. Denn was tun wir, wenn etwas Neues beginnt? Wir warten zunächst ab. Wir orientieren uns, wir sagen, war doch nur die erste Arbeit, bei der nächsten wird alles besser – und befinden uns schon wieder im dem Teufelskreis von Nicht-Handeln, von Verdrängung oder Beschwichtigung und von Hoffnung auf ein Wunder.

Sinnvoller ist es, erst gar keine Lücken entstehen zu lassen und, wenn sich welche aufgetan haben, sich sofort daran zu machen, diese wieder zu schließen.
Wenn Sie als Eltern also erst jetzt, zum baldigen Ende des Schuljahres, erkannt haben, dass Handlungsbedarf besteht, handeln sie einfach! Für gute Nachhilfe ist es nie zu spät.

 

Glückliche Kinder – Familie und Freunde verhelfen dazu

Sicher haben Sie das Ergebnis und die anschließenden Diskussionen zum „UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Industrieländern 2013“ gelesen.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung:
http://www.unicef.de/fileadmin/content_media/projekte/Themen/Kinderrechte/UNICEF-Berichte/UNICEF-Info_zur_Lage_der_Kinder_in_Industrielaendern_2013.pdf

Auch ich habe mich natürlich gefragt, wie es sein kann, dass in einem Land, in dem wir alle doch meinen, alles zu haben, alles kaufen zu können, überall hinfahren zu können, unglückliche Kinder leben. Ich bin nicht der Meinung, dass man das Ergebnis – wie man in vielen Diskussionen nachlesen konnte – überwiegend der Schule und dem Schulstress „in die Schuhe schieben“ kann.

Sicher ist es richtig, dass die Schüler von heute eine wesentlich längere Schulwoche haben, als die Generation ihrer Eltern. Doch es kommt nicht immer darauf an, wieviel freie Zeit man hat, sondern was man daraus macht, wie man sie mit Freude, Sinn und dem Miteinander füllt.

Wie ich zum Beispiel in diesem Artikel geschrieben haben http://die-lernlotsen.blog.de/2013/03/01/eltern-gute-nachhilfelehrer-kinder-15579588/,  sehnen sich Kinder nach mehr als materiellen Dingen.

Besonders junge Schüler brauchen ausreichend Zeit mit Eltern, Geschwister, Freunden und auch Verwandten, um ein Gefühl des Miteinanders und des Vertrauens zu entwickeln. Nur jemand, der sich seiner Familie nicht zugehörig fühlt, kann sich unzufrieden oder gar unglücklich fühlen.
Deswegen ist es wichtig, familiäre Rituale, gemeinsame Aktivitäten und vertrauliche Gespräche zu einem festen Bestandteil des Familienlebens zu machen.

Daneben darf man nicht vergessen, dass Kinder alles aufsaugen wie ein Schwamm. Damit meine ich, dass sie sehr feine Antennen dafür haben, wie sich ihre Familienmitglieder fühlen. Wenn sie mitanhören müssen, dass Mutter oder Vater Angst haben, den Job zu verlieren, dass sie über dies und jenes schimpfen und ihren Ärger nach Hause bringen, bleibt dies nicht ohne Wirkung auf die Kinder. Kinder fühlen sich dann wohl, wenn sich auch die anderen Familienmitglieder wohlfühlen.
Deswegen ist es besser, Kinderohren nicht mit den eigenen Ängsten und Sorgen zu belasten.

Kinder

Freundschaften und Beziehungen außerhalb der Schule zu pflegen, verhilft Kindern ebenfalls dazu, sich zugehörig und sicher zu fühlen. Wichtig finde ich allerdings, echte Freundschaften mit echten Menschen zu pflegen und das Simsen, Chatten, Twittern, Facebooken usw. auf ein Minimum zu beschränken. In sozialen Netzwerken kann man sich zwar von seiner Schokoladenseite zeigen und sich vielleicht sogar über die 1000ste Freundschaftanfrage freuen – aber Vertrauen lässt sich dadurch sicher nicht aufbauen.
Deswegen richten Sie regelmäßige Treffen, Ausflüge oder Einladungen mit den Freunden Ihrer Kinder ein.

 

So gelingt ein guter Start ins neue Schuljahr

Mögliche Probleme, unzufriedene Noten oder Auseinandersetzungen im letzten Schuljahr sind vergessen, die Ferien liegen schon wieder weit zurück und wir schauen gespannt in die Zukunft und ins neue Schuljahr. Vieles soll anders werden, vieles soll besser werden. Es ist wie mit dem Start ins neue Jahr: Zu Silvester sind wir alle ganz eupohorisch, voller Tatendrang nehmen wir uns neue Ziele vor oder wollen alte Laster ablegen – nur um dann schon nach wenigen Tagen wieder in den alten Trott zu verfallen und am Ende dieses hoffnungsvollen Jahres festzustellen, dass wir eigentlich viel zu wenig umgesetzt haben.

Auch bei Schülern und deren Eltern beobachte ich diese Euphorie zu Beginn eines neuen Schuljahrs. Man ist gut erholt, die Sonne scheint und alles scheint doch ganz einfach zu sein. Um diesen Tatendrang, diese Motivation auch weit ins neue Schuljahr zu retten, ist es sinnvoll, einige Regeln zu beachten.

