5 typische Lernfehler, die du unbedingt kennen und vermeiden solltest

Du willst dich dieses Mal richtig gut auf die nächste Klassenarbeit oder Prüfung vorbereiten.

Es soll nichts mehr schiefgehen, denn du bist richtig motiviert.

Das ist schon mal eine super Einstellung!

Aber die Realität sieht dann oft leider ganz anders aus, denn bei vielen Schülern und Studenten schleichen sich typische Lernfehler ein.

Du kannst alles wissen und noch so gut vorbereitet sein: All dies bewahrt dich nicht davor, nicht doch einen Fehler zu machen!

Typische Lernfehler kennen und vermeiden

 

Damit du von vorne herein ein paar grundlegende Lernfehler vermeidest, kommen hier meine Tipps.

5 Lernfehler, die viel zu viele Schüler machen und die sich leicht vermeiden lassen

1.  Lernfehler

Lernen am Abend vor der Arbeit

Unliebsame Dinge schieben wir viel zu oft auf.

Sicherlich hast du auch schon oft die Erfahrung machen müssen.

Daraus hast du bestimmt auch gelernt, dass du irgendwann doch das machen musst, was du eigentlich für immer aufgeschoben hättest.

Beim Lernen für eine Arbeit oder für das Studium sieht es genauso aus.

Wer möchte schon gerne für das unliebsame Studienfach in die Bücher schauen, und die Aufgaben in Mathe werden schon nicht so schwer sein.

Hier reicht es doch sicher, wenn der Abend vor der großen Arbeit genutzt wird. 😉

Aber leider ist genau das ein Trugschluss.

Es wird dir gar nichts bringen, am Abend zuvor zum ersten Mal in die Bücher zu schauen.

Wenn du dann noch auf die Uhr schaust und feststellst, dass du eigentlich in zwei Stunden im Bett sein müsstest, um fit zu sein, ist innere Unruhe vorprogrammiert.

In den meisten Fällen endet es immer nach einem recht identischen Schema:

Du wirst versuchen, alles was geht, auswendig zu lernen, bis in deinem Kopf kein Platz mehr zu sein scheint.

An ein pünktliches Zubettgehen ist nicht mehr zu denken.

Daraus resultiert eine Nacht mit viel zu wenig Schlaf.

Dieser fehlt dir dann am nächsten Morgen, um wirklich motiviert und sicher in die Arbeit zu gehen.

Auch dann, wenn du den Lernstoff wirklich beherrschst, werden dir Fehler der Unachtsamkeit unterlaufen.

Du bist schlichtweg unkonzentriert, weil dein Körper dir ganz deutliche Signale der Erschöpfung sendet.

Aus diesem Grund:

Lerne nicht erst einen Abend vorher, sondern nimm dir die Zeit, die du wirklich brauchst!

2.  Lernfehler

Zu viel Abwechslung

Es ist gar nicht so einfach: Morgen musst du für Deutsch lernen und übermorgen ist schon Englisch an der Reihe.

Und wenn du dann noch an die nächste Woche denkst, wartet auch schon die dritte Arbeit.

Das wird doch sicherlich ganz einfach sein: Heute Vormittag lernst du ein bisschen hiervon und morgen ein bisschen davon.

Dazwischen passt dann sicherlich noch anderer Lernstoff und so wird es auch nicht langweilig.

Auch wenn der Wunsch nach ein wenig Abwechslung groß ist und auch sehr viel Freude verspricht, solltest du es lieber nicht wagen.

Es klingt zwar gut, aber du wirst recht schnell den Überblick verlieren.

Schließe lieber ein Thema ab, bevor du mit dem nächsten anfängst.

Bereiche zu vermischen und überall nur ein bisschen zu lernen, wird dir nicht weiterhelfen.

Schaue dir an, welche Arbeit zuerst ansteht und wo deine Schwächen liegen.

Wenn du diese beheben konntest und wirklich sicher bist, kannst du dich an das nächste Thema wagen.

Gehe also strukturiert vor, um wirklich Erfolg zu haben.

Sonst bewegst du dich in einem Kreis, aus dem du nicht mehr herauskommst: Der Erfolg wartet außerhalb!

