8 Tipps, wie du mit der richtigen Vorbereitung jede Klassenarbeit, Klausur oder Prüfung mit Bestnote bestehst

Lernen will gelernt sein. Denn um wichtige Klausuren oder Prüfungen souverän und erfolgreich zu bestehen, solltest du vor allen Dingen von Anfang an strukturiert und planvoll vorgehen.
Doch wie macht man das eigentlich? Wie bereitest du dich so auf deine nächste Prüfung, beispielsweise das Abitur vor, dass du souverän und selbstsicher die Prüfung bestehst?

8 Tipps, wie du mit der richtigen Vorbereitung  jede Klassenarbeit, Klausur oder Prüfung mit Bestnote bestehst.

 1.

Beginne rechtzeitig mit dem Lernen

Damit du nicht unnötig in Stress kommst, nimm dir genug Zeit, um die notwendigen Bücher, Hefte, Notizen und Informationen aus dem Internet durchzugehen und zu sortieren.

Wenn du weißt, wie viel Stoff du lernen musst, kannst du besser einschätzen, wie viel Zeit du brauchen wirst.
Eine Prüfung vorbereiten
Wenn du den Stoff eines gesamten Jahrgangs im Kopf haben musst, fängst du natürlich früher mit dem Lernen an, als wenn du nur den Stoff der letzten 6 Wochen lernen musst.

Du weißt am besten, ob du ein langsamer oder ein schneller Lerner bist. Deswegen kannst du am besten beurteilen, wieviel Zeit du benötigst, um den Inhalt zu lernen.

  • Wenn du den Stoff als schwierig einstufst, beginne auf jeden Fall noch früher als sonst mit dem Lernen. Nimm dir ausreichend Zeit, damit du den Stoff ohne Zeitdruck bearbeiten, lernen und wiedergeben kannst.
  • Schlafe immer ausreichend.
    Ich weiß, dass du vor lauter Aufregung vielleicht gar nicht einschlafen kannst, aber gönne dir die Ruhe auf jeden Fall.
    Dein Kopf braucht diese Zeit, um das Gelernte abzuspeichern. Damit du gut und ausreichend schlafen kannst, solltest du rechtzeitig mit dem Lernen anfangen, weil du dann ein gutes Gefühl hast und dir erlaubst, dich zu entspannen.

2.

Wenn du das zu lernende Material sortiert hast, lies dir zunächst alles durch, um dich wieder zu erinnern.

Ein Zusatzeffekt bei dieser Vorbereitung ist, dass du dir merkst, wo welche Informationen stehen und welche dir noch fehlen. So kannst du dir fehlendes Material von deinen Schulkameraden oder aus Büchern und dem Internet besorgen.

3.

Mache dir ausreichend Notizen!

Du weißt selber, ob du dir gut oder weniger gut Notizen machen kannst. Wenn deine Notizen von Anfang an richtig gut und strukturiert sind, brauchst du insgesamt weniger Zeit fürs Lernen und Wiederholen.

Woran erkennst du gute Notizen?

Gute Notizen erklären Sachverhalte, die weit über das hinausgehen, was in deinen Büchern steht. Sie geben dir wertvolle Zusatzinformationen und erleichtern dir das Verständnis der Zusammenhänge.

  • Wenn du fünf Seiten mit Mitschriften hast, dein Freund oder deine Freundin jedoch zwanzig, hast du vermutlich das eine oder andere nicht notiert. Vergleicht am besten eure Notizen und ergänze das, was dir fehlt.

4.

Frage deinen Lehrer nach dem Stoff, den du lernen solltest.

Dein Lehrer weiß meistens, welche Themen in der Klausur oder Prüfung vorkommen. Auch wenn er oder sie dir natürlich keine direkten Hinweise geben wird, wirst du den einen oder anderen Tipp aus seiner Antwort herauslesen.
Je mehr du den Themekreis einschränken kannst, desto mehr und effektiver kannst du dich auf den notwendigen Stoff konzentrieren.
Und zusätzlich fühlst du dich während des Lernens sicher, weil du weißt, dass du das Richtige lernst.
Du hast gute Vorarbeit geleistet, eine Stoffsammlung gemacht, Unterlagen abgeglichen und erste Notizen gemacht.
Nun geht es darum, dein Überblickswissen zu vertiefen.

5.

Lies noch einmal deine ersten Notizen durch.

Du hast dir die wichtigsten Notizen bereits gemacht und in dieser zweiten Lernphase liest du sie mit dem Ziel, Zusammenhänge herzustellen.
Fange mit den Basics an. Was heißt das?
  • Nun, wenn du dich zum Beispiel auf den Impressionismus vorbereiten willst, solltest du als Erstes wissen, was Impressionismus bedeutet. Wer waren seine berühmtesten Vertreter?
  • Du kannst dir die Infos im Internet heraussuchen. Dabei besteht die Gefahr, dass du andere Infos erhältst als die, die ihr im Unterricht besprochen habt.
    Deswegen ist es wichtig, dass du die Infos mit denen abgleichst, die ihr in der Klasse angesprochen habt.

6.

Mache dir noch mehr Notizen.

Ja, ich weiß, du hast dir ja schon Notizen gemacht. Trotzdem, mache noch weitere.

Du kannst die Informationen im Buch natürlich auch unterstreichen, aber sie selber aufzuschreiben, bringt dir viel mehr, als sie nur zu lesen.

Wenn dir dabei auffällt, dass du dir manche Sachen gar nicht merken kannst, dann splitte umfangreiche Themen in kleinere Unterthemen.

7.

Wiederhole den Lernstoff.

Der Lernstoff ist das, was ihr während der zurückliegenden Monate im Unterricht besprochen habt.

Zu diesem Zeitpunkt deiner Lernplanes solltest du jedem, der dich danach fragt, die Hauptpunkte und Unterpunkte des Themas nennen können, auf das du dich vorbereitest hast. Ebenso solltest du bereits jetzt mindestens in groben Zügen die Zusammenhänge darstellen können.

Falls dir das noch nicht gelingt, geh noch einmal ins Detail und lies auch im Buch die relevanten Kapitel nach, falls du das noch nicht getan hast.

8.

Schreibe nun die Hauptthemen heraus.

Bücher sind hervorragend dazu geeignet, deinen Stoff zu strukturieren. Wenn du nämlich die Überschriften und Absatzüberschriften der einzelnen Themen herausschreibst, hast du bereits einen sehr wertvollen Fahrplan zu deinem Lernstoff!
Oft gibt es in deinen Büchern auch Zusammenfassungen eines Kapitels. Auch das hilft dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dennoch das Wichtige zu kennen.

 

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