Zunächst einmal sollte man nicht die Tücken unseres Kurzzeitgedächtnisses unterschätzen. Viel zu schnell nämlich vergessen wir einfach, welche Ziele oder Vorgaben wir uns gesetzt haben. Deswegen macht es Sinn, diese Ziele aufzuschreiben und gut sichtbar zum Beispiel über dem Schreibtisch aufzuhängen. Je nach Alter Ihres Kindes kann es diese Ziele selbständig oder mit Ihrer Hilfe formulieren. Wann immer Ihr Kind ein Ziel erreicht hat, macht es ein Häkchen daneben und freut sich, dass es durchgehalten hat.

Wichtig finde ich auch, mit der Durchsetzung der Ziele nach Möglichkeit zügig anzufangen. Geht es zum Beispiel darum, die mündliche Mitarbeit zu stärken, sollte der Schüler/ die Schülerin von der ersten Schulstunde an mit der Umsetzung beginnen und nicht warten, bis das „richtige“ Thema kommt – denn das kommt möglicherweise nie. Die Gefahr besteht nämlich, doch wieder in den alten Trott zu fallen und viel zu lange zu brauchen, um über den eigenen Schatten zu springen.

Die Liste mit den Zielen, die der Schüler im Laufe des Schuljahres erreichen möchte, sollte immer wieder bearbeitet und eventuell ergänzt oder korrigiert werden. Dies ist umso wichtiger, wenn die Motivation nachlässt oder es Rückschläge gibt. Wir alle hoffen und erwarten, ein Ziel immer „sofort“ zu erreichen, das heißt, die nächste Klassenarbeit muss „sofort“ besser sein als die letzte oder die Sportnote muss „sofort“ deutlich besser sein. Dies gelingt zwar manchmal, realistischer ist es aber, das es Zeit braucht, um aus einer mittelmäßigen Note eine gute zu machen oder aus einem langsamen Läufer einen schnellen.

Nur wenige Schüler schaffen es, sich immer wieder selber zu motivieren und am Ball zu bleiben. Hier brauchen sie die Hilfe von uns Erwachsenen. Unterstützen Sie Ihr Kind darin, nicht aufzugeben, nach vorne zu schauen und das große Bild im Auge zu behalten, sprich: Wenn sich eine Schülerin vorgenommen hat, wöchentlich Vokabeln zu lernen und dies eine Woche nicht tut, ist das kein Beinbruch. Hier gilt es aber, wieder auf die Zielgerade zurückzufinden und eben nicht das Nicht-Lernen schleifen zu lassen.

 

 

Was tun nach den „Blauen Briefen“?

In diesen Tagen verschicken die Schulen wieder die sogenannten „blauen Briefe“.  Diese Frühwarnung von der Schule kann in einem oder mehreren Fächern ausgesprochen werden und bedeutet, dass der Schüler/ die Schülerin die Klasse wiederholen oder eine Nachprüfung machen muss, wenn er/ sie es nicht schafft, bis zur Zeugniskonferenz die Note von einer „Vier minus“ oder gar „Fünf“ zu verbessern.

Dieser Brief sagt deutlich das, was meistens durch die Klassenarbeiten oder durch die fehlende mündliche Mitarbeit bereits angedeutet wurde: Es ist nun endlich Zeit zu handeln! Was können Sie als Eltern tun, um Ihrem Kind zu helfen, die Versetzung zu schaffen?

Sprechen Sie vor allem mit Ihrem Kind. Besprechen Sie gemeinsam, was bisher nicht so gut gelaufen ist und was in Zukunft getan werden kann, um die Noten zu verbessern. Sie können einen Lernplan erstellen, in dem aufgelistet ist, in welchen Bereichen Mängel bestehen. Diese gilt es dann systematisch zu beheben.

Nach Versendung der blauen  Briefe bietet die Schule Elternsprechtage an. Diese sollten Sie unbedingt nutzen und das Gespräch mit den Fachlehrern suchen. Hier können Sie erfahren, was Ihr Kind tun kann, um die Note wenigstens auf eine „Vier“ zu retten und welcher Stoff nachzuholen ist, um die noch ausstehenden Arbeiten oder Tests besser zu schreiben.

Wie können wir Ihnen – als Lernlotsen – helfen?

Wichtig finde ich vor allem, die Warnung tatsächlich als solche zu verstehen und nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen und zu meinen, alle Anstrengungen würden nun nichts mehr bringen. Aufgeben gilt nicht!

Gemeinsam mit dem Schüler und den Hinweisen vom Fachlehrer finden wir heraus, in welchem Fach die größten Chancen bestehen, die Note noch zu verbessern. Durch intensives Üben konzentrieren wir uns auf die noch anstehenden Klassenarbeiten, bearbeiten die Themen, die vorkommen werden und verhelfen dem Schüler/ der Schülerin zu mehr Sicherheit, um auch durch die mündliche Mitarbeit die Note zu heben.

Mangelhafte Noten zeigen, dass in dem Fach grundlegende Defizite bestehen, die verhindern können, dass Ihr Kind in den höheren Klassen den Anschluss behalten kann. Deswegen ist es wichtig – bei aller Konzentration auf die nächste Klassenarbeit – auch daran zu gehen, die Lücken der zurückliegenden Jahre zu schließen. Nur wenn das Fundament eines Hauses lückenlos gebaut ist, können Sie beruhigt darin wohnen und müssen nicht fürchten, dass es bei jedem Windzug zusammenbrincht.

Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerade jetzt kompetent weiter!