Diese und viele weitere tolle Tipps findest du in diesem Buch:  33 Lerntipps: Lernen leicht gemacht! – Clever lernen durch effektive Lerntechniken für schlaue Studenten und Schüler *

3.  Lernfehler

An den Details aufhängen

Es ist gut, wenn du viel wissen willst.

So viel vorweg.

Aber manchmal kann es auch hinderlich sein.

Besonders dann, wenn du lernen musst, ist es für dich wichtig, dass du dich nicht in der Tiefe verlierst.

Bitte auch dann nicht, wenn das Thema wirklich interessant ist!

Verschaffe dir immer einen Überblick und schaue dir das große Ganze an.

Es ist natürlich in gewissen Bereichen auch von Bedeutung, dass du genaue Daten kennst (z.B. für den Geschichtsunterricht oder ähnliche Studienlehrgänge), aber das trifft nicht immer zu.

Wenn du es zu genau wissen möchtest, verlierst du den Blick für das Wesentliche und dadurch verlierst du sehr viel Zeit.

Im schlimmsten Fall kann es sogar passieren, dass du den gesamten Lernstoff nicht schaffst.

Du bist zwar in einem Bereich sicherlich gut gerüstet für alle Fragen, aber reicht dies auch für alles?

Wenn du dir das Wichtigste angeeignet hast, dann kannst du dich danach noch immer auf die Details stürzen!

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4.  Lernfehler

Stumpfes Auswendiglernen

Das Thema des Auswendiglernen ist in vielen Bereichen echt wichtig.

Lesetipp: 6 gnadenlos gute Tipps fürs Auswendiglernen

Das Auswendiglernen wird immer wieder gerne von Schülern und Studenten genutzt.

Es braucht nur eine Frage und schon purzelt die Antwort nur so aus dem Kopf „heraus“.

Aber ist das wirklich von Vorteil?

Zwar kannst du vielleicht eine Frage schnell beantworten, aber dabei sollte die Formulierung auch ähnlich zu der einst von dir aufgeschriebenen Variante im Hefter sein.

Ist das nicht der Fall, können schnell Probleme aufkommen.

Der nächste Nachteil könnte sein, dass du die Lösung recht schnell vergisst.

Für eine gewisse Zeit ist sie im Kopf gespeichert, aber irgendwann nicht mehr.

Das kann dich nach dem Studium im ersten Job ganz schön alt aussehen lassen.

Anders sieht es aus, wenn du dich im Verstehen übst.

Es geht nicht immer darum, jedes Wort der Lösung zu kennen.

Wenn du den Sinn verstanden hast, bist du immer auf der sicheren Seite.

Dann spielt die genaue Fragestellung in Arbeiten und Klausuren überhaupt keine Rolle mehr.

Und ganz nebenbei:

Du wirst deinen Lehrer sicherlich beeindrucken, wenn du die Antwort mit deiner eigenen Formulierung gibst.

5. Lernfehler

Fehlende Pausen

Pausen sind mehr als wichtig für dich und dein Wissen.

Auch wenn du noch so viel erreichen möchtest und du noch so unsicher bist:

Es bringt dir gar nichts, wenn du auch beim Essen deinen Hefter nicht zur Seite legst.

Es mag sich für dich vielleicht in diesem Moment gut anfühlen, aber es wird dir leider nicht helfen.

Du brauchst deine Ruhezeiten!

Denn nur so kann sich auch dein Kopf entspannen.

Irgendwann hast du sonst den Punkt erreicht, dass du dir nichts mehr merken kannst, oder auch noch den Sinn verdrehst.

Wie soll dann am nächsten Tag die Arbeit verlaufen, auf die du angestrengt hingearbeitet hast?

Du möchtest doch schließlich ein gutes Ergebnis erzielen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du auf dich hörst und deine Ruhezeiten nicht vergisst.

Immer nur lernen wird dir nicht helfen, und genau dieses Denken ist wohl einer der größten Fehler, den viele Wissbegierige machen!

Beherzige diese 5 Tipps und du wirst nie wieder die typischen Lernfehler machen.

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