6 effektive und schnell wirkende Lerntipps für Fortgeschrittene

Du bist gut in der Schule oder im (Selbst-) Studium, aber das reicht dir nicht.

Du brauchst noch die letzten Schliffe und Tipps, um wirklich effektiv und effizient zu lernen und Wissen zu behalten. Dann hol dir in diesem Artikel die fünf wichtigsten Lerntipps für jede Art von Lernen.

Und setze sie vor allen Dingen um!

Die 5 besten Lerntipps für Profis

1.

Gute Mitarbeit erspart dir viel Lernarbeit.

Gehörst du noch zu häufig zu den Schülern und Studenten, die am liebsten ihren Tagträumen nachhängen? Das solltest du dir am besten sofort abgewöhnen.

Lerntipps für Fortgeschrittene

Wenn du dich nämlich aktiv am Unterricht beteiligst, dann zwingt dich das, mitzudenken und den Lernstoff zu durchdenken. Du entwickelst eine Beziehung zu dem Stoff und das Lernen zu Hause ist kein großes Problem mehr.

Du hast dir bereits die wichtigsten Fragen gestellt, um den Stoff bearbeiten zu können.

Je mehr du dich im Unterricht engagierst, desto weniger Zeit musst du zu Hause mit dem Lernen verbringen.

Arbeite deswegen im Unterricht mit, bleibe aufmerksam und konzentriert.

2.

Gib dem Lernstoff deine eigene Struktur.

Lernen heißt, dass der abstrakte Stoff Teil deines Denkens wird. Das hat aber nur dann Erfolg, wenn du dem Stoff eine eigene Struktur gibst.

Wenn du anhand der Aufzeichnungen aus dem Unterricht lernst oder dir den Stoff aus einem Buch erarbeitest, dann sind das zunächst einmal die Strukturen des Autors oder des Lehrers.

Zu fast jedem Stoff hast du aber schon ein Vorwissen und das Eine oder das Andere ist dir aus einem ähnlichen Zusammenhang schon bekannt. Kein Lehrstoff steht völlig für sich alleine.

Fast immer gibt es schon vorhandene Strukturen in deinem Kopf, an die du anknüpfen kannst.

Je mehr du an schon bestehendem Vorwissen anknüpfen kannst, umso leichter fällt dir das Lernen.

Lerne also nicht ein Thema isoliert für sich, sondern lass bereits gespeichertes Wissen mit einfließen.

3.

Formuliere den Stoff mit deinen eigenen Worten.

Wenn du einfach nur den Stoff aus Büchern lernst, dann ist das erstens langweilig und zweitens nicht sehr effektiv.

Versuche den Inhalt mit eigenen Worten zu beschreiben. Über das Internet kannst du das sogar mit mehreren Schülern zusammen machen.

Ohne viel Aufwand eröffnest du einen neuen Blog und teilst dein Wissen dem Internet mit. Wenn du das längere Zeit machst, hast du bald eine Reihe von Lesern, die deine Texte kommentieren und zu einer Diskussion anregen.

Der Austausch mit anderen Lernenden ist für deinen eigenen Lernerfolg äußerst positiv.

Vielleicht findest du ja aus deinen Kursen einige Mitschüler, die Lust dazu haben, zeitnah an einem solchen Projekt zu arbeiten.

4.

Plane Pausen bewusst ein.

Wenn du ein größeres Pensum, zum Beispiel vor einem Referat oder einer Klausur, zu bewältigen hast, solltest du dir einen genauen Lernplan aufstellen und die benötigte Zeit im Auge behalten.

Wichtig ist es, dass du regelmäßig Pausen einplanst. Mache nicht den Fehler, lustlos zu lernen und auf die Pause zu verzichten, weil du glaubst, bislang noch nicht genug gelernt zu haben.

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Ein solches unstrukturiertes Vorgehen hat den Nachteil, dass du die ganze Zeit im Stress bist, noch weniger Pausen machst und dadurch leider weniger lernst.

Denn ein unter Stress stehendes Gehirn lässt kaum noch Platz für konstruktives Arbeiten und zielgerichtetes Abspeichern des Gelernten.

Nimm dir deswegen zwischen einzelnen Lernphasen eine bewusste Auszeit, in der du joggen, Rad fahren oder einfach nur entspannt Musik hören kannst.

5.

Nutze verschiedene Medien zum Lernen.

Sicher hast du schon gehört, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt.

Manche lernen am besten, wenn sie etwas sehen (visueller Lerntyp), den Stoff hören (auditiver Lerntyp), wenn sie handeln (motorischer Lerntyp) oder mit anderen Schülern, Eltern oder Lehrer über den Stoff reden (kommunikativer Lerntyp).

Lesetipp: Erkenne deinen Lerntyp und fördere ihn effektiv.

Diese Einteilung ist ein wenig theoretisch, denn viele Menschen sind eine Mischung aus verschiedenen Lerntypen. Oft zeigt es sich, dass eine Kombination der unterschiedlichen Kanäle am meisten Erfolg bringt.

Das Internet bietet dir genug Möglichkeiten, alle Sinne beim Lernen zu benutzen. Also nutze sie!

Wenn du den Stoff zum Beispiel noch einmal von einer anderen Lehrkraft hören willst, dann suche dir zum ThemA ein Video im Internet.

Du kannst bewusst einen Sinn ausblenden und es dir zum Beispiel nur anhören (ohne Bild) oder es nur ansehen (ohne Ton).

Wenn du gerne mit anderen über den Stoff redest, aber kein Freund griffbereit ist und deine Eltern nichts davon verstehen, suchst du dir einfach Gleichgesinnte im Internet und beginnst einen Chat.

6.

Setze die Lerntipps um.

Dieser Punkt ist eigentlich die Nummer eins und gilt für jede Art von Lernen: Setze die Tipps, Methoden und Strukturen um. Warte nicht auf den nächsten Tag oder die nächste Klausur.

Auch ohne einen festen Klausurtermin kannst du dir jetzt sofort ein Video zu einem Fachthema anschauen.

Sehr spannend und fördernd ist es, wenn du dich mit Themen beschäftigst, von denen du bisher noch nicht viel weißt. Dein Gehirn ist süchtig nach neuem Wissen.

Füttere es regelmäßig und nutze dabei die Tipps aus diesem Artikel.

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